Separatistische katalanische Kampf-Nonnen besorgen den Vatikan!

19. Mai 2015

Grundsätzlich gibt es mindestens zwei von ihnen und diese bekanntesten Nonnen Kataloniens gehören gegensätzlichen politischen Lagern an, wenn gleich beide Separatistinnen sind!

Lucía Caram, 1966 in Argentinien geborene Dominikanerin aus einem Kloster in Manresa, wurde zur Rechenschaft gebeten zu ihren Oberen in Rom. Sie fanden, dass ihre ständige Medienpräsenz u.a. als TV-Köchin und ihre Nähe zu den Separatisten von CiU nicht mit ihren Ordensregeln vereinbar seien. Immerhin wurde sie aber so zur Katalanin des Jahres 2014 gewählt! Eine Abmahnung hat sie schon hinter sich…

Teresa Forcades, 1966 in Barcelona geborene, doppelt promovierte Ärztin, Theologin, Feministin und Benediktinerin aus dem Kloster Montserrat, denkt laut darüber nach, ein, zwei Sabath-Jahre vom Klosterleben zu nehmen und in dieser Zeit als Präsidentin der Generalitat de Catalunya zu kandidieren! Die Mitbegründerin der Bewegung Procés Constituent steht politisch links, der katalanischen Unabhängigkeit aber positiv gegenüber und wirbt für eine gemeinsame linke Liste von CUP, Guanyem, ICV, EUiA und Podemos für die Präsidentschaftswahlen in Katalonien am 27-S. an Teresa Forcades Vila hat in New York und Harvard studiert und vertretend an der Berliner Humboldt-Universität gelehrt. Ihr könnte eine besondere Rolle zukommen, da sie die überwiegend nicht separatistische und zersplitterte Linke in Katalonien zusammenführen und dem Ziel des Separatismus zu führen will, ohne zugleich die neoliberalen CiU-Positionen des Artur Mas zu vertreten?

Über das Wirken dieser beiden rührigen Nonnen sollen ihre (zumeist männlichen) Kirchenhierarchie-Oberen nun richten mit dem Ziel die Nonnen einzubremsen?
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Sarkozy und Hollande kämpfen um die Wähler von Marine Le Pens Front National!

24. April 2012

Sarkozy hatte schon in seinem gesamten bisherigen Wahlkampf Themen der extremen Rechten bedient und er wird es die beiden kommenden Wochen bis zur Stichwahl am 6. Mai noch einmal verstärkt tun!

Er wolle die Zahl der Einwanderer halbieren und ausserdem einem Französisch-Sprachtest unterziehen. Während er diese strengen Regelungen verkündet, wirft er gleichzeitig seinem Gegner Hollande vor, alles regeln zu wollen;-))

Niemand glaube doch daran, dass Marine Le Pen Frankreich regieren könne, schmähte er die eigentliche Siegerin des ersten Wahlganges (Das muss man leider so sehen!). Ihre 6.421.802 Stimmen seien doch nur ein der Krise geschuldetes Protestvotum! Sie wollten Aufmerksamkeit  und seien das Ergebnis von vier Jahren phänomenaler Krise! (Ob er so glaubt, die Wähler der FN auf seine Seite ziehen zu können und ob er irgend etwas mit dem Umgang und der erfolglosen Bewältigung dieser Krise zu tun haben glaubt? DER doch nicht!)

Dann verweist er – wie er es immer getan hat in diesem Wahlkampf – auf die tumben Spanier, denen es Dank sozialistischer Regierung Zapatero noch viel, viel schlechter ginge, als den Franzosen. (Ob wohl die konservative PP-Regierung des „El Bigote“ Aznar irgend etwas mit den verschiedenen Blasen in der spanischen Wirtschaft, „dem Wunder Europas“ zu tun hatte?) Aber auch Griechenland, Portugal, Irland, Italien und England bekamen in einem verbalen „Rundumschlag“ „ihr Fett ab“!

Aber auch Francois Hollande räumt inzwischen ein, dass ein Teil der Wähler der FN enttäuschte Linke seien, die es zu überzeugen gälte, dass nur die Linke etwas für sie tun würde. Die Wählerschaft der FN habe sich strukturell verändert. Sie sei in Städten geringer als im ländlichen Raum. Es gäbe eine starke Unzufriedenheit in der Landwirtschaft. Ein Teil seien Protestwähler, die Sarkozy abstrafen wollten (Warum haben die nicht Hollande gewählt, wäre der nicht auch Strafe genug gewesen?) Er Hollande müsse diesen sozialen Protest nun schnell einsammeln und von der FN wegführen… Trotzdem gelte sein Bemühen in erster Linie dem Votum der Linken Mélenchons. Er würde nicht den Fehler begehen, sich um die Anderen zu kümmern und dabei die eigenen Leute zu vergessen!

Die Untersuchungen zu den Wählerwanderungen zeigen dieses Phänomen auch von früheren Wahlen. Es könnten durchaus rund fünfzehn bis zwanzig Prozent der FN-Wähler sein, die bei der Stichwahl auf Hollande setzen werden. Es werden aber gewiss mindestens fünfzig Prozent sein, die Sarkozy einsacken wird. Und da könnte sich die Wahl entscheiden. Holt Sarkozy mehr als fünfzig Prozent von der FN, dann wird es für Hollande sehr eng! Bayrous MoDem wird wohl mehrheitlich für Sarkozy stimmen und so blieben für Hollande die Mehrheit der neun Prozent von Mélenchons Linken sowie die zweieinhalb Prozent der Grünen der Eva Joy.

Die Sorge der Franzosen gelte Umfragen zufolge der Wirtschaft. Gleichzeitig wollen sie keine der neoliberalen bitteren Medizinen des Merkozy-Teams schlucken, deren Nebenwirkungen höchst gefährlich sind. 56 Prozent glauben nicht mehr daran, dass diese Wahlen dazu beitragen würden, die Lage Frankreichs zu verbessern, nicht einmal dann, wenn der eigene Kandidat gewönne. Es drückt sich darin eine zunehmende, tiefe nationale Politik- und EU-Verdrossenheit aus.

Die zwanzig Prozent der Nichtwähler entsprechen 9 Millionen Stimmen. Sarkozy hat – als amtierender Präsident ohne Amtsbonus – ganze 9.753.844 Stimmen erhalten!


Für Merkel sterben? Wie Guttenberg die Bundeswehr opfert!

28. Januar 2010

Die Kanzlerin schwebt abgehoben auf ihrer Wolke, hoch über dem politischen Tagesgeschäft. Sie, die sich jahrelang auf jedem Gipfel vor jede Kamera drängte, legt sich neuerdings eine ungewöhnliche Zurückhaltung auf. Liegt das daran, dass es immer weniger Anlässe gibt, auf denen Sie mit ihrem unverbindlichen Merkel-Blabla punkten kann? Jedenfalls fehlt Merkel auf der Münchner Sicherheitskonferenz, beim Wirtschaftsgipfel in Davos und auf der Afghanistankonferenz in London. Warum fehlt Sie? Ich weiss es nicht, aber es könnte vermutlich auch daran liegen, dass die Welt endlich konkrete Entscheidungen von ihr, als immerzu nur neues Merkel-Blabla erwartet? So darf nun Westerwelle’s Guido den krampfigen deutschen Minimal-Konsens in London vortragen: Wir gehen nicht raus aus Afghanistan, wie es die große Mehrheit der Deutschen seit Jahren fordert (wem sind unsere Parlamentarier eigentlich verantwortlich?), wir gehen aber auch nicht so entschlossen rein, wie es die USA von uns erwarten. Statt dessen steigern wir die Truppenzahl um 500 Soldaten (gehen die noch rein, in die belagerte Festung Kundus?) und behalten, für den Ernstfall noch 350 Soldaten in der Hinterhand in Deutschland, falls die zum Endsieg benötigt werden sollten. Eine geradezu groteske, lächerliche Entscheidung! Dann wollen wir die Polizei-Ausbildung, die schon in den letzten Jahren zu heftiger Kritik an Deutschland führte, noch deutlich ausweiten. Das wichtigste, was diese hoch bewaffnete Land braucht sind nach deutschen Regeln ausgebildete Polizisten die Radarfallen bedienen und Knöllchen verteilen. Ob sie auch, wie in Deutschland immer mehr zu sehen, zur Deeskalation als gemischt-geschlechtliche Päärchen auf Streife gehen, sie womöglich landestypisch in Burka, entzieht sich meiner Kenntnis? Jedenfalls werden die mit AK47 bewaffneten Stammeskrieger, ob Taliban oder nicht, herzlich lachen, wenn die von Deutschland ausgebildeten Polizisten ihnen Anweisungen geben wollen. Vielleicht werden diese aber auch gleich die Seiten wechseln und für den lokalen Warlord Streife gehen. Das soll da eine Frage der Bezahlung, der Stammesloyalität und der höheren Überlebenschance sein…
Der Verteidigungsminister, eigentlich von Amts wegen für die Bundeswehr zur Fürsorge verpflichtet, hat bei seinem politischen Dauer-Slalom schnell mal wieder die Richtung gewechselt: In einem Radio-Interview heute Morgen sagte er etwa sinngemäß: „Natürlich ist das ein Krieg in Afghanistan. Da habe es schon früher Gefallene und Verletzte gegeben und das sei auch künftig so. Es klang irgendwie wie ein Appell an die eigene Truppe „nun habt euch mal nicht so, ihr Memmen“ und dann setzte er noch einen drauf, „es könne keine Lösung für die Bundeswehr sein, sich in einem stark gesicherten Lager (wie Kundus) zu verbarrikadieren, während der Taliban draussen den Kreis um das Lager immer enger ziehe!“ Also Jungs und Mädels in Uniform: Eure Führung hat aus durchsichtigen politischen Gründen und auf Druck der USA beschlossen, euer Risiko deutlich zu erhöhen. Das kann und wird vermutlich leider bittere Konsequenzen für einige von euch haben. Ihr dürft künftig mit afghanischen Soldaten, über deren Qualifikation und Loyalität ihr nie sicher sein könnt, gemischte Kampfeinsätze bestreiten. Das habt ihr in der Lüneburger Heide oder sonstwo, so nicht geübt…
Die wetterwendische Kanzlerin und ihre Opportunisten-Minister weigern sich auch, ein Datum für ein absehbares Ende des Wahnsinns zu nennen. Nur ein nebulöses Abzugs-Perspektiv-Gefasel, das davon ablenken soll, dass die Bundeswehr wohl auch in zehn Jahren noch am Hindukusch kämpft und blutet, ist zu hören! Für diesen politisch und militärisch sinnlosen Konflikt darf auch weiterhin gestorben werden, auch wenn der jetzt schon länger dauert als der Zweite Weltkrieg! Nebenbei erwähnt auch ein Milliardengrab für Deutschland, das in diesem Jahr eine Haushalts-Neuverschuldung von 104 Milliarden Euro benötigt! Außer den LINKEN sind alle Parteien im Bundestag bereit (auch die „neue, alte“ SPD), einige von euch auf dem Altar des Opportunismus zu opfern! Ich drücke euch die Daumen, auf das ihr möglichst bald lebend und mit heilen Knochen zurück kommt!


Wohin reiste die DDR-Bürgerin Merkel und warum?

19. September 2009

CDU, FDP, SPD und LINKE, alle haben Amts- und Funktionsträger aus der ehemaligen DDR. Der eine oder andere davon war schon vor „der Wende“ im Westen, einmal, zweimal viele Male? Eine prominente West-Reisende war Angela Merkel. Wieso, und warum durfte die das?
Das interessiert SPON nicht die Bohne. Eine Woche vor der Bundestagswahl fragt das neoliberale Online-Portal aber nach den Westreisen des Gregor Gysi. Die Absicht ist unverkennbar! Drehen wir den Spieß doch einfach um: Was machte Kohl früher in der DDR und wer waren seine anonymen Spender? Was machte Strauß früher in der DDR und was machte dieser A.. Schalck-Großkotzki, oder so ähnlich, am Tegernsee?
Was haben CDU und CSU bezüglich der DDR zu verbergen? Wer sagt eigentlich, dass die Plastiktüten mit Bargeld für die Union nicht aus dem Osten stammten? Die menschliche Phantasie ist offenbar grenzenlos! Los Zeitungen, schreibt, genau wie bei Gregor Gysi!