Rassismus, auch bei der illegalen Migration in die EU?

17. November 2014

Wir alle kennen die unerträglichen Bilder der Zentralafrikanischen Illegalen auf den EU-Grenzzäunen in Ceuta und Melilla. Die 6-Meter-Zäune erklommen und dann rat- und hilflos. Bilder zum Herzerweichen…

Die illegale Migration in den beiden nordafrikanischen EU-Exklaven, die zu Spanien gehören ist in diesem Jahr um 73% gewachsen. Während sich die Zahlen in Ceuta aber auf Vorjahresniveau bewegen, ist in Melilla der Bär los. Worin liegt dieser Unterschied?

Zum Einen gibt es um Ceuta ein Potential von Migranten, die auf ihre Chance warten, das auf ungefähr 2.000 Personen geschätzt wird. Der „Run“ könnte praktisch jeden Moment beginnen und dann wären die Zahlen natürlich ganz Andere…

Aber in Melilla kamen dieses Jahr erstmals 2.300 Menschen aus  Syrien. Sie kamen nicht über die Zäune geklettert, sondern ganze Familienverbände kamen mit gefälschten Dokumenten „ganz normal“ über die Grenzen. Ein Araber aus Syrien ist von einem Araber aus Marokko optisch nicht so einfach zu unterscheiden. Einem Zentralafrikaner würde ein gefälschter marokkanischer Pass wohl wenig nutzen?

Die Afrikaner sind also faktisch derzeit wegen ihres Aussehens zum Weg über die Zäune gezwungen. Die Wellen werden immer größer, sie agieren immer verzweifelter und auch.. immer gewaltbereiter!

Je etwa 45% der Gesamtzahl der Flüchtlinge kommen mühsam über die Zäune (die Zentralafrikaner) oder mit gefälschten Papieren „bequem“ über die Grenze (die Syrer). Die restlichen 10% kommen über das Meer, schwimmend oder mit Booten.

Die EU kann sich diese skandalösen Verhältnisse nicht länger leisten…


Spanien und Marokko schlagen für Europa 1.000 lästige Eindringlinge zurück!

14. Juni 2014

Sie kommen aus dem armen Afrika und haben die absolut unverschämte Unverschämtheit zu glauben, dass ihnen ein Leben in Saus und Braus im reichen Europa zustünde? (Ironie aus!)

 

Der Druck der Armut auf Europa ist eine Folge unseres Wirtschaftssystems und unserer Wirtschaftspolitik. Doch DAS wollen wir nicht wahr haben. Seit Anfang des Jahres hat der Ansturm der Verzweifelten auf die nordafrikanischen Eingangsportale nach Europa, die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla dramatisch zugenommen.

 

Mit verschiedenen Taktiken und Strategien gelang es den Migranten ihre Erfolgsquote zunächst drastisch zu erhöhen.

Das löste humane Katastrophen durch polizeilich-militärische Überreaktionen aus, die zu zahlreichen Todesfällen an der EU-Aussengrenze führten. Die Verzweifelten ertranken nach gezieltem Beschuss mit Gummigeschossen im Mittelmeer!

 

Dann wurde die Zusammenarbeit der EU  mit den Marokkanern intensiviert. Auf dem „kurzen Dienstweg“ wurden Menschen, die es bis in die Exklaven, die es bis nach Europa geschafft hatten, umgehend an Marokko zurück geliefert, ohne ihrem Asylantrag überhaupt Gehör zu schenken. Vergebliche und sauteure Mühe!

 

Die Migranten änderten ebenfalls ihre Taktik und erhöhten die Anzahl der Grenzdurchbrecher um vor Ort, „am Zaun“ eine Überzahl zu gewährleisten. Das funktionierte eine Zeit lang, bis die EU, vertreten durch die spanischen Guardia Civil, eine Franco-Altlast aus den Zeiten des Faschismus, ebenfalls dazu über ging sich an die veränderten Gegebenheiten anzupassen.

 

Nach den sechs Meter hohen Zäunen mit messerscharfem NATO-Drahtrollen oben drauf mussten die „Verteidiger“ Europas erleben, dass sich die „Eindringlinge“ an die Lage adaptierten!

 

Sie warfen ihre Kleidungsstücke auf den NATO-Draht, bevor sie ihn dann, halbnackt aber einigermaßen geschützt, überwinden konnten. Im Gegenzug erfand die EU einen kleinmaschigen Zaun, „la malla antitrepa“, aus Flachstahl mit 1,3cm großen quadratischen Ausstanzungen der es den menschlichen Fingern oder Zehen nicht erlaubt, hinein zu greifen. Der Griff ging buchstäblich ins Leere, die Finger fanden keinen Halt, der Einbruchsversuch der Armen ins Europa der Reichen fand ein erneutes Ende…

 

In der vergangenen Nacht, nach der unsäglichen 1:5-Blamage des Weltmeisters Spanien bei der WM in Brasilien, an jenem Freitag den 13. Juni, in dessen Folge (ganz?) Spanien in Trauer und Entsetzen versank, da versuchten es erneut über 1.000 Männer und Frauen, die Grenzen nach Europa zu überwinden.

 

Sie scheiterten ebenso grandios wie die spanischen Fußballer von „La Roja“ (nicht zu verwechseln mit La Rioja!) gegen Holland. Sie scheiterten an der Zusammenarbeit massiver marrokanischer- und spanischer Polizeikräfte und einem permanent über Ihnen kreisenden Helikopter.

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http://politica.elpais.com/politica/2014/03/05/actualidad/1394046257_447524.html

 

http://politica.elpais.com/politica/2014/06/14/actualidad/1402731330_023976.html

 

http://elpais.com/elpais/2014/03/07/media/1394187503_458548.html