Griechenland, Zypern, Ägypten (und Israel?) Energie-Allianz gegen die Türkei?

13. November 2014

Die Nervosität zwischen den genannten Beteiligten wächst wegen der vermuteten Öl- und Gasbeständen im östlichen Mittelmeer um die Insel Zypern und vor der israelischen und ägyptischen Küste.

Die Türkei bringt sich derzeit massiv vor Ort ins Spiel mit Forschungsschiff und Kriegsschiff zu dessen Bewachung.
Eigentlich hat sie dort nichts zu suchen, so nimmt sie den Umweg über ihren Marionettenstaat Nordzypern, von dem sie sich eigene Ansprüche ableitet.

Nun haben die Führer Griechenlands, Zypern und Ägyptens am vergangenen Samstag ein Abkommen unterzeichnet, ganz ohne die Türkei! Die Türkei wurde statt dessen vom Zyprioten Anastasiades der Provokation beschuldigt. Das würde nicht nur die Friedensgespräche mit Nordzypern, sondern auch die Sicherheit im ganzen östlichen Mittelmeer untergraben.

Der türkische Marinechef Admiral Bülent Bostanoğlu lässt die Muskeln spielen und faselt von neuen Einsatzregeln beim Sichten von griechischen oder israelischen Schiffen in der Region. Will der Mann etwa Schiffe versenken spielen?

Die griechische Marine nimmt den Ball sofort auf und erinnert daran, dass auch sie Einsatzregeln habe. So kennt man sie, die beiden NATO-Verbündeten…

Israel und Zypern haben eine Sicherheitszusammenarbeit vereinbart. Beide Länder wollen kein Öl oder Gas durch Pipelines auf dem Territorium der Türkei leiten, sondern statt dessen den Weg durchs Mittelmeer über Zypern nach Europa wählen. Nix Energy-Hub Türkei!

Wie es scheint, ist die Türkei wieder einmal ringsum von bösen Feinden umgeben, oder? Dazu kommt noch der bevorstehende Besuch von US-Vice-Pres Joe, „The Biden“ in Ankara. Das ist der, der sich NICHT bei Erdogan entschuldigt hat, für Behauptungen bezüglich Syrien und IS und Türkei. Wir erinnern uns vage…

http://www.theguardian.com/business/2014/nov/10/oil-gas-reserves-cyprus-greece-turkey


Wie soll eigentlich das Zypern-Gas nach Europa kommen?

26. November 2013

Kürzlich hatte der türkische Präsident Abdullah Gül die Rolle der Türkei als künftiges Energie-Hub zwischen den Erzeuger- und Verbraucherländern hervorgehoben und die EU zur Eröffnung des Energie-Kapitels der Beitrittsverhandlungen aufgerufen. Dabei hatte er auch auf die neuen Fundstätten im östlichen Mittelmeer zwischen Zypern und dem nahöstlichen Festland, also Ägypten, Gaza, Israel, Libanon und Syrien hingewiesen.

Als beste Lösung für die Lieferung dieses Gases nach Europa hatte er sogleich eine Landverbindung, eine Pipeline durch die Türkei, vorgeschlagen.

Das mag theoretisch, also planerisch und kostenmäßig schon richtig sein, dabei gibt nur einen Haken! Die politischen Beziehungen der Türkei zu allen genannten Ländern sind, vorsichtig formuliert, nicht die Allerbesten.

Als Vormund der Zypern-Türken beansprucht die Türkei in deren Namen schon einmal die Hälfte der möglichen Bestände um die ganze Insel. Das hören die Zypern-Griechen und ihre Erschließungspartner überhaupt nicht gerne.

Mit den Ägyptern liegt die Türkei wegen Erdoğans ständiger Einmischung in innere Angelegenheiten über Kreuz. Gerade erst hat Ägypten den türkischen Botschafter nach Hause geschickt und die Beziehungen heruntergestuft, auf die Ebene von Geschäftsträgern um keinen innenpolitisch agitierenden Botschafter aus Ankara im Land haben zu müssen.

Mit Gaza hat die Türkei zwar im Prinzip kein Problem, aber der seit langem angekündigte Besuch von RTE ist bisher nicht zustande gekommen.

Mit Israel sind  die Beziehungen der Türkei seit der Erdoğan-Wutrede in Davos und dem israelischen Überfall auf die Mavi Marmara im Keller.

Die Beziehungen der Türkei zum Libanon sind für mich nicht klar bewertbar.

Dafür sind die Beziehungen zwischen Syrien und der Türkei so klar im Keller, seit RTE den Regime-Change in Damaskus propagierte und eine proaktive Neutralitätspolitik fuhr, die nur knapp an der aktiven Kriegsteilnahme vorbei ging.

In allen Fällen sind die Probleme durch eine letztlich unberechenbare türkische „aus-dem-Bauch-heraus-Politik“ vielleicht nicht entstanden, aber zumindest kräftig hochgeschaukelt worden. Der Nationale Sicherheitsrat der Türkei, MGK, soll das Thema bei seiner letzten Sitzung schon behandelt haben.

Mit all den genannten Ländern müsste sich die Türkei über eine Streckenführung einer Gaspipeline durch die Türkei nach Europa einigen. Vorausetzung dafür sind konstruktive Gespräche und Vertrauen in die gegenseitige Verlässlichkeit. Dafür fehlt es mir bei den gegenwärtigen Beziehungen der Türkei zu ihren Nachbarn offen gestanden derzeit an Phantasie!


Stinksauer: Ägyptische Regierung weist den türkischen Botschafter aus und stuft die diplomatischen Beziehungen herunter!

23. November 2013

Wegen seiner ständigen Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens sei der Botschafter der Türkei ausgewiesen worden. Die Türkei versuche aktiv Ägypten zu destabilisieren. Ägypten habe sich daher entschlossen die diplomatischen Kontakte zur Türkei von der Botschafterebene auf die Ebene eines Geschäftsträgers herabzustufen. Seinen eigenen Botschafter habe man bereits aus Ankara zurück gerufen.

Ein ägyptischer Regierungssprecher bezog sich speziell auf Bemerkungen Erdoğans vor seiner Abreise nach Russland.

Die türkische Regierung hatte von Beginn an den Militärcoup dieser Sisi als einen Staatsstreich, als Putsch der Armee bewertet und verurteilt. Sie hatte ihre Sympathie zur Moslem-Bruderschaft im Allgemeinen und zum Inhaftierten Ex-Präsidenten Mohamed Morsi stets erkennen lassen und zuletzt am 5. November durch Außenminister Ahmet Davutoğlu seine Freilassung verlangt.


Lac d’Annecy-Massaker: Der Vorhang senkte sich am 17. September!

19. September 2012

Die jüngste Meldung zu diesem mysteriösen, ungeklärten Verbrechen stammt vom 17. September. Seitdem herrscht Funkstille in den französischen und britischen Medien und den sich daraus informierenden Blogs.

Bedeutet dies, dass nun in Ruhe ermittelt werden kann, ohne tägliche Spekulation? Bedeutet dies, dass die ermittelnden Polizeien im Augenblick keine konkrete Spur verfolgen? Dass die 120-köpfige Sonderkommission in Frankreich stark verkleinert worden ist, wie zu hören war?

Die letzte Nachricht erschien am 17. September im TELEGRAPH. Sie wollte aus Polizeiquellen wissen, dass eine Luger P08 die Tatwaffe gewesen sei. Diese über hundertjährige Pistole sei bis 1945 als Ordonanzwaffe in der Schweiz eingesetzt worden und die Schweiz sei schließlich nahe…

Ich weiss nicht, wie hoch der Wahrheitsgehalt dieser Meldung einzuschätzen ist?

Als Laie weiss ich nicht, ob man den leeren Patronenhülsen über das Kaliber hinaus einen konkreten Waffentyp zuordnen kann?

Früh schon wurde über das heute eher seltene 7,65mm Kaliber gesprochen.

Da gibt es aber mindestens zwei Munitionstypen:

Die Flaschenhalspatrone des Typs Parabellum (das wäre die Linie der Luger P08) und die des Typs .32 ACP Browning.

Die Parabellum Hülse ist mit 21mm um 4mm länger als die Browning Hülse. Daraus resultiert eine stärkere Ladung, eine größere Mündungsgeschwindigkeit V0 (Para V0 = 370m/s, Browning V0 = 310m/s) und E0 (Para E0 = 410 J, Browning E0 = 220 J.)

Für beide Munitionstypen kämen eine ganze Reihe Waffen in Frage und einige davon waren Dienstwaffen in der Schweiz, Italien, Israel, im Irak und in Ägypten.

Ich habe vor einigen Tagen hier ausführlicheres dazu geschrieben:

https://almabu.wordpress.com/2012/09/17/lac-dannecy-massaker-der-radfahrer-das-anschlagsziel/

Momentan herrscht also Funkstille, wie lange?


Was die USA können, das kann Israel schon lange?

27. August 2012

Der bekannte US-Blogger und anerkannte Web-Referenz für Israel-Fragen Richard Silverstein hat in seinem Blog TIKUN OLAM (http://www.richardsilverstein.com/tikun_olam/) berichtet, dass Israel erstmals einen Drohnen-Angriff gegen ein direktes Nachbarland geflogen habe. Bisher hat Israel Drohnen anscheinend im Sudan eingesetzt? Silverstein bezog sich auf eine israelische Quelle als Informant.

Nachdem sich die USA regelmäßig mit größter Selbstverständlichkeit dieses völkerrechtswidrigen Terrorinstrumentes bedienen, war es nur eine Frage der Zeit, bis Israel der Versuchung nachgeben würde, es dem großen Bruder gleich zu tun. Das ist ein Akt der Willkür, wie sie einst zwischen den Kolonialmächten und ihren Kolonien herrschte.

Am Sonntag sei bei einem israelischen Drohnenangriff in ägyptischem Territorium auf der Sinai-Halbinsel, nur 18 km von der israelischen Grenze entfernt, Ibrahim Owida Nasser Madan, ein Beduine aus der Gegend der auf einem Motorrad unterwegs war, getötet worden. Er galt den Israelis als verdächtig in einen Raketenangriff auf Eilat im vergangenen Jahr verwickelt gewesen zu sein, bei dem damals glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen war.

Wenn man mal unterstellt, dass Ägypten diesem Angriff auf einen seiner Staatsbürger auf ägyptischem Boden durch ein fremdes Land nicht im Vorfeld zustimmte, weil dies doch ziemlich unwahrscheinlich wäre, dann wäre dies genau dieser Bruch des Völkerrechts und der Menschenrechte, den die USA tagtäglich vollziehen.

Der Angriff wurde in verschiedenen Medien, unter anderem auch bei CNN gemeldet ohne Israel dabei explizit zu erwähnen.

http://www.richardsilverstein.com/tikun_olam/2012/08/26/israels-first-drone-strike-inside-egyptian-territory-kills-sinai-bedouin/


Jungfräuliche Demokratie in Ägypten?

31. Mai 2011

Die NZZ berichtet von skandalösen Zuständen im demokratischen Ägypten:

Die „Demokratie“  treibt sehr merkwürdige Blüten in Ägypten! Jetzt kommt heraus, dass das Militär in der Nach-Mubarak-Zeit bei Demonstrantinnen gegen deren Willen Jungfräulichkeitstest durchführen ließ!

Angeblich wollte man auf diese Weise die Soldaten vor späteren Vergewaltigungsvorwürfen schützen!


Will Merkel nach Spanien auch noch Ägypten regieren?

6. Februar 2011

Wenn man als Kanzlerette gerade so richtig am rotieren, äh.. regieren ist, dann kommt’s auf ein Land mehr oder weniger auch nicht mehr an. Nachdem Merkel letzte Woche während ihres Sechs-Stunden-Besuches in Madrid mal eben Spanien rettete und zigtausende arbeitslose Akademiker dazu brachte die Sprachschulen zu stürmen um Basic-Deutsch zu lernen, wofür angeblich nur vier Monate Zeit und rund dreitausend Euro Geld aufgewendet werden müssen, kümmert sie sich jetzt verstärkt um Ägypten.

Dieser Mubarak hat da ja einen richtigen Kuhstall hinterlassen. Na ja, der ist mit seinen 82 Jahren trotz der gleichen Haarfarbe wie Gerhard Schröder nicht mehr ganz so agil wie der Ex-Basta-Kanzler, aber so ein Schlamassel aber auch! Wer hätte das gedacht? Eigentlich wollte den ja keiner weg haben, außer vielleicht den paar Demokratie-Romantikern auf den Straßen.

Das ganze Demo-Spektakel hat unsere regierenden Eliten im Westen doch auf dem vollkommen falschen Fuß erwischt! Die Telefondrähte glühten ganz schön, bis die neue, alte Strategie stand: Aussitzen den Scheiss‘ und Mubarak bleibt! Ich bitt‘ euch recht schön, wer sind eigentlich schon die paar gefrusteten Ägypter gegen Barak Obama, gegen Nicolas Sarkozy, gegen Angela Merkel und diesen Briten, den äh.. Goliath* Cameron? Die Russen und die Chinesen halten sich raus, wie sich das gehört und die Schwellenländer, diese Brasilianer, Inder und weiss Gott wer alles, die wissen doch nicht einmal wo Ägypten liegt auf der Landkarte! Obwohl, das Letztere ist, typisch Amis, FOX-NEWS ja auch gerade erst passiert…

Und nun kommt der Stichwortgeber der Atlantik-Brücke, der Schwabe Özdemir, „das Cemle“ und sagt uns in seiner unendlichen Weisheit wie’s weitergeht, wie’s weiterZUgehen hat: Wir müssten uns das was kosten lassen, meint er und zwar einen Doppelschlag. Gaanz viel Geld nach Ägypten und gaanz schnell die Türkei in die EU! Wie..? Das hänge nicht zusammen? Das hätte nichts miteinander zu tun? Finde ich eigentlich auch, aber der Özdemir hat so seine Kontakte und Quellen, die sehen das gaanz anders…

Wenn nun also Merkel, nennen wir mal als runde Summe hundert Milliarden, an den Nil fliessen lässt, kommen da Dank der Mubarak- und Suleiman-Sippen-Provisionen sowieso nur höchstens die Hälfte an. Dies Geld muss dort klug angelegt werden, das macht am Besten sowieso die Kanzlerette selber, auch zur Verbreitung des Prinzips der Gleichberechtigung der Frau im Land der Pharaonen. Dort hatte doch seit Nofretete kein Weib mehr etwas zu sagen, ausser dieser Cleopatra, die von dem Cäsar aus Asterix, die kennt ihr doch? Und was hatte sie davon? Eine Natter am Busen, igitt! Obwohl, vielleicht kriegt die Merkel dann ja auch eine Na..? Arme Natter, wenn die hört wen die beissen soll, macht die doch die Flatter die Natter…

Um unsere schockierten Steuerzahler zu beruhigen führt Merkel dann als erstes in Ägypten die Rente mit 67 ein! Das kommt immer gut. Dazu wird die Rentenanpassung von der Inflationsrate abgekoppelt. Das heisst jede Rente reduziert sich automatisch in etwa acht Jahren auf Null, nix, Nullkommanix, Hokus-Focus-Verschwindibus! Die arbeitslosen Massen junger Ägypter lädt sie gleich nach Deutschland ein. Schließlich wurde mit dem Wehrdienst auch der Ersatzdienst abgeschafft und einer muss sich ja um unsere Alten kümmern, aber kosten darf er nix! Das Profil passt genau auf junge Ägypter!

Und was passiert mit dem Pharao Hosni M. wenn Merkel seinen Job mitmacht? Da läuft ein Deal hinter den Kulissen, denn die Amis dummerweise ausgeplappert haben: Mubarak kommt nach Deutschland. Nach Baden-Baden. Zur Kur, zur medizinischen Behandlung, was weiss ich? Mit seiner Kohle finanziert der dafür S-21plus! Der unterirdische Bahnhof wird dafür in Hosni-Bubarak-Loch umgetauft und gestaltet. Seine neue Form, eine auf die Spitze gestellte, negativ in die Erde eingelassene Pyramide, deren Seitenflächen mit Einzelsitzen ausgekleidet sind! Nein, nicht zum Züge gucken! Es gibt eine ausfahrbare Ebene über dem eigentlichen Gleisen auf deren Kunstrasen der VfB künftig seine Gegner abfertigt wie der Bahnhofsvorsteher darunter die Bummelzüge nach Ulm und Bukarest…

Und wer hat in diesem Stuttgarter Wahlbezirk bei der letzten Bundestagswahl verloren? Erraten, „das Cemle“! So schließt sich der Kreis der Beteiligten an diesem Deal:

Mubarak hat seinen Arsch gerettet und einen guten Teil seiner Kohle. Merkel wird in Ägypten die neue Nofretete und bekommt noch einen Ehrendoktor aus Israel. Die Ägypter bekommen, was Merkel unter Demokratie versteht. Der Erdogan bekommt seine EU-Mitgliedschaft. Obama und Hillary bekommen die Krätze und „das Cemle“, das bekommt seine Rache wegen der verlorenen Wahl, sauber gell?

*(mit Goliath bin ich mir nicht ganz sicher, aber irgendwie „biblisch“ klang der Name schon?)