Alternativlos? Merkels Arbeitslosenzahl steigt sogar vor der Bundestagswahl!

29. August 2013

Die BA in Nürnberg rückte jetzt die aktuellen Zahlen heraus. Sie stiegen im August um 32.000 gegenüber dem Juli und gar um 41.000 gegenüber dem Vorjahresmonat. Toll, Merkel!

Das war mal wieder ein ganz klarer Beweis überlegener Wirtschaftspolitik der CDU/CSU-FDP-Chaos-Koalition und als solcher natürlich vollkommen alternativlos! Ausser Millionen Sklavenjobs, äh.. Niedriglöhner/innen hat diese Koalition aber auch nichts zu Stande gebracht…

Und noch etwas kann man lernen: Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, dann ist dies keine Flaute oder gar Rückgang der Wirtschaft, sondern eine „seitliche Schaukelbewegung“. Wie sang einst Hans Albers in einem uralten Schlager, „Komm auf die Schaukel Luise*…“

*(für Luise kann man je nach politischem Standort und Enthusiasmus Bundeskanzlerin, Kanzlerin, Frau Dr. Merkel, Angela oder Äntschi einsetzen und nur ganz, ganz Bösartige würden IM Erika sagen)


Merkels Anspruch und Unfähigkeit Europa zu führen.

24. März 2013

Die Polit-Taktik der Kanzlerin des Abwartens, des sich nicht Festlegens und Aussitzens ist schon in Deutschland fatal. Noch schlimmer verhält es sich in der EU, die so in jeder Frage von Wichtigkeit das Bild eines Hühner- oder gar Sauhaufens vermittelt und sowohl intern als auch extern zunehmend weniger Ernst genommen wird.  Merkel hat die politische EU zu einer Polit-Nutte der Beliebigkeit gemacht, indem sie alles ihrer jeweils situationsbedingten innenpolitischen Zweckmäßigkeit unterordnet und den sie charakterisierenden Opportunismus zum Leidmotiv ihres Handelns macht.

Ihr Mantra von der angeblich notwendigen Sparsamkeit macht ganze Länder und Generationen kaputt. Kein Problem für Merkel, solange es deutschen Banken und der Exportindustrie, gerne auch dem Waffenexport, nutzt? Berlusconi hatte in einem einzigen Punkt recht: Der Euro wäre ohne die Beteiligung Deutschlands in sich wesentlich ausgeglichener.

Anstatt über einen Nord- oder Südeuro nachzudenken, sollte man Merkel-Deutschland wegen erwiesenem Mangel an Empathie für die leidenden Peripherieländer aus dem Euro ausschließen. Dann müsste Merkel sich nicht mehr unaufgefordert für die Gemeinschaftswährung verantwortlich fühlen und nicht ungefragt ihre Ratschläge verkünden. Ihre Banker müssten sich dann andere lohnende Anlageziele suchen, aus denen sie regelmäßig gerettet werden müssen.

Führung für die EU könnte und sollte in diesem Moment eigentlich nur von Frankreich kommen, wenn da nicht… dieser verzagte Holländer, der Pinguin, an der Regierung wäre.

Es kann jedenfalls nicht sein und ist zumindest ein unhaltbarer Zustand, dass im Prinzip der EZB-Mario, der Draghi zum Herrscher Europas geworden ist, nur weil die Politik ein Totalausfall ist, zumindest bis zur Bundestagswahl im September diesen Jahres.

Es ist zudem nicht völlig auszuschließen, dass Merkels untrügliches, opportunistisches Gespür für die Stimmung in ihrer Partei sie bis zur Wahl noch auf einen Europa-kritischen Kurs bringen wird

Ich will nicht so weit gehen, trotz dieser Missstände nach „dem starken Mann“ zu rufen für die EU, obwohl man den Herrn Erdoğan vielleicht davon überzeugen könnte, wenn man ihn schön bitten täte und wenn seine Türken schon nicht..?