Neuer Schock aus Europa für Türkei: Ringen kein olympischer Sport in 2020!

15. Februar 2013

Das IOC sitzt zwar in Genf in der schönen Schweiz, aber die liegt irgendwie halt auch so ziemlich genau im Herzen von Europa.

Da haben ein paar geldgeile, alte Funktionäre mal eben die Vermarktungsfähigkeit der olympischen Sportarten gecheckt und dabei das Ringen, den wohl seit der Antike ältesten olympischen Sport, aus dem Programm gekickt und dem „Modernen Fünfkampf“ geopfert.

Davon waren nicht nur die Deutschen und der ehemalige Ostblock geschockt sondern selbstredend auch die Türkei: Immerhin haben die Türken 58 von ihren insgesamt 87 Olympischen Medaillen im Ringen buchstäblich „errungen“! Türkische Sportler haben im Ringen glanzvoll 28 Goldmedaillen, 16 Silbermedaillen und 14 Bronzemedaillen erkämpft und nun das!

Türkische Sportler und Funktionäre protestieren. Das IOC tut erstaunt und bleibt uneinsichtig. Zwischen der Türkei und Europa läuft alles wie gehabt…

http://www.hurriyetdailynews.com/wrestlings-removal-from-olympic-program-shocks-turkey.aspx?pageID=238&nID=40987&NewsCatID=371

PS: Demnächst wird das IOC wohl den 100m-Lauf streichen, denn er ist zu kurz für Werbeeinblendungen!


Lac d’Annecy-Massaker: Keine Verbindung zum Killer von Daillon, Wallis!

9. Januar 2013

Im Dorf Daillon bei Sion im schweizerischen Kanton Wallis, hat am 2. Januar ein offenbar psychisch gestörter Waffennarr ein Massaker verübt. Mit zwei Armeegewehren erschoss er drei Frauen und verletzte zwei Männer schwer. Der Täter, ein junger Mann war aus der Schweizerischen Armee ausgeschlossen worden wegen psychischer Instabilität. Trotzdem hat er in seinem Dorf Waffen gehortet.

Daillon liegt etwa 150km oder drei Autostunden auf Alpenstraßen von Chevaline, Haute Savoie, Frankreich entfernt. Da auch in Chevaline eine der Tathypothesen von einem irren Killer ausgeht, haben sich die Französischen Ermittler mit ihren Schweizer Kollegen in Verbindung gesetzt und Daten ausgetauscht. Nach den ersten Erkenntnissen gibt es aber keine Vergleichbarkeiten bei der Tatausübung, die auf einen Zusammenhang schließen liessen, oder weitere tiefgehendere Ermittlungen rechtfertigen würden.

Der 33-jährige Täter stand seit 2005 unter Vormundschaft seiner Gemeinde. Waffenbesitz wurde nicht abgeklärt, weil Vormund nicht zuständig! Täter war früher Hauptmann der Schweizer Armee. Er galt als harter Hund gegen sich und andere. Als ihm die angestrebte Laufbahn als Ausbildungsoffizier verweigert wurde, soll seine Welt zusammengebrochen sein. Der Täter, ein Einwohner des 400-Seelen-Dorfes Daillon hatte am Mittwoch zur Waffe gegriffen und zunächst von seiner Wohnung aus geschossen. Anschliessend verliess er das Gebäude und trat auf die Strasse vor dem Haus.
Er tötete drei Frauen im Alter von 32, 54 und 79 Jahren und verletzte zwei Männer. Bei der getöteten 32-Jährigen handelt es sich um die Partnerin des verletzten Familienvaters. Die Frau hinterlässt zwei kleine Kinder. Ebenfalls verletzt wurde ein 63-jähriger Onkel des Schützen, der sich nach einer Operation an der Schulter in stabilem Zustand befindet. Der 33-Jährige gab ungefähr 20 Schüsse ab, bevor ihn die Walliser Polizei gewaltsam stoppte.
Er wurde beim Polizeieinsatz in die Brust geschossen, ist nicht mehr in Lebensgefahr und liegt inzwischen in der Knastabteilung der Uniklinik Genf. Der Täter besass zwei Armeekarabiner, eine Jagdflinte, eine Luftpistole, eine Schreckschusspistole, Dolche und Bajonette und reichlich Munition. Bei der Tat gab er etwa 20 Schüsse aus zwei Gewehren ab. Motiv: Er habe ein langjähriges Familienproblem regeln wollen!

In der Schweiz gibt es etwa 2 Millionen Waffen in Privatbesitz. Dies soll auch so bleiben. Bei regelmäßigen Sammelaktionen werden steigende Zahlen freiwillig abgegeben. Über alte Militärwaffen in Privatbesitz gibt es keine Unterlagen. Heute werden sie nur gegen Waffenschein an Wehrmänner privat abgegeben. Allein in Zürich fanden in den vergangenen drei Jahren 8 Sammelaktionen statt, bei denen 3.900 Schusswaffen und rund 2 Tonnen Munition abgegeben wurden. Dazu wurden 1.350 Schusswaffen aus Privatinitiative bei Polizeiwachen abgegeben. Dies ist jederzeit möglich. Trotz des Schocks durch die aktuelle Tat will die nationalrätliche Sicherheitskommission der Schweiz, SIK weiterhin keine Transparenz des privaten Waffenbesitzes: Die SIK gab mit 12 zu 9 Stimmen die Antwort: Die bürgerliche Mehrheit der Kommission will nicht ermitteln, in welchen Haushalten ältere Waffen lagern!


Lac d’Annecy-Massaker: Was die irakische Verwandtschaft glaubt.

2. Januar 2013

Eine der ungeklärten Spuren dieses Verbrechens führt in den Irak. In der Irak der Vergangenheit, das Land seines Vaters und in den Irak der Gegenwart, das Land das Saad al Hilli 2003 selbst besuchte, angeblich um Immobilien der Familien zurück zu erlangen. Das Land wo er sich damals aber nur eine blutige Nase holte…

In der vergangenen Woche reisten Reportes des The Sunday Telegraph in das Zweistromland. Sie erwarteten, die französische Hypothese klären zu können, dass al Hillis Vater im Auftrage Saddam Husseins in Europa Gelder des Regimes wusch, gegen das allerlei Wirtschaftssanktionen bestanden.

Hussain al-Hilli, 59, ein in Baghdad lebender Cousin von Saad al Hilli, berichtete den Reportern über Facebook-Chats, die beide zwischen Surrey und Baghdad gelegentlich geführt hätten.

Saad al Hilli habe über irgend etwas besorgt gewirkt.  Er  habe gesagt, dass er sich nicht gut fühlte und dass er in den Irak zurückkehren wolle um dort zu leben.

Er glaube nicht, dass es Probleme um Grundbesitz im Irak gegeben habe, den Saad al Hilli in 2003, nach dem Sturz Saddams, unangekündigt besucht habe.

Er glaube auch nicht, dass es einen Streit der Brüder al Hilli um das Erbe des Vaters gegeben habe, denn der in England lebende Bruder sei der Sanfte und Saad al Hilli eher das Rauhbein gewesen.

Die Version des irakischen Zweiges der al Hilli Familie lautet in ungefähr so:

Saad habe für ein Projekt gearbeitet, dass über den Rüstungs-Multi EADS, European Aeronautic Defence and Space, Verträge mit Russland, China und dem Britischen Außenministerium gehabt habe.

Der genaue Inhalt seiner Arbeit sei nicht bekannt und keiner seiner Kollegen habe einen Kommentar zum Schicksal al Hillis und seiner Familie abgegeben, nicht einmal auf einer Facebook-Seite, die extra zu seinem Gedenken eingerichtet worden war.

Nach dieser Hypothese war Saad al Hilli ein Schiitischer Muslim, militant Anti-Israelisch und ein starker Unterstützer des Iran und der Hizbollah im Libanon. Er könnte in Besitz von geheimer Technologie gelangt sein, die den Feinden Israels von Nutzen sein konnte.

„Wir haben uns Online über Politik unterhalten und ich war überrascht, wie radikal er war. Er war ein starker Unterstützer Palästinas, der Hizbollah und des Irans“, meinte sein Cousin.

Er habe zwar keine Beweise für seine Theorie, aber wenn Saad al Hilli mit seiner geheimen Technologie „zwischen die Fronten“ geraten sei, dann könnte dies fatale Konsequenzen für ihn gehabt haben.

Hussain hält den Mossad der Tat für fähig, wenn es darum ginge jemanden auszuschalten der Teheran helfen wollte. Aber auch die iranische oder palästinensische Seite käme dafür in Frage, wenn sie sich betrogen fühlte, oder auch nur um die Spuren eines Deals zu verwischen.

Er habe alle Facebook-Chats mit Saad al Hilli gesichert* und würde sie den Behörden zur Verfügung stellen, bisher habe sich aber niemand bei ihm gemeldet.

In einem befreiten, demokratischen Irak, in dem die Mordrate etwa bei hundert pro Woche liegt, würde sich wegen 4 Toten im 3000 Meilen entfernten Frankreich wohl keiner ein Bein ausreissen, meinte er lakonisch.

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iraq/9762604/Alps-murder-Truth-about-Saad-al-Hillisfamily-feud.html

http://www.boomantribune.com/story/2012/12/24/11346/542

*(Vermutlich brauchen Ermittler nicht in den Irak zu reisen um an Facebook-Dateien zu gelangen?)


Spinnen die Gallier? Asterix, Obelix und Troubadix sind weg, Hollandix tobt!

16. Dezember 2012

Reiche, zumindest sehr wohlhabende Gallier, fliehen vor der aus Lutetia angekündigten höheren Besteuerung aus dem Land. So mancher reiche Gallier schleppte sich und sein Geld mit letzter Kraft¹ bei Insulis Flandorum ein paar Meter über die Grenze nach Gallia Belgica, wo kleine Jungen in Bruxellae in Brunnen pissen.

„Asterix“, Christian Clavier², hat sich gar entschlossen zu Ende 2013 nach Londinium in Britannia zu ziehen, wegen seiner künstlerischen Arbeit und der Diskrimination  seiner Freundschaft zum alten Chef-Gallier Sarkozix. (Nein, nicht wegen der Steuern! Das ist gewiss ein netter Nebeneffekt, nicht mehr…) „Idefix“ wird dann vermutlich eingeschläfert, denn in Britannia herrscht strenge Quarantaenum wegen Rabies.

Mehr Aufmerksamkeit, weil einfach unübersehbarer, erregte zweifellos die Absicht von „Obelix“, Gérard Depardieu³, künftig nicht mehr in Lutetia, sondern in dem kleinen Dorf Néchin, direkt hinter der Grenze von Gallia Belgica, trunken von Zaubertrank mit seinem Scooter Wildschweine zu jagen.

Sein luxuriöses 1.800m2 Stadtschloss, das „Hotel de Chambon“ in der Rue du Cherche-Midi (VIe), mitten in Saint-Germain-des-Prés, Lutetia gelegen steht zum Verkauf. Es soll und könnte um die 50 Millionen Euros bringen. Soviel legt irgend ein Chef einer Drittwelt-Diktatur immer gerne auf den Tisch des Hauses. So sind halt die Preise in Lutetia!

Auch „Obelix“ flieht Gallien nicht etwa wegen der Steuern, weit gefehlt! Auch er geht aus Treue zu seinem alten Chef Sarkosix und wegen gewisser Scooter-Probleme in Lutetia unter dem Einfluss von Zaubertrank.

Der neue Chef der Gallier, Hollandix, hat seinem kleinen nördlichen Nachbarn Belgica bereits Verhandlungen über gerechte Besteuerung angekündigt. Im Fall von Britannia hat er dies nicht gewagt, weil dessen Chef Cameron schon einen Rabies-Anfall bekommt wenn er das Wort Steuern nur hört.

Schneller als die beiden tapferen Gallier war sogar „Troubadix“, Johnny Hallyday, der in einem ungefesselten Moment aus Gallien nach Helvetia flüchtete und von da aus in damals völlig unbekannte, Lärm-unempfindlichere Länder (USA) und Kontinente (Amerika, Karibik) vorstiess.

1)  http://www.leparisien.fr/actualite-people-medias/exil-fiscal-nkm-regrette-les-departs-d-asterix-et-obelix-11-12-2012-2399339.php 

2) http://www.leparisien.fr/laparisienne/actu-people/christian-clavier-se-delocalise-06-10-2012-2209795.php

3) http://www.leparisien.fr/loisirs-et-spectacles/gerard-depardieu-s-intalle-en-belgique-a-1-km-de-la-frontiere-09-12-2012-2392953.php

http://www.leparisien.fr/actualite-people-medias/en-images-visitez-l-hotel-particulier-de-gerard-depardieu-13-12-2012-2404227.php?pic=2#infoBulles1

http://www.leparisien.fr/politique/depardieu-en-belgique-hollande-veut-renegocier-les-conventions-fiscales-14-12-2012-2407239.php

Ergänzung:

Der französische Premierminister beleidigt Depardieu öffentlich im TV, ein Wadenbeisser der Sozialisten fordert im TV dazu auf, Depardieu die französische Staatsangehörigkeit abzuerkennen und der keilt mit einem Offenen Brief zurück und schickt seinen französischen Pass zurück!

http://www.leparisien.fr/actualite-people-medias/s-estimant-injurie-gerard-depardieu-rend-son-passeport-francais-16-12-2012-2410525.php#xtor=EREC-109—-2078198@1

http://www.leparisien.fr/actualite-people-medias/s-estimant-injurie-gerard-depardieu-rend-son-passeport-francais-16-12-2012-2410525.php


Spanien: Rettungsschirm oder Steuerfahndung?

10. Dezember 2012

Die Vereinigte Linke, die Izquierda Unida hat eine offizielle Untersuchung der spanischen Vermögen in der Schweiz gefordert, über die angeblich hunderte von Spaniern verfügen. Spezialisten des Finanzministeriums glauben, dass um die 40 Milliarden an Schwarzgeldern in der Schweiz gebunkert werden.

Die IU fordert einen Sonder-Ermittler, der den Dingen bis zum Ende auf den Grund gehe. Man glaube, dass auch der katalanische Präsident Artur Mas und sein langjähriger Vorgänger Jordi Pujol zum Kreis dieser Steuer-Straftäter gehörten.

Es gäbe Hinweise, dass aus öffentlichen Aufträgen regelmäßig bestimmte Prozentsätze an Provisionen abgezweigt und zur Parteienfinanzierung und zur persönlichen Bereicherung der Parteiführer zweckentfremdet worden seien.

Großvermögen und Großfirmen seien für 72 Prozent der Steuerhinterziehung in Spanien verantwortlich.

Der in Spanien in Auslieferungshaft einsitzende französische Staatsbürger Hervé Falciani, habe von seinem ehemaligen Arbeitgeber der Bank HSBC im schweizerischen Genf, Daten von 569 Spaniern gestohlen, die alleine in seiner Filiale Konten unterhielten. Die Schweiz fordert seine Auslieferung von Spanien.

Auffällig ist, dass die spanischen Behörden bei solchen Daten-Lecks eher dazu neigen ablenkende Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, als mit Schwung zu ermitteln.

Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus?

http://www.elmundo.es/elmundo/2012/12/10/espana/1355130598.html


Lac d’Annecy-Massaker: Erneute Wendung und Untersuchungen im Irak und den USA!

23. November 2012

Eric Maillaud, der ermittelnde Staatsanwalt, kündigte für irgendwann in den nächsten Tagen ein Rechtshilfeersuchen an den Irak an. Bravo, die Fakten liegen ja auch erst zweieinhalb Monate auf dem Tisch! Da kann man schon mal langsam den Arsch bewegen…

Man will das familiäre Umfeld der Al-Hillis, speziell des Vaters, klären und die Gründe und Umstände seiner Emigration nach Großbritannien, seine Kontakte und die Quelle seines Vermögens erkunden.

Dann rutscht Maillaud etwas heraus, das so gar nicht zu seiner noch vorgestern publizierten Theorie vom „lokalen-Irren-Einzeltäter“ mit der prähistorischen P08 passt:

„Können wir eine Verbindung herstellen, zwischen DEN MÖRDERN (!) und der irakischen Herkunft der Opfer?“

Nanu, hat sich da etwa einer verplappert?

Anfragen auf Rechtshilfe habe es auch an die Schweiz und Italien als nahe Nachbarländer der Region Haute Savoie, sowie an Spanien, wo Al-Hillis Vater zuletzt lebte und starb, an Schweden, die Wahlheimat der Ehefrau und Schwiegermutter, sowie an die USA gegeben. Dort soll der email-Verkehr der Al-Hillis überprüft werden, denn „Big-Brother“ speichert bekanntlich alles penibel ab.

Über ein Ersuchen an Deutschland, dessen BND die Saddam-Hussein-Spur ins Spiel brachte, ist nichts bekannt. Kann ja noch kommen…

http://fr.news.yahoo.com/tuerie-chevaline-point-lenqu%C3%AAte-5-questions-152657906.html

http://www.20minutes.fr/ledirect/1048928/tuerie-chevaline-commission-rogatoire-bientot-envoyee-irak

http://www.leparisien.fr/faits-divers/tuerie-de-chevaline-une-commission-rogatoire-envoyee-a-l-irak-23-11-2012-2349005.php

http://www.lemonde.fr/societe/article/2012/11/23/tuerie-de-chevaline-une-commission-rogatoire-bientot-envoyee-en-irak_1795331_3224.html


Neues vom Lac d’Annecy-Massaker: Radfahrer zuerst beschossen!

21. Oktober 2012

Einem an den LE PARISIEN durchgesickerten ballistischen Untersuchungsbericht zu Folge soll/en der/die Mörder zuerst eine nicht tötliche, fünfschüssige Salve auf dem Radfahrer Sylvain Mollier abgefeuert haben.

Saad Al-Hilli und seine große Tochter Zainab sollen sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des BMWs der Familie befunden haben. Beide wiesen Blutspritzer Molliers an den Beinen und Erdspuren an den Schuhen auf.

Dann seien Al-Hilli und seine Tochter beschossen worden. Dieser habe sich in den Wagen geflüchtet und zu fliehen versucht, sei dabei aber mit der Hinterachse auf einem Erdhaufen aufgesetzt und habe sich festgefahren.

Dann seien die Insassen des BMWs erschossen worden. Dann sei/en der/die Täter zu Mollier zurückgekehrt und hätten diesen mit zwei Kopfschüssen hingerichtet. Molliers Leiche wies sieben Einschüsse (davon zwei in den Kopf) auf, die aus zwei unterschiedlichen Winkeln abgegeben worden seien. Danach sei sein Körper vermutlich durchsucht und neben den BMW Al-Hillis gezogen worden.

Dieser Tatablauf stünde nicht im Widerspruch zu der Theorie, dass sich Al-Hilli und Mollier hier verabredet Treffen wollten, sie untermauert sie sogar eher!

Einige Medien berichten inzwischen, dass der Französische Staatsanwalt gesagt habe, dass sich die Reihenfolge der Tötung nicht sicher nachvollziehen ließe.

Trotzdem werteten die französischen Behörden diesen Tat-Hergang offenbar als Hinweis auf einen hektischen aber unprofessionellen Täter, der somit durchaus ein lokaler Psychopath sein könnte.

Die naheliegende Frage nach der Tatwaffe, dem genauen Kaliber und dem exakten Pistolenmodell blieb jedoch unbeantwortet.  Ein Psychopath als Einzeltäter hätte im Falle der oft kolportierten Luger P 08 eine durchgeladene Waffe und drei volle Ersatzmagazine mit sich führen müssen und während der Tat dreimal nachladen müssen. Er hätte dann aber auch über genügend Munition verfügt um auch das angeschossene Mädchen Zaynab zu erschiessen, die er hingegen zu erschlagen suchte?

http://www.lexpress.fr/actualite/societe/fait-divers/tuerie-de-chevaline-les-enqueteurs-sur-la-piste-d-une-moto_1176073.html

http://www.leparisien.fr/actualite/tuerie-de-chevaline-saad-al-hilli-est-sorti-de-sa-voiture-avant-d-etre-abattu-19-10-2012-2247667.php

http://www.bbc.co.uk/news/uk-20009542

http://www.thedailybeast.com/articles/2012/10/20/french-alps-murder-mystery-s-forensic-breakthrough.html

http://www.france24.com/en/20121020-french-cyclist-may-first-shot-not-last-hilli-mollier-alps-murder-ballistics-test

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/french-alps-killings-not-a-professional-hit-say-police-8219523.htm


Unruhige EU-Aussengrenze: Schweiz igelt sich mit Drohnen und Armee ein!

16. Oktober 2012

Die Schweizer Armee übt im September mit 2.000 Soldaten die Bekämpfung von sozialen Unruhen und aufständischen Volksmassen im Manöver „Stabilo Due“, die es nach einem Absturz des Euro in Europa geben könnte und die in die alpine Schwarzgeld- und Steuerhinterzieher-Idylle hineinschwappen könnten.

Auch vor unschönen Flüchtlingswellen ihrer europäischer Nachbarn möchten die Schweizer verschont bleiben. Dass dies auch künftig so bleibt, das sollen Infanterie, Luftwaffe(!) und Spezialeinheiten gewährleisten.

Zusätzliche Soldaten sollen wichtige Infrastruktur-Objekte, Industrieanlagen und internationale Organisationen bewachen.

Da in der Schweiz aber im kommenden Jahr auch über die Wehrpflicht abgestimmt werden soll, könnte es sich bei dieser Vorsichtsmaßnahme auch um ein Arbeitssicherungsprogramm des Schweizer Heeres handeln?

http://derstandard.at/1350258433266/Neutrale-Schweiz-bereitet-sich-auf-Ausschreitungen-in-Europa-vor

Jetzt wurde auch noch bekannt, dass der wehrhafte Alpenstaat seine Grenzen zu den bösen, recht- und gesetzlosen EU-Nachbarn künftig mit Hightec-Drohnen überwachen will. Sie sollen zur Luftaufklärung, zur Grenzüberwachung und zur Assistenz und Unterstützung des Grenzschutzes dienen und – zumindest vorerst – unbewaffnet sein. (Eine spätere Version soll mit Luft-Boden-Raketen, ausgerüstet mit Anti-Bankdatendieb-Sensoren, ausgestattet sein, so geht das unbestätigte Gerücht aus der Banken-Szene?)

Zur Auswahl der sechs geplanten Drohnen läuft derzeit ein Wettbewerb zwischen zwei israelischen Modellen. Die HERMES 900 des Herstellers ELBITS konkurriert mit der HERON 1 von MALAT. Sie sollen 2015 für rund 400 Millionen Franken, inklusive Ausbildung, beschafft und 2017 in Dienst gestellt werden.

Sie werden in Emmen bei Luzern stationiert und der grimmig dreinblickenden Eule des Drohnen-Kommando 84 unterstellt werden.

http://www.tdg.ch//suisse/galeries.html?id=81388


Lac d’Annecy-Massaker: Nach sechs Wochen nichts als Spekulationen!

15. Oktober 2012

Es ist ziemlich ruhig geworden um diesen rätselhaften Fall. Dies ist womöglich der gemeinsamen Ermittlungskommission geschuldet, die eine wirksame Kontrolle des Informationsflusses erleichtert.

Es kann aber wohl eher darauf zurück geführt werden, dass die Ermittler nach wie vor keine belastbaren Beweise für eine der zahlreichen Hypothesen befunden haben.

So möge man die folgenden „Fakten“ einfach als Info-Splitter verstehen und sich eine eigene Meinung über das Geschehen bilden. Die Reihenfolge, in der sie hier aufgeführt werden, spielt insofern also keine „wertende“ Rolle:

Saad al-Hilli betrieb von seinem Haus in Claygate, Surrey mit 4 Workstation PCs und einem Laptop ausgedehnte antizionistische, antisemitische Aktivitäten in islamistischen Internet-Foren.

In diesem Haus wurde auch eine eine Hochspannungs-Taser-Pistole gefunden.

Es hatte den Anschein, als habe er diesen Camping-Urlaub in Frankreich sehr kurzfristig angetreten, zu einem Zeitpunkt, da seine Töchter bereits wieder in der Schule hätten sein müssen. Ein entsprechender Anruf der Schule wurde auf seinem Handy gefunden.

Kurz vor dem Urlaub hatte er alle Türschlösser seines Hauses auswechseln lassen.

Einen Tag vor der Mordtat in Chevaline besuchte Saad al-Hilli das nur rund 60km entfernte schweizerische Genf, wo er ein Bankkonto* mit einem Millionenbetrag unterhielt. *(Andere sagen, das Konto gehörte seinem verstorbenen Vater und soll Teil des unter den al-Hilli-Brüdern umstrittenen Erbes gewesen sein! Dieser soll ein Millionenvermögen und Grundbesitz in mehreren Ländern der EU und im Irak hinterlassen haben. Trotzdem seien Saad al-Hillis Eltern in England in geradezu ärmlichen Verhältnissen beigesetzt worden?)

Rund  dreissig Minuten vor der Tat machte al Hilli mit einer von den französischen Ermittlern im BMW gefundenen Digitalkamera Urlaubsbilder in einem Nachbardorf, die seine Familie als entspannte, lachende Urlauber vor malerischen Bauernhäusern zeigten.

Auf Grund der Entfernung zum Tatort muss er dann praktisch auf direktem Weg dorthin gefahren sein.

Dies wird als mögliches Anzeichen für ein von Saad al-Hilli geplantes Treffen mit einem Unbekannten gewertet, von dem seine Familie möglicherweise nichts wusste und die ihm dabei praktisch als Tarnung dienen sollte?

Bei diesem Unbekannten könnte es sich auch um den französischen Radfahrer Sylvain Mollier gehandelt haben, der ebenfalls ermordet wurde?

Saad al-Hilli war selbständiger Ingenieur und Informatiker und hatte zumindest familiäre Kontakte in den Irak. Seine politischen Ansichten verbreitete der schiitische Muslim freizügig in entsprechenden Foren. Vielleicht wollte er auch in einem Sektor „dealen“, der Embargos unterliegt und deshalb gute Gewinnspannen versprach?

Sylvain Mollier arbeitete in einem speziellen Sektor von Behältersystemen für Zirkonium. Seine Firma CEZUS, die zu AREVA gehört, hatte vor Jahren mit dem Iran Geschäfte im Umfeld dessen nuklearen Aktivitäten gemacht.

War es wirklich ein Zufall, der diese beiden Männer an diesem abgelegenen Ort zusammenführte? Wenn es kein Zufall war, dann muss der/die Mörder Saad al-Hilli zum Waldparkplatz-Treffpunkt in Chevaline gefolgt sein oder – in Kenntnis des geplanten Treffens – bereits dort auf die Opfer gewartet haben?

Die Polizei notierte den Notruf des Ex-RAF-Briten Brett Martin um 15:48 Uhr, also noch vor 16 Uhr!

Dieser gab aber bei seiner Vernehmung an, am Tatort keine Verbindung gehabt zu haben und deshalb wieder in Richtung Chevaline bergab gefahren zu sein, wo er auf den Franzosen mit seinen beiden Begleiterinnen traf.

Nach mühsamer Verständigung wegen Sprachproblemen und Aufregung seien beide Männer zurück an den Tatort hinauf gegangen. Dann will der Franzose den Notruf getätig haben. Das sei etwa um 16:10 Uhr gewesen.

Diese Zeitdifferenz und die Frage WER den nun die Polizei verständigt hat, sind meines Wissens nie befriedigend erklärt worden, aber vielleicht habe ich das auch nur irgendwo übersehen?

Bei einem grünen Geländewagen, den Zeugen mit hoher Geschwindigkeit in der Nähe gesehen haben, könnte es sich um ein Fahrzeug der Forstbehörde ONF gehandelt haben, sagt die Polizei lakonisch…

Im Prinzip könnte es so gewesen sein, aber es könnte auch vollkommen anders gewesen sein. Die Ermittlungen treten anscheinend auf der Stelle oder man will niemand auf die Füsse treten, bei der französischen Staatsanwaltschaft?

Über einen Monat(!) nach der Tat, hat die französische Polizei eine „grüne Telefonnummer“ unter 0800 002 950 eingerichtet und veröffentlicht, unter der mögliche Zeugen ihre Beobachtungen melden können. Das war wirklich schnell gehandelt!


Lac d’Annecy-Massaker: Der Vorhang senkte sich am 17. September!

19. September 2012

Die jüngste Meldung zu diesem mysteriösen, ungeklärten Verbrechen stammt vom 17. September. Seitdem herrscht Funkstille in den französischen und britischen Medien und den sich daraus informierenden Blogs.

Bedeutet dies, dass nun in Ruhe ermittelt werden kann, ohne tägliche Spekulation? Bedeutet dies, dass die ermittelnden Polizeien im Augenblick keine konkrete Spur verfolgen? Dass die 120-köpfige Sonderkommission in Frankreich stark verkleinert worden ist, wie zu hören war?

Die letzte Nachricht erschien am 17. September im TELEGRAPH. Sie wollte aus Polizeiquellen wissen, dass eine Luger P08 die Tatwaffe gewesen sei. Diese über hundertjährige Pistole sei bis 1945 als Ordonanzwaffe in der Schweiz eingesetzt worden und die Schweiz sei schließlich nahe…

Ich weiss nicht, wie hoch der Wahrheitsgehalt dieser Meldung einzuschätzen ist?

Als Laie weiss ich nicht, ob man den leeren Patronenhülsen über das Kaliber hinaus einen konkreten Waffentyp zuordnen kann?

Früh schon wurde über das heute eher seltene 7,65mm Kaliber gesprochen.

Da gibt es aber mindestens zwei Munitionstypen:

Die Flaschenhalspatrone des Typs Parabellum (das wäre die Linie der Luger P08) und die des Typs .32 ACP Browning.

Die Parabellum Hülse ist mit 21mm um 4mm länger als die Browning Hülse. Daraus resultiert eine stärkere Ladung, eine größere Mündungsgeschwindigkeit V0 (Para V0 = 370m/s, Browning V0 = 310m/s) und E0 (Para E0 = 410 J, Browning E0 = 220 J.)

Für beide Munitionstypen kämen eine ganze Reihe Waffen in Frage und einige davon waren Dienstwaffen in der Schweiz, Italien, Israel, im Irak und in Ägypten.

Ich habe vor einigen Tagen hier ausführlicheres dazu geschrieben:

https://almabu.wordpress.com/2012/09/17/lac-dannecy-massaker-der-radfahrer-das-anschlagsziel/

Momentan herrscht also Funkstille, wie lange?