Wahl ist Wahl und wer die Wahl hat hat die Qual?

23. Mai 2014

Unausgesprochenes! Worte die natürlich niemals so fallen würden:

Merkel: Russland hat Probleme damit anzuerkennen, dass die unabhängige, souveräne Ukraine selbst frei entscheiden kann, was wir für sie längst entschieden haben, hi, hi, hi…

Steinmeier: Wahl ist Wahl, selbst wenn die Putschisten die Wahllokale erst mit Panzern freischiessen müssen.

Ischinger: Wenn 3 Millionen von 30 Millionen nicht mit wählen können, vor allem die im Süden und Osten, dann zählt die Wahl trotzdem, weil für die sowieso niemand auf dem Wahlzettel stand. Es sind ja hauptsächlich russische Stimmen und die hatten eh‘ keine Wahl!

Merkel: Wenn das so funktioniert, die Opposition mit Panzern vom Wahllokal fern zu halten, sollte die EU auch mal darüber nachdenken.

Steinmeier: Wenn hier bei uns ständig an diesen freien, demokratischen Wahlen herumgenörgelt wird, Dann-Krieg-Ich-Immer-Wieder-Meine-Berühmte-Youtube-Wut,-Aber-So-Was-Von!

Ischinger: Weil wir diese Wahlkosmetik nun einmal brauchen, um die Kiewer Rechts-Putschisten zu legitimieren, werden wir diese Wahl anerkennen, auch weil wir ihr Ergebnis genau kennen…

Nuland: Wozu überhaupt diese Scheiss-Wahlen? Wir haben die Fucking-Ukraine doch schon längst mit $5,000 millions gekauft!


Mickey Mouse Steinmeier trägt Bedenken!

8. März 2014

Seine außerordentliche Bedeutung wurde ja schon als Teil der EU-Troika in der Ukraine von den USA gebührend gewürdigt: „Lasst die nur reden, wir handeln!“ Dumm gelaufen. Nun will er aber dummerweise weiterhin seine virtuelle Relevanz durch Scheinverhandlungen und Gespräche vortäuschen, für die es nicht einmal eine Basis gibt. WENN, dann verhandeln in der Ukraine-Krise die USA und die Russen und nicht Frau „der Putin ist ja sowas von daneben“ Merkel und schon gar nicht Herr Steinmeier und er weiss das ganz genau…

Dummerweise macht ja parallel der dicke Wirtschafts- und Umwelts-Erzbengel Gabriel seine Neben-EU-Aussenpolitik mit Putin, zumindest volle 60 Minuten lang.

Wir wissen ja, „der Putin ist an allem Schuld“ lautet das Gebot der Stunde. Nun, früher oder später werden Politiker und Historiker feststellen, dass die EU diese Sache vergeigt hat. Stelle man sich vor, man lasse in einer politisch instabilen Situation monatelang Knallchargen wie Catherine Ashton oder gar Elmar Brok vor sich hinwursteln? Was erwarten Sie dann als Ergebnis?


Verdankt Chodorkowski seine Freiheit nicht Genscher und Merkel sondern Gauck?

21. Dezember 2013

Als Bundespräsident Joachim Gauck vor einigen Tagen bekannt gab nicht nach Sotchi zur Olympiade reisen zu wollen, wäre davon normalerweise in China nicht ein Sack Reis umgefallen.

Dann aber gab es völlig überraschend ein Statement des Bundeskanzleramtes, dass Frau Merkel darüber nicht im voraus informiert worden war. Niemand konnte sich zunächst einen Reim darauf machen. Die Deutschen hatten anscheinend ohne Not Kommunikationsprobleme geoutet!

Die dann folgende Medienbombe, die unerwartete Freilassung Michail Chodorkowskis bewies, dass es noch Liberale gibt in Deutschland, in denen Leben steckt, diese aber nicht mehr in der FDP aktiv sind. Diese scheinen trotz lückenloser NSA- und GCHQ-Überwachung noch erfolgreich agieren zu können. Genscher benutzte vermutlich weder Internet, noch email, noch Mobile Phone? Ja, schreibt der etwa von Hand, oder tauscht sich direkt von Angesicht zu Angesicht mündlich aus? Möglicherweise war es sein Hallenser Dialekt, der den Angelsachsen Probleme machte?

Offenbar war Gauck – der in die Geheimverhandlungen Genschers mit Putin nicht eingeweiht war – unwissentlich gerade dabei Sand ins bis dahin geräuschlos arbeitende Getriebe der exklusiven Deutsch-Russischen-Geheimkanäle zu schütten?

Wir wissen nicht, ob am Ende gar Putin Merkels öffentliche Erklärung verlangt hat, als Bedingung dafür, dass die Deutschen kein Doppelspiel mit ihm treiben?

Wir wissen nur, dass Steinmeier, der die Russen sofort nach Amtsübernahme pflichtschuldig wegen der Ukraine anbellte, künftig beim Kontakt nach Moskau höchstens die vierte Garde darstellt, denn darüber sind noch Merkel, Genscher, der Papst und womöglich, Gott bewahre, noch Helmut Schmidt…


Peer Keinglück, geheime Mehrzweckwaffe der Spezialdemokraten!

11. Januar 2013

Nur kurz dauerte die Phase der Verwunderung über das anscheinend merkwürdige Verhalten des Kanzlerkandidaten der SPD.  Schnell aber wurde klar, dass dahinter ein so ausgeklügelter, perfider Plan steckt, den man Keinglück gar nicht zugetraut hätte. Sein Plan besteht aus vier Phasen:

Phase 1:
Peer Keinglück wird von alten Spezis der Atlantikbrücke zum Kanzlerkandidaten ernannt und von einer scheinbar überrumpelten SPD bestätigt.

Phase 2:
Peer Keinglück verhält sich sehr merkwürdig und tritt mit Anlauf in jeden Fettnapf in seiner Reichweite. Merkel ist entzückt und strahlt so noch vollkommener in ihrer Alternativlosigkeit. Die SPD tut verstört. Der Wähler wendet sich angewidert ab…

Phase 3:
Im Willy-Brandt-Haus knallen die Schampus-Korken! Der perfide Plan ist aufgegangen: Die SPD hat die Wahl haushoch verloren!

Das Trio Nahles, Gabriel und Steinmeier zeigt sich gefasst und hoch pragmatisch. Zwei treten als Minister in Merkels GroKo ein, eine/r wird Parteivorsitzender der Spezialdemokraten.

Die ganze Schuld am scheinbar verkorksten Wahlkampf wird Peer Keinglück in seiner Geheimfunktion als Sündenbock aufgeladen und er wird mit Schimpf & Schande aus dem Willy-Brandt-Haus gejagt, für die Dauer von mindestens einer Woche…

Phase 4:
Peer Keinglück tingelt, abgesichert durch ein Bundestagsmandat, als professioneller Alleinunterhalter und (aus dem) Bauch-Redner für niedrige fünfstellige Honorare durch die Finanzindustrie. Abgesichert wird dies durch Aufsichtsratsmandate in allen Gremien, in denen man seinen speziellen Humor noch nicht kennt.

Er bekommt einen Auftritt im Schweizer Fernsehen anlässlich der Jubiläumssendung zum 80. Geburtstag des großen Komikers Emil.

Die Schweizer Zuschauer wünschen sich mehrheitlich seine unvergessene „Kavallerie-gegen-Indianer“-Nummer, mit der sich Peer Keinglück einst einem größeren eidgenössischen Publikum bekannt gemacht hat.

In der Atlantikbrücke klopft man sich vergnügt auf die Schenkel! Merkels alternativlose Politik zugunsten der Finanzindustrie kann weitergehen.

Im Hintergrund hatte sich in den fernen USA schon der FvuzG, der Freier Guttenberg, warm gelaufen. Er muss noch warten. Soo schlecht läuft es doch noch nicht in Deutschland…


Euroretterin Merkel: Wann springt die FDP ab und die SPD ein?

15. September 2011

Die geschätzte Drei-Prozent-Partei FDP bereitet inmitten von Auflösungserscheinungen ihren panischen Absprung aus der schwarzgelben Merkel-Regierung vor! Der trotzige kleine Junge Philipp Rösler mault beleidigt vor sich hin, sich von der Kanzlerin nicht den Mund verbieten zu lassen. Die lässt ihn, den leibhaftigen Vizekanzler, durch den subalternen Regierungssprecher belehren, dass er doch bitteschön Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein solle…

Wie es scheint hat Merkel die größte Mühe eine eigene Mehrheit für die Verabschiedung des erweiterten Rettungsschirmes zu finden, unter den sich künftige EU-Schuldenstaaten automatisch flüchten können sollen.

Das bringt zwangsläufig die staatstragenden Spezialdemokraten ins Spiel. Sie stehen wachsam bereit um auf Zuruf in Merkels in Seenoot befindliches Regierungsbootchen zu springen. Das heisst, der dicke Gabriel vielleicht doch eher nicht? Wir wissen nicht, ob sein Zaudern der Angst geschuldet ist, er könne das Boot mit einem Sprung glatt versenken, oder ob er eventuell so weltfremd ist zu glauben, er könne als SPD-Parteivorsitzender als Erster bestimmen, wer Kanzlerkandidat der Spezialdemokraten werden soll: „Der Kandidat der SPD wird… äh, also… ich!“

Die Stones hingegen würden sofort springen. Beide haben schon unter Merkel gearbeitet und würden dies gewiss wieder tun. Das hätte für sie den Charme, sich nicht irgendwelchen ungeliebten Wahlen stellen zu müssen, die weder Gabriel noch Steinmeier noch Steinbrück jemals gewonnen haben.

Dies Gewinnergefühl kennt der Berliner Party-Knuddel-Bär Wowereit (Wer ist hier am meisten breit? Wowereit!) zur Genüge. Wahrscheinlich gewinnt er am Sonntag nun schon zum dritten Mal den Titel des Bundeskanzlers von Berlin? Darauf spekuliert wohl auch Frau Nahles? Wowereit Kanzler und sie SPD-Parteichefin?

Dann könnte Merkel ihr von den USA, dem IMF, der EZB und den Fast-Pleite-StaatenBanken heftigst gefordertes Rettungspaket umsetzen und bräuchte dabei weder auf die FDP noch Ihren Politik-schwesterlichen Blinddarm CSU  mit ihrem Nachtgespenst, Hui-Buh-Seehofer Rücksicht zu nehmen.

Das Wichtigste ist, dass es keine Neuwahlen gibt, dass das Deutsche Volk nicht befragt werden muss zur künftigen, automatisierten Bankenrettung, denn das wäre schlecht für Merkel und die üblichen Verdächtigen…


Westerwelle: Politischer Asozialer oder verkannter Kämpfer für den Mindestlohn?

18. Februar 2010

Während Guido Mantra-artig seine Floskeln herunter betet, von der Arbeit, die sich wieder lohnen müsse und vom Lohn-Abstand des Arbeitenden zum nicht Arbeitenden, bleibt er uns bewusst die Antwort darauf schuldig, wie er dieses Herzens-Anliegen denn regeln würde, wenn er in diesem Staat etwas zu sagen hätte?

Er könnte dies wie gehabt genuin FDP-Asozial tun, indem er den Ärmsten dieser Gesellschaft etwas nimmt um es seinen Mövenpick- und anderen Spezies zuzuschanzen oder er könnte sich für den Mindestlohn einsetzen, der ja seine Forderung auch schlagartig erfüllen würde? (Kleiner Scherz von mir, das würde Guido natürlich nie tun, dafür ist er sein Leben lang zu sehr Aussenseiter gewesen, „der, mit dem keiner spielen wollte“, das prägt!)

Während der gelbe Breitmaulfrosch frustriert sein ebensolches also nicht nur zu Aschermittwoch gewaltig aufreisst, lässt seine Chefin immer öfter erkennen, dass Schwarz-Grün für sie auch kein Beinbruch darstellen würde. Die schwarze Polit-Domina kann prinzipiell eben mit jedem, solange sie dabei oben sitzen darf. Das wird sicher lustig, wenn Frau Künast auch oben sitzen will?

Während der Nach-Oben-Umverteiler, unverdrossen vom sinkenden Wählerzuspruch (er hat seine Zustimmungsrate in viereinhalb Monaten halbiert!), sein Endlos-Band wiedergibt, hat sich die Zahl der Armen in Deutschland in den letzten zehn Jahren um dreissig Prozent erhöht! Daran ist die SPD leider zum großen Teil mitverantwortlich. Die Leute, die Schröder einst unterstützten (mea culpa, ich gehörte auch dazu, Asche auf mein Haupt!), konnten sich wohl nicht vorstellen, wie dessen eigene Herkunft ihn letztlich entsolidarisiert hat. Der hemmungslose Drang nach oben, dazu zu gehören, Genosse der Bosse zu sein, hat ihn – bildlich gesprochen – zu einem Parasiten werden lassen, der „seine Partei“ nur als Wirt benötigte.

Die SPD wird in diesem Land meist nur dazu gebraucht, um das soziale Netz ohne gesellschaftliche Unruhen zu zerstören, oder Deutschland in Kriege zu führen, die dieses Land eigentlich nie wieder führen wollte. Mit der SPD kann man die Bevölkerung zuverlässig so einlullen, dass sie willig dem Schlachter ins Schlachthaus folgt, getreu der Parole „mit den Anderen würde alles ja noch viel schlimmer werden“! Das lebende Beispiel dafür ist Steinmeier, der „Oppositionsführer“. Der hat naturgemäß heute die allergrößten Probleme damit, eine Politik, die er ein Jahrzehnt an maßgeblicher Stelle mitprägte in all ihren negativen Auswirkungen, als falsch zu betrachten. Schöne Opposition, das!

Merkel ist Kanzlerin. Das ist für sie das wichtigste, das reicht ihr! Noch schöner wäre es zweifellos, wenn sie zugleich Bundespräsidentin sein könnte, aber man kann ja nicht alles haben. Mit den Gelben von der FDP hat sie sich das ja eigentlich anders vorgestellt, irgendwie harmonischer halt? Aber zum Glück kann sie aus dem Vollen schöpfen! Die Grünen um Künast und vor allem um den in den USA offenbar für Höheres auserkorenen Cem Özdemir, stehen bereit um die FDP zu ersetzen. Dann gibt es ja auch noch den „Oppositionsführer“ Steinmeier, der Nachts im Bett sitzt um den Ruf der Kanzlerin an die Macht nicht zu verpassen! Wenn der Ruf eines Tages kommt, dann wird es interessant und widerlich zugleich sein zu sehen, wer von Nahles und Gabriel schneller auf die pragmatische Seite des Regierens umkippt? Der Rest der SPD trottet dann willig hinterher. Wie immer, um Schlimmeres zu vermeiden…

Ob aber Guido, der gelbe Breitmaulfrosch, die Ernte seines widerlichen Agierens einfahren kann, das darf bezweifelt werden. Seine Parteifreunde wetzen bereits die Messer. Fliegt die FDP in NRW aus der Regierung, dann fliegt auch der Frosch, oder der Storch holt ihn…


Stell‘ Dir vor, es heisst jetzt Krieg und die SPD macht wieder mit!

10. Februar 2010

Die hohe Anzahl der feindlichen Kämpfer, ihre Organisiertheit, die militärtypische Bewaffnung und ihre zunehmende Fähigkeit, in infanteristischer Kampfweise mitunter über Stunden andauernde Angriffe durchzuführen, bei denen sie in der Lage sind, quasi-militärische Taktiken und Methoden anzuwenden, entsprechen typischerweise der Situation eines bewaffneten Konflikts.“ Zitiert aus einer juristischen Bewertung des BfV an das Außenministerium, veröffentlicht bei SPON.

So langsam lässt die Bundesregierung die Katze aus dem Sack. Unser „bewaffnetes THW“ befände sich in einem nicht internationalen, bewaffneten Konflikt, so einer Art Bürgerkrieg also. Da ist es also, das böse Wort: „Krieg!“

Diese Zustandsbeschreibung trifft sicher den Nagel auf den Kopf! Aber hat es nicht auch Konsequenzen im Bundestag, in der Regierung, wenn sich deutsche Soldaten, also wir, Deutschland uns in einem Krieg befinden? Ist dann nicht automatisch Merkel, als Kanzlerin Oberbefehlshaber der Bundeswehr?
Klartext ist das vielleicht noch immer nicht, aber was nicht ist, das kann ja noch werden…

Wie nennt man es, wenn sich unsere Truppen in diesem Krieg in hoch gesicherten Camps verbarrikadieren und diese nur in stark bewaffneten, gepanzerten Konvois verlassen? Das nennt man dann wohl „in der Scheisse sitzen“, oder?

Die SPD steht zumindest in Teilen, „in Treue fest zur Kanzlerin“ und wird wohl ein gesplittetes Abstimmverhalten zeigen.
Steinmeier und ein Teil der Partei wird staatstragend für den Krieg in Afghanistan stimmen. Die Partei bekommt was sie verdient, schon in NRW im Mai, da bin ich mir sicher…


Tankwagen-Massaker: Hängen Steinmeier, de Maizière und Merkel mit drin?

12. Dezember 2009


Beim öminösen Skandal kommen scheibchenweise immer neue Details an’s Licht: Springers BZ berichtet nun, dass in den kritischen Stunden sowohl Vertreter des Auswärtigen Amtes sowie des BND vor Ort in die Entscheidung eingebunden gewesen seien!
Unvorstellbar, das diese die Spitzen ihrer Ministerien bzw. Ämter nicht zeitnah über die Ereignisse informiert haben sollten?
Dann hätten also auch Steinmeier (AA) und de Maizière (BND) und in der Konsequenz mit Sicherheit auch Merkel mehr gewusst, als sie der Öffentlichkeit mitteilten. Welche Konsequenzen wird dieser kaltblütig inszenierte Mord noch haben?
Auch das Ziel der Operation hat sich verschoben: Jetzt sei es das Ziel gewesen, hochrangige Taliban-Führer zu ermorden, die sich am Ort des Geschehens aufgehalten hätten. Nach dem Angriff seien 14 Personen in nördlicher Richtung geflüchtet?
Ihr hättet also doch nicht mit Bomben knausern sollen, ihr geizigen Amis! Sechs druff statt zwei und keiner wäre mehr in nördlicher Richtung weggerannt!


Guttenberg: Ein kriegsähnlicher Krieg!

7. Dezember 2009

Originalfoto: Dirk Vorderstraße, Hamm

Der kampferprobte Ex-Unteroffizier der Gebirgstruppe „Muli“ Guttenberg hat seinen ersten Kampf als VM im Bundestag mit leichteren Blessuren bestanden. Angriff ist die beste Verteidung, dachte sich der Angriffs-, äh, der Verteidigungsminister als er schneidig mangelnde Urteilsfähigkeit bei der Bewertung des wahrscheinlichen Kriegsverbrechens von Kundus einräumte. Es galt eben zu tarnen und zu täuschen! Hatte er zunächst die Aktion des deutschen Oberst Klein als militärisch angemessen bewertet, kam er nach diversen Generals-, Staatssekretärs- und Minister-Bauernopfern nun endlich zu der entgegengesetzten Erkenntnis, nämlich dass die Aktion militärisch nicht angemessen gewesen sei! Jetzt liegt der Schwarze Peter wieder bei der weisungsgebundenen deutschen Justiz, die jetzt gaanz laangsam über den Jahreswechsel überlegt, ob hier möglicherweise ein Hauch eines verfolgungswürdigen Kriegsverbrechens vorliege, dem man eventuell nachgehen müsse..?

Guttenberg wurde von seinen Bundestagskollegen relativ schonend behandelt, von den Grünen vereinzelt für seinen Bekennermut sogar gelobt. Was, wenn ihm nachgewiesen werden könnte, er habe diese Informationen die angeblich jetzt erst seinen Meinungswechsel auslösten, doch damals schon gehabt? Ebenso wie de Maiziére, de Merkel und de Steinmeier?

Dann hackt die eine Krähe der anderen kein Auge aus, wie immer eben!


SPD-Parteitag schluckt die Pille und die Kröte!

14. November 2009

Nur Stunden nach dem beispiellosen Wahldebakel der Sozialdemokraten wurde damals Ende September in einer Hinterzimmer-Kungelrunde die neue, alte Parteiführung ausgezockt. Dann musste die Parteiorganisation und die Basis bis zum Parteitag ruhig gehalten werden. Dazu führte das Interims-Horrorduo Oskar-reif das Schauspiel „reuige Büßer, Asche auf unser Haupt“ auf. Nun noch eine geschickte Rede auf dem Parteitag und die neue, alte Parteiführung steht! Siggi-Pop Gabriel ist jetzt Partei-Vorsitzender der guten alten SPD. Andrea, die Intrigantin, Nahles ist jetzt Generalsekretärin. Beide wurden gewählt. Das Gedächtnis der Partei ist offenbar sehr kurz. Münte, der Untote aus dem Sauerland geht mal wieder in den Ruhestand, bis auf weiteres? Und Steinmeier stand erst gar nicht zur Wahl. Entsprechend sieht dann auch der Leitantrag aus, der beinahe vollzählig angenommen und verabschiedet wurde. Von der SPD nichts wesentliches Neues. Ein bisschen sozialen Sand in die Augen gestreut und … das war’s!