Drei US-Special-Forces-Soldaten von afghanischer Polizei ermordet.

10. August 2012

Der Vorfall ereignete sich am bereits am Donnerstag, den 9. August in der südlichen Provinz Helmand. Die Special Forces seien von den Afghanen zu einem Dinner eingeladen worden um Sicherheitsfragen zu besprechen. Während des Essens wurden sie vom Polizeikommandeur des Distriktes Sangrin und einigen seiner Soldaten erschossen. Diese flohen nach der Tat.

Laut NATO sind seit Januar in 25 Zwischenfällen mit eigentlich Verbündeten afghanischen Sicherheitskräften 31 Soldaten getötet worden. Im Vorjahr wurden in 21 Zwischenfällen 35 NATO-Soldaten getötet.

Drei weitere US-Soldaten und ein US-Helfer wurden früher am Donnerstag in der östlichen Provinz Kunar durch einen Selbstmordattentäter getötet.

Nichts wie raus da! Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt und die USA auch nicht. Die Leute, die man offiziell für den 11. September 2001 verantwortlich macht, kamen überwiegend aus Saudi Arabien. Jenem Saudi Arabien, dem George W. Bush großzügig erlaubte mit Sonderflügen seine Leute aus den USA zu holen, als dort für den Rest der Welt ein Flugverbot herrschte…

http://www.huffingtonpost.com/2012/08/10/afghanistan-police-kill-us-troops_n_1763135.html?utm_source=DailyBrief&utm_campaign=081012&utm_medium=email&utm_content=FeatureTitle&utm_term=Daily%20Brief


Korruptionssumpf Afghanistan: Deutschland zahlt nach zehn Kriegsjahren weiterhin 420 Millionen pro Jahr!!

8. Juli 2012

Die Brücken und Straßen sind gebaut, ebenso die Mädchenschulen. Frauen bekommen eine Schul- und Berufsausbildung. Sie gehen unverschleiert in der Öffentlichkeit und heiraten wen sie wollen. Sie werden als gleichwertige Menschen geachtet und respektiert. Die Bundeswehr hat nach einem Jahrzehnt ihren Job in allerfeinster Weise gemacht und kann stolz erhobenen Hauptes den Abzug planen. (Ironie aus!)

Damit aber das Erreichte bewahrt werden kann, muss noch erst noch ein wenig Geld fliessen. Deutschland schiebt also demnächst und zeitlich unbegrenzt jährlich rund eine halbe Milliarde Euros an den Hindukusch. Damit die Karzsai-Sippe nicht auf völlig abwegige Gedanken kommt, erkennen die USA den Afghanen den Status von Nicht-NATO-Verbündeten zu, was bedeutet, dass diese künftig mit den deutschen 420 Millionen Euros Waffen „Made in USA“ shoppen können. So ist dann schließlich allen geholfen…

Während dessen wird in einem Dorf bei Kabul eine junge Frau erschossen. Sie soll mit mehreren Taliban Beziehungen unterhalten haben. Als diese genug von ihr hatten, musste die Ehre eines ihrer Kommandanten gerettet werden. Das macht Man/n nach Landessitte mit neun Schuss in den Kopf, denn an Munition ist kein Mangel am Hindukusch. Was für ein unglaublicher Fortschritt der NATO…


Merkel, allein am Hindukusch?

14. März 2012

Merkel hat doch „den Schuss nicht gehört“, das vermuteten viele schon immer. Ein neuerliches Beispiel dieser Theorie lieferte die ‚Kanzlerin der Schmerzen‘ jüngst in Afghanistan.

Bei ihrem Truppenbesuch, überschattet von Schneefall und durchgeknallten, Amok laufenden Amis*, zweifelte sie öffentlich vor sich hin bruttelnd, den vorgesehenen Abzugstermin für die Bundeswehr im Jahr 2014 an.

Gleichzeitig prüften in Washington Obama und sein spezieller Spezialfreund David Cameron die Möglichkeit eines beschleunigten Abzuges aus Afghanistan, angesichts der sich schnell verschlechternden Sicherheitslage im Land und der Häufung von Ausfällen der US-Truppen gegen die Einheimischen und ihren Glauben.

Obama und Cameron würden dabei wohl letztlich alles akzeptieren, was nicht nach wilder, überstürzter, panischer Flucht aussieht? Auch für die strategisch Zangenumfassung des Irans wäre es dumm, wenn den Amis die eine Backe der Zange bereits vor einem eventuellen Krieg abhanden käme? Wer weiss, vielleicht wäre dieses Malheur auch eine friedenserhaltende Maßnahme?

Offenbar bleibt Merkel bei den Überlegungen und Plänen  der USA-UK-Kriegsallianz außen vor? Sie muss aufpassen, dass sie am Ende mit ihrem besten Russisch nicht ihren Spezialfreund Vladimir Putin darum anflehen muss, die Bundeswehr mit Großraumtransportern vom Hundukusch zu retten!

Inzwischen ist Merkel wieder weg. Die Generalität übt noch immer, die mit Daumen und Zeigefingern gebildete Raute vor dem Zwerchfell, als Ergebenheitsgeste á la Minister Hintze. Verteidigungsminister Thomas die Maisbirne ist überraschend eingeflogen um die Scherben zusammenzukehren, die Truppenführung zu informieren und die neue Lesart Merkelscher Strategien zu verkünden, kurz die Verwirrung zu beseitigen, die die Kanzlerin dort angerichtet hat.

Wenn Deutschland nicht aufpasst, dann heisst es womöglich am Ende wirklich, „Merkel, allein am Hindukusch“, aber statt Merkel müssten dann andere dort ihren Arsch ins Kreuzfeuer halten, wie immer halt…

*(Augenzeugen behaupten, das nächtliche Massaker sei nicht von einer Einzelperson, sondern von einer Gruppe betrunkener US-Soldaten ausgeführt worden! Das wäre ein Hinweis auf Kontroll- und Disziplinverlust unter den GI’s und das darf natürlich nicht sein. Da ist der ‚durchgeknallte Einzeltäter‘ dem Pentagon schon lieber!)


Gemeine Merkel: CSU-Ramsauer als Dauerleihgabe nach Afghanistan geschickt!

15. November 2010

Völlig überraschend ist Peter Ramsauer von der CSU in Afghanistan eingetroffen. Offizieller Reisegrund soll die Grundsteinlegung für ein Gartenhäuschen auf dem Gelände der deutschen Botschaft sein.

Aus Merkel-nahen-CDU-Kreisen (die gibt es wirklich!) hört man jedoch, Ramsauer solle dauerhaft Deutschland am Hindukusch verteidigen, durch ein neues Autobahn-Projekt ohne Geschwindigkeitsbeschränkung nach deutschem Vorbild. Erst wenn die Zahl der Verkehrstoten – auf der noch zu bauenden Autobahn – die der Opfer von Kampfhandlungen übersteige, sei schließlich Normalität erreicht!

Diese Normalität wiederum sei Vorbedingung für einen fiktiven Abzug der ISAF-Truppen und der USA. Um dem Ramsauer Peter das Leben am Hindukusch erträglicher zu gestalten soll ihm der FvuzG bei seinen regelmäßigen Foto-shootings Weisswürste aus der bayrischen Heimat und den jeweils letzten Seehofer- und Haderthauer-Witz mitbringen…


Afghanistans Frauen: Kein Sex, kein Essen!

20. August 2009

Es ist Wahl in Afghanistan, da ist der US/EU-Marionette Hamid Karsai jedes Mittel recht um zu gewinnen. Opfer sind die Frauen des Landes, zu deren Befreiung wir doch auch militärisch dort angetreten sind, nicht wahr Herr Struck? Was haben die deutschen Politiker sich doch erregt vor einigen Monaten und die Statthalter-Marionette musste der mächtigsten Frau der Welt, Angela Merkel, in den Telefon-Hörer versprechen, das Gesetz zu überprüfen! Jetzt ist kurz vor der Wahl die Schlussfassung verabschiedet worden und diese wird die Machos im Lande sicher zufrieden stellen: Unter anderem steht da z.B., die Verantwortung für die Kinder haben ausschließlich die Väter und Großväter. Frauen müssen ihren Männern jederzeit sexuell verfügbar sein, sonst droht Essensentzug! Sie dürfen das Haus nicht ohne Genehmigung Ihres Mannes verlassen, sonst gelten die für groben Ungehorsam üblichen (Prügel-)Strafen! Hamid Karsai hat also das Gesetz überprüft und die mächtigste Frau der Welt verarscht, den mächtigsten Präsidenten des Universums gleich mit: Yes, we can! Derweil scheffelt sein Clan, angeblich von US-Militärlogistik unterstützt, Milliarden mit dem Drogenhandel. Sind das nicht genug Gründe für unsere Bundeswehr, noch recht lange dort am Hindukusch die Demokratie á la Karsai aufzubauen?