Gauck I: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!“

3. Oktober 2013

Gauck I klaut bei Wilhelm II auch wenn er sich leicht differenziert ausdrückt. Wir seien feige, verlogene Weicheier, die andere für sich die Kohlen aus dem Feuer holen ließen und die jetzt mit Irak, Lybien und Syrien schon den dritten gerechten Krieg verpasst hätten, was nicht nur im Sinne der deutschen Rüstungsindustrie eine wirtschaftliche, sondern auch im evangelisch pastoralen Sinn eine moralische Katastrophe sei. Wer einen ständigen Platz im Sicherheitsrat anstrebe, der müsse auch einen ständigen Platz auf einem Soldatenfriedhof in Kauf nehmen. Selbst die Franzosen, immerhin der ehemalige Erbfeind,  fragten sich, ob unsere ständige ,nervige Vergangenheitsbewältigung, nicht einfach eine billige Ausrede sei um sich heute aus der Verantwortung zu stehlen?

Also: Arschbacken zusammenkneifen, die Augen Rechts, marsch, marsch!


Frankreich: Ein Jahr nach Toulouse und Montauban, Gedenkroutine?

11. März 2013

Heute jährt sich der Beginn der Mordserie des Mohamed Merah in Montauban und Toulouse. Es gibt offizielle Ermittlungen. Es gibt TV-Dokus. Es gibt Gedenkfeiern, Gedenktafeln an den Tatorten und einen „Weissen Marsch“. Es gibt wieder viele Worte, aber gibt es auch konkrete Ergebnisse?

Ausser unerklärlichen Pannen und Koordinationsproblemen zwischen den Französischen Sicherheitsbehörden ist nicht wirklich viel heraus gekommen. Sein Bruder Abdelkader Merah sitzt in Untersuchungshaft. Im Vorfeld des Jahrestages gab es einige Aktivität vortäuschende vorläufige Festnahmen von der Beihilfe Verdächtigen. Sie alle mussten nach Ablauf der maximalen Arrestzeit wieder entlassen werden, weil die Beweise nicht reichten. Die Suche nach dem ominösen „Dritten Mann“ geht weiter.

Es bleibt weiterhin unklar, wie ein junger Mann unter den Augen der Geheimdienste  und vermutlich von ihnen geführt, derart aus dem Ruder laufen konnte, ohne dass die Profis dies bemerkten?

Merah jedoch ist in seinen Kreisen und seiner Familie längst zum Helden verklärt worden. Die Angehörigen der Opfer beklagten, dass seiner Mutter und Schwester in einer auf France 3 ausgestrahlten Doku zum Jahrestag zu viel Raum zur Selbstdarstellung eingeräumt worden sei. Es kann leider nicht ausgeschlossen werden, dass es irgendwo Nachahmer gibt, die den Jahrestag zu Aktionen nutzen wollen? Vermutlich werden die französischen Behörden in diesen Tagen stillen Alarm ausgelöst haben? Denn in Mali sterben Muslime durch französische Truppen, wie damals in Lybien.

Eines von Merahs Opfern lebt noch. Ein schwerstverletzter junger Soldat, Loïc Liber, der vermutlich Zeitlebens unter den Folgen des Attentats leiden wird. Er ist in der Öffentlichkeit fast vergessen…

http://www.lemonde.fr/societe/article/2013/03/11/debut-des-hommages-aux-victimes-de-mohamed-merah_1845876_3224.html


Algerien: Islamisten aus Mali haben Ausländer als Geiseln genommen!

16. Januar 2013

(Die Sahara ist so ursprünglich, dass sogar google-maps streikt, eine Route zwischen Mali, woher die Angreifer angeblich gekommen seien, und dem Ort In Amenas in Algerien auszuwerfen!)

Bei einem Überfall auf eine Gasförder-Installation von BP in d’In Amenas in Süd-Ost-Algerien, nahe den Grenzen zu Lybien und Tunesien, sollen bei einem Überfall von Al-Kaida-Kämpfern aus Nord-Mali zwei Franzosen und ein Japaner als Geiseln genommen worden sein. Das meldet die algerische Tageszeitung EL WATAN.

Andere Quellen sprechen von acht Geiseln, von Briten, Norwegern und Japanern, aber keinen Franzosen. Die Geiselnehmer seien aus Mali gekommen und bei ihrer Flucht von der algerischen Armee umzingelt worden. Momentan würden Gespräche geführt.

BP bestätigte den Überfall. Zwei britische Sicherheitsleute seien getötet worden. Ein Dutzend schwer bewaffnete Touaregs mit Allradfahrzeugen hätten am Vormittag den Überfall durchgeführt. Algerien hatte am Montag seine lange Grenze zu Mali geschlossen.

http://www.lemonde.fr/afrique/article/2013/01/16/deux-francais-enleves-en-algerie-selon-el-watan_1817589_3212.html

http://www.guardian.co.uk/world/2013/jan/16/mali-militants-kidnap-bp-algeria


Mali: Hat sich der Westen dies wieder mal selbst eingebrockt?

14. Januar 2013

Über Jahre hinweg haben die USA versucht den militanten Islamismus mit ihrem ambitioniertesten Anti-Terror-Programm zu bekämpfen, das diese riesigen, unruhigen Streifen der Sahara jemals gesehen haben.

Aber als die Eindringlinge im vergangenen Jahr durch die Wüste kamen, liefen die Kommandeure der am längsten, besten und teuersten ausgebildeten Eliteeinheiten, das Ergebnis jahrelangen, sorgfältigen amerikanischen Trainings, mitten in der Hitze des Gefechtes einfach zum Feind über als man sie am meisten brauchte und nahmen Truppen, Waffen, Fahrzeuge und ihre neugewonnenen Fähigkeiten mit.

Es war ein totales Desaster, sagte ein Augenzeuge. Dann stürzte ein von den USA trainierter Offizier die gewählte Regierung von Mali durch einen Militärputsch und ermöglichte somit erst, dass mehr als die Hälfte des Landes in islamistische Hände fiel.

Mit Hilfe von Aufklärungsflugzeugen und -drohnen versuchten die USA bis heute zu verstehen, was überhaupt am Boden geschehen war und dies richtig einzuordnen.

Obwohl die USA seit langem davor warnten, dass ein westlicher Angriff auf die Islamistischen Stellungen Jihadisten aus der ganzen Welt anlocken und zusammen führen könnte und zu Terroranschläge, sogar in Europa, die Folge sein könnten, hat nur Frankreich diekt in den Krieg eingegriffen.

Die USA, militärisch engagiert in vielen Teilen der Welt und finanziell angespannt dazu, stehen im Moment eher auf den Standpunkt die Afrikanischen Staaten diese Dinge unter sich regeln zu lassen, nachdem sie in den letzten vier Jahren eine gute halbe Milliarde Dollar in genau diesem Gebiet Westafrikas zur Bekämpfung des militanten Islamismus „fehl-investiert“ haben.

Das Gebiet reichte von Marokko bis Nigeria und die USA sahen Mali als den Musterschüler an. Amerikanische Special Forces bildeten genau jene Kräfte aus, in allen Sauereien eines Guerillakrieges, mit denen man sich jetzt in Mali konfrontiert sieht!

Das Spektakel endete genau in dem Moment als „Schlachterprobte“, schwerbewaffnete Islamisten aus den Kämpfen in Lybien zurückkehrten und die schlecht ausgerüsteten Streitkräfte Malis überrollten. Das löste vor einem knappem Jahr einen Staatsstreich aus, der sich so schnell und unerwartet entwickelte, dass er für alle US-Kommandeure und Analysten unvorhersehbar war, vielleicht, weil es die unteren Ränge waren die putschten und nicht die Generäle, die immer mit den Amis plauderten.

Ein Special-Forces-Offizier widersprach dieser Darstellung. Die Situation in Mali habe sich über fünf Jahre zusammengebraut. Die Analysten hätten die großen Veränderungen nicht erkannt, wie die riesigen Waffenbestände, und die andersartigen, islamistischeren Kämpfer, die aus dem Lybien-Krieg zurückkamen…

http://www.nytimes.com/2013/01/14/world/africa/french-jets-strike-deep-inside-islamist-held-mali.html?hp&_r=1&


Gibt es viele Malis in Westafrika?

13. Januar 2013

Dieser Beitrag geht speziell an Leo Brux*.

Leo, ich habe mich mit der Lage in Afrika im Allgemeinen und Mali im Speziellen nicht so auseinandergesetzt, dass ich mir hier ein Urteil zutrauen könnte. Ich weiss es schlicht nicht! *(Ich antworte Dir nicht über die Kommentarfunktion, weil ich die Karte da nicht rein kriegte :-()

Ich will mal ganz vorsichtig und ganz allgemein die Ansicht wagen, dass wir anscheinend eine Art von Rekolonialisierung Afrikas erleben. Da sind zum Einen die alten Kolonialmächte England in Ostafrika und Frankreich in Westafrika. Sie haben noch immer einen gewissen Einfluss in ihrem Hemisphären, aber längst nicht mehr die alte militärische Stärke. Der Einfluß liegt wohl eher in Sprache, Kultur und Wirtschaftsbeziehungen.

Dann gibt es darüber die USA, die eine Zeit lang mehr oder weniger offen versuchten, z.B. die Franzosen in Westafrika abzulösen. Im Augenblick haben die USA aber wohl andere (wirtschaftliche) Sorgen. Dann gibt es die Chinesen, die in großem Stil in ganz Afrika agieren. Sie sind ebenso an Energieresourcen und Rohstoffen interessiert, wie alle anderen Kolonialisten auch.

Dann gibt es uralte Konflikte zwischen Wüsten- und Steppennomaden und sesshaften Bauern. Der Klimawandel sorgt für die Ausdehnung der Sahara nach Süden. Die Nomaden, mehrheitlich Muslime, dringen mit ihren Herden um zu Überleben in das Gebiet der Bauern ein.

Dann gibt es den Konflikt zwischen Christen und Muslimen, von dem ich nicht weiss, ob es ein „echter“ oder ein von außen, künstlich aufgeheizter Konflikt ist?
Er ist auch nicht auf Mali beschränkt, sondern existiert ja auch z.B. in Nigeria.

Dazu kommt die Destabilisierung der ganzen Nordafrikanischen Staaten durch die sogenannten Arabischen Revolutionen. Dazu kommen unkontrollierte, offene Grenzen und reichlich Waffen aus Lybien, Sudan, Somalia, etc.

Das wäre so in etwa die Ausgangslage, aus meiner begrenzten Sicht gesehen. Jetzt zu Frankreich. Das Land versucht zweifellos seine alte Rolle wiederzubeleben. Es hat schon im Lybien-Krieg eine treibende, aggressive Rolle gespielt, bei der allerdings die kolportierten finanziellen Abhängigkeiten des Herrn Sarkozy vom Herrn Gaddhafi auch eine Rolle gespielt haben könnten? Hollande hat öffentlich beteuert, dass es für Frankreich keine wirtschaftlichen Gründe in Mali gäbe.

Wie ich in meinem Beitrag schrieb, gehörte der am vergangenen Freitag getötete Hubschrauberpilot zu einer Kommandotruppe, die schon seit Ende Oktober (illegal?) in Mali operierte! Am vergangenen Donnerstag war der Präsident von Mali bei Hollande in Paris und bat offiziell um Hilfe. Innerhalb von Stunden wurden Truppen nach Mali geflogen und um Bamako stationiert. So etwas bedarf der Vorbereitung. Inzwischen sind auch Truppen der Westafrikanischen Union angekündigt, zugesagt, eingetroffen? Es gibt eine Resolution des UN-Sicherheitsrates die Frankreichs Agieren deckt. Die USA wollen nur Aufklärungsdaten und Drohnen stellen. Die Briten stellen anscheinend Transportflugzeuge. Die sind alle wirtschaftlich schwer angeschlagen und tun nur das Nötigste um Einerseits Solidarität und Andererseits Sparsamkeit zu zeigen. Ob die Franzosen das alleine schaffen können, dazu fehlen mir Informationen. Aber vielleicht mischen ja die Deutschen dort schon mit? Der FIGARO zeigte die Karte mit dem Flughafen wo französische UND deutsche Truppen gelandet seien. Das wurde dann zwar dementiert, aber wenn es so wäre, würde ein Einsatz der KSK überhaupt von der Bundesregierung bestätigt?Bei der parallelen gescheiterten Befreiungsaktion im ostafrikanischen failed state  Somalia haben sie sich die französischen Kommandos jedenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Nachdem was ich spanischen Quellen entnahm, soll es dort recht dilletantisch zugegangen sein…

Einen Aspekt habe ich bisher nicht erwähnt, aber er scheint mir durchaus wichtig: Die allgemeine Weltwirtschaftskrise wirkt sich in den ärmeren afrikanischen Staaten sicher noch härter aus als bei uns? Die simple Not der Menschen könnte die Lage in diesen Staaten weiter destabilisieren.

Ich halte Frankreichs Haltung auf der Grundlage meines heutigen Wissens für gerechtfertigt. Selbst wenn es stimmen sollte, dass Frankreich dort in Mali keine wirtschaftlichen Interessen habe, dann könnte dieser begrenzte(?) Krieg für den bisher insgesamt doch recht glücklos agierenden Präsidenten Hollande verlockend gewesen sein, um von innenpolitischen Schwierigkeiten an allen Ecken und Enden abzulenken?

Die Lage in Mali wurde aber schon vor Monaten durchaus kontrovers diskutiert und führte zu der sicher nicht allzu häufigen Situation, dass ein Presseoffizier von US-Army AFRICOM in Stuttgart auf konkrete Artikel von globalresearch einging und diese als schlechten Journalismus abqualifizierte. Mach‘ Dir selbst ein Bild, Leo:

http://www.africom.mil/Newsroom/ForTheRecord/10015/letter-to-the-editor-global-research-response

http://www.globalresearch.ca/americas-secret-war-in-africa/5307958

http://www.globalresearch.ca/covert-ops-in-nigeria-fertile-ground-for-us-sponsored-balkanization/30259


Libyen befreit, Gaddafi ermordet, Sarkozy Geschichte, Schwamm drüber?

3. Januar 2013

Wir erinnern uns: Der kleine Franzose stürmte und drängte in erster Reihe als es gegen Gaddafi ging. Er war mit Sicherheit eine der treibenden Kräfte bei diesem Angriffskrieg der NATO. Hatte er persönliche Gründe für sein Handeln? Hatte er dem Lybier nicht erst vor Kurzem einen prächtigen, rauschenden Empfang in Paris bereitet? Woher der Gesinnungswandel? War Sarkozy gar erpressbar?

Viele hatten zunächst geglaubt, dass der kleine Präsidialhektiker als starker Mann und erfolgreicher Kriegsherr vor den Wahlen in Frankreich aus einem Mariannen-Graben-tiefen-Umfragetief herauskommen wollte. Das war bestimmt auch so, aber womöglich nicht sein einziger Grund?

Was könnten solche Gründe gewesen sein? Um Sarkozy ranken sich Gerüchte und Erzählungen um sein Bemühen um das und seine Nähe zum „Grossen Geld“. Vor kurzem erst endete eine jahrelange Untersuchung die ihm nachweisen sollte, als Jungpolitiker von der reichsten Französin bei Bettel-Haus-Besuchen Bargeld-Spenden im Briefumschlag angenommen zu haben. Die Ermittlung endete mit dem kabarettreifen Beschluss, es habe sich um eine Namensverwechslung gehandelt, in seinem Terminkalender, welche die Ermittler leider auf eine falsche Fährte gebracht habe, et voila!

Zurück zu Lybien: Einer der Gaddafi-Söhne hatte noch während der laufenden Auseinandersetzung vor Kameras behauptet, sein Vater habe den ersten Präsidentschaftswahlkampf des Franzosen finanziert mit illegalem Geld in Millionenhöhe. Sarkozy tobte. Der Gaddafi-Sohn blieb den Beweis schuldig und die peinliche Sache „Frankreich, die große Nation, käuflich wie eine Hure für einen Kameltreiber und Zeltbewohner aus der nordafrikanischen Wüste“ wurde still „ad acta“ gelegt.

Kurz vor Weihnachten 2012 wurden einem französischen Richter offenbar Dokumente vorgelegt, die beweisen sollen, dass Sarkozy sehr wohl seinen Wahlkampf von Gaddafi mit über 50 Millionen Euro finanzieren liess!

Ziad Takieddine, ein französischer Geschäftsmann mit libanesischen Wurzeln, der seit über zwanzig Jahren sein Geld mit der Anbahnung von legalen und illegalen Geschäften zwischen Frankreich und dem Nahen Osten macht, steht selbst im Zentrum von Ermittlungen der französischen Justiz.

Dieser Ziad Takieddine sagte nun dem Richter, er verfüge über schriftliche Beweise, dass Sarkozys Wahlkampf 2006-7 weitgehend von Gaddafis Tripolis finanziert worden sei und dass diese Zahlungen auch nach dem Wahlsieg weiter gegangen seien!

Das Sarkozy-Lager zeigte sich sofort empört und entrüstet! Der Ex-Präsident selbst hatte ähnliche Vorwürfe einer investigativen Website „Mediapart“ im vorigen Jahr zwar als grotesk bezeichnet, aber nichts in der Sache gegen „Mediapart“ unternommen.

Takieddine räumt ganz offen ein, dass er die Beweise gegen Sarkozy als Verhandlungsmasse für einen Deal mit der französischen Justiz auf den Tisch gebracht habe. Ihm werden unter anderem Bestechung und Bestechlichkeit bei Rüstungsgeschäften vorgeworfen, über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg.

So offensichtlich seine Beweggründe sein mögen, er hat offenbar konkrete, belegbare Beweise gegen Sarkozy in der Hand. Am 19. Dezember bot er dem gegen ihm ermittelnden Richter Renaud van Ruymbeke schriftliche Beweise an. Zur Vorbereitung der „Wahlkampfspende“ habe es eine Reihe von Treffen  zwischen Monsieur Gueant, Sarkozys Stabschef und Gaddafis Privatsekretär Bashir Saleh gegeben. Schriftliche Aufzeichnungen darüber  seien dem früheren lybischen Premierminister Al Baghdadi al-Mahmoudhi ausgehändigt worden. Diesem war nach dem Fall Gaddafis „inoffizielles Asyl“ in Frankreich angeboten worden. Nach der Abwahl Sarkozys habe er Frankreich in Richtung Tunesien verlassen, das ihn vor kurzem nach Lybien auslieferte. Holt die Geschichte etwa am Ende Sarkozy ein? Lebt Takieddine gefährlich? Lässt La France seinen Ruf beschmutzen? Wir werden sehen…

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/nicolas-sarkozy-did-take-50-million-of-muammar-gaddafis-cash-french-judge-is-told-8435872.html