Konservative Präsidentschaftskampagne: Sheldon Adelson total verzweifelt?

27. April 2015

Der Casino-Mogul und Zocker-Milliardär mit dem leidenschaftlichen Hobby Israel und die USA von seinen Strohmännern regieren zu lassen, greift in seiner Verzweiflung zu den hässlichsten Mitteln. Anders kann ich mir nicht erklären warum er auf einer geschlossenen Veranstaltung für jüdische Spender, der REPUBLICAN JEWISH COALITION SESSION, am vergangenen Samstag-Abend im VENETIAN HOTEL in Las Vegas den potentiellen Spendern eine Rede von George W. Bush zumutete, dem Ex-US-Präsidenten mit dem IQ einer Topfpflanze! Jemand muss Bush die Rede aufgeschrieben haben, wer immer das auch gewesen sein mag und ihm dann die Manuskriptblätter richtig herum in die Hand gegeben haben und dann legte Bush los:

Obama sei ein schwaches Weichei. Überall wo er, George W. mit Kriegen für Ordnung gesorgt habe, da habe sich Obama ängstlich zurück gezogen und welche Zustände herrschten jetzt dort, hä?

Obama sei unfähig gewesen die Weiterstationierung von US-Truppen im Irak vertraglich unter Dach und Fach zu bekommen und trüge deshalb die Verantwortung an dem ganzen Schlamassel der heute im Mittleren Osten herrsche. Irgendeine Mitverantwortung seinerseits sah George W. offenbar nicht…

Mit dem Iran zu verhandeln, bloß weil die jetzt einen Softie an der Spitze hätten? Ein Riesenfehler für Bush! Der Islamische Staat sei Al-Kaida 2.0 und sässen die Kopfabschneider seiner Zeit heute in Guantánamo, so träten die Heutigen im TV auf ohne dass Obama dies verhindere.

Was man als Präsident sage, dass müsse man auch so meinen und wirklich, wirklich wollen, „man müsse sie killen!“

Dann erwähnte er die mögliche Kandidatur seines Bruders Jeb mit der Erkenntnis, dass der Name Bush durch ihn eine Belastung für Jeb sein könne und die Amerikaner keine Dynastien mögen. Direkt abgeraten hat er Jeb aber dann doch nicht!

Nach ein paar vergifteten Ratschlägen für Hillary Clintons Kampagne, „sie müsse sich von Obama und damit vor ihrer eigenen Politik als Aussenministerin distanzieren“ kam Bush zum Ende und erlöste die Geduld seiner Zuhörer.

Sheldon Adelson wird über Bush’s Auftritt wohl zufrieden gewesen sein?

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http://www.bloombergview.com/articles/2015-04-27/george-w-bush-bashes-obama-on-middle-east


Beeinflussen Latinos in den USA die Geschicke Israels?

15. November 2012

Michael Freund schreibt in seinem Kommentar in der JP vom 14.11.2012 zur demographischen Veränderung in den USA, ihrem Einfluss auf den Ausgang der Präsidentschaftswahl und die Schlüsse, die Israel daraus ziehen müsse.

Zum dritten Mal seit 2004 (George W. Bush) und 2008 (Barack H. Obama) hätten die Latinos auch in 2012 (Barack H. Obama) die US-Präsidentschaftswahl entscheidend mit beeinflusst.

In den wahlentscheidenden Staaten Florida, Virginia, Colorado und Nevada hätten Umfragen nach der Stimmabgabe ergeben, dass Latinos den Unterschied zwischen Obama und Romney ausmachten.

Latinos stellten bei der Wahl 2012 erstmals 10 Prozent der Wählerschaft in den USA. In den vergangenen vier Jahren registrieren sich vier Millionen Latinos als neue Wähler in die Wahllisten.

Israel hat die Zeichen der Zeit erkannt und seine Lobby-Organisationen AIPAC und AJC aufgefordert, sich neu auszurichten und dem Umstand Rechnung zu tragen, dass diese Latinos in wenigen Jahren in den Rängen der US-Administration aufsteigen und noch mehr Einfluss auf allen Ebenen der Regierung, aber auch der Wirtschaft gewinnen würden.

Die am schnellsten wachsende Minderheitengruppe der Latinos hat in den letzten zwanzig Jahren ihre Kopfzahl auf 50 Millionen verdoppelt! Jeder sechste US-Bürger hat inzwischen Latino-Wurzeln. Bei den unter 18-jährigen ist gar jeder vierte Latino.

In den vergangenen zehn Jahren sei die Anzahl der Latinos im Mittleren Westen, dem Herzland der USA, um 49 Prozent gestiegen, mehr als das 12-fache des Anstiegs der Gesamtbevölkerung von 4 Prozent.

Das Gesicht der USA verändere sich rapide und so sollte sich auch die Zielrichtung von Israels Lobyarbeit den geänderten Gegebenheiten inhaltlich und formal anpassen. Dazu sind in der Vergangenheit bereits wichtige Initativen gestartet worden.

Glücklicherweise verfüge Israel über spanischsprachige Immigranten in großer Zahl, so dass die gezielte Kommunikation mit der Latino-Welt und deren Medien kein größeres Problem darstellen sollten.

Dabei dürfe man nicht übersehen, dass die Latinos, wie dieser Sammelbegriff es vermuten lassen könnte, keineswegs eine homogene Gruppe seien und dass zwischen Mexikanern, Puerto Ricanern und Kubanern zum Beispiel  subtile sprachliche, kulturelle und soziale Differenzen bestünden, die es für eine gelungene Ansprache zu berücksichtigen gelte…

http://www.jpost.com/Opinion/Columnists/Article.aspx?id=291882


Desmond Tutu fordert: Blair und Bush vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag!

2. September 2012

Der südafrikanische Bischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat in einem Gespräch mit dem Observer verlangt, dass Tony Blair und George W. Bush für ihre Rolle im Irak-Krieg vom Internationalen Gericht in Den Haag  angeklagt werden sollten.

So begründete Tutu, warum er seine Beteiligung an einer Konferenz in Johannesburg in dieser Woche absagte, an der auch der Britische Ex-Premier Blair teilnahm.

Bush und Blair hätten die Welt mit der verlogenen Begründung des Irak-Krieges polarisiert und destabilisiert wie es noch kein anderer historischer Konflikt vermocht hätte, wobei wir Syrien und den Iran ja erst noch vor uns hätten!

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Tutus Wunsch in Erfüllung gehen möge ist denkbar gering, denn bisher mussten sich vor diesem „Kolonialgericht des Westens“ nur zweit- und drittklassige Schurken aus Afrika verantworten! Die USA haben ausserdem längst zum Gesetz erhoben, dass die US-Army im Ernstfall jeden Amerikaner der vor dieses Gericht gestellt wird, mit Waffengewalt aus dem Territorium des NATO-Verbündeten Niederlande herausholen können.

http://www.lemonde.fr/proche-orient/article/2012/09/02/mgr-tutu-estime-que-blair-et-bush-devraient-etre-juges-a-la-haye-pour-la-guerre-en-irak_1754558_3218.html


Drei US-Special-Forces-Soldaten von afghanischer Polizei ermordet.

10. August 2012

Der Vorfall ereignete sich am bereits am Donnerstag, den 9. August in der südlichen Provinz Helmand. Die Special Forces seien von den Afghanen zu einem Dinner eingeladen worden um Sicherheitsfragen zu besprechen. Während des Essens wurden sie vom Polizeikommandeur des Distriktes Sangrin und einigen seiner Soldaten erschossen. Diese flohen nach der Tat.

Laut NATO sind seit Januar in 25 Zwischenfällen mit eigentlich Verbündeten afghanischen Sicherheitskräften 31 Soldaten getötet worden. Im Vorjahr wurden in 21 Zwischenfällen 35 NATO-Soldaten getötet.

Drei weitere US-Soldaten und ein US-Helfer wurden früher am Donnerstag in der östlichen Provinz Kunar durch einen Selbstmordattentäter getötet.

Nichts wie raus da! Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt und die USA auch nicht. Die Leute, die man offiziell für den 11. September 2001 verantwortlich macht, kamen überwiegend aus Saudi Arabien. Jenem Saudi Arabien, dem George W. Bush großzügig erlaubte mit Sonderflügen seine Leute aus den USA zu holen, als dort für den Rest der Welt ein Flugverbot herrschte…

http://www.huffingtonpost.com/2012/08/10/afghanistan-police-kill-us-troops_n_1763135.html?utm_source=DailyBrief&utm_campaign=081012&utm_medium=email&utm_content=FeatureTitle&utm_term=Daily%20Brief