So schnell geht’s: BILD und Röttgen bauen das sozialistische Feinbild Francois Hollande auf!

9. Mai 2012

Die ersten, geplanten Maßnahmen des neugewählten französischen Präsidenten François Hollande werden in BILD wie Utopien und Hirngespinste aufgelistet:

Sofort, ab Amtseinführung ab 15. Mai, sollen per Dekret, also per Anweisung des Präsidenten, die Benzinpreise eingefroren werden, zunächst für drei Monate Dabei soll auch auf ein Teil der Steuereinnahmen verzichtet werden. ((K)eine Anregung, Herr Schäuble?).

Hollande will sein eigenes Gehalt und das seiner Minister um 30 Prozent kürzen. Die waren von seinem Vorgänger Sarkozy exorbitant stark angehoben worden.

Die Mehrwertsteuer soll von 21,2 Prozent auf 19,6 Prozent zurückgenommen werden.

Die Top-Gehälter in Staatsfirmen sollen das 20-fache des gemeinen Malochers nicht mehr übersteigen dürfen. Das entspräche etwa 340.000,- Euro pro Jahr.

Die Schulbeihilfen für die ärmsten Familien sollen um 25 Prozent angehoben werden.

Nach einem erhofften Sieg der Sozialisten (PS) bei den Parlamentswahlen am kommenden 10. und 17. Juni soll dann mit der notwendigen Parlamentsmehrheit:

Die Rente mit 60 wieder eingeführt werden, für diejenigen, die volle 41 Versicherungsjahre zusammen haben.

Ab 2013 sollten Einkünfte von über 1 Million Euro pro Jahr mit einem Spitzensteuersatz von 75 Prozent belegt werden.

Der Mindestlohn in Frankreich auf 1.398,- Euro pro Monat angehoben werden!

Die Vermögenssteuersenkung Sarkozys rückgängig gemacht werden.

Die „kalte Progression“ des Finanzamtes, das heisst die bei Lohnerhöhungen automatisch greifenden höheren Steuersätze des Finanzamtes, soll beendet werden durch Koppelung der Steuersätze an Inflation und Löhne (Wie schrecklich ist das denn, Herr Schäuble?).

Das alles wird vorgestellt wie die Pläne eines Irren aus einer anderen Welt, denn deren Verwirklichung widersprechen so ziemlich allem, was uns Deutschen vom Brutal-Zwangs-Spar-Duo Merkel und Schäuble und deren Propagandamedien ständig eingehämmert wird.

Der Leser soll sich denken, hä, hä, hä, das geht doch alles gar nicht, ohne das BILD dies explizit so sagt!

Diesen Ball dankbar aufgenommen hat der politische Blindfisch Norbert Röttgen, von der CDU, dem in NRW deutlich erkennbar die Felle davonschwimmen:

Er macht jetzt Wahlkampf mit dem völlig durchgeknallten Angst- und Neidargument, dass die deutschen Steuerzahler nicht die französischen Wohltaten der Sozialisten finanzieren wollten!

Er stellt in seiner Verzweiflung brutal lügend einen Zusammenhang her, den es in der Realität überhaupt nicht gibt.

Alte Rezepte: Seit Beginn der Bundesrepublik hat die CDU überwiegend mit Feindbildern und verlogenen, an den Haaren herbeigezogenen Angstkampagnen, Wahlkämpfe bestritten und es hat leider zu oft funktioniert und deshalb probiert es dieser Feigling Röttgen – immer mit der Rückfahrkarte nach Berlin in der Tasche – einfach nochmals aus, mangels eigener Ideen…

Also möge sich keiner wundern, wenn in gewissen Medien und von gewissen Parteien ein Frankreich-Bild verbreitet werden wird, das an eine Mischung aus Kuba und Venezuela erinnert und das absolut nichts mit der Realität zu tun hat!


BILD-Republik Deutschland: Wozu wählen, wir wissen es besser!

24. Februar 2011

Die Bundesrepublik Deutschland ist auf dem Weg vom demokratischen Rechtsstaat über die Bananenrepublik hin zur BILD-Republik ein ungutes Stück voran gekommen!

Das eklatanteste Beispiel dafür ist sicher der FvuzG. War das Bürschlein zunächst irgendeinem Hinterwäldlerbesitzer-Casting entsprungen, erkannte man bei Springer früh das Potential dieses Blenders. Wie Wachs in den Händen diverser Pressemanager des Hauses Springer liess er sich zu einem Volkstribun nach Art der Kaffeetanten-Konzernmedien umbasteln.

Inzwischen hat man seine Beliebheit dank medialer Unterstützung längst in post-demokratische Höhen geschraubt. Ein paar lächerliche Betrügereien um seinen Lebenslauf und diesen bürgerlichen Scheiss‘ von Doktorarbeit können an diesem virtuellen Boulevard-Kaiser wirklich nicht mehr als Kratzer verursachen. Und SPRINGER macht weiter, veranstaltet munter Umfragen, deren Ergebnisse zwar für niemand nachprüfbar sind, die aber dafür auch niemanden wirklich überraschen:

Gab es am Nachmittag noch knappe Mehrheiten für einen Rücktritt des FvuzG, so verwandelten sich diese über Nacht in sagenhafte Zustimmungsraten von über 80 Prozent! Ja, iss‘ denn scho Weihnachten?

Also, wir brauchen uns nicht an Recht und Gesetz und natürlich nicht an die Wahrheit halten, wenn wir die Unterstützung der BILD und ihres Verlages hinter uns wissen.

Dieser Einsatz des Springer Verlages für unser(?) Land wird laut Financial Times nicht ganz „für lau“ stattfinden müssen. Eine Hand wäscht die andere, alte Volksweisheit! So wird dann der FvuzG, so wird berichtet, eine teure Werbekampagne mit Steuermitteln aus dem Wehretat, exklusiv in den Blättern des Springer Verlages schalten lassen. Und Anstandsgefühle und solch bürgerlicher Scheiss‘, sind ja nun wirklich so etwas von überholt, damit halten wir uns besser gar nicht erst auf!

Das Ergebnis wird zunächst eine Politik-Soap nach Art des TV-Nachmittagsprogrammes diverser Privatsender sein und dann, je nach Nutzen für Springer entweder in die Wiedereinführung der Monarchie in BILD-Land oder eine Form des Faschismus-light á la USA münden.


BamS live dabei: Der FvuzG feuert Gorch-Fuck-Kapitän telefonisch! Wie überaus stilvoll!

24. Januar 2011

Unglaublich, aber anscheinend doch wahr: Der Springer Verlag regiert das Verteidigungsministerium und damit die Bundeswehr:

Zitat BERLINER ZEITUNG:
„…Die Nachwelt wäre um die Information ärmer, wo genau sich dieser Sinneswandel des Verteidigungsministers zugetragen hat, wenn nicht durch einen glücklichen Umstand ein Boulevard-Reporter an Bord der Ministerlimousine zugegen gewesen wäre und eifrig mitgeschrieben hätte. Doch auch der Mann von der Bild am Sonntag kann nicht erklären, warum Guttenberg plötzlich genau das Gegenteil dessen tut, was er Stunden zuvor im Bundestag angekündigt hatte…“

Der FvuzG* wird anscheinend sehr eng vom Springer Verlag geführt! Hiess es zunächst die Entlassung des Kapitän Schatz sei auf einen Anruf von BILD, (Gel-Bruder Kai D. vermutlich?) mit der Ankündigung der nächsten Schlagzeile erfolgt, so weiss die BERLINER ZEITUNG sogar noch mehr: Der FvuzG* erfreut sich offenbar einer „Rundum-Betreuung“ von Seiten des Hauses Springer?

*(FvuzG, oder ausführlicher KTMN J JPFJSFvuzG steht hier platzsparend für Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg)


BILD führt Bundeswehr: FvuzG nur Handlanger!

22. Januar 2011

Wer hätte das gedacht? Durch vorhandene mediale Strukturen in diesem Land in Verbindung mit persönlichen Charakterstrukturen des FvuzG* als Bundesminister der Selbstverteidigung ein Meister der Rettung des eigenen Arsches, gibt es im Deutschland des Jahres 2011 die absurde Lage, dass das Verteidigungsministerium faktisch von einer Boulevardzeitung geführt wird. Der amtierende „Minister“ ist offenbar nur eine gegelte Charge, ein Handlanger der BILD?

Der BILD-Chefredakteur Kai D**. – noch so ein Gel-Kopf – ruft an, der Minister schlägt die Hacken zusammen und liefert? Müssen wir uns das wirklich so vorstellen? Der FvuzG* ist offenbar ein Gefangener seiner Eitelkeit und wird vom Timing der TV-Sender und der Print-Medien getaktet?

Ich kann nicht sagen, dass der Kapitän der „Gorch Fuck“, Norbert Schatz, unschuldig ist an den Vorgängen an Bord. Aber ich glaube mich zu erinnern, dass ein gewisser FvuzG vor wenigen Tagen vor Vorverurteilungen warnte, sich scheinbar vor die Bundeswehr stellte und eine gründliche, rückhaltslose (verspätete!) Untersuchung forderte aber auch schon Konsequenzen androhte? Zwei Tage und einen Anruf von Kai Diekmann(?) später gilt dies alles nicht mehr?

Die Kanzlerin liegt derweil vor dem Fernseher, verfolgt das Spektakel ihres „virtuellen Nachfolgers“ und hält sich den Bauch vor Lachen.

Der FvuzG*, das hochgejubelte Männlein aus Franken, demontiert sich derweil selbst wie einst Rumpelstilzchen…

*(FvuzG, oder ausführlicher KTMN J JPFJSFvuzG steht hier platzsparend für Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg)

**(Das größte an Kai D. ist nicht etwa der Riesenpenis, den der Künstler Peter Lenk an die Aussenwand des TAZ-Gebäudes nagelte, sondern offenbar sein Ego, dass ihn den Bundesminister der Verteidigung als einen weisungsgebundenen Lakaien der BILD wahrnehmen lässt?)


Kachelmann: U-Haft bis zum Prozess im September?

4. Juli 2010

BILD berichtet über das Greuel-Gutachten* und zitiert die Gutachterin, die sich bei SPON falsch zitiert sieht. Sie wolle sich zwar nicht definitiv festlegen, ihr Gutachten sei aber dennoch nicht eindeutig entlastend für Jörg Kachelmann. Es soll zwischen dem mutmaßlichen Täter und dem mutmaßlichen Opfer eine Dominanz-Beziehung bestanden haben.

Das Grund-Dilemma bleibt bestehen, ein Geschehen zwischen zwei Menschen aufzuklären, für das es keine Zeugen gibt, sondern nur interpretierbare Indizien.

Aber BILD deutet auch zu Recht an, dass das Verhalten der Staatsanwaltschaft, das Zeug zu einem Justizskandal hat, sollte es vor Gericht zu einem Freispruch von Jörg Kachelmann kommen:

„…In diesem Gerichtsverfahren haben alle Protagonisten so Viel zu verlieren: Der Verteidiger, der seinen Mandanten noch immer nicht freibekommen hat. Der Staatsanwalt, der bei einem Freispruch des Wettermannes einen beispiellosen Justizskandal auslösen würde – immerhin hat Kachelmann bis heute schon 106 Tage in U-Haft gesessen…“

Ob Kachelmann (und zum Teil auch „die beteiligte Frau“) unter diesen Umständen überhaupt die Chance eines fairen Verfahrens haben, das bleibt zur Zeit in Frage gestellt. Er dürfte zumindest beruflich und gesellschaftlich schon beeinträchtigt sein, obwohl er bis zu einem Urteil rechtlich als unschuldig zu gelten hat.

*Es handelt sich bei diesem Gutachten nicht um eine Schilderung von Greuel-Taten, lediglich die Gutachterin heisst Luise Greuel;-))


CDU-Putsch gegen Merkel?

30. November 2009

Das Timing und die treibenden Kräfte, die erst Franz-Josef Jung zu Fall brachten und sich jetzt auf Angela Merkel zu konzentrieren scheinen, sind sehr interessant. Die Opposition im Parlament schien überrascht worden zu sein um sich dann schnell über die unverhoffte Chance zu freuen. Alles was jetzt unter großer Aufregung „enthüllt“ wird, war im Wesentlichen entweder schon kurz nach dem Bombenangriff auf die Tankwagen bekannt, oder hätte sehr leicht – weil nahe liegend – vermutet werden können. Ein seit langem unsicherer Kantonist auf dem Job des Verteidigungsministers. Ein Zwischenfall von nie da gewesenen Ausmaßen für die Bundesrepublik. Eine mißtrauische Kanzlerin mit Kontrollfimmel. Ein ihr nahestehender Kanzleramtsminister. Eine unmittelbar bevorstehende Wahl. Und all dies sollte nicht zu einer schnellen, gründlichen Abklärung hinter den Kulissen geführt haben? Wahrlich schwer zu glauben! Hat es diese aber gegeben, eine korrekte Bewertung des Zwischenfalles obendrein, dann hätte auch Merkel das Parlament und die Deutschen falsch informiert, man könnte auch sagen belogen! Ab diesem Moment wäre sie erpressbar. Jetzt musste dieser Sachverhalt nur noch an die richtigen Stellen ihrer Parteifeinde und an die BILD durchsickern und scheibchenweise veröffentlicht werden. Ab dann regierte Merkel quasi auf Abruf, was auch ihre merkwürdigen Fehlstarts erklären würde. Jetzt noch einige Theaterinszenierungen der Länderfürsten der Union wegen der Refinanzierung von Merkels Steuersenkungsversprechen im Wahlkampf. Im Koalitionsausschuss hatten die Herren noch alle einvernehmlich zugestimmt. Jetzt müsste sich der Niedersachse langsam aus der Deckung wagen und im Vordergrund positionieren. Wenn Merkel leider, leider nicht mehr zu halten sein sollte, dann sollte der Wechsel möglichst früh in der Legislaturperiode stattfinden um dem Neuen bessere Startbedingungen zu schaffen. Die Opposition darf dabei Hilfsdienst leisten im Untersuchungsausschuss. Zu mehr wird sie noch nicht benötigt. Der Neue könnte sich bei Bedarf künftig auch wieder von der offenbar doch recht schlicht agierenden FDP abnabeln und wäre koalitionstechnisch nach allen Seiten offen. Merkels Pseudo-Streit mit Seppi „Gruezi!“ Ackermann wäre dann eine Vernebelungsaktion für die Geschichtsbücher, denn die Frage ob die Banken oder die Bundesregierung die wahre Macht im Lande ausüben, die ist im wahren Leben längst entschieden. Der Steuerzahler wird auch beim nächsten Mal den Banken finanziell aus der Patsche helfen, ob mit oder ohne Merkel! Und die „mächtigste Kanzlerin von allen“? Sie könnte im sonnigen Kalifornien eine Außenstelle der Birthler-Behörde leiten und dort nach der Akte von IM Erika forschen!
Der Platz in den Geschichtsbüchern ist ihr jetzt schon sicher…