Wollen 30.000 Zentralafrikaner spanische Exklaven stürmen?

17. Februar 2014

Spanische Polizei- und Geheimdienstquellen schätzen diese Zahlen von potentiellen Grenzbrechern in den umliegenden bewaldeten Bergen um Ceuta und Melilla versteckt. Ihre neue Strategie des massenhaften Ansturms auf die Grenzinstallationen sei gefährlich und zunehmend erfolgreich zugleich.

Hinter den Afrikanern stünden gut organisierte kriminelle Organisationen, die für den kostspieligen Transport aus ihren Herkunftsländern durch die Sahara und die nordafrikanischen Küstenländer bis vor die Grenzen Europas sorgten. Viele der Afrikaner seien an diesem Punkt vollkommen ausgenommen und mittellos. Für sie sei der kostenlose Versuch die Zäune und Mauern zu überwinden der Erfolg versprechendste und beliebig wiederholbare.

Wer jetzt noch Geld habe, versuche mit einem der Seelenverkäufer ans  spanische Festland oder auf das italienische Lampedusa zu gelangen. Die Kommunikation unter den weit verstreuten Migranten sei relativ gut. Viele wüssten oft Tage im voraus die Termine und Orte der nächsten Grenzdurchbrüche. Das zöge zusätzlich weitere Afrikaner aus der Umgebung an um sich zu beteiligen.

Neuerdings steige auch die Zahl der Asylanten, die in Geheimverstecken präparierter Fahrzeuge verborgen, erfolgreich die Grenzen überwänden.

Wie lange will und kann Spanien sich diese Exklaven unter solchen Bedingungen noch leisten?