Catalunya: Mas erzählt den Katalanen, dass mehr weniger und weniger mehr ist!

3. Juni 2013

Kleine Länder hätten weniger Arbeitslosigkeit als große Länder hat Artur Mas herausgefunden! Spanien sei zwar groß aber arm und habe eine hohe Arbeitslosigkeit. Schneide man also vom großen Spanien nun ein (gar nicht mal so kleines!) Stück Catalunya ab, dann entstünde ein selbständiger, kleiner, reicher Staat mit geringer Arbeitslosigkeit. Daran arbeite er beständig…

Es entstünde also quasi automatisch so etwas wie die Schweiz, Schweden, Dänemark, Österreich oder Finnland in Südeuropa: Klein, reich, solide und mit geringer Arbeitslosigkeit.

Schon interessant, für wie dumm Artur Mas seine Katalanen offenbar hält, wie gering er letztlich mit dieser Aussage die kleinen Länder Europas schätzt: Man mache sie nur klein genug und schon läuft alles Bestens?

Die wirtschaftliche Lage, der Reichtum und die Stabilität der kleinen Staaten Europas hat so gar nichts mit deren Bevölkerungen, deren Fleiß, deren Kultur, deren  Ausbildungssystemen und deren Wirtschaftsethik zu tun? Es gehört schon noch ein klein wenig mehr dazu, als nur ein krankhaftes Sezessionsgespinst im Kopf, um ein prosperierender Kleinstaat der EU zu werden.

Mit dem berüchtigten katalanischen Korruptionssumpf, an dem Mas beziehungsweise seine CiU nicht ganz unbeteiligt sind, könnte auch so etwas wie ein Staat wie Rumänien, Bulgarien oder das Kosovo entstehen, nur AUSSERHALB der EU! Mit „Dracula“ Mas und seiner CiU würden die Katalanen ihr hausgemachtes Problem schließlich mit in die Unabhängigkeit nehmen. Wahre Unabhängigkeit könnte die nordostspanische Autonomie nur ohne Mas und die CiU erlangen, doch das ist noch Zukunftsmusik!

Abschließend will ich erwähnen, dass Mas die Steilvorlage für seinen schrägen Vergleich von „Don Quichote“ Mariano Rajoy bekommen hat, der zuvor erklärt hatte, die kleinen Staaten zählten nichts in Europa! Die genannten Kleinstaaten werden sich über die Großmäuligkeit des Merkel-Sklavens von der korrupten PP sicher außerordentlich freuen…

Einstweilen hat der (noch?) nicht existierende Phantasiestaat seine teure, schon real* existierende „Diplomatie“ dazu angewiesen, weltweit für die Marke Catalunya zu trommeln.

*(Bezahlen lassen will Mas diese teure Diplomatie durch den assymetrischen Verschuldungsgrad, den er für Catalunya fordert, letztlich durch ALLE Spanier.)