Lac d’Annecy-Massaker: Erneut Mann erschossen!

4. Juni 2014

Ein 50-jähriger Ex-Fallschirmjäger, Legionär, Waffen-Narr und Sammler von WW2-Waffen, der im Zusammenhang mit dem ungeklärten Vierfach-Mord von Chevaline im April des vorigen Jahres von der Staatsanwaltschaft in Annecy verhört worden war, wurde gestern Nachmittag in seinem Haus in Ugine, Savoie erschossen aufgefunden.

Die Umstände und ein Abschiedsbrief deuten auf Selbstmord hin. In dem mehrseitigen Schreiben erklärte er unter anderem, dass er sich durch das zweistündige Verhör beschuldigt und gestört gefühlt habe. Der Vorfall habe seine Familie und sein Leben zerstört. Er war mit der Familie des getöteten Radfahrers Sylvain Mollier bekannt. Laut Staatsanwalt Éric Maillaud sei er zwar überhaupt nicht im Zusammenhang mit dem Massaker verdächtig gewesen, jedoch wurde wegen der großen Mengen an Waffen und Munition, die bei ihm gefunden worden waren, wegen illegalem Waffenhandel gegen ihn ermittelt.

http://www.ledauphine.com/haute-savoie/2014/06/03/tuerie-de-chevaline-un-homme-entendu-par-les-enqueteurs-retrouve-mort-a-ugine
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Chronologische Zusammenfassung der Ereignisse:

http://en.wikipedia.org/wiki/Annecy_shootings


Lac d’Annecy-Massaker: Gesuchter Motorradfahrer festgenommen!

18. Februar 2014

Eric Maillaud, der ermittelnde Staatsanwalt im Vierfachmord von Chevaline, teilte dies heute in Annecy (Haute-Savoie) der Presse mit.

„Es wird möglicherweise nicht die einzige Festnahme bleiben“, fügte er sybillinisch hinzu.

Sie wurde in Folge der am vergangenen 4. November erfolgten Veröffentlichung eines am Computer erstellten Fahndungsbildes möglich.
Dieser zunächst nur als möglicher Tatzeuge gesuchte Motorradfahrer mit dem sehr seltenen Integralhelm, war den Ermittlern schon seit Beginn der Ermittlungen bekannt und früh von Waldarbeitern beschrieben worden. Warum die Veröffentlichung seines Fotos über ein Jahr dauerte bleibt aber weiterhin unbeantwortet!

Weiterhin keine Erklärung gibt es zu den fehlenden Pässen der ermordeten Familie Al Hilli.

(Über die Suchfunktion dieses Blogs lassen sich durch die Eingabe Lac d’Annecy-Massaker eine ganze Anzahl von Artikeln zu diesem rätselhaften Verbrechen aufrufen!)

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https://almabu.wordpress.com/?s=Lac+d%27Annecy-Massaker


Lac d’Annecy-Massaker: Ein Jahr danach, alles beim Alten…

30. September 2013

AUS PROTEST GEGEN DIE (VERS)CHLEPPENDEN ERMITTLUNGEN IN DIESEM FALL DIE KOPIE EINES ALTEN BEITRAGES ZUM 1. JAHRESTAG DES MASSAKERS!
Sie ist noch immer aktuell, oder auch nicht, wie es dem Staatsanwalt gerade beliebt. So ein bisschen hat er sogar die Einzeltätertheorie in Frage gestellt, aber so richtig festgelegt hat er sich nicht. Na ja, irgendwann werden sie die 25 Geschosshülsen ja mal untersucht haben, sollte man meinen? Es kann der einzelne Irre, ein einsamer Profi-Killer, auch mehrere Killer gewesen sein. Sie können wegen al-Hillis Job, wegen seines Erbes, wegen seines Bruders gemordet haben. Nur eine Spur ist kalt, ganz, ganz kalt! Der getötete französische Radfahrer aus dem Nuklearindustrie war zufällig am Tatort und wurde leider, leider zufällig getötet. Nein, es gibt keinen Kontakt aus der französischen Nuklearindustrie zum Irak, nach Syrien oder in den Iran. Das ist so ziemlich das Einzige worauf Maillaud sich festlegt. Vielleicht sollte man deshalb genau dieser Spur nachgehen?

Es ist offensichtlich, dass der ermittelnde französische Staatsanwalt Eric Maillaud bemüht ist, so wenig Fakten wie möglich zu diesem geheimnisvollen Massaker zu veröffentlichen. Er ist ein Meister der Kunst, mit vielen Worten wenig zu sagen. Er sollte in die Politik gehen! Oder deckt er staatliche Organe? Dann könnte sein Verhalten vielleicht Sinn machen?

Die Ermittler sind bezüglich des Motivs und des/der Täter keinen entscheidenden Schritt weitergekommen. Nur die versuchte Entlastung Frankreichs ist auffällig: Familie, Beruf, irakische Herkunft. Das wären alles Tatgründe, deren Ursache außerhalb Frankreichs lägen!

Zu den Tatwerkzeugen, der Waffe und der Munition, wird ebenfalls durch die Medien spekuliert. Es sollen 25 gleichartige Hülsen des Kalibers 7,65mm am Tatort gefunden worden sein. Aus den Spuren an den Hülsen sollte sich eindeutig feststellen lassen, ob alle Schüsse aus einer einzigen Waffe abgegeben worden sind.

Beim 7,65mm Kaliber gibt es zwei Hauptgruppen, die sich gleich vor Ort von jedem Laien auf einen Blick hätten unterscheiden lassen:

Die 7,65 x 21mm Parabellum, (in den USA .30 Luger genannt), mit ihrer charakteristischen, sich oben verjüngenden Flaschenhals-Hülse. Diese leistungsfähige, präzise Patrone ( Vo = 370 m/s, Eo = 410 J) wurde vor rund hundert Jahren aus militärischen Vorläufern für die berühmte Pistole 08 entwickelt. Es gibt aber daneben eine ganze Reihe von Waffen, darunter die Zivil- und Sportversion der für ihre Präzision bekannten Schweizer Dienstpistole P 210, für dieses Kaliber! Munition dieses Typs wird von mehreren Herstellern angeboten und es dürften auch noch Behördenbestände vorhanden sein.

Die andere Patrone ist der Typ 7,65 x 17mm Browning, (oder .32 ACP in den USA), erkennbar an der geraden Hülse. Sie ist 4mm kürzer, enthält weniger Treibladung und ist weniger leistungsfähig (Vo = 310 m/s, Eo = 220 J). Im konkreten Mordfall spielt dies wegen der geringen Distanz zwischen Täter und Opfer keine Rolle. Immerhin ist selbst dieses Kaliber stark genug um in der Veterinärmedizin in Schussapparaten zur Tötung von Bullen und Pferden eingesetzt zu werden! Für diesen Munitionstyp existieren noch mehr Waffentypen zahlreicher Hersteller, darunter die tschechische Maschinenpistole VZ 61 „Scorpion“ mit einem 20-Schuss-Magazin. Eine Waffe diesen Kalibers, eine Česká 83, setzte die NSU-Mordbande bei ihrer Mordserie in Deutschland ein.

Die Fragen „welcher Patronentyp“, „welche Waffe“ sind bis heute, fast acht Wochen nach der Tat, nicht offiziell beantwortet, nur das allgemeine Kaliber 7,65 mm wurde bestätigt!

Fakten, die Spekulationen für einen geheimdienstlichen Hintergrund der Tat erlaubten, sind bisher nicht bekannt. Sie werden höchsten durch die „vernebelnde“ Informationsstrategie des französischen Staatsanwaltes indirekt befördert. Dafür sprächen auch die beruflichen Hintergründe der beiden ermordeten Männer sowie ihr konspiratives Zusammentreffen im Wald bei Chevaline in Haute Savoie, das sonst ein Riesenzufall wäre!

Sowohl die familiäre, als auch die irakische Spur ließen sich mit dem Tatort schlecht in Verbindung bringen. Da wäre Saad al Hilli wohl eher in England oder im Irak getötet worden und Sylvain Mollier noch am Leben?

DIES IST DIE KOPIE MEINES TEXTES VOM LETZTEN JAHR. Ich lasse sie so stehen, denn es hat sich nichts Wesentliches geändert in diesem Jahr. Der ermittelnde französische Staatsanwalt denkt laut in alle Richtungen ohne sich festzulegen. Das dient der Verwirrung. Der britische Polizeichef, der die Ermittlungen auf der Insel leitet, spricht vom mysteriösesten Fall der letzten zwanzig Jahre. Die Europäische Justiz-Koordinierungsstelle schweigt.

Warum waren al Hilli und seine Tochter Zaynab nicht im BMW als zuerst auf Mollier geschossen wurde? Warum wurden nach der ersten, nicht tötlichen Save auf Mollier, zunächst die Wageninsassen ermordet um den BMW am wegfahren zu hindern und erst dann Mollier durch zwei zusätzliche Kopfschüsse exekutiert? Warum wurde der Tote Mollier durchsucht und sein Körper zum BMW hin bewegt? Ist das nicht koordiniertes Handeln? Der Täter muss auf jeden Fall drei volle Magazine und eine Kugel im Lauf gehabt haben um 25 Schüsse abgeben zu können und dabei zweimal das Magazin gewechselt haben. Ist das unkoordiniert?

Staatsanwalt Eric Maillaud hat diesen Tatablauf inzwischen als reine Spekulation und Erfindung bezeichnet. Ist er nur ungeheuer objektiv oder vernebelt er systematisch das Geschehen?

Keine plausible Erklärung gibt es bisher für die Emotionen, den Hass, die Brutalität, die der Täter mit seinen 25 Schüssen an den Tag legte. Oder sollte hier eine falsche Spur gelegt werden? Dagegen spricht das Überleben der älteren Tochter Zaynab, die er (aus Munitionsmangel?) zu erschlagen suchte.

Die Franzosen streuen statt dessen die These vom wirren, konfusen Einzeltäter, einem paranoiden Spinner ohne zu sagen, worauf diese Annahme genau gründet und suchen andererseits die Tatgründe in England. Wie sollen diese beiden Hypothesen zusammen passen?

Wenn man sich das finale Ergebnis dieses Massakers ansieht, muss man sich allerdings fragen, was ein „Profi“ anders getan hätte, außer vielleicht 17 Schüsse weniger abzugeben?


Lac d’Annecy-Massaker: Erneute Wendung und Untersuchungen im Irak und den USA!

23. November 2012

Eric Maillaud, der ermittelnde Staatsanwalt, kündigte für irgendwann in den nächsten Tagen ein Rechtshilfeersuchen an den Irak an. Bravo, die Fakten liegen ja auch erst zweieinhalb Monate auf dem Tisch! Da kann man schon mal langsam den Arsch bewegen…

Man will das familiäre Umfeld der Al-Hillis, speziell des Vaters, klären und die Gründe und Umstände seiner Emigration nach Großbritannien, seine Kontakte und die Quelle seines Vermögens erkunden.

Dann rutscht Maillaud etwas heraus, das so gar nicht zu seiner noch vorgestern publizierten Theorie vom „lokalen-Irren-Einzeltäter“ mit der prähistorischen P08 passt:

„Können wir eine Verbindung herstellen, zwischen DEN MÖRDERN (!) und der irakischen Herkunft der Opfer?“

Nanu, hat sich da etwa einer verplappert?

Anfragen auf Rechtshilfe habe es auch an die Schweiz und Italien als nahe Nachbarländer der Region Haute Savoie, sowie an Spanien, wo Al-Hillis Vater zuletzt lebte und starb, an Schweden, die Wahlheimat der Ehefrau und Schwiegermutter, sowie an die USA gegeben. Dort soll der email-Verkehr der Al-Hillis überprüft werden, denn „Big-Brother“ speichert bekanntlich alles penibel ab.

Über ein Ersuchen an Deutschland, dessen BND die Saddam-Hussein-Spur ins Spiel brachte, ist nichts bekannt. Kann ja noch kommen…

http://fr.news.yahoo.com/tuerie-chevaline-point-lenqu%C3%AAte-5-questions-152657906.html

http://www.20minutes.fr/ledirect/1048928/tuerie-chevaline-commission-rogatoire-bientot-envoyee-irak

http://www.leparisien.fr/faits-divers/tuerie-de-chevaline-une-commission-rogatoire-envoyee-a-l-irak-23-11-2012-2349005.php

http://www.lemonde.fr/societe/article/2012/11/23/tuerie-de-chevaline-une-commission-rogatoire-bientot-envoyee-en-irak_1795331_3224.html


Lac d’Annecy-Massaker: Psychisch instabiler, durchgeknallter Amateur-Killer hinterließ keine Spur!

18. November 2012

Der französische Staatsanwalt Eric Maillaud, ein Kommunikationswunder des beredten Nichtssagens, hat mehr als zwei Monate nach der Bluttat den Offenbarungseid als Fahnder geleistet. Nachdem alle bisher verfolgten 8oo Spuren nicht weiter führten, führte er kunstvoll eine Hilfskonstruktion ein:

Die eines psychisch instabilien, äusserst brutalen, erfahrenen Amateur-Killers, der sein Ziel erreichte, dabei sehr schlampig vorging und dennoch keine Spuren hinterließ.

Diesen irren Mörder hofft er nun unter Waffensammlern, Schützen und Jägern – also den üblichen Verdächtigen –  der Drei-Länder-Region Frankreich, Schweiz und Italien zu finden. Er bestätigte weiterhin nicht den Typ der Tatwaffe, obwohl alle Welt von einer seltenen, fast hundert Jahre alten Luger P08 bzw. P06 ausgeht. Da man von den Gebrauchsspuren an den Geschoßhülsen wohl auf den verwendeten Lauf, vermutlich nicht aber auf den Typ der Tatwaffe schließen kann, müssten die Waffe eindeutig identifizierende Funde am Tatort gemacht worden sein um sich hinsichtlich des Typs der Waffe festzulegen?

Sollte dies zutreffend sein, dann könnte der psychisch instabile, durchgeknallte, morderfahrene, irre Killer aber auch mit einem scheinbar achtlos weggeworfenen leeren P08-Magazin eine falsche Spur gelegt haben, an der sich jetzt alle Profis und Amateurfahnder die Zähne ausbeissen? Er könnte dann eine ganz andere Waffe, mit doppelreihigem, zwölfschüssigem Magazin und nur einem Wechselmagazin verwendet haben, die es nämlich in 7,65mm Luger durchaus gibt? Zusammen mit einer Kugel im Lauf der durchgeladenen Waffe läge man dann, oh Wunder, bei genau der Anzahl von 25 Schüssen, von denen überall die Rede ist…

Nur, kann man einen Täter der so „tricky“ vorginge, als schlampigen Amatuer (kleines Wortspiel!) bezeichnen? Ich würde mal sagen, eher nicht…

Der Charme von Eric Maillauds Einführung des „irren Killers“ in diese Geschichte liegt einfach darin, dass damit der bisherige Misserfolg erklärt werden könnte und zugleich eine Menge Fragen bezüglich eines geheimdienstlichen Hintergrundes still „ad acta“ gelegt werden könnten. Alle Spekulationen um Schmuggel von sicherheitsrelevanten Embargo-Waren von Personen deren professioneller Hintergrung perfekt zu dieser Geschichte passen würde entfielen. Kein befreundeter oder gar eigener Dienst hätte sich die Finger schmutzig machen müssen.

Wer weiss, vielleicht war es ja ein achtzigjähriger Schweizer Banker, der seine alte Militärwaffe P06 von 1915 zwischen den Unterhosen aus dem Schrank kramte und al Hilli abräumen musste, weil der Saddams Konto in Genf auflösen wollte, das sich der Gnom längst selbst einverleibt hatte?
Eine wilde Geschichte? Genau! Genau so wild, wie alle anderen Geschichten, solange sie nicht durch Fakten belegt werden können…

http://www.bbc.co.uk/news/uk-20373970

http://www.leprogres.fr/france-monde/2012/11/18/le-profil-d-un-desequilibre-collectionneur-d-armes-se-dessine


Lac d’Annecy-Massaker: Gemeinsame Untersuchungskommision, ECE eingerichtet.

21. September 2012

Die Polizeien und Staatsanwaltschaften von Frankreich und Großbritannien richten heute Nachmittag in Annecy, Haute-Savoie, eine gemeinsame Untersuchungskommission ECE ein, die unter der Ägide der europäischen Agentur für juristische Zusammenarbeit EUROJUST arbeitet. Sie wird von den zwei ermittelnden Staatsanwälten in Frankreich geleitet.

Damit sollen 15 Tage nach dem Massaker von Chevaline Schwierigkeiten und Reibereien, die durch unterschiedliche Philosophien und juristische Systeme die Ermittlungen bisher verlangsamt hätten, behoben werden.

Es sei zu einem Schock juristischer Kulturen gekommen, der die Dinge extrem verlangsamt hätte («Il y a un choc de cultures juridiques qui rend les choses extrêmement lentes»), erklärte der französische Generalstaatsanwalt von Annecy, Eric Maillaud.

NACHTRAG:
Der Vorteil dieser gemeinsamen Ermittlungskommission ist, dass es nur EINE Akte gibt, in die ALLE Ergebnisse automatisch einfliessen. Bei Bedarf können dieser Kommission problemlos und schnell  weitere EU-Staaten, aber etwa auch die Schweiz beitreten und haben SOFORTIGEN Zugriff auf den gemeinsamen Ermittlungsstand.

http://www.liberation.fr/societe/2012/09/21/tuerie-de-chevaline-vers-la-creation-d-une-equipe-d-enquete-franco-britannique_847852


Lac d’Annecy-Massaker: Verletzte Siebenjährige sah einen „Bösen“, doch der Schwager war’s nicht!

15. September 2012

Sie ist inzwischen zurück in England. Der französische Staatsanwalt Eric Maillaud sieht die Hauptmotive immer noch im beruflichen Bereich Saad al Hillis oder in dessen Kontakte in den Irak, wo er versucht haben soll eine Fabrik und Grundstücke zurück zu bekommen, die ehemals – vor dessen Flucht nach England –  im Besitz seines Vaters waren.

Die schwedische Spur, die auf den schizophrenen Schwager hinweist, hält der Maillaud für wenig signifikant. Der Verbleib dieses Mannes konnte inzwischen geklärt werden. Er soll sich zum Zeitpunkt des Massakers in einer psychiatrischen Klinik in Schweden aufgehalten haben.

Bei dem dunklen (grünen?) Allradfahrzeug soll es sich um einen Mitsubishi Pajero mit getönter Rückscheibe handeln.

http://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/14/alps-shootings-survivor-return-uk?INTCMP=SRCH

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/9544647/Girl-in-Alps-attack-only-saw-one-gunman.html