Grand Jury ermittelt gegen Sheldon Adelsons Las Vegas Sands Corp. wegen Geldwäsche.

5. Juni 2013

Geleitet wird die Untersuchung vom Staatsanwalt von Los Angeles, California. Der Vorwurf lautet, dass in zwei mehrere Jahre zurückliegenden Fällen, gegen Vorschriften zur Verhinderung von Geldwäsche verstossen worden sei.

Einzelheiten sind nicht bekannt, doch soll gegen Las Vegas Sands Corp. in den USA bereits seit Jahren ermittelt werden.

Auch wegen der Casinos in Macao wurde gegen Las Vegas Sands Corp. jahrelang ermittelt.

Im April hatte nach 25-jähriger Tätigkeit die Buchprüfer und Berater von pricewaterhouseCoopers ohne Angabe von Gründen die Beratung von Las Vegas Sands Corp. niedergelegt.

In Madrid überlegt man derweil, ob in Adelsons künftigen EuroVegas Casinos geraucht werden darf!

Wer sonst keine Sorgen hat…


Kinderficker-Schützer Kardinal Roger Mahony wählt den nächsten Papst mit!

19. Februar 2013

Ihm wird vorgeworfen 129 Fälle von Kindesmissbrauch vertuscht zu haben als er für die Diözese Los Angeles zuständig war. Er musste an die 508 Opfer der Päderasten in Soutane 660 Millionen Dollar Strafe bezahlen. Mahonys Rolle bei der Vertuschung wird in 14.000 Seiten kürzlich per Gerichtsbeschluss veröffentlichter Dokumente belegt. Am kommenden Sonnabend soll er genau zu diesen Vorwürfen in den USA vor einem Tribunal Stellung nehmen.

Danach setzt er sich ins Flugzeug, jettet nach Rom und… Halleluja, wählt im Konklave als einer der 117 Kardinäle den neuen, den nächsten Papst, der rein theoretisch natürlich, sogar er selbst werden könnte!

Erst im Januar wurde er „von seinen Oberen“ (wieviele hat so ein Kardinal eigentlich noch über sich?) bestraft wegen seiner Vertuschungen. Er wurde aller seiner kirchlichen und administrativen Ämter und Verpflichtungen enthoben und hat Redeverbot in der Öffentlichkeit. Er darf keine Firmung vornehmen und keine Priester weihen.

Aber er ist noch immer Kardinal und mit seinen 77 Jahren noch unter dem Alterslimit für Teilnehmer an der Papstwahl von 80 Jahren. Er könne es gar nicht erwarten sich von Benedikt XVI in Rom zu verabschieden, schrieb er in seinem Blog, „und am Konklave, das seinen Nachfolger wählt teilzunehmen!“

Seine Absicht hat schwere Proteste hervorgerufen. Catholics United, eine Gruppe progressiver US-Katholiken, hat eine Unterschriftskampagne gestartet gegen Mahonys Teilnahme am Konklave, weil sie ihn für unwürdig erachten.

Selbst einer seiner Kardinals-Kollegen, der 78-jährige Italiener und Jurist Velasio de Paolis erklärte öffentlich, „dass man ihn davon überzeugen müsse, zu Hause zu bleiben!“

Die NEW YORK TIMES schrieb im Januar, „dass niemand in der katholischen Hierarchie so lange und so energisch an der Vertuschung dieser Missbrauchsfälle arbeitete, wie Mahony!“

Die WASHINGTON POST urteilte, „er hat Glück, dass er nicht im Gefängnis sitzt!“

Mahony hat sogar die Chuzpe (wenn man bei einem Kardinal davon sprechen kann?), dass er diesen Protest und Widerstand gegen ihn als Gottes Wille und Prüfung von besonderer Schwere für ihn beschreibt…

http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=S&pagina=http://www.elmundo.es

Católicos de Los Ángeles exigen al Cardenal Roger Mahony que se abstenga de participar en la Cónclave Papal Consideran que es inapropiado qué el Cardenal que protegió a pederastas participe en la en la elección del próximo Papa

Nachtrag 1:

Hat auch dieser Papst ganz persönlich die Kinderficker vor Verfolgung geschützt? Frau Dr. Uta Ranke-Heinemann meint ja.  Sie nennt in einem Artikel des STANDARD ein Weisungsschreiben das Kardinal Ratzinger 2001 als Chef der Inquisition an den Klerus veröffentlicht habe und das ihrer Kenntnis nach noch immer gültig sei: http://www.bishop-accountability.org/resources/resource-files/churchdocs/EpistulaEnglish.htm

Nachtrag 2:

Timothy Dolan, 61, heute Erzbischof von New York und angeblich potentieller Papstkandidat, hat die öffentliche Befragung, der sich  Kinderficker-Vertuscher Roger Mahony in der kommenden Woche unterziehen muss schon hinter sich.

Diese Woche musste er dreieinhalb Stunden Rede und Antwort stehen, wielange er von den Kindesmissbrauchsfällen zwischen 2002 und 2009 in seiner damaligen Diözese Milwaukee wusste und was er dagegen unternahm. Über 500 Missbrauchsopfer haben sich zu einer Gruppe zusammen geschlossen und sich gemeinsam anwaltlich vertreten lassen.

Nachtrag 3:

Es hat den nächsten Kardinal erwischt! Dem obersten schottischen Katholiken werfen seine eigenen untergebenen Priester sexuelle Übergriffe vor. Wenigstens scheint er keine Kinder gefickt zu haben und auch sonst noch einen Funken Anstand, denn er trat zurück und wird deshalb auch nicht am Konklave zur Wahl des nächsten Papstes teilnehmen. PS: Ratzinger hat „Ratzfatz“ den Rücktritt angenommen!

http://www.spiegel.de/panorama/kardinal-keith-o-brien-tritt-nach-belaestigungsvorwuerfe-zurueck-a-885393.html