Paris: Die achtjährige Melissa verbrennt bei Brand in Roma Lager!

12. Februar 2014

Das Feuer wurde heute Morgen um 5:45 Uhr in Bobigny, im Nordosten von Paris entdeckt und innerhalb einer Stunde von hundert Feuerwehrleuten gelöscht.  Die Brandursache ist noch unbekannt. Melissa wird derzeit autopsiert. Sie ging in Bobigny zur Schule. Über die Brandursache gibt es noch keine Aussage.

Das Lager wurde derzeit von rund 200 Rom bewohnt. Sie wurden evakuiert. In diesem Lager kam es bereits im vergangenen April zu einem Brand, der damals keine Opfer kostete.

Laut der Präfektur sind in Seine-Saint-Denis im Jahr 2013 135 Roma-Lager geräumt worden, durchschnittlich 2 pro Woche. Die Anzahl der Roma ging in diesem Zeitraum von 8.000 auf 3.000 zurück, die sich in noch 46 Lagern befinden!

Nach Zahlen der Menschenrechts-Liga von Mitte Januar 2014 hat sich die Anzahl von Bränden in Roma Lagern von 11 Lagern mit 1.065 Personen in 2012 auf 22 Lager mit 2.157 Personen in 2013 verdoppelt!


Paris: Bärtiger Nordafrikaner schneidet Soldaten mit Cutter die Kehle durch, sagt die Polizei.

25. Mai 2013

Im westlichen Pariser Vorort La Defense wurde am Samstag, gegen 18 Uhr, ein an einem Vorort-Bahnhof patroullierender französischer Soldat von einem“ bärtigen Nordafrikaner in hellem Jihab“ (Polizei) mit einem Cutter angegriffen und schwer verletzt. Unter anderem wurde ihm die Kehle durchgeschnitten.

Der Soldat befindet sich im Percy-Krankenhaus und ist nicht mehr in Lebensgefahr. Der Angreifer entkam in der Menschenmenge des Geschäftsviertels.

Die Anti-Terror-Brigade befasst sich mit dem Vorfall der als terroristischer Anschlag bewertet wird.

Der Soldat gehörte zum 4. Schützen-Regiment in Gap, war in Afghanistan und sollte demnächst in Mali eingesetzt werden.

Seit dem Anschlag auf Lee Rigby am vergangenen Mittwoch in London folgten die französischen Medien dem Vorfall mit großer Aufmerksamkeit.

Womöglich erzeugt diese hohe Medienpräsenz Nachahmer?

Der Anschlag von Paris folgte vielleicht dem Vorbild von London und dieser Anschlag womöglich Toulouse und Montauban im Vorjahr?

ERGÄNZUNG:
Der 23-jährige Cédric Cordier ging als letzter in einer gemischten Drei-Mann-Patrouille* aus Militär und Polizei und wurde von hinten angegriffen. Die Tat sei wortlos, ohne Bekenner- oder Gebetsrufe ausgeführt worden. Seine beiden Kameraden konnten so den Vorfall weder erkennen, noch verhindern, noch den in Richtung der Geschäfte durch den Verbindungstunnel zwischen der Nahverkehrsbahn RER und den Einkaufszentren flüchtenden Angreifer dingfest machen.

Cordier, der sehr viel Blut verloren habe, sich aber nicht in Lebensgefahr befände, sei in das Militärkrankenhaus Percy in Clamart gebracht worden, sein Zustand sei beruhigend.

Der PARISIEN zitiert Polizeikreise die „einen Mann nordafrikanischen Typs um die 30 Jahre, Bart- und Djellabaträger“ als Täter beschreiben.

Diese Beschreibung wird allerdings vom LE JOURNAL DE DIMANCHE dementiert!

Der Präfekt des Departements Hauts-de-Seine, Pierre-Andre Peyvel weigerte sich diese Beschreibung zu bestätigen oder zu verneinen. Die Polizeigewerkschaft UNSA beschreibt den Täter lediglich als groß und athletisch ohne nähere Herkunftsangaben.

Es sind also zum gegenwärtigen Zeitpunkt hauptsächlich die Medien unter Berufung auf Innenminister Valls und Verteidigungsminister Le Drian und den Präsidenten Hollande, die einen möglichen terroristischen oder islamischen Hintergrund beschreiben, der sich ohne Kenntnis der Motive und bestätigte Täterbeschreibung** zumindest vorläufig als spekulativ erweist: Kann sein, kann auch nicht sein!

__________

* Diese gemischten Teams der sogenannten Aktion Vigipirate sollen dem Schutz vor terroristischen Anschlagen dienen. Kritiker sehen darin einen Missbrauch der Armee für Polizeiaufgaben. Siehe dazu auch: https://fr.wikipedia.org/wiki/Plan_Vigipirate

**(Solche öffentlichen Räume mit großer Besucherfrequenz sind auch in Paris mit Videocameras überwacht. In diesem Falle gleich von drei verschiedenen Organisationen, der Französischen Eisenbahngesellschaft, der Nahverkehrsgesellschaft und der Betreibergesellschaft des Einkaufszentrums Vier Jahreszeiten.)


Paris: Polizei durchsucht Haus der Ex-Ministerin Christine Lagarde!

20. März 2013

Die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds wird von einer alten Geschichte eingeholt. In Frankreich wird untersucht, ob sie einst den illustren Unternehmer Bernard Tapie begünstigt habe.

Lagardes Anwalt Yves Repiquet spielt die Durchsuchung herunter: „Diese Untersuchung wird die Wahrheit ans Licht bringen, dass meiner Klientin keinerlei strafrechtlich relevantes Handeln vorzuwerfen ist!“

Bei der Affäre Tapie geht es um den Vorwurf, dass von Ministern (damals Christine Lagarde), Staatssekretären und Richtern zugunsten des mit Sarkozy befreundeten illustren Unternehmers Bernard Tapie in ein schwebendes Schiedgerichtsverfahren eingegriffen worden sei, das in einem Streit zwischen Tapie und der Bank Crédit Lyonnnais über den Verkauf des Sportartikelherstellers adidas angerufen worden sei.

In dieser Sache wird seit Sommer 2011 gegen Lagarde und andere ermittelt.
Insgesamt sollen Tapie an Entschädigung, Strafe und Zinsen 403.000 Euro zu Lasten des Staates gezahlt worden sein. Ein Coup, der fast eine halbe Milliarde einbrachte und der die Ermittler in Folge auch immer näher an den damaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy heranbrachte, mit dem sich Tapie im fraglichen Zeitraum offenbar regelmäßig getroffen hatte.

Ermittelt wird wegen Missbrauch von Macht, Verschleierung von Straftaten, Fälschung, Unterschlagung, Veruntreuung öffentlichen Eigentums…

Das Kassationsgericht CJR ist für Straftaten von Ministern während ihrer Amtszeit zuständig.


Einer geht noch! Der türkische Aussenminister Ahmet Davutoĝlu haut noch einen raus:

27. Februar 2013

„Europas Geschichte wurde bisher nicht ohne die Türkei geschrieben und sie wird auch in Zukunft nicht ohne die Türkei geschrieben werden“, sagte er gestern auf einem AKP-Treffen.

Sich auf die britische Unterstützung eines türkischen EU-Beitritts beziehend, meinte er, dass die Situation in Frankreich und Deutschland eine andere sei als im Vereinigten Königreich.

Die künftigen Entscheidungen bezüglich einer EU-Mitgliedschaft der Türkei würden die Zukunft Europas stärker beeinflussen als unsere, tönte Recep Tayyip Erdoğans kleiner Satellit.

Genau betrachtet, hat er Recht mit seinen Aussagen! Europas moderne Anfänge könnten mit der türkischen Bedrohung aus dem Balkan zu tun gehabt haben. Es hat viele kleine politische Einheiten kurzfristig geeint um der Bedrohung durch das viel größere Osmanische Reich Herr zu werden.

Man muss kein Hellseher sein um die gewaltigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen zu antizipieren, die ein türkischer EU-Beitritt zur Folge hätte.

Die Türkei ist von einer derartigen Größe an Bevölkerung, Territorium und Wirtschaftskraft,  und den daraus resultierenden Problemen, dass die EU sich daran verschlucken würde. Sie würde vermutlich an diesem Brocken ersticken aus reiner Gier an der Expansion?

Man erlebt gerade, wie schon relativ kleine Staaten und ihre Wirtschaftsprobleme den tönernen Euro-Koloss ins Wanken bringen. Die Lage in der EU ist nirgendwo geregelt, weder in Griechenland, in Portugal, in, Irland, Spanien und Italien. Nicht in Frankreich, nicht in Zypern. Den Euro kann der schwanzgesteuerte Clown Berlusconi alleine zur Geschichte machen.

England denkt laut über seinen Austritt nach und will der EU als Danaer-Geschenk noch schnell vor diesem Austritt die Türkei ins Boot holen? Honi soit qui mal y pense…

Wenn man den Euro aufgäbe, weil sich die Vorstellungen der Deutschen und der EU-Peripherie nicht in Einklang bringen lassen, wie uns jeden Tag erneut eindrucksvoll bestätigt wird, und die EU nach britischen Vorstellungen auf einen gemeinsamen freien Markt reduzierte, dann gäbe es in diesem Rahmen vermutlich durchaus Raum für die Türkei? Aber das wäre nicht die EU von heute. Es gäbe keine Niederlassungsfreiheit, keine Milliarden-Subventionen, denn die Nationalstaaten würden durch dieses britische Modell wieder deutlich gestärkt werden. Interessanterweise gibt es jüngst in der französischen Linken, von den Kommunisten, ein Manifest mit dem Tenor „rettet den Nationalstaat“ vor der Mutter allen Übels, der EU!

Aber Ankara wird sich nicht von den van Rompuys, den Barrosos oder den Schulzens aus Brüssel regieren lassen. Recep Tayyip Erdoğan baut nicht gerade seine Verfassung um, um danach als starker Präsident nichts mehr zu sagen zu haben? Mitteleuropa wird sich umgekehrt seine Vorstellungen nicht aus Anatolien vorschreiben lassen. Beides kann man durchaus verstehen. Hier käme zusammen, was nicht zusammen gehört!

Dennoch war, ist und bleibt die Türkei natürlich ein sehr wichtiger Nachbar Europas und Russlands. Apropos Russland!
Warum will die Türkei eigentlich nicht Russland beitreten? Folgt man der Argumentation des türkischen Aussenministers, dann könnte man für das Wort Europa im Eingangsstatement auch das Wort Russland setzen! Die Türkei hat auch Russland entscheidend beeinflusst, als starker Nachbar, als Konkurrent und manchmal eben auch als Feind. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden: Die SCO-Karte ist noch nicht ausgespielt…

http://www.hurriyetdailynews.com/europes-fate-wont-be-written-without-turkey-fm-davutoglu.aspx?pageID=238&nID=41974&NewsCatID=338


Wundern Sie sich nicht, wenn Paris kürzlich völlig beschissen für Sie war!

7. Februar 2013

Falls Sie in den letzten vier, fünf Wochen in Paris waren und Ihnen dieser Besuch heftig auf die Verdauung schlug, dann können Sie jetzt wieder beruhigt aufatmen.

Die Durchfalls-Epidemie ist vorbei, zumindest im Abklingen, die die französische Hauptstadt vier Wochen lang in Atem hielt. Sie haben Glück gehabt, es war eher eine kleinere Epidemie, denn es waren nur etwa 900.000 Menschen betroffen!

So hielten sich die Staus vor den Toiletten in Grenzen. Eine „normale“ Epidemie hätte länger, nämlich im Schnitt sieben Wochen gedauert und rund 1.400.000 Menschen betroffen.

Natürlich sind sie nicht vorgewarnt worden, vor ihrer Reise! So etwas wäre schließlich geschäftsschädigend. Wenn Sie aber gestern Abend im „Stade de France“ in Saint Denis waren und es fängt jetzt zu grummeln an, dann muss dies keinesfalls am Spiel oder gar dessen Ergebnis liegen!

http://www.leparisien.fr/laparisienne/sante/fin-de-l-epidemie-de-gastroenterite-en-france-metropolitaine-06-02-2013-2547951.php


Türkei, Ahmet Davutoğlu: Pariser Frauenmorde PKK-Angelegenheit.

21. Januar 2013

Der türkische Außenminister – offenbar gut informiert über die Ereignisse vom 9. Januar 2013 in Paris – will in den nächsten Tagen weitere Details dazu liefern.

Von den beiden in Paris festgenommenen Tatverdächtigen sei einer Gestern bereits wieder entlassen worden. Der einzige Verdächtige ist der 30-jährige Ömer Güney aus der Zentralanatolischen Provinz Sivas.  Er war seit zwei Jahren PKK-Mitglied und die letzte Person, die mit Sakine Cansiz auf den Überwachungskameras zu sehen war.

Alle drei Frauen seien mit einer Tatwaffe erschossen worden. Schmauchspuren seien auf der Jacke des Verdächtigen gefunden worden, sein Tatmotiv noch immer unklar. Der Verdächtige könnte psychologische Probleme haben, so hieß es.

Es gäbe ein gewisses Risiko, dass sich ähnliche Ermordungen in nächster Zeit in Deutschland wiederholen könnten, da Deutschland da Land mit der größten türkischstämmigen Bevölkerung außerhalb der Türkei sei, sagte der stellvertretende AKP-Vorsitzende Mehmet Ali Şahin. Die Täter wollten offenbar verhindern, dass die PKK am Ende eines Prozesses von Friedensverhandlungen ihre Waffen niederlegen würde.

http://www.hurriyetdailynews.com/turkish-fm-says-paris-killings-internal-pkk-issue-.aspx?pageID=238&nID=39514&NewsCatID=338


Gold! Gold! Gold! Gold für Deutschland…

16. Januar 2013

Die Bundesbank hat beschlossen, um allen VTs über nicht mehr vorhandenes deutsches Gold in New York, London und Paris einen Riegel vorzuschieben, einen kleinen Teil der gesamten deutschen Goldbestände von insgesamt 3.396 t und einem Gesamtwert von 143 Milliarden Euro „heimzuholen“.

Sie holt 300 t der 1.536 t aus New York zurück, nichts von den verbliebenen 450 t aus London,  jedoch alles, ganze 374 t aus Paris! Da regieren jetzt bekanntlich die Sozialisten. Grund genug vermutlich? Der momentan in Frankfurt lagernde Goldbestand würde so von jetzt 1.036 t innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 1.710 t, die Hälfte des deutschen Goldvermögens ansteigen.

So flieht nach Asterix und Obelix nun auch noch der Schatz der Nibelungen aus Frankreich. Dies kommt bei den Franzosen nicht wirklich gut an:

„…À une semaine du cinquantième anniversaire du Traité de coopération et d’amitié franco-allemand signé à l’Élysée en janvier 1963, c’est en tout cas une drôle façon de célébrer ses noces d’or…“ (Zitat: LE FIGARO)

„Eine Woche vor dem 50. Jahrestag der Unterzeichnung der deutsch-französischen Zusammenarbeit und Freundschaft, dem Élysée-Vertrag in Januar 1963, ist dies auf jeden Fall eine merkwürdige Art die Goldene Hochzeit zu feiern!“

http://bourse.lefigaro.fr/devises-matieres-premieres/actu-conseils/l-allemagne-va-rapatrier-tout-son-or-entrepose-a-paris-344750


Paris: Drei Kurdinnen mit Kopfschüssen exekutiert!

10. Januar 2013

Im Kurdischen Institut, in der Rue la Fayette 147, im 10. Bezirk, unweit der Bahnhöfe Gare du Nord und Gare de l‘ Est,  wurden in der vergangenen Nacht, kurz vor zwei Uhr, drei Kurdinnen gefunden, die per Kopfschuss* getötet worden waren. Die Umstände am Tatort lassen an eine Exekution denken. Näheres ist z.Z. noch nicht bekannt. Der Vorfall reiht sich ein in eine unheilvolle Kette von Gewalttaten mit Schusswaffengebrauch in unserem Nachbarland.

http://www.leparisien.fr/paris-75/paris-trois-femmes-kurdes-tuees-cette-nuit-d-une-balle-dans-la-tete-10-01-2013-2468979.php

Das Institut weist kein Namensschild aus und der Eingang ist durch ein Zahlenschloss gesichert. Es wird deshalb vermutet, dass der oder die Täter die Örtlichkeit kannten und von den Opfern eingelassen worden sind. Seit Mittwoch Nachmittag wurde keines der Opfer mehr lebend gesehen. Die Polizei wurde Donnerstag Nacht um 01:45 Uhr alarmiert. Ein Nachbar sagte im Radio, dass er am Mittwoch, gegen 18:00 Uhr, einen Knall gehört habe.

Die Opfer Sakine Cansiz, Fidan Dogan et Leyla Soylemez sind Kurdinnen türkischer Nationalität und Aktivistinnen der PKK und KNK. Sakine Cansiz soll zu den Gründern der PKK in 1978 gehört haben. Es gibt 150.000 Kurden in Frankreich. 90 Prozent davon haben einen türkische Pass. 6.500 stammen aus dem Iran und 4.800 aus dem Irak. Der Rest stammt aus Syrien, dem Libanon und dem Kaukasus. Sie sind ab Mitte der 60er Jahre in Frankreich eingewandert und dann verstärkt nach der Revolution im Iran und dem Militär-Putsch in der Türkei. Sie leben hauptsächlich in den Departements Alsace, Lorraine, Ile-De-France und Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Der Französische Innenminister Valls verurteilte am Tatort das Verbrechen.

Es soll zuvor Differenzen zwischen den Kurden dieses Instituts und der türkischen Gemeinde von Seine Saint-Denis gegeben haben, speziell mit den Verantwortlichen eines türkischen Journals. Nachdem das Verbrechen bekannt wurde, beschuldigen sich alle Seiten gegenseitig! Die Türkei sagt, damit sollten geheime Friedensgespräche mit Öcalan gestört werden, für den Erdogan kürzlich allerdings noch öffentlich noch die Todesstrafe gefordert hatte. Die Kurden beschuldigen Teile der Türken, die eine Einigung verhindern wollten. Da wird man wohl noch abwarten müssen, ob noch konkrete Fakten ans Tageslicht kommen…

Vor dem Tatort protestieren Kurden aus ganz Paris, weitere aus allen Teilen Europa werden erwartet. Verschiedene französische Anti-Terror-Einheiten sind alarmiert.

http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2013/01/10/01016-20130110ARTFIG00423-trois-militantes-kurdes-abattues-a-paris.php

*(inzwischen wurde bekannt, dass eine der Frauen durch einen Schuss in den Unterleib getötet worden ist.)


Treffen in Figueras: Mas und Rajoy, Provokateure unter sich?

8. Januar 2013

Wer provoziert hier wen? Die Katalanen und die Basken fühlen sich vom Verteidigungsminister provoziert, der ebenso wie der reale Jubilar, JC1, nicht zu verwechseln mit „dem Carlos I“ die nationale Einheit beschwört und die Ruhe und Beherrschung des Militärs so lobt, dass man schon ganz unruhig wird, hat man doch die Provokateure bisher eher in den Streitkräften verortet?

Die PP-Zentralregierung des Mariano Rajoy Brey, der politisch durchaus als Aznar-Sohn und Franco-Enkel bezeichnet werden kann, wird ihrerseits ganz kribbelig, wenn sich auf dem neoliberalen Rummelplatz das selbst gestartete Karussel der sozialen Zerstörung sich immer schneller dreht und die Zentrifugalkräfte an den Rändern des Landes zu zerren beginnen…

Im Augenblick sieht es zumindest so aus, als ob sich hier zwei unversöhnliche Positionen gegenüber ständen, griffig dargestellt durch das Bild zweier Züge, die auf einander zu rasen. Apropos Züge: Die Einweihung der Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Verlängerung des AVE von Barcelona nach Figueras, und damit der Anschluß und die durchgehende Verbindung zum französischen Hochgeschwindigkeitsnetz von Madrid über Barcelona nach Paris, böte zumindest eine physische Gesprächsgelegenheit zwischen dem zentralistischen Rajoy und dem francophilen Mas und seinem Unabhängigkeitsstreben. Sollte Rajoy jedoch in seinem Geburtsort Santiago de Compostela am Ende des Jakobsweges darauf warten, dass Mas auf den Knien zu ihm hin pilgert und um Vergebung fleht, dann könnte er diese gute Gelegenheit verpassen?

Wenn beide Politiker unversöhnlich bleiben und sich die Lage weiter zuspitzt, wie würde Madrid dann das Militär ins Spiel bringen? Dass diese Option nicht generell ausgeschlossen wird, sollte inzwischen jedem klar sein…

Wäre der folgende Satz aus der Directiva de Defensa Nacional von 2012 der Schlüssel zum Eingreifen des spanischen Militärs im Inland, im Falle möglicher Sezessionen im Nordwesten und Nordosten Spaniens?

„…Y España debe, en consecuencia, garantizar la permanencia de los valores recogidos en la Constitución, su seguridad geoestratégica, la de sus ciudadanos, la de sus empresas, la de las materias primas que sostienes su forma de vida…” (Directiva de Defensa nacional 2012)


Frankreich: Sperma-Alarm in Paris!

6. Dezember 2012

Mancher Frankreich-Besucher hatte ja schon immer den Verdacht, dass die Pariser zu sorglos mit ihrem Sperma „umgehen“. Jetzt ist dies wissenschaftlich erwiesen.

Eine Studie mit tatkräftiger Hilfe von 26.600 Franzosen ergab Erschreckendes:
In einem Liter Sperma eines 35-jährigen Franzosen seien nur noch knappe 50 Milliarden Spermien enthalten. In knapp 17 Jahren sei dem guten Mann ein Drittel seines Spermas abhanden gekommen. Damit nähert er sich schon langsam der „chemischen Kastrationsgrenze“ , die bei 15 Milliarden pro Liter vermutet wird.

Die Großväter dieser bedauernswerten Franzosen hatten noch glatt die doppelte Menge Spermien, deren Sperma würde man bei Joghurt als „stichfest“ bezeichnen…

Jetzt verstehe ich nachträglich, warum in Paris die Straßenreinigung jeden Morgen die Straßen mit Tankfahrzeugen und Wasserstrahl abspritzt. Es ist wegen der Rutschgefahr!

http://www.welt.de/gesundheit/article111840715/Frankreich-verliert-dramatisch-viele-Spermien.html

Die Straßen von Paris: Zunehmend rutschig!

Das würde natürlich auch erklären, warum dies eines der häufigsten „Verkehrszeichen“ in der Seine-Metropole sein soll!