Spanien und Marokko schlagen für Europa 1.000 lästige Eindringlinge zurück!

14. Juni 2014

Sie kommen aus dem armen Afrika und haben die absolut unverschämte Unverschämtheit zu glauben, dass ihnen ein Leben in Saus und Braus im reichen Europa zustünde? (Ironie aus!)

 

Der Druck der Armut auf Europa ist eine Folge unseres Wirtschaftssystems und unserer Wirtschaftspolitik. Doch DAS wollen wir nicht wahr haben. Seit Anfang des Jahres hat der Ansturm der Verzweifelten auf die nordafrikanischen Eingangsportale nach Europa, die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla dramatisch zugenommen.

 

Mit verschiedenen Taktiken und Strategien gelang es den Migranten ihre Erfolgsquote zunächst drastisch zu erhöhen.

Das löste humane Katastrophen durch polizeilich-militärische Überreaktionen aus, die zu zahlreichen Todesfällen an der EU-Aussengrenze führten. Die Verzweifelten ertranken nach gezieltem Beschuss mit Gummigeschossen im Mittelmeer!

 

Dann wurde die Zusammenarbeit der EU  mit den Marokkanern intensiviert. Auf dem „kurzen Dienstweg“ wurden Menschen, die es bis in die Exklaven, die es bis nach Europa geschafft hatten, umgehend an Marokko zurück geliefert, ohne ihrem Asylantrag überhaupt Gehör zu schenken. Vergebliche und sauteure Mühe!

 

Die Migranten änderten ebenfalls ihre Taktik und erhöhten die Anzahl der Grenzdurchbrecher um vor Ort, „am Zaun“ eine Überzahl zu gewährleisten. Das funktionierte eine Zeit lang, bis die EU, vertreten durch die spanischen Guardia Civil, eine Franco-Altlast aus den Zeiten des Faschismus, ebenfalls dazu über ging sich an die veränderten Gegebenheiten anzupassen.

 

Nach den sechs Meter hohen Zäunen mit messerscharfem NATO-Drahtrollen oben drauf mussten die „Verteidiger“ Europas erleben, dass sich die „Eindringlinge“ an die Lage adaptierten!

 

Sie warfen ihre Kleidungsstücke auf den NATO-Draht, bevor sie ihn dann, halbnackt aber einigermaßen geschützt, überwinden konnten. Im Gegenzug erfand die EU einen kleinmaschigen Zaun, „la malla antitrepa“, aus Flachstahl mit 1,3cm großen quadratischen Ausstanzungen der es den menschlichen Fingern oder Zehen nicht erlaubt, hinein zu greifen. Der Griff ging buchstäblich ins Leere, die Finger fanden keinen Halt, der Einbruchsversuch der Armen ins Europa der Reichen fand ein erneutes Ende…

 

In der vergangenen Nacht, nach der unsäglichen 1:5-Blamage des Weltmeisters Spanien bei der WM in Brasilien, an jenem Freitag den 13. Juni, in dessen Folge (ganz?) Spanien in Trauer und Entsetzen versank, da versuchten es erneut über 1.000 Männer und Frauen, die Grenzen nach Europa zu überwinden.

 

Sie scheiterten ebenso grandios wie die spanischen Fußballer von „La Roja“ (nicht zu verwechseln mit La Rioja!) gegen Holland. Sie scheiterten an der Zusammenarbeit massiver marrokanischer- und spanischer Polizeikräfte und einem permanent über Ihnen kreisenden Helikopter.

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http://politica.elpais.com/politica/2014/03/05/actualidad/1394046257_447524.html

 

http://politica.elpais.com/politica/2014/06/14/actualidad/1402731330_023976.html

 

http://elpais.com/elpais/2014/03/07/media/1394187503_458548.html


Ultimatum bis Mitternacht: Marroko schmeisst die EU-Fischereiflotte raus!

15. Dezember 2011

Die Marrokanische Regierung bedauere diese Entwicklung, die durch die Nichtverlängerung des Fischereiabkommens zwischen Marroko und der EU durch die EU entstanden sei.

Dies würde zu schweren Konsequenzen für die künftige Zusammenarbeit in Fischereifragen und zu einer generellen Neubewertung der Assoziation mit der EU führen.

Die EU-Fischereiflotte operiert seit 2007 auf der Basis eines gemeinsamen Abkommens in marrokanischen Gewässern das seither Jahr für Jahr verlängert worden sei.

Doch seit dem 28. Februar diesen Jahres verweigere die EU die Verlängerung für die aktuelle Fangperiode.

Die Konsequenz dieses Verhaltens sei die aktuelle Illegalität der insgesamt 138 europäischen Fangschiffe, davon allein 100 aus Spanien, in marrokanischen Hoheitsgewässern. Deshalb der Rauswurf bis Mitternacht…

Das Europäische Parlament in Straßburg stimmte heute mit 326 zu 296 Stimmen, bei 58 Enthaltungen mit der Begründung gegen die Verlängerung, dass es Ursache der Überfischung einiger Arten sei und zudem nach internationalem Recht illegal, da Rechte des saharauischen Volkes (Westsahara) verletzt würden. In der Debatte vor der Abstimmung hatte sich die EU-Kommissarin für Fischerei María Damanaki erfolglos für eine Verlängerung des Abkommens ausgesprochen!

Der Eu-Botschafter in Marroko bedauerte diese Entscheidung in einer Veröffentlichung, in der er schrieb, dass diese Entscheidung gegen den Willen der EU-Länder, der Europäischen Kommission und der Hohen Repräsentantin der EU für ausländische und Sicherheitsangelegenheiten Catherine Ashton getroffen worden sei!

Da gibt es offenbar doch noch demokratische Prozesse in der EU, die gegen den Willen der Bürokratie zu Stande kommen?

Grafik des betroffenen Gebietes aus EL PAÍS: http://internacional.elpais.com/internacional/2011/12/14/actualidad/1323896976_988778.html

http://www.lavanguardia.com/economia/20111214/54241097561/marruecos-invita.html

http://www.lavanguardia.com/economia/20111214/54240195836/eurocamara-pesca-marruecos.html