Lac d’Annecy-Massaker: UK-Pässe des Ehepaares Al-Hilli fehlen!

24. Oktober 2013

Es dauerte über 13 Monate, bis erst jetzt eine bemerkenswerte Einzelheit dieses mysteriösen Kriminalfalles bekannt wurde:

Die Reisepässe des getöteten Ehepaares al-Hilli konnten bisher nirgendwo gefunden werden!

Nicht am Tatort, nicht im Fahrzeug, nicht auf dem Campingplatz, nicht bei der Genfer Bank, nicht bei einem Zwischenstopp in Rouen und natürlich auch nicht in ihrem Haus in Claygate in Sussex, England.

Sie müssen sie aber für die Reise nach Frankreich benutzt haben, denn das UK ist nicht Mitglied des Schengener Abkommens und folglich finden zwischen England und Frankreich Grenz- und Passkontrollen statt, die in ihrer Gründlichkeit teilweise an die DDR erinnern.

Auch für die Reise von Annecy ins nahe Genf zur Bank wo das umstrittene Erbe von al-Hillis Vaters liegt – eine knappe Million Euro – wurde von Frankreich in die Schweiz sogar eine EU-Aussengrenze mit den entsprechenden Kontrollen überschritten.

Saad al-Hilli musste sich bei der Bank mit Sicherheit ausweisen und die Reisedokumente wurden bei den Grenzübertritten vermutlich gescannt? Die Ermittler werden also wissen, ob, wann und welche Dokumente wie verwendet worden sind, indess, sie schweigen sich aus!

So wird inzwischen sogar nicht mehr für unmöglich gehalten, dass der „wahnsinnige Einzeltäter“, wie eine der ersten Hypothesen lautete, die Pässe als Beweis für die Erfüllung (s)eines Auftrages(?) an sich genommen habe, obwohl er dabei in extremer Zeitnot gehandelt haben müsste…


Neuer Schock aus Europa für Türkei: Ringen kein olympischer Sport in 2020!

15. Februar 2013

Das IOC sitzt zwar in Genf in der schönen Schweiz, aber die liegt irgendwie halt auch so ziemlich genau im Herzen von Europa.

Da haben ein paar geldgeile, alte Funktionäre mal eben die Vermarktungsfähigkeit der olympischen Sportarten gecheckt und dabei das Ringen, den wohl seit der Antike ältesten olympischen Sport, aus dem Programm gekickt und dem „Modernen Fünfkampf“ geopfert.

Davon waren nicht nur die Deutschen und der ehemalige Ostblock geschockt sondern selbstredend auch die Türkei: Immerhin haben die Türken 58 von ihren insgesamt 87 Olympischen Medaillen im Ringen buchstäblich „errungen“! Türkische Sportler haben im Ringen glanzvoll 28 Goldmedaillen, 16 Silbermedaillen und 14 Bronzemedaillen erkämpft und nun das!

Türkische Sportler und Funktionäre protestieren. Das IOC tut erstaunt und bleibt uneinsichtig. Zwischen der Türkei und Europa läuft alles wie gehabt…

http://www.hurriyetdailynews.com/wrestlings-removal-from-olympic-program-shocks-turkey.aspx?pageID=238&nID=40987&NewsCatID=371

PS: Demnächst wird das IOC wohl den 100m-Lauf streichen, denn er ist zu kurz für Werbeeinblendungen!


Spanien: Rettungsschirm oder Steuerfahndung?

10. Dezember 2012

Die Vereinigte Linke, die Izquierda Unida hat eine offizielle Untersuchung der spanischen Vermögen in der Schweiz gefordert, über die angeblich hunderte von Spaniern verfügen. Spezialisten des Finanzministeriums glauben, dass um die 40 Milliarden an Schwarzgeldern in der Schweiz gebunkert werden.

Die IU fordert einen Sonder-Ermittler, der den Dingen bis zum Ende auf den Grund gehe. Man glaube, dass auch der katalanische Präsident Artur Mas und sein langjähriger Vorgänger Jordi Pujol zum Kreis dieser Steuer-Straftäter gehörten.

Es gäbe Hinweise, dass aus öffentlichen Aufträgen regelmäßig bestimmte Prozentsätze an Provisionen abgezweigt und zur Parteienfinanzierung und zur persönlichen Bereicherung der Parteiführer zweckentfremdet worden seien.

Großvermögen und Großfirmen seien für 72 Prozent der Steuerhinterziehung in Spanien verantwortlich.

Der in Spanien in Auslieferungshaft einsitzende französische Staatsbürger Hervé Falciani, habe von seinem ehemaligen Arbeitgeber der Bank HSBC im schweizerischen Genf, Daten von 569 Spaniern gestohlen, die alleine in seiner Filiale Konten unterhielten. Die Schweiz fordert seine Auslieferung von Spanien.

Auffällig ist, dass die spanischen Behörden bei solchen Daten-Lecks eher dazu neigen ablenkende Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, als mit Schwung zu ermitteln.

Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus?

http://www.elmundo.es/elmundo/2012/12/10/espana/1355130598.html


Neues vom Lac d’Annecy-Massaker: Radfahrer zuerst beschossen!

21. Oktober 2012

Einem an den LE PARISIEN durchgesickerten ballistischen Untersuchungsbericht zu Folge soll/en der/die Mörder zuerst eine nicht tötliche, fünfschüssige Salve auf dem Radfahrer Sylvain Mollier abgefeuert haben.

Saad Al-Hilli und seine große Tochter Zainab sollen sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des BMWs der Familie befunden haben. Beide wiesen Blutspritzer Molliers an den Beinen und Erdspuren an den Schuhen auf.

Dann seien Al-Hilli und seine Tochter beschossen worden. Dieser habe sich in den Wagen geflüchtet und zu fliehen versucht, sei dabei aber mit der Hinterachse auf einem Erdhaufen aufgesetzt und habe sich festgefahren.

Dann seien die Insassen des BMWs erschossen worden. Dann sei/en der/die Täter zu Mollier zurückgekehrt und hätten diesen mit zwei Kopfschüssen hingerichtet. Molliers Leiche wies sieben Einschüsse (davon zwei in den Kopf) auf, die aus zwei unterschiedlichen Winkeln abgegeben worden seien. Danach sei sein Körper vermutlich durchsucht und neben den BMW Al-Hillis gezogen worden.

Dieser Tatablauf stünde nicht im Widerspruch zu der Theorie, dass sich Al-Hilli und Mollier hier verabredet Treffen wollten, sie untermauert sie sogar eher!

Einige Medien berichten inzwischen, dass der Französische Staatsanwalt gesagt habe, dass sich die Reihenfolge der Tötung nicht sicher nachvollziehen ließe.

Trotzdem werteten die französischen Behörden diesen Tat-Hergang offenbar als Hinweis auf einen hektischen aber unprofessionellen Täter, der somit durchaus ein lokaler Psychopath sein könnte.

Die naheliegende Frage nach der Tatwaffe, dem genauen Kaliber und dem exakten Pistolenmodell blieb jedoch unbeantwortet.  Ein Psychopath als Einzeltäter hätte im Falle der oft kolportierten Luger P 08 eine durchgeladene Waffe und drei volle Ersatzmagazine mit sich führen müssen und während der Tat dreimal nachladen müssen. Er hätte dann aber auch über genügend Munition verfügt um auch das angeschossene Mädchen Zaynab zu erschiessen, die er hingegen zu erschlagen suchte?

http://www.lexpress.fr/actualite/societe/fait-divers/tuerie-de-chevaline-les-enqueteurs-sur-la-piste-d-une-moto_1176073.html

http://www.leparisien.fr/actualite/tuerie-de-chevaline-saad-al-hilli-est-sorti-de-sa-voiture-avant-d-etre-abattu-19-10-2012-2247667.php

http://www.bbc.co.uk/news/uk-20009542

http://www.thedailybeast.com/articles/2012/10/20/french-alps-murder-mystery-s-forensic-breakthrough.html

http://www.france24.com/en/20121020-french-cyclist-may-first-shot-not-last-hilli-mollier-alps-murder-ballistics-test

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/french-alps-killings-not-a-professional-hit-say-police-8219523.htm


Lac d’Annecy-Massaker: Nach sechs Wochen nichts als Spekulationen!

15. Oktober 2012

Es ist ziemlich ruhig geworden um diesen rätselhaften Fall. Dies ist womöglich der gemeinsamen Ermittlungskommission geschuldet, die eine wirksame Kontrolle des Informationsflusses erleichtert.

Es kann aber wohl eher darauf zurück geführt werden, dass die Ermittler nach wie vor keine belastbaren Beweise für eine der zahlreichen Hypothesen befunden haben.

So möge man die folgenden „Fakten“ einfach als Info-Splitter verstehen und sich eine eigene Meinung über das Geschehen bilden. Die Reihenfolge, in der sie hier aufgeführt werden, spielt insofern also keine „wertende“ Rolle:

Saad al-Hilli betrieb von seinem Haus in Claygate, Surrey mit 4 Workstation PCs und einem Laptop ausgedehnte antizionistische, antisemitische Aktivitäten in islamistischen Internet-Foren.

In diesem Haus wurde auch eine eine Hochspannungs-Taser-Pistole gefunden.

Es hatte den Anschein, als habe er diesen Camping-Urlaub in Frankreich sehr kurzfristig angetreten, zu einem Zeitpunkt, da seine Töchter bereits wieder in der Schule hätten sein müssen. Ein entsprechender Anruf der Schule wurde auf seinem Handy gefunden.

Kurz vor dem Urlaub hatte er alle Türschlösser seines Hauses auswechseln lassen.

Einen Tag vor der Mordtat in Chevaline besuchte Saad al-Hilli das nur rund 60km entfernte schweizerische Genf, wo er ein Bankkonto* mit einem Millionenbetrag unterhielt. *(Andere sagen, das Konto gehörte seinem verstorbenen Vater und soll Teil des unter den al-Hilli-Brüdern umstrittenen Erbes gewesen sein! Dieser soll ein Millionenvermögen und Grundbesitz in mehreren Ländern der EU und im Irak hinterlassen haben. Trotzdem seien Saad al-Hillis Eltern in England in geradezu ärmlichen Verhältnissen beigesetzt worden?)

Rund  dreissig Minuten vor der Tat machte al Hilli mit einer von den französischen Ermittlern im BMW gefundenen Digitalkamera Urlaubsbilder in einem Nachbardorf, die seine Familie als entspannte, lachende Urlauber vor malerischen Bauernhäusern zeigten.

Auf Grund der Entfernung zum Tatort muss er dann praktisch auf direktem Weg dorthin gefahren sein.

Dies wird als mögliches Anzeichen für ein von Saad al-Hilli geplantes Treffen mit einem Unbekannten gewertet, von dem seine Familie möglicherweise nichts wusste und die ihm dabei praktisch als Tarnung dienen sollte?

Bei diesem Unbekannten könnte es sich auch um den französischen Radfahrer Sylvain Mollier gehandelt haben, der ebenfalls ermordet wurde?

Saad al-Hilli war selbständiger Ingenieur und Informatiker und hatte zumindest familiäre Kontakte in den Irak. Seine politischen Ansichten verbreitete der schiitische Muslim freizügig in entsprechenden Foren. Vielleicht wollte er auch in einem Sektor „dealen“, der Embargos unterliegt und deshalb gute Gewinnspannen versprach?

Sylvain Mollier arbeitete in einem speziellen Sektor von Behältersystemen für Zirkonium. Seine Firma CEZUS, die zu AREVA gehört, hatte vor Jahren mit dem Iran Geschäfte im Umfeld dessen nuklearen Aktivitäten gemacht.

War es wirklich ein Zufall, der diese beiden Männer an diesem abgelegenen Ort zusammenführte? Wenn es kein Zufall war, dann muss der/die Mörder Saad al-Hilli zum Waldparkplatz-Treffpunkt in Chevaline gefolgt sein oder – in Kenntnis des geplanten Treffens – bereits dort auf die Opfer gewartet haben?

Die Polizei notierte den Notruf des Ex-RAF-Briten Brett Martin um 15:48 Uhr, also noch vor 16 Uhr!

Dieser gab aber bei seiner Vernehmung an, am Tatort keine Verbindung gehabt zu haben und deshalb wieder in Richtung Chevaline bergab gefahren zu sein, wo er auf den Franzosen mit seinen beiden Begleiterinnen traf.

Nach mühsamer Verständigung wegen Sprachproblemen und Aufregung seien beide Männer zurück an den Tatort hinauf gegangen. Dann will der Franzose den Notruf getätig haben. Das sei etwa um 16:10 Uhr gewesen.

Diese Zeitdifferenz und die Frage WER den nun die Polizei verständigt hat, sind meines Wissens nie befriedigend erklärt worden, aber vielleicht habe ich das auch nur irgendwo übersehen?

Bei einem grünen Geländewagen, den Zeugen mit hoher Geschwindigkeit in der Nähe gesehen haben, könnte es sich um ein Fahrzeug der Forstbehörde ONF gehandelt haben, sagt die Polizei lakonisch…

Im Prinzip könnte es so gewesen sein, aber es könnte auch vollkommen anders gewesen sein. Die Ermittlungen treten anscheinend auf der Stelle oder man will niemand auf die Füsse treten, bei der französischen Staatsanwaltschaft?

Über einen Monat(!) nach der Tat, hat die französische Polizei eine „grüne Telefonnummer“ unter 0800 002 950 eingerichtet und veröffentlicht, unter der mögliche Zeugen ihre Beobachtungen melden können. Das war wirklich schnell gehandelt!