NISSAN schließt alle Fabriken in Katalonien!

28. Mai 2020

Diese erwartete Schließung hat wohl nur am Rande mit den unberechenbaren Verhältnissen in der nationalkatalanistisch-separatistisch regierten aufsässigen spanischen Autonomie zu tun. Auch die Covid-19-Pandemie war höchstens das Tröpfchen, daß das Fass der wirtschaftlichen Unzufriedenheit zum Überlaufen brachte. Vielmehr haben NISSAN, MITSUBISHI und RENAULT weltweit ihre Produktpaletten und Claims neu geordnet, wobei NISSAN im EU-Europa seine Produktionen schließen wird.

Nissan hat heute Morgen die Schließung dem spanischen Innenministerium und zuvor der Belegschaft mitgeteilt und so „die gefühlt allzuständige“ katalanische Generalitat (ein letztes Mal?) übergangen.  Von der Schließung werden 3.500 direkte und etwa 25.000 indirekte Arbeitsplätze in der Zona Franca, Montcada und Sant Andreu betroffen sein. In Spanien will man NISSAN den Abgang so teuer wie möglich machen, wie man im Vorfeld schon drohte, der könne so bis zu 1 Milliarde €uro kosten!

Im Januar 2020 hatte sich der spanische Präsident Pedro Sánchez im Forum in Davos mit der Kuppel von RENAULT und NISSAN getroffen und danach verkündet, die Sicherheit der Arbeitsplätze „sei garantiert“. Da hat er wohl was nicht  richtig verstanden? So schnell kann es gehen…

Aber wirtschaftlich sollten weder rebellische Katalanen noch verfassungskonforme Spanier sonderlich überrascht sein, denn das NISSAN-Werk schnitt bei internen Vergleichen und Wettbewerben seit Jahren schlecht ab, besonders auch im Vergleich zu Sunderland, UK. NISSAN wird die EU verlassen, das Werk im UK aber beibehalten, wobei momentan noch nicht klar scheint, zu welchen Konditionen und Bedingungen dessen Produkte in die EU gelangen könnten?

Theoretisch könnte zwar auch RENAULT das Werk übernehmen, aber die kennen die Verhältnisse in Barcelona genau, haben schon genug eigene Probleme und werden von ihrem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire und Präsident Emmanuel Macron seit langem unter Druck gesetzt „Wirtschaftshilfe nur gegen Rückholung von Arbeitsplätzen nach Frankreich!“

Die CAT-SEP-Regierung drohte indess mit Rache: „Wir werden es ihnen nicht leicht machen!“ Was wollen sie tun? Etwa eine stillgelegte Fabrik mit Streiks belagern? Bis Ende des Jahres will NISSAN aus Barcelona ganz raus sein. Spätestens dann wäre der Separatisten-Spuk beendet.

______
https://www.elperiodico.com/es/economia/20200528/nissan-anuncia-cierre-fabricas-catalunya-7977870

https://www.abc.es/motor/economia/abci-nissan-comunica-cierre-planta-barcelona-202005280859_noticia.html


Wieviel Menschen starben in Spanien wirklich in der Covid-19-Pandemie?

27. Mai 2020

Ich werde den „Zahlenwirrwar“ in Spanien sicher nicht auflösen können, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, daß die Covid-19-Todeszahlen deutlich höher sein könnten, als die bisher offiziell genannten 27.117 Verstorbenen!

Die Gegenprobe ist relativ einfach und damit zwar auch ungenau, aber sie gibt zumindest einen groben Hinweis:

Die allgemeine Sterblichkeit (also alle Toten) in Spanien in den zwei Monaten von Mitte März bis Mitte April ist um 55,2% angestiegen.
Man hatte für diese Periode 77.817 Tote erwartet. Eingetreten und offiziell für tot erklärt wurden 120.851 Menschen, das heisst es gab 55% mehr Todesfälle als erwartet worden waren, oder 43.035 als Zahl.

Die Zahlen erfasst das „Sistema de Monitorización de la Mortalidad diaria“ (MoMo). Sie kommen von den 3.929 Zivil-Registern, die dem Justizministerium unterstehen.

Alleine am heutigen Mittwoch sind 13.250 weitere Tote gemeldet worden. Das wird mit Verspätung durch Überlastung in den schlimmsten Momenten der Pandemie begründet. Der größte Anteil dieser Nachmeldungen, nämlich 8.514 kommt aus Katalonien. In dieser Autonomie haben sich die realen Todeszahlen in dieser Pandemie gegenüber den erwarteten Zahlen mit +96% fast verdoppelt! Sie erwarteten 12.195 Todesfälle und bekamen in der Realität 23.860 Todesmeldungen! Das ist aber nicht die Ausnahme. Praktisch in allen Comunidades und Autonomien sind die Todesmeldungen in diesen zwei Monaten explodiert.

Offiziell gibt es Stand heute, 27. Mai 2020, in Spanien 27.117 Corona-Todesopfer. Die nachgemeldeten 43.035 Toten können vielleicht nicht in Summe vollständig als Corona-Opfer gewertet werden, der allergrößte Teil von ihnen aber wohl schon, zumindest bis es eine andere plausible Erklärung gibt?

Bürokratie-Chaos, Schlamperei, Politik, eine hohe Dunkelziffer der unerkannt am Covid-19-Virus gestorbenen, und, und, und…

Suchen Sie sich einen Grund aus, vielleicht gibt es auch einen Cocktail von Gründen in Spanien?
______
https://www.elmundo.es/ciencia-y-salud/salud/2020/05/27/5ece497421efa07c288b45bc.html


Sehr relative Covid-19-Zahlen, besonders in der spanischen Autonomie Katalonien?

26. Mai 2020

Die spanischen Autonomien und Comunidades melden (normalerweise!) ihre Covid-19-Zahlen TÄGLICH an Sanidad nach Madrid. In der notorisch rebellischen nordostspanischen Autonomie Katalonien holpert es offenbar ein wenig mit der Kommunikation und der Interpretation dieser Daten. Was gehen die Madrid überhaupt an, hä?

Jedenfalls sollen „wegen Schwierigkeiten“ 2 Tage lang überhaupt keine Daten nach Madrid übertragen worden sein. Dann gab es tägliche Differenzen bei den Todeszahlen von 14, 15 und 1 und am vergangenen Freitag wurden dann „auf einen Schlag“ 688 Tote mehr gemeldet, davon 635 alleine aus Katalonien? Sanidad erkannte davon lediglich 56 an? Dies geschah ausgerechnet in jener kritischen Zeit als Sanidad täglich die Infektions- und Todeszahlen verkündete um den Wechsel von der Phase 0 zur Phase 1 der Covid-19-Pandemie zu begleiten, zu begründen, zu rechtfertigen?

Am Freitag, den 22. Mai wurden 28.628 Tote gemeldet, am Vortag, Donnerstag, den 21. Mai wurden 27.940 Tote gemeldet. Von der Differenz von 680 Toten kamen 635 wie erwähnt aus Katalonien und der Rest, anstatt des Restes von 45 Toten wurden 56 Tote von Sanidad „anerkannt“? Was steckt hinter diesem Zahlenchaos? Absicht, Infamie, Unfähigkeit? Wenn ja, an welcher Stelle in wessen Kompetenz genau? Sanidad behauptete, die Autonomien hätten alte Fälle (doppelt, also zweimal) gemeldet?

Die katalanischen Daten sind sogar von Sanidad in einer PK öffentlich angezweifelt worden. Es gäbe einen bekannten Covid-19-Ausbruch in einem Teil Kataloniens, von dem man Kenntnis habe und der sich nicht in den gemeldeten Zahlen widerspiegele! Das wären dann also keine statistischen Zahlenprobleme, sondern „hohe Politik“!

Mit anderen Worten: CAT-SEP-Politiker spielten wissentlich mit der Gesundheit, nicht nur der Katalanen, sondern der Gesundheit ALLER Spanier! Die (berüchtigte) autonome Gesundheitsministerin Alba Vergés bestätigte diese politischen Spielchen (vermutlich ungewollt?) als sie sagte, Katalonien melde täglich die Zahl der Verdachtsfälle, der Infizierten und der Todesfälle nach Madrid, habe aber viel mehr Daten und deshalb den besseren Überblick über die reale, die wahre Lage der Covid-19-Pandemie in CAT ( ätsch, Madrid)!

______
https://www.elmundo.es/ciencia-y-salud/salud/2020/05/22/5ec817dcfc6c83c5148b4623.html


Corona-Einsatz der spanischen Armee überzeugte ALLE Autonomien, sogar die Katalanen!

14. April 2020

Im Zuge der Bekämpfungsmaßnahmen der Corona-Krise waren Spezialeinheiten der spanischen Armee in ALLEN Teilen des Landes aktiv.

Die CAT-SEP’s um den „unfähigen Tropf“ Quim Torra, den seit Corona abgetauchten „digitalen Präsidenten“ Carles Puigdemont und deren drittklassigen Autonomie-Ministerriege, taten alles was in ihrer zugegeben eher geringen Kraft lag um die „feindliche Besatzungsarmee“ Spaniens zu stoppen:

Sie wollten sie gar nicht in der Autonomie sehen.

Sie sollte Katalonien von außen blockieren, die Autonomie so „Corona-faktisch“ als unabhängig anerkennen.

Dann, einmal IN der Autonomie befindlich, entdeckten die Armee Zustände in Alten- und Pflegeheimen, die so unsäglich waren, daß die CAT-SEP’s beschlossen VOR der spanischen Armee erst einmal mit eigener Polizei (den Mossos), der Feuerwehr und der Heilsarmee(=Fake!) nach dem Rechten, bzw. den Toten und Verlassenen in den Einrichtungen zu sehen um die Zustände unter der Decke zu halten, sie der medialen Information zu entziehen.

Dann bemängelte man die Notlazarette, „weil die Zeltwände hatten und keine festen Wände“ (und wahrscheinlich keine Beschilderung ausschließlich in katalanischer Sprache=FAKE!)

Letztlich scheiterten die CAT-SEP’s mit ihrem üblichen, sektierisch-korrupten Infantilismus. Die Katalanen bekundeten in der GAD3-Umfrage zwar den niedrigsten Zustimmungswert ALLER Autonomien und Regionen aber mit 86% der Zustimmung sahen 4 von 5 Katalanen den Einsatz „ihrer“ spanischen Armee positiv, 9% hatten keine Meinung und nur 5% bewerteten die Armee als schlecht!

Eine schallendere Ohrfeige für die CAT-SEP’s ist kaum vorstellbar und auch die Zufriedenheit mit der Regierung des Quim Torra dürfte wohl auf einem absoluten Tiefpunkt sein? Drohte der nicht immer mit Neuwahlen? Man hört gar nichts mehr davon…

______
https://www.dolcacatalunya.com/2020/04/el-78-de-los-catalanes-estan-encantados-con-la-actuacion-del-ejercito-en-la-crisis-sanitaria/


CAT-Sep-Putschisten: Corona macht frei!

19. März 2020

Nun haben also ALLE Verurteilten des 7-Sekunden-Putsches vom 01-O-2017 den Freigängerstatus erhalten und dann kommt da dieses „spanische Virus“, dieses Corona-Virus aus Madrid! Ausnahmezustand mit Ausgangssperre in Spanien ist die Folge. Da würde man ja annehmen, die Wege von und zur Arbeit sind ja bekanntlich erlaubt, es ginge alles so weiter, aber weit gefehlt! Es ist auch nicht so, daß die Freigänger nun zu ihrem eigenen und dem Schutz ihrer Mitmenschen zurück in ihr Corona-freien Luxuszellen müssten, noch weiter gefehlt!

Die Gefängnisverwaltung obliegt in Katalonien bekanntlich den rebellischen CAT-Sep’s selbst, was sich auch in diesem Fall wieder als erstaunlich praktisch erweist. Man stellt fest, daß wegen Corona in den katalanischen Gefängnissen mehr Platz benötigt würde und man die leerstehenden Zellen der Freigänger nur von Freitag Abend bis Montag Früh benötigt, ein inakzeptabler Luxus. Man „verdonnert“ also diese Häftlingsgruppe ihre Wochenenden künftig bei sich zu Hause zu verbringen, Hausarrest in der Familie!
Dazu kann man ihnen bis zu 7 Tage am Stück und bis zu 14 Tagen im Jahr Urlaub gewähren. Ist diese Zeit verstrichen, wird einfach neuer Urlaub erteilt!

Solange es keine (natürlich für diese Putsch-Helden vollkommen unzumutbare) mobilen GPS-Sender vorhanden sind, begnügt sich die Gefängnisverwaltung mit einem simplen Telefonanruf bei den „Häftlingen“, der ihre Anwesenheit zu Hause ausreichend dokumentieren soll?

Da könnte es dann, rein theoretisch natürlich, einen AB-Text der folgenden Art geben:

„Hallo, hier spricht Oriol Junqueras. Ich bin natürlich zuhause, großes Ehrenwort, kann aber im Moment leider nicht ans Telefon gehen, da ich gerade – wie ich es ja schon mehrfach öffentlich gesagt habe – einen neuen CAT-Sep-Putsch plane!“

______
https://www.abc.es/espana/abci-presos-tercer-grado-y-mismo-regimen-podran-estar-casa-control-telefonico-202003190102_noticia.html


Katalanischer Autonomiepräsident Quim Torra, JxCat, und sein Vizepräsident Pere Aragonès, ERC, beide Corona-infiziert!

16. März 2020

Torra soll sich seine ihm zustehende Dienstwohnung neben der Generalitat d’Catalunya als Quarantäne-Rückzugsort genommen haben. Wo Aragonès sich derzeit aufhält ist mir nicht bekannt. Unabhängig von unseren diametral unterschiedlichen politischen Standpunkten wünsche ich den Beiden, wie allen anderen Infizierten auch, einen milden Verlauf und schnelle Genesung!

Das Corona-Virus macht zwischen den Parteien der Politiker keinen Unterschied: So wurde auch die Infizierung der Präsidentin der Comunidad de Madrid, Isabel Díaz Ayuso mit dem coronavirus gemeldet.

In Galizien und dem Baskenland wurden heute, nach Absprache mit allen Parteien, die eigentlich anstehenden Autonomiewahlen wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt! Ein neuer Wahltermin soll ebenfalls mittels Absprache aller Parteien festgelegt werden, so bald die medizinische Situation dies erlaubt. Die aktuellen Regierungen arbeiten solange kommisarisch weiter.


Separatismus in Corona-Zeiten.

15. März 2020

Die Corona Pandemie dürfte wohl das momentan weltweit bewegendste Ereignis sein, sollte man denken? Das gilt im medizinischen, sozialen, wirtschaftlichen, aber halt auch im politischen Bereich, denn letztlich wird alles zur Politik gemacht, zumindest versucht und/oder interpretiert.

Dies gilt grundsätzlich überall und damit auch im dezentralisierten Spanien ebenso wie im föderalen Deutschland. Wenn man verfolgt, wie lange die Diskussion über die vorbeugende Schließung von Schulen, Kindergärten und Kitas in Deutschland dauerte, bis nach einigen Tagen die seuchenmedizinisch geforderten Maßnahmen dann doch im ganzen Bundesgebiet galten, zeigt dies die Systemimmanenten Schwächen des Föderalismus, mit dem wir grundsätzlich bisher ganz gut lebten in Deutschland.

Für Spanien gilt dies im Prinzip zwar auch, die Lage wird durch existierende politisch-kriminelle Konflikte, will sagen Ansprüche und Forderungen, die nicht durch Verfassung, Recht und Gesetz gedeckt sind, wie z.B. Banküberfälle und Separatismus , nicht gerade erleichtert.

Zuerst hat die Regierung Sánchez/Iglesias offenbar in voller Kenntnis der Corona-Pandemie wissentlich die Demos des 8. März durchgeführt, weil ihr diese für eigene politische Propagandazwecke offenbar wichtiger waren als die Gesundheit der Bevölkerung? Dabei hat sich die Ministerin Irene Montero, Lebenspartnerin des Vizepräsidenten Pablo Iglesias, mit Corona infiziert und musste folglich zusammen mit Iglesias in häusliche Quarantäne. Dieser nahm aber persönlich an der ganztägigen Krisensitzung teil und nicht etwa per Telekonferenz und gab dadurch ein Negativbeispiel des erwünschten öffentlichen Verhaltens und vermutlich unfreiwillig(?) ein Zeichen des grundsätzlichen Misstrauens in dieser Regierung, sowie der eigenen Unersetzlichkeit? Inzwischen ist auch die Ehefrau des Präsidenten Sánchez positiv getestet, wodurch Präsident und der einzige männliche Vizepräsident eigentlich in Quarantäne müssten und Spanien von den „nur“ drei (3!) verbleibenden, „gesunden“ Vizepräsidentinnen regiert werden müsste, wenn die Alpha-Regierungs-Machos diesen Gedanken ertrügen?

Dann erfolgte die Erklärung des Notstandes, die der Zentralregierung zusätzlich Kompetenzen „zum Durchregieren“  und zum Zugriff auf autonome Polizeien und Strukturen gab. Dieser Umstand löste reflexartig Widerstand in Katalonien und im Baskenland aus. In Katalonien hatten sich die zuständigen Autonomieminister ein Wettrennen im öffentlichen Bekunden der eigenen Inkompetenz und der separatistisch-propagandistischen Gehirnwäsche geliefert. In Igualada handele es sich um ein anderes Virus, eine katalanische Variante vermutlich, die nur durch die CAT-Sep’s des Quim Torra diagnostiziert und behandelt werden könne, wobei Spanier arg störten? Es wurde gelogen, beschwichtigt aber auch verzweifelt herumgeheult und gejammert, aber stets im katalanischen „Wir-sind-wir-Modus“!

Die Gegenforderung der CAT-Sep-Autonomieregierung des Quim Torra bestand in territorialer Abriegelung Kataloniens von Spanien, des Sperrens aller Transitverbindungen von Straßen und Schienen und natürlich der katalanischen Flughäfen. Das Corona-Virus sollte also zur Abspaltung Kataloniens von Spanien genutzt werden. All dies durch katalanische Kräfte, die natürlich wie alles im öffentlichen Katalonien durch spanische Steuergelder  und/oder Kredite die niemals zurückgezahlt würden, zu finanzieren sei, kurz der Forderung: „Draussen bleiben, Zahlen und Klappe halten!“

Die Separatisten behaupten quasi, daß sich hinter dem ins „heile Katalonien“ eindringenden Corona-Virus gefährliche spanische Horden verbärgen, die ihnen mühsam erkämpfte Kompetenzen rauben wollten! Sie forderten statt dessen eine bürokratische Zusammenarbeit an der katalanischen Grenze auf Augenhöhe und vermutlich in katalanischer Sprache, weil sie die spanische Fremdsprache, dieses merkwürdig klingende Castellano, nach Jahrzehnten katalanischer Gehirnwäsche kaum noch verstünden? Ich gebe zu, so deutlich haben sie es nicht gesagt, aber darauf läuft es am Ende hinaus: „Independencía con Corona!“

Sollte dieser Maximalforderung nicht sofort entsprochen werden, dann könnte der durchgeknallte Quim Torra ja noch mit einer eigenen Währung, vermutlich die „Corona“, die katalanische Krone, drohen. Das käme gewiss gut in Separatistenkreisen? Ein bißchen stört bei diesen Plänen die Ankündigung von SEAT, ihre größte Fabrik in Katalonien, den Standort Martorell bei Barcelona für vorerst 5 Wochen zu schließen und zehntausende Mitarbeiter nach Hause zu schicken?

Übrigens haben knapp 130.000 Teilnehmer an einer Online-Befragung in der separatistischen LA VANGUARDIA dem „spanischen“ Ausnahmezustand zu 92% zugestimmt. Da müssen Quim Torra und seine Separatisten-Sekte wohl noch viel Überzeugungsarbeit leisten?

______
https://www.lavanguardia.com/politica/20200314/474131827675/govern-cataluna-estado-alarma-coronavirus-invasion-competencias.html


Nationalkatalanistische Separationsfaschisten wollen (laut TC) verfassungswidrig den öffentlichen Gebrauch der katalanischen Sprache erzwingen!

10. März 2020

Freiwillige Spitzel der Generalitat sind unterwegs um emsig alle Geschäfte, Lokale oder andere Einrichtungen anzuzeigen, die in ihrer Kommunikation nicht primär das Katalan betreiben. Dies haben sie 2019 ganze 94-mal getan, dabei die magische Zahl hundert nur knapp verfehlt und dabei rund 56.000 €uro Strafgelder eingetrieben, ungeachtet der Tatsache, daß das Verfassungericht dies schon zweimal als unzulässig, also verfassungswidrig erklärt hat! Es hatte schon 2014 geurteilt, daß im privaten Rahmen zwischen Individuen, also z.B. zwischen Anbieter und Käufer, der Gebrauch einer der beiden offiziellen Sprachen einer Autonomie nicht erzwungen werden dürfe! Das kann doch einen Nationalkatalanistischen Separationsfaschismus-Fanatiker nicht erschüttern…
https://cronicaglobal.elespanol.com/politica/generalitat-alcanza-su-cifra-record-multas-linguisticas_325680_102.html?fbclid=IwAR2S7YwQUO8L8fbth09GeYQBfEVU0TN-bArDnGahU8bPCKOa994al7lCWcE


Covid-19 Alarm? Gelten keine französischen Gesetze mehr? Ist Perpignan schon katalanisch?

29. Februar 2020

Heute hat Carles Puigdemont alias „el Motxo“ seine Versammlung der virtuellen katalanischen Republik im (französischen?) Perpignan abgehalten. Perpignan ist die Hauptstadt des südfranzösischen Départements Pyrénées-Orientales in der Region Okzitanien und hat 120.158 Einwohner (https://de.wikipedia.org/wiki/Perpignan).

Es kam zur üblichen Massenveranstaltung mit laut den CAT-Sep’s angeblich 150.000 Teilnehmern, während die französische Polizei nur 100.000 verstrahlte Katalanen gezählt haben wollte. Diese seien mit 600 von der ANC gecharterten Bussen, mit der Bahn, etwa 450 Wohnmobilen und rund 10.000 Privat-PKWs angereist und hätten an der französischen Grenze 6km lange Staus ausgelöst und 30km weiter nördlich, an der A9-Abfahrt 41 Perpignan-Nord das Chaos verursacht. Die Bevölkerung Perpignans hat sich quasi an einem einzigen Tag mehr als verdoppelt! Die haben sich dann vermutlich alle zur Begrüßung die Hände geschüttelt, sich umarmt, geküsst und angehustet?

Puigdemont, Comín und Ponsati waren Gestern schon angekommen und hatten ein Rugby-Spiel besucht, der Motxo habe angeblich zum ersten Mal seit seiner Flucht vor 3 Jahren seine Mutter gesehen? Die konnte oder wollte anscheinend nicht nach Brüssel reisen?

In Perpignan stehen Kommunalwahlen an und der Macron-Kandidat der LREM mit dem katalanischen Allerweltsnamen „Pujol“ (kein Witz!) hat „den Motxo“ offiziell empfangen und als seinen Freund bezeichnet!

Während sich hier trotz der anreisenden Massen die Zerstrittenheit und Spaltung der CAT-Sep’s klar abzeichnete, Puigdemonts JxCat überpräsentiert mit seinem Nachfolger Quim Torra und dessen Vor-Vorgänger Artur Mas, waren von der ERC nur zweitrangige Chargen vor Ort. Von den Anarcho-CUP war gleich gar keine/r präsent in Perpignan.

Puigdemont bezeichnete diese Ecke Frankreichs als Teil Kataloniens und fühlte sich sogleich „zu Hause“!

Während dessen rief in Paris vor TV-Kameras der Gesundheitsminister Olivier Véran wegen aktuell 73 Erkrankungen den covid-19 Notstand aus und verbot im gesamten französischen Territorium ALLE Versammlungen jeglicher Art mit mehr als 5.000 Teilnehmern! In Restfrankreich fallen Sportereignisse wie der Halbmarathon von Paris aus, Fußballspiele finden in leeren Geisterstadien statt. Traditionelle Agrarmessen werden abgesagt, mit Mensch und Tier bereits vor Ort!

Von einer Absage des Götzendienstes der CAT-Sep-Sekte in Perpignan wurde mir nichts bekannt. Offenbar fällt diese Gegend nicht mehr in die Zuständigkeit des französischen Gesundheitsministers Olivier Véran?

Sollte unter den CAT-Sep’s in Perpignan auch nur einer (1!) als positiv nachgewiesen werden, dann müssten man 100-150.000 doch eigentlich vor Ort in Perpignan in Quarantäne nehmen und zwar INKLUSIVE Puigdemont, Comín und Ponsati und dem ganzen CAT-Sep-Fußvolk. Übrigens, das ist jetzt „nicht rein satirisch gemeint“ von mir, denn in Barcelona, wo ein Gutteil der 100-150.000 verstrahlten Katalanen der CAT-Sep-Sekte herkommt, hat es in den letzten drei Tagen drei neue positiver Fälle mit Chovid-19 Virus gegeben. Das muss geradezu eine Hochburg des Virus sein?

Übrigens, die separatistischen Korsen schauen sich in Bastia auf ihrer französischen Insel in Anwesenheit der katalanischen ANC-Führerin Paluzie die Großmut der Franzosen hinsichtlich der Katalanen interessiert an… (Falsch, das war nicht heute!)
______
https://france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/pyrenees-orientales/meeting-carles-puigdemont-pres-100000-personnes-attendues-perpignan-1793265.html

https://france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/pyrenees-orientales/barcelone-manuel-valls-anti-independantistes-catalans-denoncent-meeting-puigdemont-perpignan-1793123.html


Sánchez, Iglesias und Torra biegen sich Verfassung und Justiz Spaniens zurecht!

28. Februar 2020

Als im vergangenen Herbst die Urteile gegen die Putschisten des 1-O-2017 gesprochen wurden, da riegelten Realisten sofort ab: „Im kommenden Frühjahr sind die alle wieder ‚raus!“ Genau so kam es!

Als „Vorletzte“ wurden in den letzten Tagen auch Oriol Junqueras und Raoul Romeva zu Freigängern erklärt, die tagsüber das Gefängnis verlassen dürfen „um entweder zu arbeiten, oder um Angehörige zu pflegen“. Dieser Status 100.2 der Gefängnisregeln,  bedeutet den 2. Grad vorzeitig verknüpft mit den Freiheiten, die eigentlich erst mit dem 3. Grad nach Verbüssung von 40% der Haftzeit verbunden sind, obliegt der Kompetenz der CAT-Sep-Generalitat des Quim Torra und dieser hatte ihn schon vor Weihnachten lauthals angekündigt. Jetzt sitzen von den „Golpisten“ des Staatsstreiches nur noch die zwei „Allerletzten“ CAT-Sep-Figuren Rull und Turull in Haft ohne Ausgang…

Allen Spaniern wird so klar und unmißverständlich mitgeteilt, daß es zwei Sorten von Häftlingen gibt in katalanischen Gefängnissen. Da gibt es die normalen, (laut TV3 wahrscheinlich spanisch-sprechenden?) Gesetzesbrecher und da sind die unschuldig politisch verfolgten Luxus-Hotel-Bewohner der verurteilten CAT-Sep’s, denen es trotz ihren Luxus-Haftbedingungen langweilig wird und die deshalb dringend unter die Menschen müssen. Kann man doch verstehen, oder?

Dazu gibt es da jetzt zusätzlich „diesen Tisch“, „la mesa“, an dem die halbe Regierung Sánchez munter mit den wildesten, auch untereinander zerstrittenen, CAT-Sep’s verhandelt „über Gott und die Welt“ wie z.B. die Abschaffung der Monarchie, die rückwirkende Änderung der Verfassung und entsprechender Auflösung von Urteilen des Obersten Gerichtes, die Unabhängigkeit Kataloniens und anderen Dingen…

Man muss sich das einmal in Ruhe vorstellen: Sánchez führt eine Minderheitsregierung die – ohne die Zustimmung der anderen Tischseite – nicht einmal einen Haushalt verabschieden kann. Er repräsentiert keine regierungsfähige Mehrheit der Spanier. Auf der anderen Seiten sitzen die untereinander zerstrittenen CAT-Sep’s von JxCAT, ERC und CUP aber auch völlig ungewählte Figuren und versuchen sich gegenseitig an radikalen Forderungen zu übertreffen. Die CAT-Sep’s entsprechen allerdings nur einem guten Drittel ALLER Katalanen. Daraus folgt: Eine Mehrheit der Spanier UND der Katalanen wird NICHT an diesem Tisch vertreten. Dafür fließen vielleicht indirekt die Interessen lateinamerikanischer Drogendiktaturen, des Irans, Russlands und Chinas ein, zu denen Teile der Sánchez-PSOE/UP-Koalition und die CAT-Sep’s Kontakte haben, zumindest gehabt haben. Klingt wild, finden Sie?

Nun, was geschah z.B. kürzlich in jener Nacht des 19. auf den 20. Januar 2020 auf dem Flughafen Adolfo Suarez Madrid-Barajas, als die venezuelanische Vize-Präsidentin Delcy Rodríguez geltende EU-Sanktions-Regeln verletzend auf EU-Territorium landete, vom Sánchez-Verkehrsminister José Luís Ábalos samt ihrer 20(!) Koffer unkontrolliert in den sich auf spanischem Territorium liegenden VIP-Bereich geleitet wurde und erst am nächsten Morgen wieder unkontrolliert (mit allen 20 Koffern im Linienflieger?) über arabische Emirate nach Istanbul weiterflog? Was war bloß in all den Koffern? Delcys Schuhe? Drogen? Drogengelder? Flogen alle 20 Koffer weiter oder blieben welche in Madrid? Gab es weitere Personen in Ábalos Begleitung, die unkontrolliert auf dem Flughafen „herumturnten“? Ábalos kam über mehrere Tage „scheibchenweise“ mit dieser Wahrheit(?) heraus, nachdem er Anfangs nur einen verbalen 25-Minuten-Quickie im Privatjet von Delcy Rodríguez gehabt haben wollte…

Einem Wachmann des Sicherheitspersonals des Flughafens, der diese Vorkommnisse notariell berichtete, bekam zur Strafe umgehend 2 Monate Berufsverbot und entsprechend keine Bezahlung für diese Zeit! (Eine alternative Gewerkschaft hat für den 12. März um 12:00 Uhr vor dem Ministerium des José Luis Ábalos zu einer Unterstützungsdemo für den abgestraften Wachmann aufgerufen, die monatlich wiederholt werden soll!)

Dieser ganze „Tisch“ findet übrigens außerhalb der genau vorgesehenen und existierenden verfassungsrechtlich geregelten Strukturen für Verhandlungen und Kommunikation zwischen Zentralregierung und Autonomien statt, die existieren UND FÜR ALLE GLEICH GELTEN.

So gut wie alles, was da evtl. vereinbart werden wird, wird also verwaltungsjuristisch anfechtbar sein! Es gibt seit Gestern eine Zentralregierung mit subalternen Autonomieregierungen und eine katalanische CAT-Sep-Regierung auf Augenhöhe, die wie Regierungen von Drittstaaten im Regierungssitz Moncloa mit allen Ehren empfangen werden. Werden sich die anderen Autonomien diese unterschiedliche Abfertigung (und wie lange?) gefallen lassen oder reizt das nicht geradezu zur künftigen erfolgversprechenden Aufsäßigkeit von Autonomien?

Pedro Sánchez hat in der Zeit seiner gesamten politischen Existenz – wie einem Roten Faden gleich – einen sehr pragmatisch-kreativen Umgang mit der Wahrheit gepflegt, in Süddeutschland würde man über solch einen Politiker sagen, „der lügt, wenn er das Maul aufmacht!“

Seine Amtsvorgänger als spanische Präsidenten Felipe González, PSOE und José María Aznar, PP bewerteten auf dem gleichzeitig in Madrid stattfindenden 1. Nationalen Kongress der Zivilgesellschaft den Tisch, „la mesa“ von Sánchez und Torra als verheerend (Aznar) oder als „reine Schauveranstaltung für die nächsten Autonomiewahlen und in Wahrheit geschähe dort gar nichts“ (González).

Einig waren sich die beiden Ex-Präsidenten immerhin darüber, die Untreue zur Verfassung durch Nationalseparatisten (egal woher!) zu verurteilen und zu bestrafen und jede Reform der Verfassung zurückzuweisen, die lediglich die Interessen der Nationalseparatisten bediene!

Felipe González ging sogar so weit, auf dem Kongress in Madrid  öffentlich anzukündigen, in eine etwaige Verfassungsänderung passten KEINE RÜCKWIRKENDEN Amnestien von Verfassungsbrechern und KEINE SELBSTBESTIMMUNG von Separatisten, und falls Sánchez dies plane, würde er, González, dagegen öffentlich ankämpfen und dagegen stimmen.

Aznar sieht den Pakt von 1978 über die Einführung der Demokratie im Nach-Franco-Spanien zerstört, da ein Teil der Bevölkerung das Vertrauen in die Instituitionen verloren hätte!

––––––
https://www.abc.es/espana/abci-aznar-devastadora-mesa-sanchez-y-torra-y-gonzalez-cree-no-paso-nada-202002271129_noticia.html

https://www.abc.es/espana/abci-junqueras-y-romeva-unen-club-1002-para-salir-carcel-trabajar-202002272317_noticia.html