Oberstes katalanisches Gericht: Si un alumno lo desea, „En castellano, por favor!“

12. April 2013

Das Oberste Katalanische Gericht, das TSJC hat das System der Spracherziehung in den Schulen, die sogenannte „Inmersión Lingüistico“, derzeit exklusiv in katalanischer Sprache angeboten, zerpflückt!

Das ist eine schallende Ohrfeige für Artur Mas und seine CiU. Wenn auch nur ein Schüler in der Klasse es wünscht, in der spanischen Landessprache „Castellano“ unterrichtet zu werden, so muss dem künftig stattgegeben werden! Die Eltern von zehn Schülern, sowie die Generalitat de Catalunya selbst waren in dieser Sache vor Gericht gegangen.

Wie die katalanische Regierung dieses Urteil künftig technisch in die Praxis umsetze, das sei nicht Sache des Gerichtes.

Das Schulministerium muss diese Bi-Lingualität zunächst in den zehn Schulen umsetzen, wo Schüler, bzw, deren Eltern dies wünschten. Fünf davon liegen in der Provinz Barcelona, drei in der Provinz Tarragona, zwei in der Provinz Gerona (Girona) und offenbar keine in der Provinz Lerida (Lleida).
Mit diesem Urteil können aber Schüler und Eltern überall in Katalonien ihr Recht auf Erziehung in der gemeinsamen Landessprache Spaniens, dem Castellano, durchsetzen!

PS: Die Generalitat will vor dem gleichen TSJC gegen das Urteil in Berufung gehen!


Spanien: Schengen Adieu! Katalonien unterbricht freien Schengen-Grenzverkehr eine ganze Woche wegen EZB-Gipfel!

28. April 2012

Wegen des Gipfeltreffens der Europäischen Zentralbank (EZB, BCE, ECB) am 3. Mai in Barcelona hat die spanische Regierung für die Landgrenzen zu Frankreich ab Null Uhr letzte Nacht den freien Personenverkehr nach dem Schengener Abkommen ausgesetzt und kontrolliert eine ganze Woche lang die Einreisenden.

Nach Dänemark (letzten Sommer) und Holland (Kameraüberwachung) und Frankreich (letzten Sommer, und erneut angekündigt) und Deutschland (angekündigt) und Italien (letzten Sommer) setzt ein weiteres EU-Land, die angeblich höchste Errungenschaft der EU zeitweise außer Kraft, damit wir uns schon einmal an den Zustand „pro ante“ gewöhnen können!

Begründet wird der Schritt mit den Gummiparagraphen der „drohenden schweren Störung der öffentlichen Ordnung und der inneren Sicherheit“.

Davon werden hauptsächlich die katalanischen Grenzorte La Jonquera, Port Bou, Puigcerdá, Camprodon, sowie die Flughäfen Girona, Llerida und Barcelona betroffen sein.

In Barcelona glaubt man nämlich ernsthaft, dass die Krawalle, wie zuletzt am 29. März, von importierten, etwa eingeflogenen(?),  Anarchisten aus Italien und Griechenland begangen worden seien!

So werden die normalerweise heftig zerstrittene autonome Regional- und Zentralregierung zusätzlich zu den „Prügelburschen“ der Mossos noch zweitausend Guardia Civiles und Policias Nacionales einsetzen, das sind dann drei verschiedene Polizeitruppen unter drei verschiedenen Führungen und mit zwei Sprachen, denn die Mossos sind schriftlich angehalten nur auf Katalan zu kommunizieren! Damit dürfte dann das Chaos programmiert sein…

http://www.lavanguardia.com/politica/20120423/54285164160/espana-suspendera-tratado-schengen-toda-semana.html