Neue, üble Teufelei der Spanier gegen die Katalanen!

23. Januar 2020

Barcelona wird schon wieder von Spanien benachteiligt und geschädigt und zwar da, wo es die Katalanen am meisten juckt, am „canut“, am Geldbeutel nämlich!

Der Tourismus aus dem „spanischen Ausland“ ist seit 2018 um 6% zurück gegangen und die spanischen Ausländer, ja, die mit (laut Quim Torra) dem berüchtigten DNA-Defekt, haben nur noch einen Anteil von 15% am gesamten Barcelona-Tourismus, wie gemein!

Seit über 20 Jahren schon kann man in Barcelona eher einen Nicht-spanischen Touristen treffen als einen der eigentlich unerwünschten spanischen Nachbarn der unabhängigen Katalanen.

Dabei wäre dies doch eigentlich regelrechter Abenteuerurlaub für Spanier:

Sie verstehen die katalanische Göttersprache nicht.
Ihr Castellano ist bis auf Prostituerte, Drogenhändler und Guardia Civil weitgehend ausgemerzt aus der Öffentlichkeit der Condalen Metropole.
Sie werden ihrerseits von den Katalanen prinzipiell nicht verstanden, unfreundlich behandelt, beschimpft geschmäht und auch schon mal physisch attackiert, wenn sie sich als Spanier zu erkennen geben.
Der Straßenverkehr ist ein spannender Irrgarten um CAT-SEP’s, die überall an zentralen Punkten von ihrem demokratischen Grundrecht der Verkehrsblockaden Gebrauch machen.

Dabei könnten diese Spanier doch umweltfreundlich mit Zügen anreisen, wenn diese denn fahren, denn auch die Belagerung und Blockaden von Bahnhöfen und Bahnstrecken ist ein in Katalonien beliebtes demokratisches Grundrecht der Separatisten. Es gibt ja (leider?) noch nicht einmal eine Grenze zwischen Katalonien und dem fremden Spanien!

Oder ist das Ganze am Ende etwa nur ein statistisches Problem? Hat irgend so ein „Statistik-Idiot“ vorschnell und übereifrig  die Spanier zu den Ausländern gezählt?
Im Jahre 1990 (als Barcelona ein beneidenswert-weltoffene Stadt in kultureller Blüte war!) betrug der „nationale Tourismus“ etwas über 50% in Barcelona.
2005 war er bereits auf 30% gesunken!
2010 waren es dann noch knappe 28%.
2017 waren es noch 20%.
2018 waren es noch 19%
2019 waren es dann noch 15%, nur noch jeder 7. Besucher kam aus dem bösen, feindlichen Spanien. Es gab in den Hotels von Barcelona erstmals mehr US-Amerikaner als Spanier bei insgesamt trotzdem um 9% rückläufiger Auslastung!

Nun sollen also „die bösen Spanier“ als Barcelona-Touristen zurückgewonnen werden. Natürlich soll dies erfolgen ohne nett zu ihnen sein zu müssen oder gar deren schauderhafte Sprache, dieses Castellano zu verstehen, zu sprechen(!) oder auch nur in der Öffentlichkeit beschildern zu müssen. Alles, bloß das nicht!

Seit 1980 startete Jordi Pujol sein Programm 2.000 der konsequenten Nationalseparatistischen Entfremdung Kataloniens von Spanien, beginnend in Kindergarten, Schule, Universitäten, dem öffentlichen Leben in Radio-, TV-, Print- und Digitalmedien. Das sind jetzt 40 Jahre der Dogmatisierung, der Gehirnwäsche, einhergehend mit der Beschimpfung und der Schuldzuweisung von/an Spanien! Ob das evtl. den Tourismus irgendwie beeinflusst haben könnte? Sind halt Weicheier, diese Spanier, die nichts abkönnen…

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https://www.elperiodico.com/es/barcelona/20200123/barcelona-primara-este-ano-recuperar-al-turista-espanol-7817503


ERC-Junqueras-13 befiehlt dem Obersten Gericht seine „sofortige Freilassung und die Anullierung seines Urteils“ im Putsch-Prozess!

24. Dezember 2019

Oriol Junqueras pide al Supremo su “inmediata liberación” y que anule el fallo del ‘procés’

Das sind zwar zwei Dinge, die zunächst absolut nichts miteinander zu tun haben und nur für die spanische Öffentlichkeit propagandistisch versuchen eine nicht vorhandene Verbindung herzustellen, aber es kommt halt einfach gut:

Was ist geschehen? Die EU hat eine klare und wie ich finde logische Abgrenzung des Status von neu gewählten Abgeordneten des EU-Parlamentes vorgenommen und sagte schlicht, daß auf Listen für bestimmte Länder antretende und den EU-Bürgern gewählte Kandidaten nicht DANACH, SPÄTER, ANSCHLIESSEND von nationalen Regierungen aussortiert werden, der Wählerwille veräppelt, blockiert werden darf! Vollkommen nachvollziehbar, oder? Spanien und andere nationale Regierungen von EU-Mitgliedsstaaten können nur vorher BESTIMMEN, Kriterien FESTLEGEN, wer auf die Wahllisten kommt und wer nicht und aus welchem Grunde nicht.

Es ist verständlich, daß Staaten keine Staatsfeinde auf EU-Wahllisten sehen wollen, die dann von der EU, auch mit den Steuermitteln des Staates den sie bekämpfen und zerstören wollen, hoch alimentiert und zudem mit Immunität ausgestattet, den jeweiligen Entsendestaat bekämpfen wollen! Die EU sollte mit Nigel Farage, UKIP, genug von solchen Krebsgeschwüren haben und deshalb auch die partikuläre Lage und Zwänge der einzelnen EU-Mitgliedstaaten nachvollziehen können?

Der nächste Punkt ist, was ändert die juristisch-technische Abgrenzung des Einflusses der EU zu den sie bildenden Nationalstaaten an den kriminellen Aktivitäten von Betrügern, Putschisten, öffentliche Mittel veruntreuenden Separatisten, die die Verfassung und den Staat zerstören wollen? Das Eine hat mit dem Anderen NICHTS zu tun! Der Prozess gegen die Putschisten des 01-O 2017 war im Wesentlichen abgewickelt, bevor die EU-Wahl stattfand. Das Urteil dauerte noch einige Monate aber die schlichte Wahl ins EU-Parlament sollte kriminelle Aktivitäten rückwirkend anullieren? Was für ein Recht ist DAS denn? Sind am Ende gar ALLE Kriminelle, die sich in den Schutz des EU-Parlamentes geflüchtet haben? Das will ich doch nicht hoffen?

Es wird von den CAT-SEP’s nur absichtsvoll aber falsch sugeriert, „die EU gibt uns Recht!“

Fazit:
Spanien braucht sich nicht zu verstecken! Von den nur rund 20 als vollkommen demokratisch geltenden Mitgliedstaaten der UN liegt Spanien TROTZ der Separatistenpropaganda auf Platz 13, im Mittelfeld, einem Rang, vor dem sich manche traditionelle EU-Demokratie nur verbeugen kann…


Puigdemont: Perpignan ist Katalonien!

23. Dezember 2019

Jetzt geht’s los! In einem Interview mit dem katalanischen Radiosender RAC1 sagte Carles Puigdemont „Perpignan ist nicht Spanien, (aber auch nicht Frankreich?) Perpignan ist Katalonien!“

„…En una entrevista en la emisora Rac1, Puigdemont ha explicado que, de momento, prefiere seguir luchando desde „un lugar libre“. Aun así, reconoce que le atrae la idea de organizar próximamente un acto en la localidad francesa de Perpiñán: „La Catalunya Norte no es España. Perpiñán es Cataluña. Un acto o una reunión en Perpiñán me haría mucha ilusión“…“

In einem Interview mit dem Sender RAC1 hat Puigdemont, der Caganer erklärt, „daß er es momentan vorziehe, von einem freien Ort aus weiter zu kämpfen“. Auch so, gab er zu, daß ihn die Idee anziehe, demnächst eine Kundgebung zu organisieren in der französischen Stadt Perpignan: “ Nordkatalonien ist nicht Spanien. Perpignan ist Katalonien (Frankreich erwähnt er nicht!). Eine Kundgebung oder ein Meeting in Perpignan würde mir viel Spaß machen!“
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https://www.lasnoticiasdiarias.com/31312/carles-puigdemont-dice-que-no-vendra-a-espana-pero-no-descarta-un-acto-en-perpinan.html
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Damit ist der nationalkatalanistische Konflikt dann auf Frankreich und auf EU-Ebene angehoben. Brüssel darf sich schon mal freuen, nach dem BREXIT nun der SPEXIT oder gar der FREXIT? Ist das der Plan hinter der Puppe Puigdemont? Wessen Plan? Die üblichen Verdächtigen dürfen laut NATO-Doktrin bekanntlich nur Asiaten sein, also Russen, Iraner, Koreaner, Chinesen…

Auf keinen Fall dürfen es natürlich sein die USA, das UK, denn die wirtschaftliche Vorherrschaft spielt in diesen Länder bekanntlich nicht die geringste Rolle. Sie werden ausschließlich von sportlichem Ehrgeiz in fairem Wettbewerb gelenkt…

Auch die Blockade von Nordstream II ist nur zu unserem Besten, was unsere nordatlantischen Medienvertreter sofort verstanden haben und im Gleichschritt auf die neue Linie der USA umgeschwenkt sind. Mensch, geht’s uns gut!


Juristischer Dienst des EU-Parlamentes erklärt sich verblüffend logisch!

22. Dezember 2019

Quasi den Wechsel ihres Standpunktes bezüglich des Status der CAT-SEP’s Junqueras, Puigdemont und Cómin begründend, sagt der Juristische Dienst des EU-Parlamentes mit geradezu entwaffnender Logik:

„Wir können sie hier jetzt doch nicht als Verbrecher behandeln, wenn sie gleichzeitig in Spanien mit Sánchez über eine Regierungsbildung verhandeln!“

Damit liegt der Ball – die Verantwortung – wieder im Feld von PSOE-Sánchez-120 und damit in Spanien!

Wer also jetzt der EU die Verantwortung zuschieben will und in wilden Fieberträumen vom SPEXIT faselt, der sollte sich besser an die eigene Regierung wenden, oder glaubt hier wirklich jemand, daß Politiker vom Schlage eines PSOE-Sànchez-120 sich in einem von der EU unabhängigen Staat weniger als kommissarischer Präsident einer Bananenrepublik benehmen würden? Ich habe da so meine Zweifel…


Katalanen boykottieren Lotería de Navidad, wegen „El Gordo“, dem Dicken!

22. Dezember 2019

„Der Dicke, von Weihnachten“ erlitt zum Dritten Mal in Folge einen Boykott in Cataluña! Das ist das Ergebnis zu dem Verwaltungen der gesamten spanischen Autonomie kamen, Angesichts der Zahlen vor der wichtigsten Lotterie des Jahres, „El Gordo“, deren Gewinnzahlen an diesem Wochenende wieder von Kindern Live im TV ausgesungen werden. Dieser Rückgang wird auf die politische Situation  nach den Urteilen im „Prozess“ gegen die Putschisten vom 01-O-2017 geführt.

Ich finde, das kann man, ja, das muss man verstehen! Immerhin werden jetzt schon verdächtig lange „Supergeheime Geheimverhandlungen“ zwischen PSOE-Sánchez-120 und dem zu 15 Jahren Haft verurteilten Putschisten, dem „Knacki“ ERC-Junqueras-13 geführt und wie im Vorfeld aus stets gut informierten Quellen des tiefen Staates, den sogenannten Kloaken, durchsickerte, soll der Hauptgewinn der Lotterie diesmal nicht aus einem „dicken Sack Geld“ sondern aus dem „vollschlanken Junqueras“ bestehen, der dem Gewinner strahlend und – weil schielend – nur beinahe um den Hals fällt. Geniale Lösung eigentlich, denn Junqueras „wäre wieder ‚raus“, PSOE und ERC teilten sich die Lotto-Millionen für ihre „Kassen B“, und die Schadenfreude der Spanier über „den Gewinner“ würden das Ganze schnell, geräuschlos und geschmeidig über die Bühne gehen lassen…

„El ‘Gordo’ de Navidad sufre un boicot en Cataluña.
 Es la conclusión a la que llegan administraciones de toda la comunidad antes del sorteo más esperado del año, que se celebra este domingo. Las ventas en las cuatro provincias catalanas van a caer este 2019 por tercer año consecutivo, lo que se atribuye a la situación política tras la sentencia del ‘proces’…“
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(https://www.elconfidencialdigital.com/articulo/dinero/loterias-detecta-boicot-cataluna-sorteo-gordo-navidad/20191220135940136229.html?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_campaign=191222&utm_term=Loter%5Cu00EDas%20detecta%20un%20boicot%20en%20Catalu%5Cu00F1a%20al%20Sorteo%20del%20%5Cu2018Gordo%5Cu2019%20de%20Navidad&&utm_content=email&&
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EuGH entscheidet für Junqueras und gegen Spanien! Puigdemont Trittbrettfahrer?

19. Dezember 2019

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschied heute Vormittag, daß eine Person, die in einem EU-Land für das EU-Parlament kandidiere und gewählt werde, mit der Verkündigung des Wahlergebnisses automatisch EU-Abgeordneter mit entsprechender Immunität sei! Im Falle Spaniens mussten die gewählten Kandidaten persönlich in Madrid die Formalien zur Akkreditierung zum Abgeordneten ableisten, was im Falle von Oriol Junqueras wegen U-Haft verwehrt wurde.

Auch der Antritt der Neuen in Brüssel, den auch die EU den U-Häftlingen und den per Europäischem Haftbefehl gesuchten verweigerte, sei unstatthaft, illegal.

EU-Recht steht hier anscheinend also klar über nationalem Recht? Ich bin gespannt, wie die verschiedenen Mitgliedsstaaten hierauf reagieren? Wir werden uns dann künftig wohl auf mehrere Kandidaten wie „Brexit-Nigel Farage“ einstellen müssen, der sich fürstlich von der EU honoriert im EU-Parlament sitzend, sich über dieses lustig macht und es gleichzeitig von Innen heraus bekämpft?

Auch den Europäischen Haftbefehl will die EU überarbeiten, denn im Zeitraum von 2005 bis 2016 wurde nur jedem Dritten(!) stattgegeben und er ist derzeit nur eine Art EU-Justiz-Lotterie? Das Ergebnis dieser Überarbeitung soll aber anscheinend nur eine Empfehlung und kein Gesetz sein, denn hierzu müssten alle 27 Mitgliedstaaten national zustimmen, da ihr nationales Recht tangiert werde?

Was bedeutet dieses Urteil des EuGH nun für die Regierungsbildung in Spanien?
PSOE-Sánchez-120 könnte Junqueras unter Bezug auf das Urteil zumindest vorläufig frei lassen und sich zum Dank von der ERC zum Präsidenten küren lassen? Sein endgültiges Urteil scheint mir hingegen zunächst nicht betroffen zu sein, aber ich bin kein Jurist…


JxC-Borràs machte Geschäfte mit Drogendealer!

17. Dezember 2019

Laura Borràs, Sprecherin der Separatistenfraktion von JxC im – so gar nicht  verpönten – Spanischen Kongress und Hoffnung von Carles Puigdemont für höhere Aufgaben hat bekanntlich mit Altlasten aus ihrer Zeit als Chefin des Institució de les Lletres Catalanes zu kämpfen. Ihr wird vorgeworfen jahrelang (18) Verträge (im Wert von 260.000 €) ohne rechtlich erforderliche Ausschreibung an einen ihr persönlich bekannten Lieferanten „per Fingerzeig“ vergeben zu haben. Gut, das wäre bei CAT-SEP’s zunächst noch kein Alleinstellungsmerkmal, denn es gibt und gab da immer ein korruptes Umfeld aus Familien-, Partei- und privaten Freunden, die sich gegenseitig Gefallen taten, wenn es denn nicht anders ging und schließlich war dies alles ja auch Teil des Kampfes gegen den „Spanischen Unterdrückerstaat“!

Dieser „Geschäftsfreund“ von Laura Borràs, Namens Isaías Herrero Florensa, wurde jetzt in Barcelona zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt wegen Geldfälschung, Drogenhandel und Fälschung der Stromzählers seiner Wohnung (Baute er etwa auch selbst an?). Das Gericht blieb damit UNTER dem möglichen Rahmen denn der Delinquent gestand den Besitz falscher Euro-Scheine und den Handel mit Heroin, Ecstacy und den Canabis-Bestandteil Tetrahydrocannabinol(?). Im Rahmen der Ermittlungen wurde der Dealer auch von der Polizei abgehört und Gespräche über Borràs aufgezeichnet. Die Staatsanwaltschaft forderte vom Obersten Gericht Ermittlungen gegen Borràs, doch dieses hat noch nicht entschieden, denn schließlich genießen CAT-SEP’s in Katalonien juristische Narrenfreiheit…

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20191217/sentencia-drogas-colaborador-diputada-laura-borras-7777606