Fock, Gorch-Fuck!

21. Juni 2019

Heute soll(!) auf der Fredo §Bredo-Werft§ in Bremerhaven ein steinalter Rumpf zu Wasser gelassen werden, dem vermutlich nach über dreieinhalb Jahren „auf dem Trockenen“ zunächst erneut das Schwimmen beigebracht werden muß?

Die Gorch-Fuck wird dabei bestimmt neue Rekorde aufstellen und ihrer endlos langen Rum-Liste neue Großtaten hinzufügen. Das erste schwimmende Millionengrab des Wehretats, zum Beispiel? Hm, wohl eher nicht, da gäbe es vermutlich noch andere Kandidaten?

Sie soll ein Dock-Pfand sein, eine Art vor Riesen-Flaschenpfand, für offene, strittige Rechnungen der Werft mit dem Verteidigungs-Bot Uschi von der Leine, an deren Doktorarbeit erstmals der aktuelle Mode-Begriff „KI“ (für künstliche Intelligenz stehend) sichtbar wurde. Sie war eben ihrer Zeit damals schon voraus…

Aber die Gorch-Fuck soll mehrere Flieger mit einer Klappe schlagen, darunter tut sie es nicht! Sie soll Geheimwaffe sein, den deutschen Wehretat endlich auf die von Trump geforderten 2% des Bruttosozialproduktes zu treiben, was man der alten Dame durchaus zutrauen darf? Sie soll die Qualifikation des deutschen Marine-Nachwuchses nach dreieinhalb Jahren ohne Segeltörn (und ohne unerklärliche nächtliche Verluste von weiblichen Kadetten!) auf WW1 und WW2-Niveau anheben. Sie soll aber vor allem Anderen ein Ablenkungsmanöver sein um die mediale Aufmerksamkeit von krumm-schiessenden-Sturmgewehren, Schrott-Panzern, Schrott-Helikoptern und Schrott-Fliegern abzulenken und dies sollte ihr – zumindest für den heutigen Tag ihrer „ohne-Not-Wasserung“ durchaus gelingen?


Gorch-Fuck: Ermittlerteam mit Begrüßungsorgie empfangen!

28. Januar 2011

SATIREALARM – SATIREALARM – SATIREALARM – SATIREALARM –

Auf der Gorch-Fuck herrschte Alarmstimmung! Eine Woche lang hatte die Stammbesatzung die Spuren von Parties und Ausschweifungen penibel beseitigt. Heute traf nun endlich das lange angekündigte Ermittlerteam auf dem Schiff ein. Die besten Ermittlungserfolge hat man bekanntlich bei angekündigten Ermittlungen!

So hat die Stammbesatzung für die Ermittler, die meisten von ihnen Ex-Gorch-Fucker, ein dichtes, realistisches Programm erstellt:

Es beginnt mit „Vorglühen“ an Land. Dann erfolgt das Übersetzen mit einer schaukelnden Nussschale. An Bord angekommen, dürfen die Ermittler zunächst in schneller Folge „aufentern“!

Die Stammbesatzung hat im Vorfeld Wetten darauf abgeschlossen, wer als erster Ermittler kotzt. Zur Säuberung der Uniform und zur Wiederherstellung des Unpässlichen wird er kielgeholt.

Danach ist Party auf der „Fuck“ angesagt! Mangels weiblicher OA’s werden die Ermittler mit blonden Perücken augestattet und massiv sexuell genötigt!

Als der Minister FvuzG einen überraschenden Kontrollanruf tätigte, konnte er kaum ein Wort verstehen, ausser dass gerade Polonaise sei und alle „die Hände zum Himmel“ singen würden…

Später erhielt der FvuzG ein streng vertrauliches Telex von den Fuck-Ermittlern mit ersten Verbesserungsvorschlägen: So sollen unter anderem künftig nicht mehr der Minister sondern die Leser der BILD-Zeitung darüber entscheiden dürfen, wer ‚raus fliegt von der Gorch-Fuck!

(Mitarbeiter des Springer Verlages dürften sich – auf besonderen Wunsch des „Gegelten“ – an der Abstimmung beteiligen!)

NACHTRAG vom 31.01.2010:
Wie die stets besonders gut unterrichtete Presse berichtet, hat Deutschlands berühmtestes Segelboot die Anker gelichtet und hat eine mehrmonatige Rückreise nach Deutschland angetreten. Irgendwann wird es dann, so Neptun, die Winde und der FvuzG es wollen, von links nach rechts durch das Header-Bild meines Blogs ziehen, dass auf der Seeseite der friesischen Insel Ameland zwischen Nes und Ballum in nord-westlicher Richtung aufgenommen wurde. (Da, wo links der Himmer klarer ist, da liegt Schottland, die Heimat des Single Malt Whisky!). Dabei sitzt der Stammbesatzung womöglich die Untersuchungskommission im Nacken. Eine Ladung frischer Landratten soll ja auch an Bord sein, so wird berichtet.

Damit Ihnen die Rückreise nicht so lange wird, unseren wackeren Segel-Pädagogen einen Gruss von der Heimatfront: Oha!


OPAS MARINE AUF GRUND GELAUFEN!

27. Januar 2011

OPAS MARINE AUF GRUND GELAUFEN!
26.01.2011

Im Hafen lief Deutschlands Geisterschiff,
der Dreimast-Puff aufs Generationen-Riff.

Takelage, Rahen, Wanten,
das Gedöns die OA’s noch nicht kannten.

Wenn eine entkräftet und müde zu Tode stürzt
meldet der Kaleu telefonisch seinem Chef bestürzt:

Dies läge am minderwertigen Menschenmaterial.
Die auszubilden sei die reinste Qual!

Es lebte quasi – einer Zeitkapsel gleich –
überkommene Werte aus dem Kaiser-Reich:

Von Obrigkeit und Untertanen,
Schikane unter Schwarz-Rot-Goldenen Fahnen!

Nur mit Suff, Gewalt und Repression
lernen Offiziers-Anwärter ihre Lektion.

Drum Landratten hört auf zu motzen,
Charakter bildet sich beim Kotzen!

Echte, alte Mariner, die schwören „druff“,
Offizier wird man nur auf dem Segel-Puff:

„Der Tradition sowieso man/n am Besten diene,
ganz ohne Weiber in der Marine!“


Gorch-Fuck: Traumschiff oder Albtraum?

25. Januar 2011

Immer mehr wird berichtet über die Zustände auf der nautischen Visitenkarte der deutschen Bundesmarine. Seit die ersten Offiziers-Anwärter den Mund aufgemacht haben ist ein Damm gebrochen. Es vergeht kein Tag ohne neue Enthüllungen über das ideale Instrument der Charakterbildung für Seeoffiziere: Schikane, Suff, Puff, so lautet die Beschreibung auf einen kurzen Nenner gebracht!

In den Blogs brambassieren „Ex-Fucker“ mit ihrer überlegenen Insider-Erfahrung denen die grenzdebilen, charakterschwachen Landratten nichts entgegen zu setzen hätten. Das ist nicht nur bezeichnend und entlarvend. Das klingt verdammt nach Gehirnwäsche und einer „verlorenen Generation“ von Seeoffizieren mit Idealen aus dem vor-vorigen Jahrhundert. Richtige Navy-Soldaten, wie Amerikaner oder Briten, nehmen diese Nostalgietruppen ohnehin nicht ernst…

Diese Zustände hätte ein Minister, der sich seit eineinhalb Jahren lieber im TV tummelt, als bei der Truppe, inzwischen erfahren können, kennen lernen und abstellen müssen! Aber der FvuzG* stilisiert sich lieber mit Gattin und vielen Wechselklamotten und Utensilien als Barbie und Ken. Ob er – oder die medienerfahrene Gattin – wohl einen Beratervertrag mit einem deutschen Verlag haben, dessen Vertreter immer ganz nah am Mann operieren, faktisch Politik (mit-)gestalten oder zumindest eine feste Mitfahrgelegenheit in der Ministerlimo haben? Das weiss ich natürlich nicht, aber wundern würde es mich so langsam auch nicht mehr…


BILD führt Bundeswehr: FvuzG nur Handlanger!

22. Januar 2011

Wer hätte das gedacht? Durch vorhandene mediale Strukturen in diesem Land in Verbindung mit persönlichen Charakterstrukturen des FvuzG* als Bundesminister der Selbstverteidigung ein Meister der Rettung des eigenen Arsches, gibt es im Deutschland des Jahres 2011 die absurde Lage, dass das Verteidigungsministerium faktisch von einer Boulevardzeitung geführt wird. Der amtierende „Minister“ ist offenbar nur eine gegelte Charge, ein Handlanger der BILD?

Der BILD-Chefredakteur Kai D**. – noch so ein Gel-Kopf – ruft an, der Minister schlägt die Hacken zusammen und liefert? Müssen wir uns das wirklich so vorstellen? Der FvuzG* ist offenbar ein Gefangener seiner Eitelkeit und wird vom Timing der TV-Sender und der Print-Medien getaktet?

Ich kann nicht sagen, dass der Kapitän der „Gorch Fuck“, Norbert Schatz, unschuldig ist an den Vorgängen an Bord. Aber ich glaube mich zu erinnern, dass ein gewisser FvuzG vor wenigen Tagen vor Vorverurteilungen warnte, sich scheinbar vor die Bundeswehr stellte und eine gründliche, rückhaltslose (verspätete!) Untersuchung forderte aber auch schon Konsequenzen androhte? Zwei Tage und einen Anruf von Kai Diekmann(?) später gilt dies alles nicht mehr?

Die Kanzlerin liegt derweil vor dem Fernseher, verfolgt das Spektakel ihres „virtuellen Nachfolgers“ und hält sich den Bauch vor Lachen.

Der FvuzG*, das hochgejubelte Männlein aus Franken, demontiert sich derweil selbst wie einst Rumpelstilzchen…

*(FvuzG, oder ausführlicher KTMN J JPFJSFvuzG steht hier platzsparend für Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg)

**(Das größte an Kai D. ist nicht etwa der Riesenpenis, den der Künstler Peter Lenk an die Aussenwand des TAZ-Gebäudes nagelte, sondern offenbar sein Ego, dass ihn den Bundesminister der Verteidigung als einen weisungsgebundenen Lakaien der BILD wahrnehmen lässt?)


Die „Gorch-Fuck“ stilllegen und ein Museum daraus machen!

20. Januar 2011

Für moderne Marineoffiziere werden sicher andere Anforderungen benötigt also diese „Seefahrt-muss-hart-sein“ Schleiferei? Ja, in der „guten alten Zeit“, da hätte man Meuterer gleich standrechtlich erschiessen lassen oder wenigsten kielholen können, aber heute brechen die Weicheier in der Marineführung (sind wohl selbst nicht auf der „Gorch Fuck“ gefahren, die Jungs, wa?) gleich die ganze Ausbildung ab und lassen die Stammbesatzung in einem brasilianischen Hafen vergammeln, bei Samba und Caipirinha und so…

Den Teamgeist, der da durch Schleiferei gebildet werden soll, den können die Kadetten auch auf Segeljollen in der Kieler Bucht ausbilden, ganz ohne Druck und Zwang…

Von den „Helden“ aus Buchheims millionenfach verkauften U-Boot-Sagen ist sicher keiner auf der „Gorch Fuck“ gesegelt, womit im Umkehrschluss der Beweis erbracht wäre, dass man auch ohne Segelschulschiff ein Team bilden und Teamfähigkeit lernen kann.

Wenn die Begründung der Schleifer stichhaltig wäre, dann müsste wohl jeder Offiziersanwärter*, jeder Waffengattung auf dem Foltersegler bis zum Kotzen in die Wanten klettern?

*(Nur unser Verteidigungsminister, der FvuzG, musste nicht, denn er hat es nicht bis zum Offiziersanwärter geschifft!)