Trotz Krise: USA planen NATO-Manöver in der Ukraine!

20. März 2014

Rapid Trident 2014 soll mit ca. 1.300 Soldaten im Juli stattfinden. Obwohl die Ukraine kein NATO-Mitglied ist, finden offenbar regelmäßig NATO-Manöver in dem Krisenland statt? Aber wie beruhigend: In diesem Jahr soll es die einzige NATO-Übung im Land sein! Im vergangenen Jahr spielten 17(!) NATO-Länder, darunter eine deutsche C-160 Fracht-Maschine , in der Ukraine Krieg, direkt vor Putins Haustüre.

Diesmal sollen NATO-Truppen aus USA, UK, Canada, Deutschland, Polen, Bulgarien, Rumänien sowie den Nicht-NATO-Mitgliedern Armenien, Azerbaijan, Georgien, Moldawien, und der Ukraine, die sogenannten „Freunde Russlands“ teilnehmen.

Rapid Trident 2014 is designed to „promote regional stability and security, strengthen partnership capacity and foster trust while improving interoperability between the land forces of Ukraine, and NATO and partner nations,“

Wer weiss, vielleicht sollten Russen, Nord-Koreaner, Chinesen und Iraner mal ein Manöver auf Cuba durchführen, damit die USA die Gefühle Russlands nachvollziehen lernen?

http://www.eur.army.mil/RapidTrident/


Türkei bereits Player im Ukraine-Konflikt!

5. März 2014

Basierend auf dem Vertrag von Montreux von 1936, regelt und kontrolliert die Türkei den Zugang zum Schwarzen Meer, sowohl für Handels- als auch Kriegsschiffe. Für die Marinen von Nicht-Anliegerstaaten gelten klare Regeln bezüglich der Art und Größe der Schiffe sowie deren Verweildauer im Schwarzen Meer. Sie müssen die Passage 15 Tage im Voraus beantragen und dürfen dann nicht länger als 21 Tage im Schwarzen Meer verbleiben.

The principal provisions of the Convention ruling the passages of vessels of war outlined below (Auszug aus dem Vertrag):

•    Aircraft carriers, whether belonging to riparian states or not, can in no way pass through the Turkish Straits.
•    Only submarines belonging to riparian states can pass through the Turkish Straits, for the purpose of rejoining their base in the Black Sea for the first time after their construction or purchase, or for the purpose of repair in dockyards outside the Black Sea.

•    The total number and the maximum aggregate tonnage of all foreign naval forces which may be in course of passage through the Turkish Straits are limited to 9 and 15.000 tons respectively.

•    The maximum aggregate tonnage which non-riparian States may have in the Black Sea is 45.000 tons.

•    In this regard, the maximum aggregate tonnage of the vessels of war that one non-riparian State may have in the Black Sea is 30.000 tons.

•    Vessels of war belonging to non-riparian states cannot stay more than 21 days in the Black Sea.

•    Passages through the Turkish Straits are notified to Turkey through diplomatic channels prior to intended passages. The notification time is 8 days for war vessels belonging to riparian States, and 15 days for those of non-riparian States.

Anlieger des Schwarzen Meeres und zugleich NATO-Mitglieder sind aber neben der Türkei auch Bulgarien und Rumänien. Kleinere Schnellboote mit Raketen könnten – wie schon durch die Deutschen im WW2– über die Donau ins Schwarze Meer verbracht werden und dann nicht der Regelung der Dardanellen Durchfahrt durch die Türkei unterliegen. Wäre zwar im Sinne des Vertrages von Montreux ein Vertragsbruch, aber die Türkei wäre Gesichtswahrend „nicht betroffen“. Wenn Erdogan seine geplante neue Durchfahrt vom Bosporus ins Schwarze Meer „das verrückte Projekt“ realisieren würde, unterläge diese übrigens ebenfalls nicht dem Vertrag von Montreux.

Angeblich sollen in griechischen Häfen Schiffe der 6. US-Navy Flotte liegen, die ins Schwarze Meer wollten und die derzeit von den Türken die Passage des Bosporus nicht genehmigt bekommen hätten?

Ukrainische Quellen behaupten, US-Navy Zerstörer würden am 7. März im Schwarzen Meer erwartet.

Der US-Navy Carrier „George Bush“ sei in die Ägäis eingelaufen. Schiffen dieser Größe (über 8.000 BRT) sei in Friedenszeiten die Einfahrt ins Schwarze Meer verboten, Flugzeugträgern generell. In Kriegszeiten entscheide die Türkei. Die USA hätten schon 2008 während der Georgien Krise vergebens die Durchfahrt durch die Dardanellen von der Türkei verlangt. Einige in der Türkei behaupten gar, der Ergenekon-Prozess sei u.a. zum Ziel der Schwächung der türkischen Navy durchgeführt worden. Erdogan wird in diesem Zusammenhang als Mann der USA bezeichnet.

Angeblich hätte China die Türken davon überzeugt der NATO das Schwarze Meer zu sperren heisst es aus russischen Quellen. Dafür gab es von den Chinesen natürlich keine Bestätigung. Aber wenn am Ende ALLE mitmischen in der Ukraine-Krise, dann bleibt das mögliche Ende zu diesem Zeitpunkt rein spekulativ!

Mehr als einen altmodischen Waffengang mit Marine-Schiffen, eine Seeschlacht gar, erwarte man aber ein Aufflammen des tschetschenischen Terrorismus mit dem z.B. Saudi Arabiens Verbrecher Bandar Bush Putin vor Sotschi gedroht haben soll?

Der Türkei wird geraten, sich nicht von den USA als Pitbull gegen die Russen instrumentalisieren zu lassen.

Die USA hätten den türkischen Außenminister Ahmet Davutoğlu wegen 10% der Krim-Bevölkerung, der Krim-Tataren in die Tasche gesteckt!

Nach Syrien soll die Türkei nun auch die Beziehungen zu Russland riskieren im Interesse der USA!

http://www.aydinlikdaily.com/Montreux:-US-Warships-Cannot-Enter-Black-Sea-2472


Hilfe, die Rumänen kommen nicht!

15. Januar 2014

Mehrere EU-Mitglieder, unter anderem Frankreich, das UK, die Niederlande und Deutschland haben vor dem grenzenlosen Zuzug von Armutsmigranten aus Südost-Europa gewarnt und sogleich abschreckende und einschränkende Maßnahmen dagegen angekündigt .

Was würde diese Länder wohl noch mehr erschrecken als eine Lawine rumänischer Armutsmigranten? Wenn diese ausblieben! Wie dies, wie könnte das geschehen und warum sollte das schlecht für das reiche Kerneuropa sein?

Relativ unbemerkt vom Mainstream fand am 26. November des vergangenen Jahres in Bukarest ein Wirtschaftsgipfel unter dem Thema „Chinesische – Zentral- und Osteuropäische Zusammenarbeit“ statt an dem der chinesische Premierminister Li Keqiang teilnahm sowie über tausend Unternehmer und Manager aus China, Rumänien, Bulgarien, Polen, Ungarn, Slovakei, Tschechei, Slovenien, Serbien, Montenegro, Kroatien Bosnien-Herzegovina, Estland, Albanien, Littauen, Lettland und Mazedonien.

Diese 16 Länder sind der ärmere und arme Teil Europas und zugleich der deutsche Hinterhof, in dem gegenwärtig noch ein Teil von Deutschlands Exportrekorden zu Hungerlöhnen erarbeitet wird.

China will in der EU Fuß fassen und dies nicht nur in englischen Kernkraftwerken! China sieht nüchtern das Potential in diesen armen Ländern und will Milliarden investieren und innerhalb Europas zollfrei für den EU-Markt produzieren und China will im Gegenzug Lebensmittel, speziell Getreide, zur Ernährung seiner wachsenden Bevölkerung aus den „Kornkammern“ Südosteuropas importieren.

China will in die Infrastruktur dieser Länder investieren und könnte dabei vermutlich sogar ganz legal EU-Strukturhilfen abgreifen? So sollen Straßen, Häfen, Telekommunikationanlagen, Nuklearenergieanlagen und Hochgeschwindigkeits-Bahnlinien erstellt werden.

Während die satten Europäer schlafen und die Türken davon träumen Brückenkopf zwischen Europa und Asien zu sein, machen die Chinesen einfach einen großen, beherzten Sprung mitten hinein nach Europa und verzichten auf die wenig berechenbare Brücke Türkei.

Frankreich hat schnell reagiert und hat seinerseits einen Gipfel mit 12 dieser Länder und Frankreich für den 11. und 12. Februar geplant. Aber Frankreich ist – verglichen mit China – ein wirtschaftlicher Zwerg. Gleichzeitig werden händeringend weitere französische Unternehmen gesucht, die Teile ihrer Produktion nach Südosteuropa auslagern wollen und können. 3.500 französische Firmen produzieren bereits im Land Rumänien.

Das Erfolgsmodell RENAULT-DACIA ist immerhin für 3% des rumänischen BIP verantwortlich. Das gemeinsame Handelsvolumen übersteigt bereits 7 Milliarden Euro und Rumänien importiert aus Frankreich soviel wie Brasilien und die Türkei und mehr als Kanada, Indien und Südafrika.

Käme es zu einem solchen chinesischen Brückenkopf, dann könnten chinesische Konzerne über Rumänien Nutznießer des geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU werden, was den USA sicher nicht gefallen dürfte?

Und was gedenken Deutschland oder auch Russland in dieser Frage zu tun? Vermutlich nicht viel, den der riesige chinesische Markt ist längst viel zu wichtig für sie geworden um eine Verstimmung mit Peking zu riskieren…


Frankreich blockiert Eintritt von Bulgarien und Rumänien in Schengener Abkommen!

30. September 2013

Manuel Valls und die Roma waren anscheinend nur das Vorspiel! Das Roma-Thema beherrschte die französische Politik der vergangenen Woche und es wird wohl auch noch bis zur Kommunalwahl in einem halben Jahr am köcheln gehalten werden.

Heute verkündete die französische Regierung durch Außenminister Laurent Fabius, dass sie den Beitritt von Rumänien und Bulgarien zum Schengener Abkommen blockieren werde, wenn diese beiden Staaten ihre EU-Außengrenzen nicht besser kontrollieren würden. Dieser muss bis zum Jahresende einstimmig verabschiedet werden.

Fabius versuchte aber klar zu stellen, dass es zwischen dem Thema der Grenzkontrollen und den Roma aus diesen Ländern keinen Zusammenhang gäbe.
Die EU-Außengrenzen von Bulgarien und Rumänien seien faktisch unkontrolliert. Er nannte speziell die Türkei, die Ukraine und die Schwarzmeer-Küste. Das mache die Aufnahme dieser Länder in den Schengen Raum sehr schwierig. Die große Mehrheit der Schengen Mitglieder teile diese Auffassung, sagte Fabius.

Nebenbei erwähnte er, dass Bukarest mehr Polizei* nach Frankreich schicken wolle und dass jugendliche Diebe nicht sofort wieder freigelassen werden sollten.

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*(Es scheint also rumänische Polizei in Frankreich zu geben, die sich um die Roma „kümmert“?)


EU-Krebsgeschwür wuchert ostwärts und will Ukraine befallen!

22. September 2013

Als ob die EU keine anderen Sorgen hätte? Als ob die Briten nicht auf dem Absprung wären? Als ob die klamme EU-Südschiene nicht genug Probleme hätte mit Merkels Sparpolitik? Es knirscht und knackt und quietscht an allen Ecken und Enden! Wir haben den Mammuth-Beitrittskandidaten Türkei zu bewältigen. Wir haben in unserer Gier Rumänien und Kroatien geschluckt und noch nicht verdaut, da regt sich schon wieder Appetit. Warum nur wollen wir uns die Ukraine einverleiben in die EU? Der einzig denkbare Grund ist ein geostrategischer: Die Russen zurückdrängen und unter Druck setzen. Das ist eine US-, eine NATO-Position, aber die EU? Wer steuert eigentlich diesen Brüsseler Chaos-Saftladen? Die Europäer oder Washington, DC?

Die Russen, der größte Gläubiger der nahezu insolventen Ukraine, haben schon einmal den Kollaps prophezeit, sollte die Ukraine ein Freihandelsabkommen mit der EU unterzeichnen, was für den November geplant ist. Sie wollen die Ukraine statt dessen in einer eigenen Zollunion gebildet aus Russland, Weissrussland und Kasachstan sehen.

Nahezu unbemerkt in der deutschen Öffentlichkeit könnte sich also in Yalta zum zweiten Mal nach 1945 eine Entscheidung von europäischer Tragweite abzeichnen. Veranstalter des Yalta Meetings war ein ukraiinischer Milliardär. Es sprachen gegen Bares die üblichen Verdächtigen: Bill und Hillary Clinton, Tony Blair und der Ex-CIA-Direktor David Petraeus. Natürlich wissen diese Amis und ihr Pudel besser was gut für die EU, die Ukraine und die Türkei ist, als die Europäer selbst. Sie sind halt doch etwas ganz SPEZIELLES, diese Amis!


Catalunya: Mas erzählt den Katalanen, dass mehr weniger und weniger mehr ist!

3. Juni 2013

Kleine Länder hätten weniger Arbeitslosigkeit als große Länder hat Artur Mas herausgefunden! Spanien sei zwar groß aber arm und habe eine hohe Arbeitslosigkeit. Schneide man also vom großen Spanien nun ein (gar nicht mal so kleines!) Stück Catalunya ab, dann entstünde ein selbständiger, kleiner, reicher Staat mit geringer Arbeitslosigkeit. Daran arbeite er beständig…

Es entstünde also quasi automatisch so etwas wie die Schweiz, Schweden, Dänemark, Österreich oder Finnland in Südeuropa: Klein, reich, solide und mit geringer Arbeitslosigkeit.

Schon interessant, für wie dumm Artur Mas seine Katalanen offenbar hält, wie gering er letztlich mit dieser Aussage die kleinen Länder Europas schätzt: Man mache sie nur klein genug und schon läuft alles Bestens?

Die wirtschaftliche Lage, der Reichtum und die Stabilität der kleinen Staaten Europas hat so gar nichts mit deren Bevölkerungen, deren Fleiß, deren Kultur, deren  Ausbildungssystemen und deren Wirtschaftsethik zu tun? Es gehört schon noch ein klein wenig mehr dazu, als nur ein krankhaftes Sezessionsgespinst im Kopf, um ein prosperierender Kleinstaat der EU zu werden.

Mit dem berüchtigten katalanischen Korruptionssumpf, an dem Mas beziehungsweise seine CiU nicht ganz unbeteiligt sind, könnte auch so etwas wie ein Staat wie Rumänien, Bulgarien oder das Kosovo entstehen, nur AUSSERHALB der EU! Mit „Dracula“ Mas und seiner CiU würden die Katalanen ihr hausgemachtes Problem schließlich mit in die Unabhängigkeit nehmen. Wahre Unabhängigkeit könnte die nordostspanische Autonomie nur ohne Mas und die CiU erlangen, doch das ist noch Zukunftsmusik!

Abschließend will ich erwähnen, dass Mas die Steilvorlage für seinen schrägen Vergleich von „Don Quichote“ Mariano Rajoy bekommen hat, der zuvor erklärt hatte, die kleinen Staaten zählten nichts in Europa! Die genannten Kleinstaaten werden sich über die Großmäuligkeit des Merkel-Sklavens von der korrupten PP sicher außerordentlich freuen…

Einstweilen hat der (noch?) nicht existierende Phantasiestaat seine teure, schon real* existierende „Diplomatie“ dazu angewiesen, weltweit für die Marke Catalunya zu trommeln.

*(Bezahlen lassen will Mas diese teure Diplomatie durch den assymetrischen Verschuldungsgrad, den er für Catalunya fordert, letztlich durch ALLE Spanier.)