Frankreich: Festnahme eines Tatverdächtigen des Terroranschlages auf das Jüdische Museum in Brüssel!

1. Juni 2014

In Marseille wurde ein Mann festgenommen, der in seinem Gepäck eine Kalashnikov, einen Revolver und die dazugehörende Munition hatte, vom selben Typ, wie sie bei dem Terroranschlag vom 24. Mai verwendet wurden, bei dem vier Menschen ermordet worden sind.

Der Verdächtigte besaß außerdem eine Action-Camera des Typs GoPro und hat die Tat womöglich gefilmt?

Der 29-jährige Mehdi Nemmouche, aus dem nordfranzösischen Roubaix, nahe der belgischen Grenze und Brüssel stammend,  soll sich im Gefängnis radikalisiert haben und soll angeblich seit seiner Haftentlassung 2013 bis zum März 2014 in Syrien bei Jihadisten gewesen sein? Er reiste über Belgien, Großbritannien, Libanon und die Türkei nach Syrien, offenbar um Spuren zu verwischen. Nach einer Reise aus Südostasien meldete die deutsche Polizei seine Daten an den französischen Inlandsgeheimdienst DGSI der darauf hin ein Dossier anlegte.

Er sei in Marseille aus einem Bus geholt worden, der von Amsterdam über Brüssel nach Marseille gekommen war. Der Mann ist dem französischen Inlandsgeheimdienst DGSI bekannt und sei angeblich überwacht worden? Sein Anwalt beschreibt ihn als intelligent, überhaupt nicht religiös und nicht gewalttätig. Er sei ein Kleinkrimineller, derzeit ohne festen Wohnsitz, der wegen Raub fünf Jahre in Südfrankreich in Grasse und Salon im Gefängnis gesessen habe.

Seine Arrestierung erfolgte bereits am Freitag Mittag und kann maximal 96 Stunden andauern, bzw. 144 Stunden, wenn die Behörden glauben, dass ein Terroranschlag unmittelbar bevor stehe.

In Brüssel war zunächst ein anderer Mann festgenommen worden, dem jedoch nichts nachgewiesen werden konnte, worauf er wieder freigelassen und sein Status von Verdächtiger in Zeuge geändert wurde.

Sollte es bis Dienstag Mittag keine konkreten, handfesten Beweise gegen Mehdi Nemmouche geben, müsste auch er wieder frei gelassen werden. Warum erinnert mich das irgendwie an die Affäre Merah?
_____
NACHTRAG:

Er soll versucht haben die Tat zu filmen. Wegen einer Fehlfunktion der Kamera gäbe es aber nur eine Tonaufnahme mit seiner Stimme und Tatgeräuschen. So habe er den Behörden die notwendigen Beweise gegen sich geliefert.

Belgien hat einen Internationalen Haftbefehl und einen Auslieferungsantrag gestellt. In der belgischen Region Courtrai wo er sich zuletzt eine Zeit lang aufgehalten haben soll, werden zwei Personen von der Polizei verhört, die mögliche Mitwisser oder Helfer sein könnten.


Der Terroranschlag von Frankfurt war zu erwarten!

3. März 2011

Irgendwann würde etwas geschehen. Wer wie die US-Army weltweit engagiert, involviert und disloziiert ist und an zahlreichen Plätzen dieser Welt robust seine Vorstellungen von Freiheit und AbenteuerDemokratie durchzusetzen versucht, der lädt seine zahlreichen Feinde geradezu zur Revanche ein! Die greifen zum Terror, zum Kampfmittel der Schwächeren und es trifft naturgemäß meist Unschuldige, irgendwo weit weg von den Kampflinien Asiens oder des Mittleren Ostens.

Hier in Deutschland, im verkehrsreichen Vorfeld des Frankfurter Flughafens, wo US-Soldaten in Bussen herumfahren die sich in Typ, Farbe und Zulassungsnummer von weitem identifizieren lassen, haben Terroristen relativ leichtes Spiel. Wir sind in Deutschland halt die Etappe der US-Army. Sie operieren und steuern ihre Kriege auch von Deutschland aus und sie werden nach der Logik dieser Kriege folglich auch zunehmend hier angegriffen werden.

Nach dem was bisher über den Vorfall bekannt wurde, handelte es sich um einen muslimischen Kosovaren, der irgendwann, irgendwo radikalisiert wurde. Womöglich geschah dies sogar mitten unter uns in Deutschland?

Wir können jetzt Deutschland in einen Polizeistaat verwandeln bei dem Versuch, die Sicherheit für die US-Army zu erhöhen.

Die USA könnten aber auch ihre Konflikte herunterfahren oder ihre Präsenz in Deutschland weiter reduzieren oder Beides!