Spanien wird Ebola-Quarantänezone für US-Militär!

17. Oktober 2014

Die Verteidigungsminister von Spanien und den USA wollen heute in Washington eine Vereinbarung schließen, die den Amerikanern die Nutzung der spanischen Luftwaffenbasen Rota und Morón als Zwischenstopp zur Versorgung und Erholung von Mensch und Technik beim Kampf gegen den Feind Nr. 1, die Ebola-Seuche in Afrika, dienen sollen. Ob dies auch für den Kampf gegen den Feind Nr.2, Russland und den Feind Nr.3, den Islamischen Staat IS gilt, ist mir aktuell nicht bekannt.

Die letzte Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung dieser Basen stammt aus dem Jahre 1988. Sie basiert auf einer noch älteren, die in den 50ern mit dem Diktator Franco abgeschlossen worden war.

Im Prinzip brauchen die USA also die Spanier nicht zu fragen, wenn sie diese Basen in Andalusien nutzen. Nun geht es aber konkret um bis zu 3.000 Personen, die im weitesten Sinne Ebola-gefährdet sind. Spanien verlangte deshalb von den USA alle Sicherheitsgarantien. Im Prinzip kann die niemand geben. In der Umgebung der Basen geht die Angst um, denn der Sachverhalt ging schon durch die spanischen Medien bevor die Menschen von der eigenen Regierung informiert wurden.

Die andalusische Präsidentin Susana Díaz, PSOE fährt doppelgleisig. Sie katzbuckelt vor dem US-Botschafter James Costos und schimpft mit der Regierung Rajoy, PP in Madrid! Hauptgrund ihres Ärgers war vermutlich, dass sie von Madrid über dessen Vertretung in Andalusien erst am vergangenen Mittwoch informiert wurde, als der Plan bereits durch die Medien ging.

Bei allem Respekt für das Anliegen der USA in dieser Sache liegt das erhöhte Risiko von Menschen auf der Hand, die sich ungeschult und ungeschützt in Ebola-Gebieten aufhalten, wenn sich selbst in Sicherheitszonen von Krankenhäusern das Pflegepersonal anstecken kann, wie in Spanien und den USA bereits geschehen.


Drohnenkrieg, Sackgasse in den Terror!

10. August 2012

Als das US-Militär sie endlich hatte und einsetzen konnte, die Drohnen, da glaubte man die Akzeptanzschwelle für Kriege herabsetzen zu können, da es keine eigenen Verluste mehr gab, die Medien und Öffentlichkeit gegen Kriege in Stellung bringen konnte. Nun setzten aber auch die Konkurrenten von der CIA Drohnen ein und die brauchten nicht einmal mehr Kriegserklärung. Sie sendeten die Todesengel einfach in beliebige Länder ihrer Wahl und brachten dort die Leute um, ohne eigenes Risiko selbstverständlich. Das hielten sie für eine feine Sache!

Die US-Regierung selbst sah sich offenbar genötigt, die Rechtmäßigkeit dieses grenzüberschreitenden Staatsterrors zu betonen indem sie verlautbarte, dass es der leibhaftige Präsident Obama selbst sei, der jeden Dienstag im Weissen Haus persönlich den Daumen über Namen auf den Todeslisten senkte in seiner gottgegebenen, übermenschlichen Dreifaltigkeit als Ankläger, Richter und Exekutor in Person.

Die Zeit, dass US-Piloten mangels eigener Luftüberlegenheit ein eigenes Risiko eingingen getötet zu werden, die liegt Jahrzehnte zurück. Das war wahrscheinlich in Korea zuletzt der Fall? Heute sitzen die Piloten bequem in einer Kaserne in den USA vor ihren Monitoren, von acht bis fünf vermutlich, und bomben Menschen in Asien und Afrika zu Tode. Dann setzen sie sich in ihre klimatisierten Autos und fahren zu Mutti und den Kindern nach Hause. „Daddy, unser Held, hatte heute wieder einen anstrengenden Tag!“ Ihr größtes Risiko ist es auf dem Heimweg einen Autounfall zu erleiden.

Die Drohnen haben das Töten perfektioniert und in dieser letzten Stufe der Automatisierung seit der Erfindung des Maschinengewehrs, Opfer und ihre Mörder durch ganze Kontinente und Ozeane getrennt. Eventuelle Bedenken haben die Mörder schon in ihrer Kindheit mit PC-Ballerspielen wegtrainiert. Da braucht es keinen Kriegsgrund und keine Kriegserklärung mehr.

Auch Flugzeugträger sind damit mittelfristig obsolet geworden. Die Carrier und ihre fliegende Ladung waren durch ihre extremen Kosten auch ein unfreiwilliger Beitrag zur Rüstungsbegrenzung. Drohnen sind verhältnismäßig billig und das Verhältnis von ihrem Gewicht zur Nutzlast ist unschlagbar, da auf ein bis zwei Piloten und ihre konstruktive Schutzmaßnahmen verzichtet werden kann.

Nun hat in der Geschichte der Menschheit und der Kriege eine jede Maßnahme eine entsprechende Gegenreaktion gefunden. Es ist die klassische Antwort des Schwächeren gegen den Stärkeren. Wir im Westen nennen sie Terror. Die Schwächeren nennen sie Notwehr, wie einst die Frauen und Männer, die den Staat Israel gegen Großbritannien herbei bombten. Militärisch würden also Anschläge gegen die Schreibtischpiloten Sinn machen. Immerhin sind sie hochqualifizierte Spezialisten. Es ist ähnlich wie bei den Attentaten gegen iranische Wissenschaftler auf der Straße. So wird vermutlich die Gegenreaktion gegen den Drohnenkieg aussehen.

Dann werden wir wohl empört von feigem Terror sprechen und unsere demokratischen Freiheitsrechte freiwillig ein weiteres Stück beschneiden? Aber auch unsere eigene Regierung schielt lüstern nach Drohnen, setzt sie bereits punktuell zu Aufklärungszwecken ein, wie Schäferhunde die die Herde kontrollieren. Bereits 50 Staaten nutzen oder entwickeln bereits Drohnen. Wir gehen wohl einer Entwicklung entgegen, in der die Starken die Staaten und Grenzen dieser Welt, ob politisch oder geographisch, missachten und diejenigen aus der Herde herausschiessen, die sie für lebensunwürdig erachten, wie einst die Großwildjäger in Afrika. Die Herde erschrickt, prescht in Panik auseinander, beruhigt sich wieder und vergisst den Vorfall…

https://almabu.wordpress.com/2012/07/08/drohnen-piloten-das-einzig-reale-ist-der-tod/

http://www.heise.de/tp/blogs/6/152369

http://suite101.de/article/usa-bilden-mehr-drohnen-piloten-aus-als-fuer-bomber-und-jaeger-a117712

http://www.focus.de/wissen/technik/drohnen-piloten-muessen-draussen-bleiben_did_33539.html


Syrien-Attacke des Westens Teil des nächsten Krieges gegen Russland?

31. Mai 2012

In Syrien kämpfen ausländische Söldner, bezahlt, bewaffnet und logistisch unterstützt aus dem Ausland, als sogenannte demokratische Opposition gegen das Assad-Regime. Dabei nehmen sie Opfer unter der Zivilbevölkerung nicht nur in Kauf, sie „schaffen“ sie sogar regelmäßig selbst, wenn die blutige Regie im Ausland dies gerade politisch für opportun hält.

Manche, darunter Assad sagen, dass es sich bei den bewaffneten Söldner-Banden um libysche Al-Kaida-Fanatiker handelt? Wir wissen aber zumindest, dass die Länder, aus denen sie finanziert, bewaffnet und logistisch unterstützt werden, ohne die Einwilligung der USA für gewöhnlich keinen Furz zu lassen wagen. Man kann also mit einer gewissen Berechtigung den USA zumindest einen gehörigen Anteil von Mitschuld an den Verhältnissen in Syrien geben, auch wenn die unmittelbaren Akteure Saudi Arabien, Katar, Türkei und – womöglich im Hintergrund – Israel heissen mögen…

Es gibt unmittelbare ökonomische Interessen vor Ort wie zum Beispiel die unterseeischen Ergas- und Erdölvorkommen im Seegebiet zwischen Syrien, Israel und Zypern, (wo wegen der Verteilungskämpfe ein Konflikt mit der Türkei droht!) es gibt strategische Gründe wegen der Beziehung Syriens zu Iran und Russland (dem man den einzigen Flottenversorgungsstützpunkt im Mittelmeer entziehen könnte!) und es gibt politische Gründe, denn der bisher einzigen Weltmacht dieses Jahrtausends, den USA missfällt die Struktur der UN, speziell des UN-Sicherheitsrates, der die Kraftverhältnisse der Mitte des vorigen Jahrhunderts, der Anti-Hitler-Allianz, abbildet.

Die USA, die keine Sekunde zu zögern pflegen ihr Veto einzusetzen, um ihnen unliebsame Resolutionen zu verhindern, haben zunehmend Problem damit dieses Veto-Recht den Russen und Chinesen zuzugestehen. Den Russen, als einem ihrer Ansicht und Propaganda nach Rohstoffe ausbeutenden undemokratischen Drittweltland auf dem Weg zum „failed state“, steht es ihrer Meinung nach nicht mehr zu, die Chinesen sind der Hauptgegner von Morgen.

Bekämen die USA und NATO den Iran und die Ukraine unter Kontrolle, „hätten sie Putin an den Eiern“ um es drastisch, bildlich auszudrücken.

Die Chinesen spielen auf Zeit. Trotz stark steigender Rüstungsausgaben umfasst ihr Rüstungsetat nur einen Bruchteil dessen der USA. Diese haben sich mit ihrer Hightec-Fixierung selbst paralysiert, wie das Beispiel der jüngsten Kampfflugzeug-Generationen zeigt. Mindestens fünfmal teurer als ihre gegenwärtig fliegenden Vorgänger, ohne jedoch entsprechend besser oder auch nur ausgereift zu sein, haben die USA mit ihnen einen unfreiwilligen Beitrag zur Abrüstung geleistet!

Der chinesische Einfluss in Afrika und Südamerika und neuerdings auch im „klammen“ Europa soll als Minimalziel zumindest gestoppt werden…

Einweilen bastelt Obama also an einer Allianz aus Japan, Korea, Australien, Neuseeland und Indien gegen China. Die muslimische Welt würde durch die laufenden und geplanten Aggressionen gegen Syrien und den Iran weiter geschwächt und Putins Russland soll ihm irgendwann, politisch und militärisch isoliert, wie eine reife Frucht in die Hände fallen. Einen, die „Menschenrechte“ einimpfenden, subversiv höchst aktiven Botschafter haben die USA ja bereits vor Ort. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es knallt und wir Deutschen wieder, schön „in Reih‘ und Glied“ gebracht, als Teil der NATO nach Osten marschieren dürfen…

Frau Merkel würde uns dies dann gewiss als „alternativlos“ verkaufen?


Einstmals im Kalten Krieg, als ein Feind noch der Feind war,

19. Februar 2010

da versuchten Ost und West, trotz des angeblich undurchdringlichen Eisernen Vorhangs, die Lage im Gebiet des jeweiligen „Feindes“ durch Unterstützung von destabilisierenden Maßnahmen zu eigenen Gunsten zu verändern.

Der Kalte Krieg und die Sowjetunion sind längst Geschichte und nur die USA versuchen offen, mittels des Begriffs „Menschenrechte“ zu agitieren, wie einst zu Zeiten der Blockbildung. Inzwischen haben wir –mehr oder weniger – erstaunten Westler von GLADIO erfahren, dem CIA-Netzwerk, das mit Hilfe nationaler Geheimdienste und geheimer Zivilstrukturen auch bei uns im Westen die Länder auf dem rechten Kurs halten sollte und sich dabei einen Scheiss um Menschenrechte kümmerte. Der Terror, der den Roten Brigaden in Italien zugeschrieben wurde, der Oktoberfest-Anschlag in München und die weitgehend unaufgeklärten Mord-Anschläge der sogenannten Dritten Generation der RAF in Deutschland, bis heute ungeklärte Überfälle mit militärischen Sturmgewehren in Belgien werden inzwischen zumindest mit GLADIO in Verbindung gebracht.

Aber was tun eigentlich die Länder heute bei uns, die wir mehr oder weniger offiziell als Gegner, gar Feinde, medial präsentiert bekommen? Was macht Russland heute im Westen? Was macht der stille Riese China außerhalb seiner Grenzen? Was macht der böse Iran? Wer destabilisiert heimlich die USA, die wahrlich genug Ansatzpunkte liefern?

Wer agiert in Mittel- und Südamerika noch, außer den USA natürlich? Wer kocht sein Süppchen in Afrika? Wer instrumentalisiert die politische Ohnmacht und die wirtschaftlichen Probleme der EU für seine Ziele? Wer musste Merkel kopieren und den Dalai Lama einladen, wenngleich auch nur durch den Lieferanteneingang? Wer nutzt seine geheimdienstlichen Erkenntnisse, die im angeblichen Kampf gegen den Terror gewonnen wurden, zunehmend auch ganz offiziell für Wirtschafts-Spionage?

Wer entfachte eine „demokratische Revolution“ in der Ukraine? Wer hat jetzt Mühe, den demokratischen Wahlentscheid der Ukrainer zu akzeptieren und setzt notfalls lieber auf willfähige Gerichte und geschmierte Richter?

Wer bringt seine eigenen Bürger in Gefahr, indem er dem Geheimdienst eines per Staatsräson verbundenen Staates Doubletten echter deutscher Pässe zu Straftaten zur Verfügung stellt?

Die Welt ist komplizierter, vielschichtiger geworden. Der Feind ist nicht immer der Feind und der Freund ist nicht immer der Freund. Jeder bescheisst jeden! Und jeder beisst schon einmal die Hand, die ihn füttert, es könnte ja Gift sein, das Futter?


Affengeil: Ardi trug Bikini!

2. Oktober 2009

„Ein internationales Forscherteam hat eine sensationelle Entdeckung gemacht. Das aus Äthiopien stammende Skelett „Ardi“ ist mit 4,4 Millionen Jahren mehr als eine Million Jahre älter als der berühmte Fund „Lucy“. Welche Erkenntnisse ziehen die Wissenschaftler daraus? So euphorisch titelte DER TAGESSPIEGEL von heute. Könnte das „Undenkbare“ möglich sein?
Könnte Darwins Evolutionstheorie möglicherweise auch noch nicht das Ende der Erkenntnisse sein? Mit jeder neuen Erkenntnis schiebt sich das fehlende „missing link“ zwischen Mensch und Affe um weitere Millionen Jahre zurück. Wir sind jetzt etwa viereinhalb Millionen Jahre zurück und haben keinen Beweis für die Existenz dieses gemeinsamen Vorfahrens gefunden, das ist Fakt! Also schieben wir den fehlenden Unbekannten einfach um weitere Millionen Jahre zurück? Ardi ähnelt zwar, ihrem Zeichner zufolge, eher einem Orang Utan als einem Menschen, hat aber an ihren Brüsten die Blässe, die das Kulturgut Bikini-Oberteil hinterlässt! Nebenbei bemerkt, was für ein Zufall, dass wir mit Lucy und Ardi nur Frauen finden aus jenen Vorzeiten? Ab wann entwickelte sich denn die Frau zum Mann, oder sollte gar der Mann das fehlende Glied zwischen Mensch und Affe sein? Das „missing link“ war somit immer da ;-))