Spanien: Rajoy und seine PP kurbeln die Wirtschaft an!

12. Juni 2014

Die Krise in Spanien wird jetzt geradezu „schlagartig“ überwunden. Denn Premierminister Mariano Rajoy Brey hat den vollen Durchblick und seine PP sind die geborene Winner-Partei. Notfalls muss man da halt ein wenig mit Zahlenkosmetik nachhelfen…

Auch Brüssel liebt die steigenden Kurven und hat deshalb verfügt, dass in die Errechnung des Brutto-Inland-Produktes BIP (auf spanisch PIB = Producto Interior Brutto) künftig auch die (geschätzten!) Einnahmen aus illegalen Tätigkeiten wie Drogenhandel, Prostitution, Schmuggel und die „gute, alte Schwarzarbeit“ hinzu gerechnet werden sollen.

In Geld bedeutet das bis zu 45 Milliarden Euro und in Prozent wären das etwa 4,5%. Das wäre in der Tat ein kleines, spanisches Wirtschaftswunder, das es zu bestaunen gäbe…


Türkischer IM Güler: Gemischte Studentenappartments Brutstätten von Terror und Illegalität!

7. November 2013

Nicht nur dass sie rammeln wie die Karnickel, das könnte man ja gerade noch als Privatangelegenheit durchgehen lassen, aber die Aufklärung durch türkische Sicherheitsorgane hat laut Innenminister Muammer Güler ergeben, dass in VIELEN Appartments terroristische- und illegale Aktivitäten stattfänden wie zum Beispiel Prostitution! (Motto: Wer mit Kommilitonen fickt, ist sowieso eine Nutte!)

Güler setzt noch einen drauf: Gemischte Studentenappartments wären eine Quelle zur Unterstützung und für Nachwuchs von Terrororganisationen! (In Studentenwohnheimen ging ja schon immer die Post ab, aber diese Türken, ts,ts…)

Die Nachforschungen türkischer Sicherheitsdienste hätten ergeben, dass sich der Nachwuchs durch zwischengeschlechtliche Kontakte von Studenten rekrutiere! (Wollen wir erst poppen, oder gleich Terror machen?)

Güler sagt der Gesetzgeber sollte Studentenwohnheime unter polizeiliche Überwachung stellen.

Ohne die Frauen zu diskriminieren, oh’ nein, hätten seine letzten Operationen in Studentenwohnheimen ergeben, dass junge Menschen dort das Bomben bauen und den Schusswaffengebrauch erlernten und dass 31 der Festgenommenen Frauen gewesen seien! Familien hätten das Recht zu wissen, wo ihre Kinder seien. Da „müsse“ der Staat halt eingreifen und für Ordnung sorgen…

https://almabu.wordpress.com/2013/11/04/turkei-erdogan-will-konservokratie-mit-geschlechtertrennung/

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http://www.verfassungen.eu/tr/tuerkei82-index.htm  (Verfassung vom 7.11. 1982 mit den seither gemachten Änderungen! Im Zusammenhang mit dieser Problematik sind besonders die Artikel 20, Recht auf Privatheit und Artikel 21, Unantastbarkeit der Wohnung von Bedeutung!)


EUROVEGAS: Präsident weist Bischof zurecht!

13. Februar 2013

Bischof Joaquín María López de Andujar, in dessen Bistum in der Gemeinde Alcorcón der Zocker- und Geldwäsche-Komplex EUROVEGAS entstehen soll, hat am Montag in einem Manifest seine Sorge davor geäussert, dass unerwünschte Aktivitäten wie Prostitution, Geldwäsche und Drogen diesen Makro-Komplex begleiten könnten. Ausserdem sorge er sich, dass die aktuelle gesetzliche Regelung des Glückspiels in Spanien, den Gewinnmaximierungsinteressen einiger weniger geopfert werde könnte. Das war zuviel!

Ignacio Gonzalez, Präsident der Comunidad de Madrid, und ein absoluter Befürworter von EUROVEGAS riet dem Bischof darauf hin öffentlich, „sich lieber um seinen eigenen Kram zu kümmern!“ Es sei nicht zulässig, im Vorfeld unverantwortlich darüber zu spekulieren, was in EUROVEGAS einmal geschehen könnte. (Also bildlich: Wenn einer ein Puff baut, dann darf man dies erst behaupten, wenn die Damen zur Sache gehen, denn vorher sei es schließlich noch kein Puff. Bestechende Logik von Gonzalez!)

Vom Bischof kam darauf zurück, dass EUROVEGAS sich als eine schnelle Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit präsentiere, ohne seine hohen Kosten bezüglich der Moral und der Gesellschaft zu berücksichtigen, denn hier werde ein Geschäftsmodell propagiert, dass einige wenige schnell reich mache zu Lasten vieler, die dabei verarmten.

Bürgerinitiativen gegen das Projekt weisen speziell auf die „Gesetzgebung nach Maß“ hin, welche die Comunidad de Madrid dem Investor Sheldon Adelson zugesagt habe. Alcorcón werde – obwohl mitten in Spanien und der EU gelegen – zu einem Sonderwirtschaftsraum, einem Steuerparadies in ständigem Ausnahmezustand. Es sei empörend, Adelson würden praktisch alle Steuern erlassen, schwere und schwerste Fehler und Verstösse verziehen und Geldwäsche legalisiert. An die Schaffung einer großen Zahl von Arbeitsplätzen glaube niemand. Statt dessen gäbe es rechtlose Billigarbeitsplätze ohne Tarife, Mindestlöhne, soziale Sicherheit und ohne Gewerkschaften. Ausserdem sei Adelson zugesagt worden, ihm geeignet erscheinende Arbeitnehmer direkt aus dem Ausland einführen zu dürfen, vorbei an den spanischen Behörden und deren Genehmigungsverfahren. Er schafft also u.a. auch Arbeitsplätze für US-Amerikaner aus Las Vegas und Chinesen aus Macao…


Zockerkönig Sheldon Adelson greift zur ganz großen Keule!

9. August 2012

Er verklagte den National Jewish Democratic Council vor einem Gericht in Manhattan wegen falscher und ehrabschneidender Aussagen auf 60 Millionen Dollar Schadensersatz.

Es geht um einen von NJDC President und CEO David A. Harris am 3. Juli veröffentlichten Artikel, der mit Bezug auf einen früheren leitenden Angestellten Adelsons, diesem unterstellt, er habe persönlich die Prostitution in seinen Macao-Kasinos genehmigt.

Dazu muss man wissen, dass Adelson die Republikaner im Wahlkampf mit großen Summen unterstützt. Allein der bereits ausgeschiedene Newt Gingrich soll mindestens mit 12 Millionen Dollar unterstützt worden sein. Jetzt spendet Adelson an die Kampagne von Mitt Romney. Der NJDC hatte Romney aufgefordert Adelsons schmutziges Geld zurückzuweisen.

Nach der Kritik durch verschiedene jüdische Organisationen zog der NJDC zwar seine Petition zurück um die Harmonie zwischen den jüdischen Gruppen zu schützen, erklärte aber ausdrücklich zu seinen früheren Aussagen zu stehen und drückte seine Bedenken über die Quellen von Adelsons Wohlstand aus.

In der Klageschrift heisst es dass Steven Jacobs, die Quelle dieser rufschädigenden Information, ein ehemaliger Angestellter, der 2010 vom Kasino entlassen worden sei, unglaubwürdig  sei  und seine eigene Agenda verfolge.

Es wird ferner auf die zahlreichen philanthropischen Aktivitäten des Ehepaares Adelson verwiesen.

Der NJDC versprach nicht einzuknicken und sich nicht einschüchtern zu lassen von der Macht eines der reichsten Männer der Welt. Dies seien die USA und nicht Putins Russland und politische Aussagen über eine der bekanntesten Personen des Landes sei ein fundamentales Recht.

(Adelsons Rechtsvertreter in diesem Fall soll der ebenfalls berühmt-berüchtigte Anwalt Allan Dershowitz sein?)

http://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-news/sheldon-adelson-files-60-million-libel-suit-against-u-s-jewish-democrats-1.456915

Das Thema EuroVegas, der in Spanien geplante Kasinokomplex Adelsons, scheint derzeit kein Thema zu sein? Vielleicht müssen zuerst Spaniens Banken gerettet werden um dann Adelsons Zockerparadiese finanzieren zu können?

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Ältere Beiträge zum Thema EuroVegas:

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/12/madrid/1334184015_725015.html

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/11/madrid/1334161769_194372.html

http://economia.elpais.com/economia/2012/04/07/actualidad/1333822781_311435.html

https://almabu.wordpress.com/2012/04/01/eurovegas-katalanen-betteln-in-las-vegas-um-sheldon-adelsons-spielholle/

https://almabu.wordpress.com/2012/03/06/katalanische-regierung-verhandelt-uber-3-casino-projekte/

https://almabu.wordpress.com/2012/02/22/will-obamas-groster-feind-eine-spielholle-ein-puff-aus-katalonien-machen/

https://almabu.wordpress.com/2011/11/05/katalonien-ein-einziger-riesiger-freizeitpark


Letzte Runde: Adelson pokert mit Madrid und Barcelona um EuroVegas!

11. Mai 2012

Erneut will sich in der kommenden Woche eine Delegation katalanischer Politiker auf den Weg nach Las Vegas machen um den US-Casino-König Sheldon Adelson doch noch Catalunya als Standort für sein geplantes Zockerparadies schmackhaft zu machen.

Dies wird als letzter Versuch der Katalanen eingeschätzt, das monströse Casino-Projekt nach Barcelona zu holen, denn die Entscheidung für den Standort EuroVegas soll noch im Mai fallen.

Die Verzweiflung und/oder die Gier müssen sehr groß sein um sich auf ein solches Projekt einzulassen, das sich hauptsächlich aus steuerfreien Gewinnen und tarif- und rechtlosen Beschäftigten über einen Zeitraum von zehn Jahren selbst finanzieren soll.

Kriminalität, Prostitution, Geldwäsche und Mafia gibt es noch „gratis“ dazu! Aber ich fürchte, diese negativen Begleiterscheinungen werden keineswegs „gratis“ sein, sie werden die Spanier vielmehr teuer zu stehen kommen…

http://www.lavanguardia.com/politica/20120511/54292145009/el-govern-ultima-una-visita-decisiva-a-sheldon-adelson-para-atraer-eurovegas-a-catalunya.html

Sheldon Adelson, globaler Casino-König, möchte seinen Zockerhöhlen in den USA und China seit längerem einen Stützpunkt in Europa hinzufügen. Das geplante EuroVegas soll in Spanien entstehen.

Adelsons neoliberale Wirtschaftsansichten wurden hinreichend beschrieben. Sie würden in mehrfacher Hinsicht mit spanischem und europäischem Recht kollidieren, aber das hält die Comunidad de Madrid und die Autonomía Catalunya nicht davon ab, mit allen Mitteln um das skandalöse Großprojekt zu kämpfen.

Es scheint, dass Madrid deutlich die Nase vorn hat und die Entscheidung soll jetzt kurzfristig getroffen werden. So schwebte Adelson am vergangenen Sonntag, dem 6. Mai mit seiner Frau Miriam Ochsorn im Privat-Jet in Barajas ein um sich das in Frage kommende Gebiet Alcorcón, im Madrider Westen gelegen, persönlich vor Ort anzusehen.

Dieses verkehrstechnisch gut erschlossene Gebiet, das ungefähr von den Straßen M-501, M-506, A-5, M-40 und M-50 begrenzt wird, liegt etwa zwanzig Minuten vom Flughafen Barajas und dem Stadtzentrum Madrids entfernt. Er wurde dabei von den Madrider Politikern Percival Manglano, Pablo Cavero, David Pérez und Jesús Sainz begleitet. Nach einem Treffen mit Madrider Unternehmern flogen die Adelsons in die Staaten zurück.

http://www.lavanguardia.com/economia/20120506/54290134596/adelson-terrenos-alcorcon-eurovegas.html

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(almabus blog berichtete über die Entwicklung dieses Zockerprojektes!)

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/12/madrid/1334184015_725015.html

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/11/madrid/1334161769_194372.html

http://economia.elpais.com/economia/2012/04/07/actualidad/1333822781_311435.html

https://almabu.wordpress.com/2012/04/01/eurovegas-katalanen-betteln-in-las-vegas-um-sheldon-adelsons-spielholle/

https://almabu.wordpress.com/2012/03/06/katalanische-regierung-verhandelt-uber-3-casino-projekte/

https://almabu.wordpress.com/2012/02/22/will-obamas-groster-feind-eine-spielholle-ein-puff-aus-katalonien-machen/

https://almabu.wordpress.com/2011/11/05/katalonien-ein-einziger-riesiger-freizeitpark


Sheldon Adelson schnurrt wie ein Kätzchen: EuroVegas rückt greifbar näher!

12. April 2012

Auf einmal rückt der Zocker-Magnat von einem Teil seiner Maximalforderungen ab. Letztlich ist ER es, der etwas will: Sonderrechte, Land, Kredite, Steuervergünstigungen…

Sein Projekt EuroVegas soll in drei Etappen ablaufen. Je vier Hotels und zwei Casinos sollen alle zwei Jahre in Betrieb gehen. Mit den steuerfreien Einnahmen soll dann die jeweils nächste Etappe finanziert werden. Da bedeutet, Adelson braucht zu Beginn und danach alle zwei Jahre „nur“ maximal 6 Milliarden aufzubringen und hat zweimal die Möglichkeit die Notbremse zu ziehen und auf das nächste Drittel zu verzichten. Dann würde die Spielhölle halt etwas kleiner ausfallen. Das könnte ihm egal sein, denn Spanien wäre bereits vor Beginn der ersten Etappe in die entscheidenden Vorleistung gegangen!

Interessant ist sein Hinweis auf die Steuerfreiheit, die er fordert. Er will nur mit Apple & Co, gleichbehandelt werden! Wie das? Die zahlen auch keine Steuern in Spanien!

» Los impuestos, como Apple. “La reforma laboral ha sido decisiva. Con eso les vale. En temas fiscales no piden nada especial, solo que se les trate como al resto de empresas extranjeras en España” (EL PAÍS)

Apple (USA) fakturiert 99 Prozent seiner Verkäufe in Spanien aus Irland!
Google (USA) macht es genauso und schreibt angeblich sogar Verluste in Spanien!
Amazon (USA) schreibt seine Rechnungen aus Luxemburg!

Steuern zahlen in Spanien? Wir doch nicht!

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/12/madrid/1334184015_725015.html