Ups, sie wollten es schon wieder tun!

12. März 2018

Erneut Besuch türkischer Politikerin in den Niederlanden, genau ein Jahr nach den Rede- und Auftrittsverboten im vergangenen Wahlkampf, „in beiderseitigem Einvernehmen abgesagt, da der geplante Besuch momentan unpassend sei“.

Die ehemalige AKP-Ministerin Fatma Sahin, von 2011-2013 Familienministerin, heute Bürgermeisterin von Gaziantep, nur 100km von der syrischen Stadt Aleppo gelegen, wollte am vergangenen Samstag in der zentralen Moschee von Deventer sprechen. Dies sei eineinhalb Wochen vor den Kommunalwahlen in den Niederlanden unpassend, „da die Gefahr von ausländischer Einmischung bestünde“, so ein Sprecher des  niederländischen Außenministeriums.

Seit Anfang des Jahres ist der niederländische Botschafter in der Türkei zurückgerufen. Eine Kammer des niederländischen Parlamentes hat den Armenier-Genozid offiziell anerkannt. Anscheinend derzeit kein Ende der Eiszeit in Sicht?

Die niederländischen Erdogan-Freunde mit türkischem Migrationshintergrund sehen die Alleinschuld für die angespannte Situation bei den Niederlanden liegen und verweisen bei dieser Gelegenheit schon gerne auch mal auf eine niederländische Mitschuld am Massaker von Srebreniza…

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