UN-Menschenrechts-Komittee wirft Türkei Verstösse gegen internationales Recht vor!

2. November 2012

Teile des Anti-Terror-Gesetzes von 1991 seien inkompatibel mit internationalem Recht. So würden Aktivisten, Anwälte, Journalisten und sogar Kinder mit vagen Begründungen oft lange Zeit in Untersuchungshaft gehalten ohne Zugang zu Anwälten, besonders in den für Folter kritischen ersten 24 Stunden der Inhaftierung wo Geständnisse erzielt werden sollen. Dies geschähe nicht wegen Terrorismus, sondern wegen ihrer freien Meinungsäußerung speziell im Zusammenhang mit der Kurden-Frage.

http://www.hurriyetdailynews.com/un-criticizes-turkey-over-law-to-prosecute.aspx?pageID=238&nID=33788&NewsCatID=338


Die „Gorch-Fuck“ stilllegen und ein Museum daraus machen!

20. Januar 2011

Für moderne Marineoffiziere werden sicher andere Anforderungen benötigt also diese „Seefahrt-muss-hart-sein“ Schleiferei? Ja, in der „guten alten Zeit“, da hätte man Meuterer gleich standrechtlich erschiessen lassen oder wenigsten kielholen können, aber heute brechen die Weicheier in der Marineführung (sind wohl selbst nicht auf der „Gorch Fuck“ gefahren, die Jungs, wa?) gleich die ganze Ausbildung ab und lassen die Stammbesatzung in einem brasilianischen Hafen vergammeln, bei Samba und Caipirinha und so…

Den Teamgeist, der da durch Schleiferei gebildet werden soll, den können die Kadetten auch auf Segeljollen in der Kieler Bucht ausbilden, ganz ohne Druck und Zwang…

Von den „Helden“ aus Buchheims millionenfach verkauften U-Boot-Sagen ist sicher keiner auf der „Gorch Fuck“ gesegelt, womit im Umkehrschluss der Beweis erbracht wäre, dass man auch ohne Segelschulschiff ein Team bilden und Teamfähigkeit lernen kann.

Wenn die Begründung der Schleifer stichhaltig wäre, dann müsste wohl jeder Offiziersanwärter*, jeder Waffengattung auf dem Foltersegler bis zum Kotzen in die Wanten klettern?

*(Nur unser Verteidigungsminister, der FvuzG, musste nicht, denn er hat es nicht bis zum Offiziersanwärter geschifft!)


Das Grauen bekommt Namen und Gesichter

14. August 2009

In einem beklemmenden Artikel beschreibt die NYT wie zwei Psychologen ohne tiefere medizinische Erfahrung zu Vätern des Folter-Programmes der CIA in der Zeit nach dem 11. September 2001 wurden. Hatten sie zuvor Luftwaffen-Piloten darin trainiert, feindlichen Verhören zu widerstehen – wobei sie sich alter chinesischer Verhörtechniken bedienten – wechselten sie nach dem 11. September die Seiten und begannen nun ihrerseits Gefangene der CIA zu verhören. Dabei verdienten sie Millionen Dollar, denn sie arbeiteten als Selbständige mit Zeitverträgen für den Geheimdienst. Obwohl ihr Wirken sowohl bei Kollegen, beim FBI als auch in der CIA selbst, erhebliches Aussehen und wohl auch Widerstand erregte, konnten die beiden „Verhör-Spezialisten“ ihr Werk solange ungehindert fortführen, bis Obama der CIA das Foltern explizit verbot. Da wurden sie praktisch „über Nacht“ abgeschaltet, verloren Job, Büro und Telefon. Jetzt sitzen die beiden in teuren Villen in Florida im Vorruhestand und warten auf neue Aufträge…

http://www.nytimes.com/2009/08/12/us/12psychs.html?_r=2&ref=us