Cameron macht das UK häßlich für EU-Migranten und Tramper!

27. November 2013

Bulgaren und Rumänen sollen hauptsächlich davon abgeschreckt werden, ihr Glück im UK zu suchen und auf die Insel einzuwandern. Aber seine Neuerungen werden natürlich ebenso für den Niederländer, den Franzosen oder Deutschen gelten, wenn ihn das Leben nach England führt! Neuankömmlinge sollen keine Wohnungszuschüsse mehr erhalten. Sie sollen sich künftig erst nach drei Monaten als Arbeit suchend anmelden können und eine auf höchstens sechs Monate begrenzte Unterstützung erhalten können.

Jeder EU-Bürger, der draussen im Freien schläft oder gar bettelt, wird ausgewiesen und bekommt ein Jahr Inselverbot! Also Tramper, versteckt euch gut und fragt nicht den nächst besten nach Zigaretten und so…

Die Bewegungsfreiheit, also die freie Wahl des Wohnsitzes oder des Arbeitsplatzes für Europäer in der gesamten EU ist eine der Säulen der EU. Das wird mit Sicherheit bei den Europawahlen thematisiert. Cameron sieht – wie könnte es anders sein – die Rechte der EU und ihrer Bürger durch sein Handeln im UK natürlich absolut überhaupt nicht im Geringsten tangiert!

Cameron sieht statt dessen die Migrantenschwemme im Januar auf die Insel schwappen und die Schuld dafür bei der Labour-Vorgänger-Regierung des Gordon Brown und deren monumentalen Fehlern.

Auch im Bezug auf mögliche künftige Neumitglieder in der EU wie z.B. die Türkei, müsse diese Freizügigkeit eingegrenzt und beschränkt werden. Im Februar 2013 hätten rund 60.000 Europäer auf der Insel Arbeitslosengeld erhalten.

Daraus folgt: Cameron sieht nicht den Abbau der extremen Einkommensunterschiede in der EU als wünschenswertes Ziel an, sondern dessen Erhalt bei gleichzeitiger Handhabbarkeit dieser extremen sozialen Schieflage innerhalb der Gemeinschaft, ein Neoliberaler halt…


UK: „Bedroom-Tax“ für die Armen, Wohnbeihilfen für Politiker!

19. November 2013

Eine der umstrittensten Errungenschaften der liberal-konservativen Clegg-Cameron-Koalition war der Welfare Reform Act 2012 und als deren Teil, die Einführung der sogenannten „Bedroom Tax“. In ihr wurde der zugestandene, flächenmäßige Wohnraumbedarf neu nach unten festgelegt.

Das hatte zu Folge, dass rund 660.000 Familien im UK Beihilfen gestrichen wurden, da sie nach den neuen Regeln in zu großen Wohnungen lebten. Diese Regeln verlangen zum Beispiel, dass ALLE Kinder unter zehn Jahren gemeinsam in einem Kinderzimmer schlafen unabhängig ihres Geschlechtes und gleichgeschlechtliche Geschwister bis zum 16. Lebensjahr ein Zimmer teilen. Pro Erwachsenem und pro Paar wird ein Schlafraum anerkannt. Das führte – wie von den Gesetzgebern beabsichtigt – zu Kürzungen bei Beihilfen und Unterstützungen.

Die Betroffenen hätten theoretisch auch in kleinere Wohnungen umziehen können, aber die gibt es schlicht nicht in der benötigten Anzahl auf dem Markt, was den Politikern natürlich vorher durchaus bekannt war.

Zu den Betroffenen gehören überproportional Alte und in zweidrittel der betroffenen Wohnungen lebt mindestens eine Person mit Behinderung. Die Betroffenen hatten keine andere Wahl. Sie mussten die Kürzungen akzeptieren.

Die Politiker, die ihnen dieses asoziale Gesetz eingebrockt haben, leben selbst nach anderen, völlig gegensätzlichen Maßstäben.

Sie kassieren Wohnungsbeihilfen von bis zu 500 Pfund pro Woche oder 25.000 Pfund pro Jahr und dies teilweise gegen die für sie geltenden Vereinbarungen! 177 liberale und konservative Abgeordnete haben diese Beihilfen kassiert.

Für Arbeitssuchende im UK gilt die Regel, dass Wege zur Arbeit von bis zu einer Stunde Dauer als normal in Kauf genommen werden müssen. Es gibt aber Abgeordnete, die nur 40 Minuten vom Parlament entfernt ihren Wohnsitz haben und trotzdem eine Dienstwohnung in der City abrechnen!

Dies liberal-konservativen Schnösel, die im Parlament lautstark die Unterschicht zum Sparen verdonnern, geben für sich selbst das Geld mit beiden Händen aus…

Die Wohnungsbeihilfen der Politiker entsprechen in der Summe etwa einem Drittel der Kürzungen durch die Bedroom-Tax. Daran denkt natürlich keiner im Parlament! Denn die einen sind Sozial-Schnorrer und die anderen sind hart arbeitende Politiker.

Von den Betroffenen der Bedroom Tax haben inzwischen die ersten Selbstmord begangen, wie man es ähnlich von den Zwangsräumungen in Spanien kennt.

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http://www.theguardian.com/society/2013/nov/19/mps-bedroom-tax-hypocrisy-block-of-flats


EU-Gipfel: Cameron zieht Hollande und Merkel über den Tisch!

25. Oktober 2013

Im Vorfeld forderte die EU Datenschutz ein von den USA. Das UK bremste erfolgreich und vertagte ein Ergebnis auf 2015!

Es gibt erst einmal ein konjunktivistisches Statement der EU das an Unterwürfigkeit kaum zu überbieten ist, so dass sogar UK-Cameron ihm vollumfänglich zustimmen kann und das will bekanntlich etwas heissen! Deutschland und Frankreich werden von der EU als Ganzes abgekoppelt und werden jeweils Bilateral mit den USA sprechen. Vom Ergebnis dieser Gespräche wird in unserem Falle uns dann wohl irgend so ein Pofalla das Ende mitteilen?

Es war eigentlich alles wie immer. Immer dann, wenn die EU in irgendeiner Frage auf Konfrontationskurs mit den USA gerät, was ja selten genug vorkommt, dann geht das UK als offener Sachwalter von US-Interessen in der EU auf Distanz und in Blockadehaltung.

In der gegenwärtigen Abhör- und Datenklau-Affäre könnte man die GCHQ-Briten gleich zu den NSA-Amis auf die Anklagebank setzen, denn die Übergänge sind fließend und eine exakte Abgrenzung oft unmöglich. Offenkundig besitzen sie einen Sonderstatus, genau wie Kanada, Australien und Neuseeland, was das Abhören durch die USA betrifft? Wie halten es die Amis eigentlich mit Israel? Wird der exklusive Staat der Juden auch von der NSA verschont, oder gehört er, wie wir, zu den restlichen 187 Staaten der Welt, zum Beschnüffeln ganz offiziell freigegeben?

In Konsequenz dessen, was die NSA und damit die USA unter Obamas Verantwortung in Europa veranstalten, könnte man eigentlich die US-Botschaften der 28 EU-Staaten schließen und die NSA direkt in den Verteiler der Regierungskommunikation der EU-Staaten einbinden. Da würden die Pleite-Amis eine Menge Geld sparen und weniger negative Gefühle provozieren. Wenn man dann noch google und facebook zu NSA-Töchtern macht, was sie faktisch vielleicht sowieso schon sind, dann würde das Wissen über uns Europäer in den Staaten gegen 100 Prozent gehen…

Die Briten unter Cameron mauern noch mehr und beschreiben lebensbedrohende Szenarien der Nationalen Sicherheit und realer Menschenleben, wenn man die Diskussion über das Abhören vertiefen würde.

Vor einigen Tagen schon hat Cameron den GUARDIAN seines „unreifen Verhaltens“ wegen zum Abschuss, sprich zur Strafverfolgung, freigegeben und nur einige Tage später traut sich der erste Tory-MP, Julian Smith aus der Deckung und fordert die Bestrafung des GUARDIANS wegen seiner Bedrohung der nationalen Sicherheit. Andere meinen, diesen Julian Smith könne man allerhöchstens zum Pizza holen schicken, aber nicht mit dem Thema Nationale Sicherheit überfordern…

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Der Vollpfosten, Tory-MP Julian Smith, der ein Verfahren gegen den GUARDIAN fordert, enttarnt auf seiner offiziellen Website gleich 30 US-Spione von der zentralen Lauschstation der NSA in RAF Menwith Hill. Obwohl an der Tür RAF steht, besteht das Gros des Personals aus NSA-Angestellten!


Der hohe Preis für die Rettung von Obamas Gesicht. (Paul Craig Roberts)

5. September 2013

Wird jetzt der Kongress Obamas Gesicht retten, indem er die Demokratie und das syrische Volk ausverkauft und die Bühne bereitet für den Dritten Weltkrieg?

In den vorhergehenden Kolumnen habe ich bemerkt, dass Obama von Israel und den Neokonservativen weit hinaus auf den Ast getrieben wurde. UNO, NATO, das britische Parlament und der Rest der Welt liessen den Narren aus dem Weissen Haus allein auf dem Ast, wohin ihn Israel gebracht hat, um ganz allein Krieg gegen Syrien zu führen.
Es stellte sich heraus, dass das die Möglichkeiten des Narren überstieg, aber anstatt zurück zu klettern und eine Ausrede zu suchen, um vom Baum herabzusteigen, entschied sich Obama dafür, den Kongress zu kaufen und weitere Lügen zu verbreiten.
Das Weisse Haus und seine Medienhuren sagen dem Kongress, dass es zu demütigend ist für den Präsidenten der „einzigen Supermacht der Welt,“ zurückstecken und aufgeben zu müssen, nur weil er gelogen hat. Der Kongress muss „das Gesicht wahren“ für den Lügner, der „Amerikas erster schwarzer Präsident“ ist, oder Prestige und Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika werden verloren sein.
Das heisst natürlich in Wirklichkeit, dass die Glaubwürdigkeit der Israel-Lobby und der Neokonservativen verloren sein wird, wenn Amerika kein neues Kriegsverbrechen begeht und Leben und Aussichten von viel mehr Menschen im Mittleren Osten zerstört.
Der Himmel sei vor, dass Washington Prestige verliert! Daher spricht Geld, sehr viel Geld, in Washington und in den europäischen Hauptstädten. Wir wissen, dass der jämmerliche Cameron alles in seiner Macht Stehende tun wird, um die britische Regierung für Washington zu prostituieren.
Was wurde dem „Sozialisten“ Hollande versprochen, das ihn so bereitwillig demonstrieren lässt, dass Frankreichs Obamas Hure ist?
Welchen größeren Anteil am NATO-Budget verspricht Washington für die Unterstützung der NATO für ein weiteres amerikanisches Kriegsverbrechen zu bezahlen?
Werden Säcke voll Geld es Washington möglich machen, Unterstützung für sein jüngstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bekommen?
Aber als erstes muss man den Kongress herumkriegen.
Der Kongress wird unter Druck gesetzt werden, um den „Schulterschluss” mit dem Weissen Haus zu vollziehen, um Amerikas Glaubwürdigkeit aufrecht zu halten. Den Abgeordneten in Repräsentantenhaus und Senat wird gesagt werden, dass jetzt, wo Amerika von seinen Alliierten im Stich gelassen worden ist, der Kongress den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika nicht hängen lassen darf. Der Kongress muss das Prestige Amerikas retten, oder Washington wird seine Macht und der Kongress wird seine Wahlkampfzuschüsse von der Israel-Lobby und vom Militär/Sicherheitskomplex verlieren.
Dieses Argument kann sogar bei den stärksten Gegnern des Angriffs auf Syrien wirksam sein. Die Amerikaner haben eine lange Tradition des Hurrapatriotismus, und die Aussicht auf verlorenes Prestige schmerzt. Ehe aber der Kongress dazu genötigt wird, sich selbst in die Fahne zu wickeln und einem weiteren Kriegsverbrechen seinen Segen zu erteilen, muss der Kongress darüber nachdenken, ob die Absegnung von obamas Angriff auf Syrien dem Prestige der Vereinigten Staaten von Amerika hilft oder ihm schadet.
Es ist klar, dass die überwältigende Mehrheit der amerikanischen Menschen gegen einen Angriff auf Syrien ist. Ob die Amerikaner im Lauf der Jahre auf Washingtons endlose Kriegslügen draufgekommen sind, oder ob sie einfach keinen Sinn der Kriege und keinen Nutzen für Amerika nach 12 Jahren teurer Kriege erkennen, kann ich nicht sagen. In einer Zeit, in der ein hoher Prozentsatz der Amerikaner Probleme hat, um für Wohnen, Auto und Essen auf dem Tisch bezahlen zu können, erscheinen Washingtons Kriege als ein teurer Luxus.
Es sind nicht nur die Zivilbevölkerungen Afghanistans, des Irak, Libyens, Pakistans, des Jemen, Somalias und Syriens, die gelitten haben. Zehntausende von Amerikas Jugend wurden getötet, lebenslänglich verstümmelt oder leiden an ständigem posttraumatischem Stress. Washingtons Kriege haben tausende Ehescheidungen, Alkoholismus, Drogenabhängigkeit und Obdachlosigkeit für Veteranen gebracht, die hinters Licht geführt worden sind und deren Menschlichkeit von den Verbrechern missbraucht wurde, die in Washington herrschen.
Für den Kongress, angeblich die Repräsentanten des amerikanischen Volkes und nicht der Kugelfang für die geheimen Agenden der Administration, würde die Missachtung des Willens der Menschen und die Zustimmung zu einem Krieg, den die Menschen Amerikas nicht haben wollen, einen weiteren entscheidenden Schlag gegen die Demokratie bedeuten. Wenn der Kongress Obamas Krieg zustimmt, dann ist das der Beweis dafür, dass die amerikanische Demokratie ein Schwindel ist.
Sollte es dem Weissen Haus gelingen, mit der Zustimmung des Kongresses zu einem militärischen Angriff auf Syrien das britische Parlament und die NATO zu überzeugen, mitzumachen, ungeachtet der starken Opposition des britischen und der europäischen Völker, dann wäre die westliche Demonkratie überall diskreditiert. Wo ist da die Demokratie, wenn ein paar Eliten an der Spitze tun können, was sie wollen, und jedes Verbrechen begehen ungeachtet dessen, dass die Mehrheit der Bürger dagegen ist?
Wenn der Kongress obamas durchsichtigen Lügen zustimmt, wird sich die amerikanische Demokratie nie wieder erholen. Wenn sich der Kongress zum Laufburschen der Administration macht, wird der Kongress nie wieder eine eigenständige Stimme haben. Der Kongress könnte sich dann genauso gut auflösen. Er wird sich selbst überflüssig und ohnmächtig gemacht haben.
Wenn Europas Regierungen Obamas Lügen zustimmen, dann bedeutet das das Ende des demokratischen Prestiges des Westens und wird den Deckmantel beiseitefegen, hinter dem der Westen seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit versteckt hat. Die Stimme des Westens wird nie wieder moralische Autorität haben.
Der Verlust der Glaubwürdigkeit des Westens ist ein hoher Preis, um einen verrufenen Präsidenten zu retten, dem niemand glaubt, nicht einmal seine Unterstützer. Im Wesentlichen ist obama ein Nichts, dessen Amtszeit abgelaufen ist. Das Obamaregime verkörpert den Niedergang des amerikanischen Staates.
Anstatt darüber abzustimmen, ob er obama erlauben soll, Syrien anzugreifen, sollte der Kongress beschließen, Obama und Kerry anzuklagen. Deren unverhohlene Lügen, diktatorische Ansprüche und arrogante Unmenschlichkeit sind mächtige Argumente, die für ihre Entfernung aus dem Amt sprechen.
Die vom Obamaregime verbreiteten Lügen sind dermassen durchsichtig, dass man sich darüber wundern muss, für wie dumm das Regime die amerikanischen Menschen hält. Es besteht wenig Zweifel, dass sich das Weisse Haus auf sein Propagandaministerium verlässt, auch bekannt als Medienhuren, um das Vertrauen der Amerikaner in ihren Hausverstand zu untergraben und ihnen die neuesten Erfindungen einzureden. Die Taktik schaut so aus, dass der gegenseitige Druck der Medienhuren untereinander benutzt wird, um das Gewissen der Amerikaner ruhig zu stellen.
Die Sorglosigkeit der Medien ist durchgehend. Gestern berichtete NPR (National Public Radio – der amerikanische „Kultursender“) ruhig die Lügen über Assad, die das Obamaregime ausgeheckt hat, um einen weiteren Akt der nackten Aggression zu verbergen. Im selben Atemzug wurde „die weltweite Empörung“ über die Vergewaltigung und Ermordung einer Frau in Indien zum Ausdruck gebracht.
Ich befürworte natürlich nicht, dass jemand vergewaltigt und ermordet wird, denke aber an das Vergewaltigen und Töten, zu dem es kommen wird, wenn Obama die Hunde des Krieges gegen Syrien loslässt.
NPR ist keine alternative Stimme mehr. Gestern schlug NPR die Trommeln für den Krieg. NPR bot ein Forum für den Führer einer der wichtigsten neokonservativen Lobbies für den Krieg, und liess in der folgenden Stunde demokratische und republikanische Führer von Repräsentantenhaus und Senat alle die Lügen obamas und kerrys darüber wiederholen, dass das amerikanische Prestige nicht tolerieren kann, dass Assad erlaubt wird, „chemische Waffen gegen seine eigenen Leute“ einzusetzen. Niemand, der NPR hörte, hörte die Stimme derer, die Frieden und Wahrheit forderten. NPR war zu sehr damit beschäftigt, für obama zu lügen, als sich um die Wahrheit zu kümmern, und liess die Wahrheit in dem Programm gewiss nicht zu Wort kommen.
Die Medienhuren und die “Führer” von Repräsentantenhaus und Senat, die dem Militär/Sicherheitskomplex und der Israel-Lobby verpflichtet sind, reden weiterhin über Assads „eigene Leute,“ aber Assads eigene Leute unterstützen ihn. Umfragen in Syrien zeigen, dass Assad mehr Unterstützung von den Menschen in Syrien geniesst als jedes Oberhaupt eines westlichen Landes von seinen eigenen Bürgern. Die Umfrageergebnisse für Cameron, Hollande, Merkel und obama sind trostlos im Vergleich zur Unterstützung der Menschen Syriens für Assad.
Es gab auch keine Beweise, dass Saddam Hussein über “Massenvernichtungswaffen” verfügte, aber die Tatsachen hielten das Bushregime nicht davon ab, seine Lügen zu verbreiten, die zu horrenden Zahlen von Tod und Zerstörung im Irak führten, Tod und Zerstörung, die anhalten, während ich schreibe, dass Assad keine Chemiewaffen „gegen seine eigenen Leute“ eingesetzt hat. Alle Beweise deuten hin auf eine Inszenierung unter falscher Flagge, damit Obama seinen Grund bekam, Amerikas siebten Krieg in 12 Jahren zu beginnen.
Darüber hinaus sind al-Nusra-Kämpfer nicht Assads „eigene Leute.” Die al-Nusra-Front sind islamistische Extremisten von ausserhalb Syrien und geschickt von Washington und Saudiarabien, um eine gewählte syrische Regierung zu stürzen, nicht anders als in Ägypten, wo sich Washington des ägyptischen Militärs bediente, um die erste gewählte ägyptische Regierung der Geschichte zu stürzen und hunderte Ägypter auf den Strassen niederzuschiessen, die gegen den Sturz der von ihnen gewählten Regierung durch das Militär demonstrierten.
Egal ob Assad chemische Waffen gegen die von Washington unterstützten al-Nusra-Jihadisten eingesetzt hat oder nicht, wobei die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika sagen, dass es „keine schlüssigen Beweise“ dafür gibt, ist es ein Kriegsverbrechen, wenn Washington ein Land angreift, das die Vereinigten Staaten von Amerika nicht angegriffen oder anzugreifen gedroht hat. Nach dem Nürnberg-Standard, der von den Vereinigten Staaten von Amerika mitbegründet wurde, ist nackte Aggression ein Kriegsverbrechen, ungeachtet des Charakters des angegriffenen Landes oder der Waffen, die es gegen Kräfte einsetzt, die es angreifen.
Wenn Washington damit Erfolg hat, den al-Nusra-Terroristen zum Sturz der säkularen syrischen Regierung zu verhelfen, wie wird Washington Syrien von al-Nusra losbringen? Im Irak gehen Tod und Zerstörung bis heute im selben Ausmass weiter wie unter der versuchten militärischen Okkupation durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Das verbrecherische Bushregime brachte nicht „Freiheit und Demokratie“ in den Irak. Das Bushregime brachte Tod und Zerstörung, die lange nach Washingtons Abzug weitergehen. Im Irak von heute werden ebenso viele Menschen in Stücke gerissen und ermordet wie zum Höhepunkt von Bushs Aggressionskrieg.
Das Chaos, in dem Washington den Irak hinter sich liess, hat nichts mit „Freiheit und Demokratie“ zu tun. Der Kriegsverbrecher Obama machte dasselbe in Libyen. In Afghanistan setzte Washinton 12 Jahre Krieg auf die zehn Jahre Krieg, den die Afghanen gegen die Rote Armee geführt hatten. Das Ziel von Washingtons Krieg gegen Afghanistan wurde nie bekannt gegeben. Niemand weiss, worum es in dem Krieg geht oder warum er noch immer weitergeht.
Laut dem Bushregime wurde Afghanistan angegriffen, weil die Taliban Osama bin Laden nicht herausrücken wollten ohne Beweis, dass er für 9/11 verantwortlich war. Warum geht also der Krieg nach 12 Jahren noch immer weiter, nachdem bin Laden im Dezember 2001 an Nierenversagen und anderen Krankheiten starb, und dann ein weiteres Mal starb im Ma1 2011, vor zwei Jahren und vier Monaten, als Obama behauptete, er habe ihn töten lassen von Navy-SEALs, deren Einheit kurz danach unter mysteriösen Umständen in Afghanistan ausgelöscht wurde. Wenn es in dem Krieg gegen Afghanistan darum ging, bin Laden zu bekommen, warum geht dann der Krieg noch immer weiter, nachdem der Mann schon zweimal gestorben ist?
Die von Obama und Kerry verbreiteten Lügen sind so durchsichtig, dass man sich fragt, ob ihre Strategie ist, den Krieg dermassen jämmerlich zu betreiben, damit die Kontrolle, die Israel und die Neokonservativen über die Aussenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika haben, gebrochen wird. Was soll man sonst von dermassen absurden Erklärungen halten wie John Kerrys „das ist unser München!“ Es gibt keinerlei Vergleich zwischen Assads defensivem Versuch, den Sturz der syrischen Regierung durch ausländische Jihadisten, die von Washington unterstützt werden, zu verhindern und Hitlers aggressiver Haltung gegenüber der Tschechoslowakei.
Die syrische Regierung hat keinen Krieg angefangen und hat niemanden bedroht.
Das Amerika, das meine Generation kannte, gibt es nicht mehr. Verbrecher haben die Macht übernommen und herrschen jetzt. Die Finanzpolitik ist in den Händen einer kleinen Gruppe von Banksters, die das Finanzministerium der Vereinigten Staaten von Amerika, die Notenbank, die Behörden zur Regulierung des Finanzmarkts kontrollieren und für ihre eigene Gier und Profite arbeiten. Aussenpolitik ist der Israel-Lobby und den Neokonservativen vorbehalten, von denen jeder einzelne fest mit Israel verbunden ist. Die Amerikaner haben keine Stimme und keine Vertretung. Was immer Amerika ist, die Regierung ist unbeeinflusst von den Stimmen der amerikanischen Menschen.
Was immer Amerika ist, es ist ganz sicher keine Demokratie, in der die Regierung dem Volk gegenüber verantwortlich ist.
Amerika ist ein Land, in dem eine kleine Elite alle Macht besitzt und nach Belieben handelt.
Wenn der Kongress sich hinter Obamas Krieg stellt, wird der Kongress die Welt näher zum atomaren Krieg gestossen haben. Russland und China sehen, dass die UNO keine Macht hat, Aggression zu verhindern, und dass die Aggression Washingtons gegen sie gerichtet ist. Wenn Russland und China ihre nuklearen Kräfte ausbauen, werden sie auch den Iran stärker einbeziehen. Der Iran ist Russlands Schwachstelle, und der Iran liefert 20% des chinesischen Erdölbedarfs.
Soweit ich sehen konnte, haben die russische und chinesische Regierung jegliches Vertrauen in Washington verloren. Keine der beiden Regierungen glaubt Washingtons Lügen und beide Länder sind sich bewusst, dass Washington versucht, sie diplomatisch zu isolieren und mit Militärbasen einzukreisen. Beide Länder wissen, dass sie die selbe Dämonisierung durch die westlichen Medienhuren erwarten können, wie Saddam Hussein, Muammar Gaddafi und Assad sie erfahren haben. Sie wissen, dass westliche Dämonisierung den Auftakt bildet für Destabilisierung und militärischen Angriff.
Mit der Überheblichkeit, Arroganz und Unzurechnungsfähigkeit Washingtons als feststehende Tatsache erkennen Russland und China einen Feind, der auf ihre Zerstörung aus ist. Da kein Land seinen Untergang akzeptiert, schafft das Einverständnis des Kongresses mit Obamas Lügen zur Rettung von „Amerikas Prestige“ die Voraussetzungen für den Atomkrieg.
Wenn allerdings der Kongress es ablehnt, sich für ein Kriegsverbrechen auf der Grundlage einer Lüge herzugeben, Obamas Bestechung und Einschüchterung zurückweist und den Angriff des Kriegsverbrechers auf Syrien verbietet, dann bedeutet das das Ende des Einflusses der Israel-Lobby, der blutrünstigen Neokonservativen und der Kriegshetzer John McCain und Lindsey Graham.
Ohne Washingtons neokonservative Kriegslüsternheit könnten die Regierungen der Welt ungeachtet mächtiger und eigensüchtiger Privatinteressen in der Lage sein zusammenzukommen, um das Leben auf der Erde zu erhalten, indem sie eine zunehmend verletzliche Umwelt vor den Raubzügen eines privaten Kapitalismus beschützen.
Wenn es der Kongress nicht schafft, den Krieg abzudrehen, den Obama sucht, wird die Welt nicht mehr lange existieren, ehe die lebenszerstörenden Bomben fallen.
erschienen am 4. September 2013 auf > Paul Craig Roberts Website

Archiv > Artikel von Paul Craig Roberts auf antikrieg.com

Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse www.antikrieg.com nicht zu vergessen!


Merkel zu Spion-Cameron: Na, dann ist die Sache für mich erledigt!

29. Juni 2013

Die USA und die Briten sind beim Abhören der Freunde erwischt worden, mit der Hand im Honigtopf so zu sagen. Wir wurden von unseren allerbesten Freunden systematisch abgehört im „Kampf gegen den Merkel-Terror!“

Die eine oder andere finanziell verwertbare Wirtschaftsinformation dürfte dabei auch abgefallen sein, als ein vollkommen unbeabsichtigter Kollateralnutzen sozusagen.

Unangemessene Nachfragen deutscher Ministerien lässt David Camerons „Regierung“ mit einem Standardschreiben aus drei Sätzen vom Pförtner von Downing Street direkt beantworten.

Tenor: „Ihr Dummerchen müsst doch wissen, dass wir euch solche frechen Fragen niemals nie nicht beantworten, tz, tz, tz..“

„Na, dann is’ ja gut“, ist die eingeschüchterte deutsche Reaktion. Man glaubt sich an den alten Witz eines unvergessenen deutschen Komikers erinnert:

Merkel: „He Sie, nehmen Sie das eventuell zurück?“

Cameron: „Wer ich? Nein!“

Merkel: „Na, dann ist die Sache für mich erledigt!“

Es darf also wohl davon ausgegangen werden, dass auch gegenwärtig und künftig von den Freunden abgehört wird. Angeblich soll sich einer der Zugriffspunkte sogar in Deutschland, na ja zumindest in Ostfriesland, befinden?
Sollte diese Information zutreffend sein, könnte man zumindest doch den einfach vom Glasfaserkabel abtrennen, ein kleiner Kuh-Lateralschaden?

Wie? Nein? Ach so, das könnte zu internationalen Verwicklungen mit unseren allerbesten Freunden führen? Na, dann…

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NACHTRAG:

Einem (natürlich) unbestätigten Geruch zu Folge soll inzwischen der Anteil angelsächsischer Geheimdienstler im Transitbereich eines Moskauer Flughafens die 92%-Marke klar überschritten haben….


Achtung: Merkel und Cameron wollen uns an die Wäsche!

12. April 2013

Das letzte gemeinsame englisch-deutsche Politik-Papier war das Blair-Schröder-Projekt, das den neoliberalen Startschuss bildete zur tötlichen Abwärtsspirale des Wohlfahrtsstaates. Danach kamen dann Hartz IV und die ganzen Asi-Maßnahmen! Die beiden Täter sacken heute Millionen ein.

Jetzt hocken sie wieder zusammen in Meseberg bei Berlin – nur diesmal sind es Cameron und Merkel – und hecken gemeinsam die nächsten Sauereien aus, mit denen die deutsche Unterschicht und der gletschergleich abschmelzende Mittelstand auf indisches Lohnkosten-Niveau gedrückt werden sollen.

Wir arbeiten zu wenig und verdienen zu viel. Die Wirtschaft muss entfesselt werden von der Politik, besonders von der bösen EU und natürlich von den Steuern. Allerlei Subventionen würden aber die neoliberalen Marktpuristen nicht stören, besonders  in der Rüstungsindustrie…

Cameron hatte bei seiner mehrfach angekündigten, ebenso oft verschobenen, nicht öffentlich gehaltenen Nichtrede bei Bloomberg  im Januar seine Vorstellungen schon mal als Ultimatum angetestet:

Maximalen Rechte-Rücktransfer auf die Insel der Glückseligen oder „Goodbye Europe“!

Einiges davon würde Merkel wohl schon gefallen und könnte, „über Bande mit Cameron gespielt“, als alternativlos eingeführt werden um die Briten in der EU zu halten. Den Preis dafür bezahlen… richtig, den bezahlen Unterschicht und Mittelstand in England und Deutschland, so wie immer halt!

Cameron wollte sogar noch schnell die „Entente-Coordiale“-Karte ziehen und war am Montag vor dem Merkel Besuch mit Francois Hollande verabredet. Dieser Intrige hat aber Maggie Thatcher durch ihr Ableben ein jähes Ende bereitet, denn damit war Cameron auf der Insel gebunden.

Den Briten geht es, verglichen mit den Deutschen, sogar noch schlechter! Das neoliberale Sparzwangsterrorkonzept hat bisher noch nirgendwo funktioniert, sondern nur die Löhne und Renten und Sozialleistungen gedrückt. Das Kapital floated derweil ungebunden, es schwappt geradezu um die Welt auf der Suche nach maximaler Rendite.

Es gibt wirklich keinen Grund, diesen kriminellen Scheiss‘ weiter zu verfolgen. Politiker, die sich ihren Wählern verpflichtet fühlen, sollten dies schon gar nicht tun. Die Anderen aber, sollte man wegen Amtsmissbrauch und Verrat vor Gericht stellen. Sorry, aber man wird doch noch träumen dürfen?


Siehst du den Balken in deinem Auge nicht?

26. September 2012

Es läuft ohne Zweifel ein Wirtschafts- und Währungskrieg der USA und Großbritanniens, oder besser gesagt der Wall Street und der City of London, gegen Europa und den Euro. Ihre höchst selektive Berichterstattung begrenzt sich nicht auf Asien, Südamerika und Afrika. Nein, sie umfasst „natürlich“ auch Europa!

Bei dem finalkapitalistischen Wettlauf „Wer geht als erster Pleite, der Dollar, das Pfund oder der Euro?“ möchte halt keiner als erster über die Ziellinie kriechen…

So schreibt die NYT, mit grausig-künstlerischen Schwarz-weiss-Bildern unterlegt, über den Hunger in Spanien genau dann, wenn zufällig gerade der „oberste iberische Elefantenjäger“ in der Stadt ist, seinen Kumpel Bill Clinton zu besuchen. Dabei müssten die Reporter in NY nur gerade aus dem Haus und ein paar Straßen weiter gehen, wenn sie über Hunger und Elend in NY, USA berichten wollten!

Die FINANCIAL TIMES in London schreibt jetzt seit dem 11. September zum Dritten Mal mit wohligem Schaudern über Katalonien, den neuen Staat Europas, dessen Chancen, Risiken und Geburtswehen!

Klar, die können ja auch nicht die ganze Zeit über die schottischen Sezessionsbestrebungen des Alex Salmond schreiben, das will doch in London keiner mehr lesen!

Übrigens, bevor es in der Londoner Klatschpresse steht, der spanische König war diese Woche zwar zwei Tage offiziell in Barcelona. Nein, die Lage zwischen ihm und Artur Mas habe sich nicht entspannt wegen seines ir-realen Blog-Beitrages, obwohl man bei der CiU einem unbestätigten Gerüchte zufolge, kurzzeitig erwogen habe, ihm eine kleine, private  Elefantenjagd im Zoo von Barcelona anzubieten, der ja räumlich nicht weit von seinen offiziellen Terminen entfernt war!

http://www.abc.es/20120926/espana/abci-newyorktimes-imagen-eeuu-201209261023.html

PP-Rajoy will unterdessen bei der UNO die Ernte der Zapatero-Jahre einfahren und beansprucht einen Sitz im Weltsicherheitsrat. Damit er überhaupt wahrgenommen wird, verlangt er von den Engländern die Rückgabe von Gibraltar. Cameron soll wohl schon ein, zwei U-Boote in Marsch gesetzt haben? Auch ihm käme ein bisschen nationalistische Ablenkung gelegen, ob des Schlamassels seiner Regierung.


Merkel, allein am Hindukusch?

14. März 2012

Merkel hat doch „den Schuss nicht gehört“, das vermuteten viele schon immer. Ein neuerliches Beispiel dieser Theorie lieferte die ‚Kanzlerin der Schmerzen‘ jüngst in Afghanistan.

Bei ihrem Truppenbesuch, überschattet von Schneefall und durchgeknallten, Amok laufenden Amis*, zweifelte sie öffentlich vor sich hin bruttelnd, den vorgesehenen Abzugstermin für die Bundeswehr im Jahr 2014 an.

Gleichzeitig prüften in Washington Obama und sein spezieller Spezialfreund David Cameron die Möglichkeit eines beschleunigten Abzuges aus Afghanistan, angesichts der sich schnell verschlechternden Sicherheitslage im Land und der Häufung von Ausfällen der US-Truppen gegen die Einheimischen und ihren Glauben.

Obama und Cameron würden dabei wohl letztlich alles akzeptieren, was nicht nach wilder, überstürzter, panischer Flucht aussieht? Auch für die strategisch Zangenumfassung des Irans wäre es dumm, wenn den Amis die eine Backe der Zange bereits vor einem eventuellen Krieg abhanden käme? Wer weiss, vielleicht wäre dieses Malheur auch eine friedenserhaltende Maßnahme?

Offenbar bleibt Merkel bei den Überlegungen und Plänen  der USA-UK-Kriegsallianz außen vor? Sie muss aufpassen, dass sie am Ende mit ihrem besten Russisch nicht ihren Spezialfreund Vladimir Putin darum anflehen muss, die Bundeswehr mit Großraumtransportern vom Hundukusch zu retten!

Inzwischen ist Merkel wieder weg. Die Generalität übt noch immer, die mit Daumen und Zeigefingern gebildete Raute vor dem Zwerchfell, als Ergebenheitsgeste á la Minister Hintze. Verteidigungsminister Thomas die Maisbirne ist überraschend eingeflogen um die Scherben zusammenzukehren, die Truppenführung zu informieren und die neue Lesart Merkelscher Strategien zu verkünden, kurz die Verwirrung zu beseitigen, die die Kanzlerin dort angerichtet hat.

Wenn Deutschland nicht aufpasst, dann heisst es womöglich am Ende wirklich, „Merkel, allein am Hindukusch“, aber statt Merkel müssten dann andere dort ihren Arsch ins Kreuzfeuer halten, wie immer halt…

*(Augenzeugen behaupten, das nächtliche Massaker sei nicht von einer Einzelperson, sondern von einer Gruppe betrunkener US-Soldaten ausgeführt worden! Das wäre ein Hinweis auf Kontroll- und Disziplinverlust unter den GI’s und das darf natürlich nicht sein. Da ist der ‚durchgeknallte Einzeltäter‘ dem Pentagon schon lieber!)


Cameron und Salmond pokern weiter um Schottland!

16. Februar 2012

Vor einem Trip nach Edinburgh kündigte Cameron einen Kampf um die Einheit des Vereinigten Königreiches mit Herzblut an und malte den Schotten schon mal in den schwärzesten Farben die Konsequenzen ihrer eventuellen Unabhängigkeit aus.

Salmond hingegen sieht Chancen über Chancen für ein unabhängiges Schottland.

Die Schotten selbst agieren in Umfragen nüchtern abwägend und wählen 60:40 und 40:60:

60 Prozent der Schotten wollen mehr Kompetenzen für Schottland, aber nur 40 Prozent der Schotten wollen die Unabhängigkeit.

Jetzt ist Cameron wieder gefordert, dessen größte persönliche Angst womöglich der Verlust des Scotch Whisky sein könnte?

http://de.wikipedia.org/wiki/Whisky#Schottischer_Whisky_.28Scotch_Whisky.29

http://www.guardian.co.uk/politics/2012/feb/16/david-cameron-scottish-independence-flaws


UK-Cameron: Prinz William soll die Falklands retten!

22. Januar 2012

Im Februar reist der Blaublütige (sind wir das nicht alle zeitweilig?) zu Luftwaffenmanövern in die britische Kolonie im Südatlantik. Sechs Wochen lang soll er dort üben, Havaristen oder Baden gegangene Piloten aus dem Bach zu retten mit seinem Hubschrauber. Die TIMES, das alte Murdoch-Schmierblatt, berichtet heute ausführlich darüber.

Am 02. April wird es dreissig Jahre her sein, dass Margaret Thatcher „I want my islands back!“ den Argentiniern das Fürchten lehrte. (Ich erinnere mich daran, dass die Franzosen am Himmel über Ostwestfalen den Briten zeigten, wie man mit dem Harrier gegen die Mirage kämpft, die die argentinische Luftwaffe einsetzte. Mann, wie die Zeit vergeht!)

In normalen Zeiten wird der Falkland Archipel von vier Flugzeugen der Air Force und einer Fregatte oder einem Zerstörer der Navy geschützt. Während des Manövers zum historischen Datum werden es vorübergehend erheblich mehr sein. Es könnte sogar – Grusel, Grusel – ein Atom-Unterseeboot in den grauen Wassern der Falklands auf die Argies lauern! Der Manöverbedingte Nachschub könnte von der Insel Asunción herbeigeführt werden, so spekuliert man?

Argentiniens Außenminister Héctor Timerman forderte die Briten dazu auf, anstatt kriegerische Manöver zu veranstalten, sollten sie lieber den Empfehlungen der UN-Vollversammlung folgen, die zwischenstaatliche Verhandlungen über die Zukunft der Inselgruppe vorschlug. Mitglieder der Organisationen UNASUR und MERCOSUR hatten den Schiffen der Falklands ihre Häfen gesperrt. Einige Länder akzeptieren sie aber inzwischen unter Britischer Flagge oder unter der von Drittstaaten.

Den britischen Vorwurf, die argentinischen Ansprüche auf Las Malvinas, wie die Inseln dort genannt werden, sei Kolonialismus, wies Timerman zurück: „Von einem Land, das während der letzten dreihundert Jahre der weltgrößte Kolonialist gewesen sei, sei dieser Vorwurf ein Witz!“

Dem ist nichts hinzuzufügen!

http://internacional.elpais.com/internacional/2012/01/19/actualidad/1327009839_999518.html

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jan/19/falklands-colonialism-david-cameron-argentina