Sind wir bald Bundeswehrlos?

27. September 2014

Im Zusammenhang mit der Ukraine, der IS-Gefahr im Nahen Osten, mit Afghanistan, den Bündnisverpflichtungen der NATO erfahren wir in letzter Zeit erstaunliches aus den Medien:

Die Bundeswehr habe nur noch knapp 300 Leos, eine handvoll Jets, dazu zwei, drei Hubschrauber und ein einziges (1!) U-Boot! Die Truppe schiesse mit einem Krummlaufgewehr, zumindest wenn der warm geschossen worden sei?
Zur Luftverlegung müsse man Kapazitäten der Russen bzw. der Ukras anmieten. Das gehe natürlich nur, wenn die nicht gleichzeitig als Feind gelten.

Abrüstung ist zwar grundsätzlich eine feine Sache, finde ich, auch dann, wenn sie unfreiwillig und einseitig erfolgt!

Aber es fällt mir schon ziemlich schwer diesen Meldungen Glauben zu schenken? Für wie blöd hält die Regierung das Volk?

Es gibt einen Wasserkopf an Controlling und militärischer Führung der Bundeswehr? Die bekommt regelmäßig Zahlen und Daten über Einsatzfähigkeit der Systeme hierarchisch nach oben gemeldet. Sie hat gewiss Vorstellungen vom aktuellen und künftigen Bedarf, qualitativ und quantitativ und daraus abgeleitet dem Finanzbedarf.

Es gibt eine politische Führung der Bundeswehr, Minister, Staatssekretäre, Abgeordnete, Räte und Ausschüsse.

Sie müssten von den Militärs über Stärken und Schwächen ausreichend informiert worden sein? Die Lobbyisten der Rüstungsindustrie, achten sicher auch penibel auf die lukrativen Ersatzteilgeschäfte?

Wie kann es dann aber sein, dass eine mit der Rüstungsindustrie vielfältig verbandelte, Unionsgeführte Bundesregierung quasi für eine nahezu handlungsunfähige Bundeswehr verantwortlich ist? Ist dies nicht ein starker Hinweis auf erhebliche Korruption in diesem Bereich?

Stimmt mittlerweile wenigstens die Zahl der Kitaplätze beim Bund, oder hinken wir da auch hinter den NATO-Vorgaben her?

Welche Ministerin mit sturmfest-blonder Helmfrisur und Hang zu dramatischen Portraits vor Kriegsgerät verantwortet dieses Chaos? Ist es die, welche kürzlich die Kurden besuchte: „Hallöchen, guckt mal wie toll und fotogen ich bin. Waffen habe ich Euch leider keine mitgebracht, muss schließlich Prioritäten setzen, tschühüss!“


USA führen 134 Kriege* weltweit, aber in der Ukraine sind sie nicht?

25. September 2014

Überrascht? SOCOM, das Special Operation Command der USA hat derzeit Truppen in 134 Ländern der Erde disloziiert, wo sie Kampfaufträge, spezielle Operationen, Beratung oder Ausbildung durchführen oder von allem ein bisschen…

Da der Einsatz dieser Kräfte weitgehend geheim ist, sie offenbar niemanden politisch verantwortlich sind, kann ich keine Details dazu nennen, aber immerhin geben die USA so viel selbst zu:

„…SOCOM admits to having forces on the ground in 134 countries around the world…“

Eine Untergliederung von SOCOM ist JSOC. Die sind völlig-total-absolut geheim:
Ihre Existenz wurde durch die angebliche Ermordung Osama Bin Ladens in Pakistan bekannt. Da haben sie mit der CIA zusammen gearbeitet. Darum wohl das „J“ von JSOC, Joint Special Operations Command?

„Die Welt ist ein Schlachtfeld und wir sind im Krieg“ sei die Logik die JSOC antreibe, „darum können wir hingehen wo immer wir wollen und dort tun, was immer wir wollen um so die Ziele der nationalen Sicherheit der USA zu erreichen, egal welche Regierung in Washington gerade an der Macht ist!“

Diese Killertruppe Obamas treibt sich also überall in der Welt herum, nur in der Ukraine nicht? Ein bisschen klitzekleine Beratung der Ukra-Armee vielleicht? Den ein oder anderen Mord vielleicht? Trotzdem haben sie die berühmten tausend Geister-Russen weder enttarnt, noch gestoppt, noch vernichtet? Klappt wohl besser gegen wehrlose Gegner?

Halten wir fest: Die Ukraine-Krise ist die Folge der Aggression der bösen Russen und es sind keine US-Kommandos, weder Militärs, noch Geheimdienstler, noch private Söldner „on the ground“?

Und an welche Märchen sollen wir Morgen glauben?


„LITPOLUKRBRIG“ So wollen uns die USA in den Krieg mit Russland treiben!

18. September 2014

Die Ukraine gehört (noch) nicht zur NATO. Leider, finden manche und suchen nach Wegen der Annäherung und Möglichkeiten die Hürden einer Mitgliedschaft der Kiewer Nazi-Putschisten „F_uck the Nuland!“ fucktisch herbeizuführen und sei es nur durch gemeinsame Manöver zur Annäherung der Armeen in dem Krisenstaat.

Dass es nicht darum geht, die von den USA mehr oder weniger kunstvoll entfachte Krise zu entschärfen, zeigt der Missbrauch des Waffenstillstandes dazu, die Ukra-Truppen zu verlagern, zu verstärken und mit Nachschub und Ausrüstung zu versehen.

Die irren Ukras Schoko-Poro und Nazi-Jats prahlen damit von NATO-Staaten Waffen und Ausrüstung zu erhalten. Das inzwischen freiwillige Ex-Spezialkommandos aus Polen in ihren Reihen kämpfen erzählen sie nicht. Die privaten US-Söldner-Truppen existieren bekanntlich auch nicht. Nur 4 russische Geister-Brigaden sieht der Vier-Sterne-Arsch Breedlove beim Saufen.

Irgendwie hat es die NATO bisher geschafft zu vermeiden für die USA in der Ukraine „den Arsch hinhalten“ zu müssen.

Jetzt hatten die USA endlich die geniale Idee, wie sie uns in den Krieg mit den Russen treiben können: „LITPOLUKRBRIG“

Das ist der Name einer gemischten Brigade aus den NATO-Staaten Litauen und Polen und den irren Ukra-Nazis.

Das Abkommen wird Morgen in Warschau, Polen unterzeichnet. Die Brigade soll ihren Sitz im polnischen Lublin haben. Wenn diese Brigade irgendwo eingesetzt wird, ich tippe mal auf die Ukraine, dann kämpfen automatisch NATO-Truppen gegen die Separatisten oder womöglich direkt gegen die Russen. Wenn die dann von den Russen „auf die Fresse kriegen“, dann ruft die NATO den Bündnisfall aus und Frau Merkel weist Panzer-Uschi an, die verbliebenen 300 Leos nach Osten in Bewegung zu setzen um das Abendland zu retten vor dem leibhaftigen Putin! Win-win…


Putin kommt erst wieder zum G8, wenn Alaska wieder russisch ist!

25. März 2014

Russland sanktioniert jetzt zurück. Neben einigen verruchten US-Amerikanern, kamen jetzt auch 11 Kanadier auf Putins „Die-geh’n-ja-gar-nicht-Liste“.

Und, weil wichtig ist wer beim Sanktionieren ‘den Größten‘ hat und wie man unabänderliches verkauft, setzte der russische ‚Silberrücken‘ noch einen drauf:

Er komme überhaupt erst wieder zu einem G8, wenn Alaska wieder russisch geworden sei, ätsch!

Obama soll sich über diesen neuen Schachzug des Russen schwarz geärgert haben…


Hilfe, die Rumänen kommen nicht!

15. Januar 2014

Mehrere EU-Mitglieder, unter anderem Frankreich, das UK, die Niederlande und Deutschland haben vor dem grenzenlosen Zuzug von Armutsmigranten aus Südost-Europa gewarnt und sogleich abschreckende und einschränkende Maßnahmen dagegen angekündigt .

Was würde diese Länder wohl noch mehr erschrecken als eine Lawine rumänischer Armutsmigranten? Wenn diese ausblieben! Wie dies, wie könnte das geschehen und warum sollte das schlecht für das reiche Kerneuropa sein?

Relativ unbemerkt vom Mainstream fand am 26. November des vergangenen Jahres in Bukarest ein Wirtschaftsgipfel unter dem Thema „Chinesische – Zentral- und Osteuropäische Zusammenarbeit“ statt an dem der chinesische Premierminister Li Keqiang teilnahm sowie über tausend Unternehmer und Manager aus China, Rumänien, Bulgarien, Polen, Ungarn, Slovakei, Tschechei, Slovenien, Serbien, Montenegro, Kroatien Bosnien-Herzegovina, Estland, Albanien, Littauen, Lettland und Mazedonien.

Diese 16 Länder sind der ärmere und arme Teil Europas und zugleich der deutsche Hinterhof, in dem gegenwärtig noch ein Teil von Deutschlands Exportrekorden zu Hungerlöhnen erarbeitet wird.

China will in der EU Fuß fassen und dies nicht nur in englischen Kernkraftwerken! China sieht nüchtern das Potential in diesen armen Ländern und will Milliarden investieren und innerhalb Europas zollfrei für den EU-Markt produzieren und China will im Gegenzug Lebensmittel, speziell Getreide, zur Ernährung seiner wachsenden Bevölkerung aus den „Kornkammern“ Südosteuropas importieren.

China will in die Infrastruktur dieser Länder investieren und könnte dabei vermutlich sogar ganz legal EU-Strukturhilfen abgreifen? So sollen Straßen, Häfen, Telekommunikationanlagen, Nuklearenergieanlagen und Hochgeschwindigkeits-Bahnlinien erstellt werden.

Während die satten Europäer schlafen und die Türken davon träumen Brückenkopf zwischen Europa und Asien zu sein, machen die Chinesen einfach einen großen, beherzten Sprung mitten hinein nach Europa und verzichten auf die wenig berechenbare Brücke Türkei.

Frankreich hat schnell reagiert und hat seinerseits einen Gipfel mit 12 dieser Länder und Frankreich für den 11. und 12. Februar geplant. Aber Frankreich ist – verglichen mit China – ein wirtschaftlicher Zwerg. Gleichzeitig werden händeringend weitere französische Unternehmen gesucht, die Teile ihrer Produktion nach Südosteuropa auslagern wollen und können. 3.500 französische Firmen produzieren bereits im Land Rumänien.

Das Erfolgsmodell RENAULT-DACIA ist immerhin für 3% des rumänischen BIP verantwortlich. Das gemeinsame Handelsvolumen übersteigt bereits 7 Milliarden Euro und Rumänien importiert aus Frankreich soviel wie Brasilien und die Türkei und mehr als Kanada, Indien und Südafrika.

Käme es zu einem solchen chinesischen Brückenkopf, dann könnten chinesische Konzerne über Rumänien Nutznießer des geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU werden, was den USA sicher nicht gefallen dürfte?

Und was gedenken Deutschland oder auch Russland in dieser Frage zu tun? Vermutlich nicht viel, den der riesige chinesische Markt ist längst viel zu wichtig für sie geworden um eine Verstimmung mit Peking zu riskieren…