Algerien: Islamisten aus Mali haben Ausländer als Geiseln genommen!

16. Januar 2013

(Die Sahara ist so ursprünglich, dass sogar google-maps streikt, eine Route zwischen Mali, woher die Angreifer angeblich gekommen seien, und dem Ort In Amenas in Algerien auszuwerfen!)

Bei einem Überfall auf eine Gasförder-Installation von BP in d’In Amenas in Süd-Ost-Algerien, nahe den Grenzen zu Lybien und Tunesien, sollen bei einem Überfall von Al-Kaida-Kämpfern aus Nord-Mali zwei Franzosen und ein Japaner als Geiseln genommen worden sein. Das meldet die algerische Tageszeitung EL WATAN.

Andere Quellen sprechen von acht Geiseln, von Briten, Norwegern und Japanern, aber keinen Franzosen. Die Geiselnehmer seien aus Mali gekommen und bei ihrer Flucht von der algerischen Armee umzingelt worden. Momentan würden Gespräche geführt.

BP bestätigte den Überfall. Zwei britische Sicherheitsleute seien getötet worden. Ein Dutzend schwer bewaffnete Touaregs mit Allradfahrzeugen hätten am Vormittag den Überfall durchgeführt. Algerien hatte am Montag seine lange Grenze zu Mali geschlossen.

http://www.lemonde.fr/afrique/article/2013/01/16/deux-francais-enleves-en-algerie-selon-el-watan_1817589_3212.html

http://www.guardian.co.uk/world/2013/jan/16/mali-militants-kidnap-bp-algeria


UK-Verteidigungsminister: Sieg, Sieg, und jetzt nichts wie raus, aus Afghanistan!

14. September 2012

Der Job ist getan. Wir waren besser als wir dachten. Die Afghanen können früher für ihre Sicherheit sorgen. Nation building war nie unsere Absicht. Wir vertreten nur unsere nationalen Interessen. Nur dafür riskieren unsere Jungs ihren Arsch. So  etwa lautet der Tenor der Aussagen des britischen Verteidigungsministers Philip Hammond.

Die britischen Militärs haben offenbar ihre Ansicht geändert. Noch vor einem halben Jahr wollten sie soviel Truppen wie möglich, so lange wie möglich, am Hindukusch lassen. Das ist Geschichte! Die Army hat in diesen letzten sechs Monaten 52 von ihren 86 Stützpunkten geschlossen. Das entspricht 60 Prozent! Die restlichen 34 könnten locker in 2013 geschlossen werden, ein Jahr vor dem geplanten Termin!

Man befürchtet aber auch, die antiwestlichen Krawalle der Muslime könnten auf Afghanistan übergreifen und zeigt ein betont „niedriges Profil“.

Es könnte also sein, dass schon 2013 tausende Soldaten mehr nach England heimkehren als dies zunächst geplant war. Der Hauptabzug sollte erst 2014 stattfinden. Davon gingen bisher auch die NATO-Partner der Briten stets aus. Sie werden hellhörig werden. Ende diesen Jahres werden sich noch 9.000 Mann der Army im Land befinden. Ein beschleunigter Abzug werde mit den USA abgestimmt, sei aber möglich, nachdem man Al Kaida besiegt habe und nun eigentlich nichts mehr zu tun habe…

Das ganze pathetische Demokratie-, Menschenrechts-, Frauen- und Mädchenrechts-Gerede und das Nationbuilding, das Schulen und Brückenbauen ist Schnee von Gestern!

Trotz andauernder Kämpfe in Helmand, die zu mehr als 20 Toten britischen Soldaten in den letzten Monaten geführt hatten, darunter 5 durch „friendly fire“ von auszubildenden Afghanen, militärisch neuerdings „green on blue“ genannt, reifte bei Hammond die Erkenntnis, dass die nächtliche Jagd auf „Terroristen“ und ihre „Entfernung“ vom Schlachtfeld, vielleicht nicht die beste politische Strategie für eine Übereinkunft mit genau diesen Leuten war!

http://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/13/afghanistan-military-plans-early-withdrawal


Libanesische Küste: Waffenschmuggel nach Syrien blüht unter den Augen der Bundesmarine!

22. Juni 2012

Die Website German-Foreign-Policy.com stellte fest, dass unter den Augen oder gar unter der stillschweigenden Unterstützung der Bundesmarine, deren Kübel im Rahmen von UNIFIL vor der libanesischen Küste dümpeln um die illegale Einfuhr von Waffen zu verhindern, genau dies in zunehmendem Maße geschehe! Es fände eine gigantische Aufrüstung zugunsten der „syrischen“ Opposition statt, die mittlerweile sogar Waffen im Überfluss besitze und geheime Vorräte und Lager anlegen könne…

Wenn das Ziel der deutschen Marineoperation neben dem Training und der Ausbildung der Libanesen, die Gewinnung von Geheimdienstinformationen über Syrien und die Verhinderung des Waffenschmuggels sei, dann sei die 230-Mann-Truppe, erschreckend ineffektiv!

Der Hafen von Tripolis gelte inzwischen als ein Einfalltor für die Hauptschmuggelrouten, die von hier über Land nach Homs(!) in Syrien führten.

Der Aufbau von Waffen- und Nachschubdepots und der entsprechenden Logistik ähnle der Vorgehensweise im Jugoslawien-Krieg. Der kurze Waffenstillstand ab dem 12. April habe zu einem starken Anstieg der Waffenzufuhr geführt, der längst über Handfeuerwaffen zu Panzerbrechenden Waffen hinausgegangen sei.

Die FAZ schreibt heute zum Thema Waffenlieferungen des Westens an die „syrische“ Opposition, dass eine Gruppe von CIA-Agenten aus der Türkei heraus die Verteilung und Zuteilung der angelieferten Waffen koordiniere um zu verhindern, dass diese in die Hände von Al-Kaida fielen!

http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/von-tuerkei-aus-cia-koordiniert-waffenlieferungen-nach-syrien-11794461.html


Toulouse: Kommandoaktions seit 3:15 Uhr. Zwei verletzte Polizisten.

21. März 2012

Laut französischen Medien läuft derzeit in Toulouse eine Kommandoaktion der französischen Polizei im Stadtteil Croix-Daurade. Sie gilt einem 24-jährigen mit algerischen Wurzeln, der sich (mehrfach?) im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet aufgehalten und sich zu Al-Kaida bekannt haben soll. Der Gesuchte soll sich in einem Pavillon verschanzt haben. Dieser liegt nur rund fünf Kilometer südlich der Jüdischen Schule, dem Ort des letzten Anschlages. Bei einem Schusswechsel seien zwei Polizisten leicht verletzt worden.

Ob es sich um den Täter der Anschlagserie handelt, ist nicht bekannt*. Im Moment verhandelt die Polizei mit ihm. Die ermordeten Israelis sind inzwischen zu ihrer Beisetzung in Israel eingetroffen. Sie wurden vom französischen Außenminister begleitet.

*Die Kommandoaktion in Toulouse soll gestern Abend um 22:00 Uhr von Sarkozy persönlich (ist das Wahlkampf, oder üblich?) genehmigt worden sein. Auf die Spur des Verdächtigen sei man durch dessen Bruder gekommen, der sich anscheinend über email bei einem YAMAHA-Konzessionär darüber erkundigt habe, wie man das in die Motorroller des in Frage kommenden Typs eingebaute Trackingsystem zur Verfolgung des Rollers im Falle des Diebstahls, auschalten, bzw. „customisieren“ könne. Über die IP-Adresse dieses Bruders, der ebenfalls festgenommen worden sei, sei man dann auf die Spur des Verdächtigen gekommen.

Die Polizei verhandelt mit dem Verdächtigung und hat auch dessen Mutter darin einbezogen.

 

 


Sieg! Sieg! Sieg! Die USA haben gewonnen!

27. Juli 2011

Weniger als eine Woche, nämlich nur sechs (6) Tage vor der Staatspleite rufen sich die USA zum gefühlten Sieger im Zehn-Jahres-Krieg gegen die bärtigen Jungs vom Terrornetzwerk Al Kaida aus!

Die Jungs von der Basis seien so was von fertig, die könnten einem schon fast Leid tun! Nachdem Opa Osama in seinem Pakistan-Versteck „über den Jordan“ gehen musste, seien die anderen Bartträger echt geschockt!

Aber die Zeichen und die Statistik sprechen klar für die USA: In den letzten fünft Jahren hat es am strategisch so entscheidenden Nordpol keinen Anschlag mehr gegeben, der auf Al Kaida zurückgeführt werden könnte!

 


Reichstagsbrand Reloaded?

20. November 2010

Als in Deutschland zum letzten Mal die Demokratie abgeschafft wurde, da begann es mit einem Reichstag in Flammen. Zwar musste ein niederländischer Kommunist dafür mit seinem Leben bezahlen, aber den Nazis kam diese Aktion wie gerufen. Sie nutzten den Anlass um sich der ungeliebten Demokratie zu entledigen!

Jetzt droht der finstere Taliban von Al Kaida den Reichstag zu überfallen! Sie wollen ordentlich mit Visum einreisen, wie es sich für Terroristen gehört und dann mit ihren AK-47 herumballernd in Berlin die Hütte stürmen, dabei Geiseln nehmen, das volle Terror-Programm halt, und das so kurz vor Weihnachten, fast schon in der Adventszeit, keine Kultur diese Moslems…(schüttel!)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730260,00.html

De Maiziere warnte. Sogar das Merkel warnte. Irgend etwas großes muss im Busche sein, Boah.. eyh!


Neuer, alter Feind!

12. April 2010

SPON weiss wie immer Bescheid:
Der Feind sind jetzt nicht mehr die Afghanen, sondern zentralasiatische Söldner, fiese Usbeken, Profikiller bezahlt von Al Kaida und den Saudis! Das bedeutet, dass es sich in Afghanistan nicht um den Freiheitskampf der Afghanen gegen westliche Invasoren handelt, sondern um den guten, alten Kampf gegen den Terror, bei dem man alle zimperlichen Vorbehalte selbst als politisch korrekter Deutscher tunlichst über Bord schmeissen sollte!

Erinnern wir uns: So hatte es einmal angefangen. Vor langer, langer Zeit, länger schon als der Zweite Weltkrieg dauerte, da entführten neunzehn Araber mit Teppichmessern ein paar Flugzeuge und führten die vollkommen unvorbereiteten USA und ihr Militär wie dumme Jungs vor. Chemisch-physikalisch unerklärliche Wunder führten zum Einsturz einiger Hochhäuser in Manhattan, ein Umstand der deren gut versichertem Besitzer nicht völlig ungelegen kam. Leider mussten bei diesem Schurkenstück über dreitausend Menschen mit ihrem Leben bezahlen, was eigentlich eine gründliche Untersuchung der Ereignisse hätte erwarten lassen. Statt dessen gab es wie aus heiterem Himmel eine Liste mit den Namen der Verdächtigen, ach was, der Täter! Hatten sie doch Reisepässe, Geständnisse und Testamente „en masse“ hinterlassen. Und es gab einen Namen: Osama Bin Laden und seine Firma Al Kaida. Den Mann kannten die USA sehr gut. Schließlich hatten sie ihn dazu genutzt, in Afghanistan die Sowjets zu bekämpfen. So wurde der Mann mit Hilfe der CIA vom Bauunternehmer zum Abbruchunternehmer, vulgär „zum Terroristen“!
Afghanistan und der Irak wurden unter anderem überfallen mit der Begründung Bin Laden zu fangen und seiner gerechten Bestrafung zuzuführen. Davon spricht schon lange keiner mehr. Die damaligen Verantwortlichen auf US-Seite, wie George W. Bush, Donald Rumsfeld, Dick Cheney, Condoleeza Rice, erfreuen sich trotz ihres völligen Versagens selbst nach eigenen Maßstäben, ihrer Freiheit und geniessen ihren Ruhestand. Ein paar Jahre, ein paar Kriege, ein paar tausend Milliarden Dollar und ein paar hunderttausend Tote später, erklären sie in einem lapidaren Nebensatz, dass Obama nicht mehr das Ziel ihrer Kriege sei! Eine unvorsichtige Frau aus Pakistan die nicht mehr lebt, erzählte einst sogar im TV, dass Obama nicht mehr lebe! Aber in regelmäßig auftauchenden Bild- und Tondokumenten jagt uns der Saudi weiterhin Angst ein. Wahrscheinlich hält er sich gerade Atombomben bastelnd im Iran auf, weshalb das Land unbedingt sofort überfallen werden muss?

Der „pöse“ Feind aus Usbekistan ist dummerweise gleichwertig bewaffnet, wie unfair, und außerdem hinterhältig und gemein! Da ist es für uns Deutsche doch sicher an der Zeit, sich nach vorne zu drängeln und laut „hier“ zu rufen, wenn Stanley Mc Chrystal demnächst in Berlin aufschlägt und die Rekrutierungstrommel wirbelt! Die Kanzlerin und Oberbefehlshabern der Bundeswehr im Krieg (ja so könnte man das volkstümlich unter Umständen womöglich eventuell nennen) hat ihre Wolfsschanze in Potsdam ja bereits besucht, bevor sie „nach drüben, in die USA machte…“

Sie, unsere eiserne Lady, hatte vor zwei Wochen noch frauhaft „Nein“ gesagt, als es um deutsche Hilfe für Griechenland ging. Unsere Konzernmedien bejubelten sie ausgiebig dafür! Jetzt ist sie weg und gleichzeitig wird bekannt, dass Deutschland in diesem Jahr noch mit bis zu acht Milliarden Euro in Griechenland dabei ist, natürlich nur falls Griechenland zufällig Geld braucht, aber das ist eine ganz andere Geschichte…

Nachtrag:
Madame sonnt sich derzeit in Washington im Glanze von rund vierzig Staats- und Regierungs-Chefs und gibt gleich wieder einen typischen Merkel zum Besten: Man soll doch einen gesetzlichen Rahmen schaffen für den Umgang mit radiaktivem Abfall aus welcher Quelle auch immer! Das musste doch mal gesagt werden, wozu sind die eigentlich sonst alle auf Obamas (nicht Merkels!) Initiative zusammen gekommen? Klingt aber gut, tut keinem weh und bringt zuhause eine gute Presse!
Merkel hat damit natürlich nicht im entferntesten den Staat Israel gemeint, der dem Atomwaffensperrvertrag nicht beigetreten ist und inzwischen angeblich rund dreihundert A-Bomben angehäuft haben soll! Dessen Feigling Netanyahu kam erst gar nicht nach Washington, weil der Türke Erdogan das Thema der unkontrollierten israelischen Atomwaffen ansprechen wollte! Da nahm er lieber eine taktische Grippe und schickte einen Stellvertreter;-)
Zitat SPON:
In einem in Washington vorgelegten Positionspapier für den Gipfel erklärte die Bundesregierung, dass Deutschland „seinen Beitrag“ zur weiteren Sicherung von Nuklearmaterial leisten werde. Ziel sei es, „aus Gründen der nuklearen Sicherung die Menge nicht mehr benötigten Nuklearmaterials in Deutschland zu minimieren“. Deutschland befinde sich „in Gesprächen mit den ursprünglichen Lieferstaaten über die Rückführung dieses Materials“, heißt es in dem Papier.
Damit seien selbstverständlich nicht die amerikanischen Atombomben in Deutschland gemeint, wird Merkel wohl sicherheitshalber klargestellt haben?