„Chemieunfall“ im Kernkraftwerk Fessenheim?

5. September 2012

Im ältesten französischen Kernkraftwerk Fessenheim ereignete sich heute gegen 16 Uhr ein Zwischenfall, bei dem zwei Arbeiter an den Händen verletzt wurden.
Es soll sich bei der Ursache nicht um einen Brand, sondern um Wasserdampf gehandelt haben, der durch eine chemische Reaktion bei Wartungsarbeiten entstanden sei. Die Feuerwehr war mit fünfhundert Mann vor Ort. Das Kernkraftwerk Fessenheim liegt im Elsaß am Rhein, direkt an der deutschen Grenze, unweit der Großstädte Freiburg und Basel.

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http://www.leparisien.fr/faits-divers/fessenheim-un-incident-et-des-blesses-a-la-centrale-nucleaire-05-09-2012-2151535.php


So ändern sich die Zeiten: Kohl gibt Stellvertreter Audienz!

25. September 2011

Dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl wird im Allgemeinen weder mangelndes Selbstvertrauen noch Selbstbewusstsein konstatiert. In seiner Amtszeit kannte er die Privatnummern der wichtigsten Leute der Welt und pflegte die Dinge auf dem direkten, dem kürzesten Weg zu klären.

Wie haben sich doch die Zeiten geändert! Jüngst gewährte der Pate und ehemalige Ehrenvorsitzende der CDU bescheiden und genügsam dem Stellvertreter der einzigen Persönlichkeit von globaler Bedeutung, mit der Kohl noch nicht das Vergnügen der persönlichen Begegnung hatte, die Gunst einer Audienz. Womöglich hatte er auch einfach Terminschwierigkeiten oder es nicht eilig dessen Chef zu treffen…

Zunächst hatte sich die alten Herren vergnügt über die Fähigkeit von Frauen beim Einparken lustig gemacht. (Kohls Frau hatte den Wagen in einen Graben gesetzt: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/papst-trifft-orthodoxe-katholische-laien-und-altkanzler-kohl–49821908.html) „Und die wollen in meiner Firma Verantwortung übernehmen, gar Priester werden?“

Dann hatte Kohl dem Rangniederen Stellvertreter seine Zustimmung zu dessen Haltung in der Frage der Ökumene mit den Protestanten signalisiert: „Meinen Segen hast Du. Ich hab‘ ja auch ganz schlechte Erfahrung mit einer Pfarrerstochter von denen gemacht!“

Doch dann nahm das Gespräch eine unerwartete Wendung: Der Stellvertreter war dem AbAltkanzler entschieden zu vertraulich geworden!

Angeblich hatte der Stellvertreter Kohl ausgerichtet, sein Chef wolle wissen, wer denn die anonymen Spender gewesen seien, denen der sein Ehrenwort gegeben habe. Darauf habe Kohl die Audienz mit den Worten „das sei Chefsache“ brüsk beendet.