Weisser Ritter Putin: Russland bietet Zypern Rettungs-Kredite gegen Flotten-Stützpunkt!

19. März 2013

Russland hat Zypern schon einmal einen 2,5 Miliarden Dollar-Kredit gegeben und ist anscheinend zu weiteren Zahlungen bereit, für die allerdings nach Putins Vorstellungen einige kleinere Gegenleistungen fällig würden:

1. Forderung: Russland will sich an ein, zwei größeren zypriotischen Banken finanziell beteiligen. Es wurden die Laiki Bank und die Bank of Cyprus genannt. Für Laiki sollen bis zu 2 Milliarden Dollar geboten worden sein. Für die größere Bank of Cyprus wäre vermutlich weit mehr fällig?

2. Forderung: Russland fordert einen 50 Prozent Anteil an der zu bauenden riesigen Flüssiggas-Installation, die bisher von der israelischen Delek alleine geplant  ist. Griechische Zyprioten seien dieser Vorstellung sehr nahe, da die bisherige israelische Alleinstellung Besorgnis auslöse.

3. Forderung: Russland fordert zum Schutz dieser Gasinstallation eine eigene Marinebasis auf Zypern, mit der Option, diese zu einem allgemeinen Militärstützpunkt ausbauen zu können. Damit könnte ein wahrscheinlicher mittelfristiger Verlust des Stützpunktes in Syrien mehr als ausgeglichen werden. Israel hatte ebenfalls mit dem Argument des Schutzes der Gas-Raffinerie-Anlagen einen Stützpunkt auf Zypern verlangt.

Einstweilen schimpft Putin über die geplante Enteignung notleidender russischer Kleinsparer auf Zypern durch die EU, die er als unprofessionell bezeichnet.

Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass die EU, die EZB, der IMF, die NATO und die USA überhaupt „gaaar nix“ von Putins Vorschlägen halten?


Panicos gerät in Panik!

15. März 2013

Er heisst Panicos und ist ein rechter Spaßvogel! Panicos ist Chef der Zypriotischen Zentralbank. Sein Nachname ist Dementiades, oder so?

Dieser Panicos macht nun gezielt in Panik: Genau hat er die Argumente studiert, die bisher vor Rettungen von Ländern, das heisst der Banken von Ländern, die Geber in Stimmung und Spenderlaune brachten.

Einige Reizworte braucht es, bis das Geld fliesst, wie die Muttermilch beim Geschrei des Babys. Sie lauten „systemische Gefahr“, „Untergang des Euro“ und „Weltuntergang“.

Die Peripherie der Peripherie sei Zypern und momentan die allergrößte Gefahr für Europa, oh’ yeah, Madame!

Was ist denn schon die Wirtschaftssituation Italiens, Spaniens oder gar Frankreichs gegen Zypern, häh?

Weil es eine der beliebtesten Rituale, gerade der kleinsten EU-Mitglieder auf EU-Gipfeln ist, „die mächtigste Frau der Welt“ aufs Kreuz zu legen, damit man zuhause zumindest eine gute Presse hat, wenn man schon mit leeren Händen heimkehrt, ziehen die üblichen Verdächtigen EU-Chargen vereint, der Kanzlerin den Teppich unter den Füßen weg und plumps, ist Zypern gerettet, weil sonst die Russenmafia, aber das ist wieder eine gaanz andere Geschichte…


EuroVegas? Madrid, Barcelona? Spanien tappt im Dunkeln!

5. September 2012

Der September war vor der Sommerpause von Las Vegas Sands, Sheldon Adelsons Zockerfirma, als möglicher Entscheidungstermin genannt worden. Nun ist der September angebrochen und mit ihm begann die Gerüchteküche zu brodeln. Angeblich sei die Entscheidung zugunsten von Madrid bereits getroffen worden und soll in einem passenden Moment verkündet werden, so wird gestreut.

Es ist im Anblick der akuten Wirtschaftskrise in Spanien sicher kein leichtes Unterfangen auf die soziale, fiskale, arbeitsrechtliche und moralische Fragwürdigkeit dieses Projektes hinzuweisen. Die EU sollte notfalls darauf achten, dass in Spanien europäisches Recht eingehalten wird. Adelsons Zockerbude könnte genauso gut im Libanon, in der Türkei oder gar in Israel entstehen. Dies alles läge in der den Planungen zugrundeliegenden Entfernung, dem vorgesehenen Einzugsbereich.

„Stimmen gegen EuroVegas“ von der „Plattform Nein zu EuroVegas“:

Die Interviewpartner im Video zählen im Wesentlichen die bekannten Argumente gegen das Projekt auf:

Es würde miserabel bezahlte Sklavenarbeitsplätze geschaffen. Ihre Anzahl sei weit geringer als in den Plänen genannt. Dies würde negative Auswirkungen auf die lokalen Arbeitkonditionen auslösen. Adelson wolle ein Steuerparadies erstellen, das geringe Einnahmen für Spanien bewirke. Das Projekt häte für niemanden in Spanien Vorteile. Das Risiko würde sozialisiert. Es läge bei Spanien. Die etwaigen Gewinne würden privatisiert. Sie lägen bei Sheldon Adelson. EuroVegas sei ein Überfall auf die spanische Gesellschaft, ihre Umwelts- und Arbeitsbedingungen, ein Beispiel für die negativen Auswüchse des Kapitalismus…

Aber was Adelson womöglich wirklich zögern lässt, ist die weitere Entwicklung des Euro, der Europäischen Währungsunion, der Rettungspakete für Spaniens Banken, denn das ganze EuroVegas-Projekt wird natürlich auf Kredit finanziert, den Spaniens gerettete Banken dann bereitstellen können müssen…

Zahlreiche weitere Beiträge können über die Suchfunktion meines Blogs nach dem Stichwort „EuroVegas“  in chronologischer Reihenfolge aufgerufen werden.


Zockerkönig Sheldon Adelson greift zur ganz großen Keule!

9. August 2012

Er verklagte den National Jewish Democratic Council vor einem Gericht in Manhattan wegen falscher und ehrabschneidender Aussagen auf 60 Millionen Dollar Schadensersatz.

Es geht um einen von NJDC President und CEO David A. Harris am 3. Juli veröffentlichten Artikel, der mit Bezug auf einen früheren leitenden Angestellten Adelsons, diesem unterstellt, er habe persönlich die Prostitution in seinen Macao-Kasinos genehmigt.

Dazu muss man wissen, dass Adelson die Republikaner im Wahlkampf mit großen Summen unterstützt. Allein der bereits ausgeschiedene Newt Gingrich soll mindestens mit 12 Millionen Dollar unterstützt worden sein. Jetzt spendet Adelson an die Kampagne von Mitt Romney. Der NJDC hatte Romney aufgefordert Adelsons schmutziges Geld zurückzuweisen.

Nach der Kritik durch verschiedene jüdische Organisationen zog der NJDC zwar seine Petition zurück um die Harmonie zwischen den jüdischen Gruppen zu schützen, erklärte aber ausdrücklich zu seinen früheren Aussagen zu stehen und drückte seine Bedenken über die Quellen von Adelsons Wohlstand aus.

In der Klageschrift heisst es dass Steven Jacobs, die Quelle dieser rufschädigenden Information, ein ehemaliger Angestellter, der 2010 vom Kasino entlassen worden sei, unglaubwürdig  sei  und seine eigene Agenda verfolge.

Es wird ferner auf die zahlreichen philanthropischen Aktivitäten des Ehepaares Adelson verwiesen.

Der NJDC versprach nicht einzuknicken und sich nicht einschüchtern zu lassen von der Macht eines der reichsten Männer der Welt. Dies seien die USA und nicht Putins Russland und politische Aussagen über eine der bekanntesten Personen des Landes sei ein fundamentales Recht.

(Adelsons Rechtsvertreter in diesem Fall soll der ebenfalls berühmt-berüchtigte Anwalt Allan Dershowitz sein?)

http://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-news/sheldon-adelson-files-60-million-libel-suit-against-u-s-jewish-democrats-1.456915

Das Thema EuroVegas, der in Spanien geplante Kasinokomplex Adelsons, scheint derzeit kein Thema zu sein? Vielleicht müssen zuerst Spaniens Banken gerettet werden um dann Adelsons Zockerparadiese finanzieren zu können?

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Ältere Beiträge zum Thema EuroVegas:

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/12/madrid/1334184015_725015.html

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/11/madrid/1334161769_194372.html

http://economia.elpais.com/economia/2012/04/07/actualidad/1333822781_311435.html

https://almabu.wordpress.com/2012/04/01/eurovegas-katalanen-betteln-in-las-vegas-um-sheldon-adelsons-spielholle/

https://almabu.wordpress.com/2012/03/06/katalanische-regierung-verhandelt-uber-3-casino-projekte/

https://almabu.wordpress.com/2012/02/22/will-obamas-groster-feind-eine-spielholle-ein-puff-aus-katalonien-machen/

https://almabu.wordpress.com/2011/11/05/katalonien-ein-einziger-riesiger-freizeitpark


Europa drängt Spanien die Rettungsmilliarden auf!

8. August 2012

Das Geld liege bereit, es sei da und müsse nur beantragt werden. Wo bleibt er denn, der Antrag? Dann dauere es nur ein paar Tage, höchstens zwei Wochen und die Kohle würde nach Süden fließen…

30 Milliarden, davon rund zwei Drittel für die BANKIA Gruppe, die mit den schiefen Türmen in Madrid, wechseln den Besitzer…

In Anbetracht und Aussicht auf die Kohle, die da anrauscht, hat sich der Börsenwert von BANKIA im letzten Monat glatt verdoppelt. Beim Absahnen muss man einfach dabei sein. Das versteht man doch…

Aber auch NOVAGALICIA (6 Milliarden), CATALUNYACAIXA (5 Milliarden) und BANCO DE VALENCIA (1,6 Milliarden) müssen mit einer schnellen Geldspritze vor der Insolvenz gerettet werden…

http://economia.elpais.com/economia/2012/08/08/actualidad/1344417374_900123.html


Italienische Nacht: Deutschland : Italien = 1 : 2 ……… und Merkel : Monti = 0 : 7 !

29. Juni 2012

Merkel ist – wie nicht anders zu erwarten war – in ihrem Spendier-Hosenanzug in voller Länge umgefallen:

0:1 Private Banken können sich künftig direkt beim ESM mit frischem Zockergeld versorgen. Falls diese Bankenrettungsmilliarden vom ESM kommen werden, dann sollen die Steuerzahler der Geberländer bei den Krediten nachrangig, also schlechter als private Gläubiger gestellt werden. Das Risiko dieses Geld zu verlieren steigt also deutlich an, speziell wenn der Vorsitzende des spanischen Bankenverbandes dem Euro sowieso keine Zukunftschance einräumt, noch bevor er die Rettungsgelder überhaupt bekommen hat!

0:2 Italien und Spanien (und später vielleicht Frankreich?) können sich künftig Gelder ohne besondere Sparauflagen holen. Die Absichtserklärung, irgendwann, ganz bestimmt, sparen zu wollen, genügt ab jetzt!

0:3 Die doch irgendwie sehr unbequeme Troika der Kontrolleure aus EU, EZB und IMF bleibt künftig außen vor! Das Versprechen der Italiener, Spanier (und eventuell künftig einmal der Franzosen?)„ganz toll zu sparen, irgendwann halt“ soll künftig genügen.

0:4 Den Griechen werden die Augen aufgehen, wenn sie sehen was letzte Nacht vereinbart wurde: „Auch haben wollen!“

0:5 Merkel wurde auch noch lächerlich gemacht: Sie sei nicht isoliert gewesen, betonte etwa Jean-Claude Juncker. So kann man eine enge Manndeckung von Monti, Rajoy und Hollande natürlich auch nennen!

0:6 Monti hatte die Chuzpe, bis zur vollständigen Befriedigung seiner Wünsche, Merkels 120 Milliarden Wachstumspakt zu blockieren, von dem gerade die Südländer selbst in hohem Maße profitieren werden, denn Merkel aber bereits heute Mittag braucht um ihre Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag zur Verabschiedung des Fiskalpaktes und des ESM zu erhalten.

0:7 Merkel hat sich also diese Mehrheit, die uns Deutsche künftig durch Fiskalpakt und ESM unbegrenzt viel Geld kosten kann, erst einmal mit Milliarden teuren Zugeständnissen an die drei Schulden-Musketiere Monti, Rajoy und Hollande ERKAUFT!

Fazit: Nicht nur im deutschen Fußball, auch in der Bundesregierung täte ein Wechsel gut!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-gipfel-italien-und-spanien-siegen-im-verhandlungspoker-a-841613.html


Euro-Tsunami: 100 Milliarden für Spanien(s Banken)!

9. Juni 2012

In der Telefonkonferenz der Finanzminister der Euro-Staaten wurden der Rajoy-Regierung bis zu 100 Milliarden Finanzhilfe angeboten. Dieser Betrag wird realistischer Weise wohl nie zurückgezahlt werden können. Holland und Finnland versuchten harte Bedingungen an den Euro-Tsunami zu knüpfen.

Spanien akzeptierte um die Bankenrettung zu bitten! (Vielen Dank dafür, Spanien!)

Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos wird um 19:30 eine Presseerklärung zum Thema abgeben!

http://economia.elpais.com/economia/2012/06/09/actualidad/1339230670_176850.html

 

So, das war’s, zurück zum Fußball, Freunde!


Spanien: Goldman Sachs sieht weiteren Geldbedarf von 58 Milliarden Euro zur Bankenrettung!

25. April 2012

Über die von der Regierung Rajoy bereits beschlossene Einsparung von 54 Milliarden Euro hinaus, sieht „die Mutter aller Banken“, Goldman Sachs für Spanien ,wegen der zahllosen überbewerteten Immobilien in den Bilanzen der Geldinstitute, einen weiteren Geldbedarf von 58 Milliarden Euro.

Im Moment weiss keiner, woher dieses Geld kommen soll! Spanien selbst und die EU sehen das iberische Land nicht als Rettungsfall. Die EZB will keine faulen Kredite mehr aufkaufen.

Im Prinzip stehen mit dieser Erklärung die spanischen Geldinstitute am Rande der Pleite. Es gilt als gesicherte Erkenntnis, dass Spanien als Volkswirtschaft zu groß sei, um mit den üblichen Rettungsschirmen gerettet werden zu können.

Sollte dieser Sachverhalt zutreffend sein, dann hätte auch die neue spanische Regierung mit Zahlen operiert, die die wirtschaftliche Wahrheit des Landes höchstens zur Hälfte abbilden. Auch das wäre ein Offenbarungseid, Sr. Rajoy! Die Uhr tickt…

http://www.abc.es/20120424/economia/abci-goldman-sachs-reforma-financiera-201204241732.html


Sarkozys Doppelschlag: Bruni gebar ein Mädchen, Merkel ein Euro-Monster!

20. Oktober 2011

Der hektisch-quirlige Griechen-, Banken-, Euro und vor allem Frankreich-Retter jettete zwischen Kreissaal und Konferenzraum, zwischen Paris und Berlin, zwischen Carla und Angela hin und her! Die kleine Tochter von Bruni-Sarkozy hat offiziell noch keinen Namen. Das Monster, das er mit Merkel gezeugt hat, nennt man französische Bankenrettung!


Euroretterin Merkel: Wann springt die FDP ab und die SPD ein?

15. September 2011

Die geschätzte Drei-Prozent-Partei FDP bereitet inmitten von Auflösungserscheinungen ihren panischen Absprung aus der schwarzgelben Merkel-Regierung vor! Der trotzige kleine Junge Philipp Rösler mault beleidigt vor sich hin, sich von der Kanzlerin nicht den Mund verbieten zu lassen. Die lässt ihn, den leibhaftigen Vizekanzler, durch den subalternen Regierungssprecher belehren, dass er doch bitteschön Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein solle…

Wie es scheint hat Merkel die größte Mühe eine eigene Mehrheit für die Verabschiedung des erweiterten Rettungsschirmes zu finden, unter den sich künftige EU-Schuldenstaaten automatisch flüchten können sollen.

Das bringt zwangsläufig die staatstragenden Spezialdemokraten ins Spiel. Sie stehen wachsam bereit um auf Zuruf in Merkels in Seenoot befindliches Regierungsbootchen zu springen. Das heisst, der dicke Gabriel vielleicht doch eher nicht? Wir wissen nicht, ob sein Zaudern der Angst geschuldet ist, er könne das Boot mit einem Sprung glatt versenken, oder ob er eventuell so weltfremd ist zu glauben, er könne als SPD-Parteivorsitzender als Erster bestimmen, wer Kanzlerkandidat der Spezialdemokraten werden soll: „Der Kandidat der SPD wird… äh, also… ich!“

Die Stones hingegen würden sofort springen. Beide haben schon unter Merkel gearbeitet und würden dies gewiss wieder tun. Das hätte für sie den Charme, sich nicht irgendwelchen ungeliebten Wahlen stellen zu müssen, die weder Gabriel noch Steinmeier noch Steinbrück jemals gewonnen haben.

Dies Gewinnergefühl kennt der Berliner Party-Knuddel-Bär Wowereit (Wer ist hier am meisten breit? Wowereit!) zur Genüge. Wahrscheinlich gewinnt er am Sonntag nun schon zum dritten Mal den Titel des Bundeskanzlers von Berlin? Darauf spekuliert wohl auch Frau Nahles? Wowereit Kanzler und sie SPD-Parteichefin?

Dann könnte Merkel ihr von den USA, dem IMF, der EZB und den Fast-Pleite-StaatenBanken heftigst gefordertes Rettungspaket umsetzen und bräuchte dabei weder auf die FDP noch Ihren Politik-schwesterlichen Blinddarm CSU  mit ihrem Nachtgespenst, Hui-Buh-Seehofer Rücksicht zu nehmen.

Das Wichtigste ist, dass es keine Neuwahlen gibt, dass das Deutsche Volk nicht befragt werden muss zur künftigen, automatisierten Bankenrettung, denn das wäre schlecht für Merkel und die üblichen Verdächtigen…