Deutschland hatte keine 6 Bilderberger, da mussten wir einen Schweizer reinschmuggeln!

29. Mai 2014

In Kopenhagen tagten mal wieder die geheimnisvollen Bilderberger. Nicht mehr ganz so geheim wie früher, die Gäste- bzw. Teilnehmerliste wird inzwischen ganz offiziell veröffentlicht.

Die einzigartige Weltmacht durfte mit drei Dutzend Teilnehmern antreten. Kleine, nachgeordnete Länder wie Deutschland immerhin mit sechs Teilnehmern.

Frankreich hatte – wie könnte es anders sein – genau einen Teilnehmer mehr als Deutschland zu den Dänen geschickt.

Länder wie die Niederlande oder Spanien, die ihre Teilnehmerzahl nicht voll kriegten, schickten ihre Königinnen bzw. ihre Ex-Königinnen zur Konferenz.

Da die Deutschen  wohl Probleme damit hatten ein halbes Dutzend superwichtige Wirtschaftsführer, Banker oder notfalls auch Politiker zusammen zu trommeln, schmuggelten sie einen Rentner aus der Schweiz in die illustre Runde, den leibhaftigen Seppi Ackermaa! Solange der den Mund nicht aufmacht merkt keiner, dass er kein Deutscher ist, dachte man sich wohl?

Ansonsten zeigte man schon wess‘ neoliberalen Geistes man ist und hatte den NATO-Krawall-Dänen Anders Fuck Rasmussen (Heimspiel) und den Alliierten Oberkommandierenden Europa Breedlove, die IMF-Domina Lagarde, die EU-Kommisarin Reding und viele andere wichtige Leute dabei…

Vor der Tür zeigte die dänische Polizei die Zähne. Sie schleppte fotografierende und filmende Reporter hinter Sichtschutz-Zäune, schlug sie dort offenbar zusammen, trampelte auf ihnen herum während man vor Ort ihre Aufnahmen löschte. Das ist durch Lücken im Sichtschutz zu sehen und kursiert in Filmen im Netz! Brutales Vorgehen scheint inzwischen eine dänische Polizeispezialität zu sein?

Böse, böse Dänen und ihr habt einmal als offenes liberales Land gegolten? Lang, lang ist’s her…


Frankreich: Schlichtungs-Affäre Tapie / Crédit Lyonnais, Ex-Kabinettschef von Ex-Wirtschaftsministerin Christine Lagarde festgenommen!

10. Juni 2013

Stéphane Richard, Vorsitzender des Vorstandes des Telekommunikationsunternehmens Orange, muss heute der Untersuchungskommission Rede und Antwort stehen zu seiner Rolle in diesem Schlichtungsverfahren, das die Staatskasse mit über 403 Millionen Euro belastete und in dem heute wegen bandenmäßigem Betrug ermittelt wird. Er wird besonders zur Rolle des Wirtschaftsministeriums (Bercy) und des Präsidentenstabes (Elysée) gefragt werden.

Mit Jean-François Rocchi, dem Ex-Präsidenten des staatlichen Nachfolgeunternehmens CDR, das die in Zahlungschwierigkeiten steckende Crédit Lyonnais damals abwickelte, ist ein weiteres Schwergewicht vorläufig festgenommen worden. Er wird zur Auswahl der Schlichter und des Schlichtungsgremiums gefragt werden.

Behauptet Richard heute es habe Seitens des Präsidentenstabes keinen Befehl, keine Instruktion und keinen „Speziellen“ Druck gegeben für das Schlichtungsverfahren, so hatte er früher gegenteiliges behauptet: Es habe ein Meeting mit Claude Guéant, Sarkozys Generalsekretär im Elysée, gegeben, bei dem unter anderem auch Rocci, CDR teilgenommen habe und sie klare Handlungsanweisungen erhalten hätten!

Alle Hinweise scheinen auf Sarkozy zu deuten, mit dem sich Tapie vor und nach der Präsidentenwahl über ein Dutzend Mal getroffen hat und dessen Wahlkampf er, der ehemalige Günstling des Sozialisten Mitterand, finanziell und öffentlich unterstützt hat. Sein Seitenwechsel sollte sich für ihn lohnen!
Sarkozy genießt für alle Handlungen als Präsident völlige Immunität. Er ist fein raus…

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https://almabu.wordpress.com/2013/05/28/frankreich-richter-in-u-haft-im-403-millionen-e-skandal-tapieadidascredit-lyonnaissarkozylagarde/

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https://almabu.wordpress.com/2013/05/23/christine-lagarde-sagt-in-paris-vor-gericht-aus/


Sie kungeln wieder!

8. Oktober 2011

Was haben Sarkozy und seine Ex-Finanzministerin Lagarde, heute IMF-Chefin, am Tag vor einem wichtigen Krisentreffen mit Merkel so wichtiges unter vier Augen zu besprechen? Wieso wird in existenziellen Fragen so gekungelt und warum kann es so grundlegende Auffassungsunterschiede hinsichtlich des Zugriffs auf die Rettungspaketmilliarden geben? Ist das alles nicht klar vertraglich geregelt:

http://www.elpais.com/articulo/economia/Sarkozy/Lagarde/reunen/hoy/Paris/analizar/crisis/zona/euro/elpepueco/20111008elpepueco_1/Tes


Schuld(en)zuweisungen der Währungsdompteure!

18. September 2011

US-Finanzminister Geithner zeigte in Warschau mit dem Finger auf die Europäer und nannte sie nach der Methode „Haltet den Dieb“ eine katastrophale Gefahr für die Weltwirtschaft!

Die in ihrem wirtschaftlichen Denken in den USA geformte IMF-Vorsitzende Christine Lagarde stösst schon seit langem ins selbe Horn! Eine glückliche Fügung des Schicksals(?), dass sie so passend zur Krise ihren Schwanzgesteuerten Landsmann, den Salonsozialisten und Europäer DSK ablösen konnte…

Es macht anscheinend wohl doch stets einen Unterschied von welcher Seite des großen Teiches man die Probleme der nationalen Volkswirtschaften, der Währungszonen oder der gesamten Weltwirtschaft betrachtet?

Jedenfalls hält der oberste europäische Währungshüter, Lagards Landsmann M. Trichet, zu Beginn der Konferenz in Warschau, den „Amis“ den Spiegel vor mit dem Verweis, dass die Euro-Zone sich in der momentanen Krise wesentlich besser schlage als andere „entwickelte Volkswirtschaften“!

http://www.liberation.fr/economie/01012360471-la-zone-euro-va-mieux-que-d-autres-grandes-economies-selon-trichet

Er nannte die Amis nicht beim Namen, verwies aber auf das europäische Defizit von 4,5% beim Bruttoinlandsprodukt.

Das der USA wird wohl knapp doppelt so hoch ausfallen (8,8%) und es wird dann im Vergleich zum Vorjahr um über 20% gewachsen sein!

Aber das hat US-Politiker noch nie davon abgehalten, den Europäern gute Ratschläge (für wen gut?) zu erteilen, denn sie, wie auch die Briten, haben ja den unschätzbaren Vorteil jederzeit Berge von bunten Papierschnipseln bedrucken zu können  und zudem die beiden weltweit größten Fischereihäfen für kreative Finanzprodukte zu beherbergen, mit denen global Geld eingesammelt wird.

Solange dies so ist und solange dies für diese beiden Länder existenziell so wichtig ist, wird es mit ihnen keine wirksamen Kontrolle der aus dem Ruder laufenden Finanzindustrie geben! Weil das so ist, wird es auch künftig Fälle geben wie jüngst bei der schweizerischen UBS, wo ein in London agierender, Dreissigjähriger Partybengel mal eben unbemerkt ein paar Milliarden verballert. Das sind halt die unvermeidlichen Kollateralschäden zu deren Beseitigung dann wieder Millionen Menschen den Gürtel enger schnallen müssen. Pervers? Nein, ganz normales Wirtschaften…