CAT-Sep-Putschisten: Corona macht frei!

19. März 2020

Nun haben also ALLE Verurteilten des 7-Sekunden-Putsches vom 01-O-2017 den Freigängerstatus erhalten und dann kommt da dieses „spanische Virus“, dieses Corona-Virus aus Madrid! Ausnahmezustand mit Ausgangssperre in Spanien ist die Folge. Da würde man ja annehmen, die Wege von und zur Arbeit sind ja bekanntlich erlaubt, es ginge alles so weiter, aber weit gefehlt! Es ist auch nicht so, daß die Freigänger nun zu ihrem eigenen und dem Schutz ihrer Mitmenschen zurück in ihr Corona-freien Luxuszellen müssten, noch weiter gefehlt!

Die Gefängnisverwaltung obliegt in Katalonien bekanntlich den rebellischen CAT-Sep’s selbst, was sich auch in diesem Fall wieder als erstaunlich praktisch erweist. Man stellt fest, daß wegen Corona in den katalanischen Gefängnissen mehr Platz benötigt würde und man die leerstehenden Zellen der Freigänger nur von Freitag Abend bis Montag Früh benötigt, ein inakzeptabler Luxus. Man „verdonnert“ also diese Häftlingsgruppe ihre Wochenenden künftig bei sich zu Hause zu verbringen, Hausarrest in der Familie!
Dazu kann man ihnen bis zu 7 Tage am Stück und bis zu 14 Tagen im Jahr Urlaub gewähren. Ist diese Zeit verstrichen, wird einfach neuer Urlaub erteilt!

Solange es keine (natürlich für diese Putsch-Helden vollkommen unzumutbare) mobilen GPS-Sender vorhanden sind, begnügt sich die Gefängnisverwaltung mit einem simplen Telefonanruf bei den „Häftlingen“, der ihre Anwesenheit zu Hause ausreichend dokumentieren soll?

Da könnte es dann, rein theoretisch natürlich, einen AB-Text der folgenden Art geben:

„Hallo, hier spricht Oriol Junqueras. Ich bin natürlich zuhause, großes Ehrenwort, kann aber im Moment leider nicht ans Telefon gehen, da ich gerade – wie ich es ja schon mehrfach öffentlich gesagt habe – einen neuen CAT-Sep-Putsch plane!“

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https://www.abc.es/espana/abci-presos-tercer-grado-y-mismo-regimen-podran-estar-casa-control-telefonico-202003190102_noticia.html


Ausnahmezustand verbietet „Semana Santa“ in Spanien!

17. März 2020

Die Semana Santa, die „Heilige Woche“, in Deutschland schnöde die Karwoche genannt, ist eine ritualisierte Massenbewegung in der Millionen Spanier ihre Familien und damit ihre Wurzeln besuchen, überall im Land. Technisch betrachtet eine verkehrtechnische Herausforderung mit immer neuen Superlativen des Verkehrsaufkommens und damit zwangsläufig verbunden, mit hohen Unfalls-, Verletzungs- und Todesraten.

Dies dürfte in diesem Jahr 2020 total anders werden, denn der Ausnahmezustand wegen der Coronavirus Pandemie „Covid-19“ verbietet schlichtwegs dieses soziale Massenphänomen! Millionen Spanier werden sich NICHT mit Eltern, Geschwistern, Familien und Freunden treffen können und dies in einem Land, wo Familie und Freunde einen ganz besonderen, lebenslangen Stellenwert besitzen…

Ein paar Zahlen zu diesem Phänomen: Im letzten Jahr 2019 bewegten sich in der Semana Santa 15 Millionen Spanier in Pkw’s auf den Straßen, 6 Millionen in Bussen, 5 Millionen in Flugzeugen und 3 Millionen in Zügen. Sie wollten rituell Familie und Freunde besuchen. Das ist für 2020 vollkommen abgesagt!

Zwar haben die traditionell daran beteiligten religiösen Zentren in Andalusien wie Sevilla, Málaga o Murcia ohnehin bereits alle religiösen Veranstaltungen abgesagt, aber es ist, das heisst es war, auch zugleich immer ein Ausnahmezustand an Feiern, dessen Preis an Staus und Unfällen und Todesfällen (27 Tote in 2019!) auch stets akzeptiert wurde ohne die Aktion in Frage zu stellen. Dies wird in 2020 anders sein…


Katalanischer Autonomiepräsident Quim Torra, JxCat, und sein Vizepräsident Pere Aragonès, ERC, beide Corona-infiziert!

16. März 2020

Torra soll sich seine ihm zustehende Dienstwohnung neben der Generalitat d’Catalunya als Quarantäne-Rückzugsort genommen haben. Wo Aragonès sich derzeit aufhält ist mir nicht bekannt. Unabhängig von unseren diametral unterschiedlichen politischen Standpunkten wünsche ich den Beiden, wie allen anderen Infizierten auch, einen milden Verlauf und schnelle Genesung!

Das Corona-Virus macht zwischen den Parteien der Politiker keinen Unterschied: So wurde auch die Infizierung der Präsidentin der Comunidad de Madrid, Isabel Díaz Ayuso mit dem coronavirus gemeldet.

In Galizien und dem Baskenland wurden heute, nach Absprache mit allen Parteien, die eigentlich anstehenden Autonomiewahlen wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt! Ein neuer Wahltermin soll ebenfalls mittels Absprache aller Parteien festgelegt werden, so bald die medizinische Situation dies erlaubt. Die aktuellen Regierungen arbeiten solange kommisarisch weiter.


Separatismus in Corona-Zeiten.

15. März 2020

Die Corona Pandemie dürfte wohl das momentan weltweit bewegendste Ereignis sein, sollte man denken? Das gilt im medizinischen, sozialen, wirtschaftlichen, aber halt auch im politischen Bereich, denn letztlich wird alles zur Politik gemacht, zumindest versucht und/oder interpretiert.

Dies gilt grundsätzlich überall und damit auch im dezentralisierten Spanien ebenso wie im föderalen Deutschland. Wenn man verfolgt, wie lange die Diskussion über die vorbeugende Schließung von Schulen, Kindergärten und Kitas in Deutschland dauerte, bis nach einigen Tagen die seuchenmedizinisch geforderten Maßnahmen dann doch im ganzen Bundesgebiet galten, zeigt dies die Systemimmanenten Schwächen des Föderalismus, mit dem wir grundsätzlich bisher ganz gut lebten in Deutschland.

Für Spanien gilt dies im Prinzip zwar auch, die Lage wird durch existierende politisch-kriminelle Konflikte, will sagen Ansprüche und Forderungen, die nicht durch Verfassung, Recht und Gesetz gedeckt sind, wie z.B. Banküberfälle und Separatismus , nicht gerade erleichtert.

Zuerst hat die Regierung Sánchez/Iglesias offenbar in voller Kenntnis der Corona-Pandemie wissentlich die Demos des 8. März durchgeführt, weil ihr diese für eigene politische Propagandazwecke offenbar wichtiger waren als die Gesundheit der Bevölkerung? Dabei hat sich die Ministerin Irene Montero, Lebenspartnerin des Vizepräsidenten Pablo Iglesias, mit Corona infiziert und musste folglich zusammen mit Iglesias in häusliche Quarantäne. Dieser nahm aber persönlich an der ganztägigen Krisensitzung teil und nicht etwa per Telekonferenz und gab dadurch ein Negativbeispiel des erwünschten öffentlichen Verhaltens und vermutlich unfreiwillig(?) ein Zeichen des grundsätzlichen Misstrauens in dieser Regierung, sowie der eigenen Unersetzlichkeit? Inzwischen ist auch die Ehefrau des Präsidenten Sánchez positiv getestet, wodurch Präsident und der einzige männliche Vizepräsident eigentlich in Quarantäne müssten und Spanien von den „nur“ drei (3!) verbleibenden, „gesunden“ Vizepräsidentinnen regiert werden müsste, wenn die Alpha-Regierungs-Machos diesen Gedanken ertrügen?

Dann erfolgte die Erklärung des Notstandes, die der Zentralregierung zusätzlich Kompetenzen „zum Durchregieren“  und zum Zugriff auf autonome Polizeien und Strukturen gab. Dieser Umstand löste reflexartig Widerstand in Katalonien und im Baskenland aus. In Katalonien hatten sich die zuständigen Autonomieminister ein Wettrennen im öffentlichen Bekunden der eigenen Inkompetenz und der separatistisch-propagandistischen Gehirnwäsche geliefert. In Igualada handele es sich um ein anderes Virus, eine katalanische Variante vermutlich, die nur durch die CAT-Sep’s des Quim Torra diagnostiziert und behandelt werden könne, wobei Spanier arg störten? Es wurde gelogen, beschwichtigt aber auch verzweifelt herumgeheult und gejammert, aber stets im katalanischen „Wir-sind-wir-Modus“!

Die Gegenforderung der CAT-Sep-Autonomieregierung des Quim Torra bestand in territorialer Abriegelung Kataloniens von Spanien, des Sperrens aller Transitverbindungen von Straßen und Schienen und natürlich der katalanischen Flughäfen. Das Corona-Virus sollte also zur Abspaltung Kataloniens von Spanien genutzt werden. All dies durch katalanische Kräfte, die natürlich wie alles im öffentlichen Katalonien durch spanische Steuergelder  und/oder Kredite die niemals zurückgezahlt würden, zu finanzieren sei, kurz der Forderung: „Draussen bleiben, Zahlen und Klappe halten!“

Die Separatisten behaupten quasi, daß sich hinter dem ins „heile Katalonien“ eindringenden Corona-Virus gefährliche spanische Horden verbärgen, die ihnen mühsam erkämpfte Kompetenzen rauben wollten! Sie forderten statt dessen eine bürokratische Zusammenarbeit an der katalanischen Grenze auf Augenhöhe und vermutlich in katalanischer Sprache, weil sie die spanische Fremdsprache, dieses merkwürdig klingende Castellano, nach Jahrzehnten katalanischer Gehirnwäsche kaum noch verstünden? Ich gebe zu, so deutlich haben sie es nicht gesagt, aber darauf läuft es am Ende hinaus: „Independencía con Corona!“

Sollte dieser Maximalforderung nicht sofort entsprochen werden, dann könnte der durchgeknallte Quim Torra ja noch mit einer eigenen Währung, vermutlich die „Corona“, die katalanische Krone, drohen. Das käme gewiss gut in Separatistenkreisen? Ein bißchen stört bei diesen Plänen die Ankündigung von SEAT, ihre größte Fabrik in Katalonien, den Standort Martorell bei Barcelona für vorerst 5 Wochen zu schließen und zehntausende Mitarbeiter nach Hause zu schicken?

Übrigens haben knapp 130.000 Teilnehmer an einer Online-Befragung in der separatistischen LA VANGUARDIA dem „spanischen“ Ausnahmezustand zu 92% zugestimmt. Da müssen Quim Torra und seine Separatisten-Sekte wohl noch viel Überzeugungsarbeit leisten?

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https://www.lavanguardia.com/politica/20200314/474131827675/govern-cataluna-estado-alarma-coronavirus-invasion-competencias.html


Covid-19 Alarm? Gelten keine französischen Gesetze mehr? Ist Perpignan schon katalanisch?

29. Februar 2020

Heute hat Carles Puigdemont alias „el Motxo“ seine Versammlung der virtuellen katalanischen Republik im (französischen?) Perpignan abgehalten. Perpignan ist die Hauptstadt des südfranzösischen Départements Pyrénées-Orientales in der Region Okzitanien und hat 120.158 Einwohner (https://de.wikipedia.org/wiki/Perpignan).

Es kam zur üblichen Massenveranstaltung mit laut den CAT-Sep’s angeblich 150.000 Teilnehmern, während die französische Polizei nur 100.000 verstrahlte Katalanen gezählt haben wollte. Diese seien mit 600 von der ANC gecharterten Bussen, mit der Bahn, etwa 450 Wohnmobilen und rund 10.000 Privat-PKWs angereist und hätten an der französischen Grenze 6km lange Staus ausgelöst und 30km weiter nördlich, an der A9-Abfahrt 41 Perpignan-Nord das Chaos verursacht. Die Bevölkerung Perpignans hat sich quasi an einem einzigen Tag mehr als verdoppelt! Die haben sich dann vermutlich alle zur Begrüßung die Hände geschüttelt, sich umarmt, geküsst und angehustet?

Puigdemont, Comín und Ponsati waren Gestern schon angekommen und hatten ein Rugby-Spiel besucht, der Motxo habe angeblich zum ersten Mal seit seiner Flucht vor 3 Jahren seine Mutter gesehen? Die konnte oder wollte anscheinend nicht nach Brüssel reisen?

In Perpignan stehen Kommunalwahlen an und der Macron-Kandidat der LREM mit dem katalanischen Allerweltsnamen „Pujol“ (kein Witz!) hat „den Motxo“ offiziell empfangen und als seinen Freund bezeichnet!

Während sich hier trotz der anreisenden Massen die Zerstrittenheit und Spaltung der CAT-Sep’s klar abzeichnete, Puigdemonts JxCat überpräsentiert mit seinem Nachfolger Quim Torra und dessen Vor-Vorgänger Artur Mas, waren von der ERC nur zweitrangige Chargen vor Ort. Von den Anarcho-CUP war gleich gar keine/r präsent in Perpignan.

Puigdemont bezeichnete diese Ecke Frankreichs als Teil Kataloniens und fühlte sich sogleich „zu Hause“!

Während dessen rief in Paris vor TV-Kameras der Gesundheitsminister Olivier Véran wegen aktuell 73 Erkrankungen den covid-19 Notstand aus und verbot im gesamten französischen Territorium ALLE Versammlungen jeglicher Art mit mehr als 5.000 Teilnehmern! In Restfrankreich fallen Sportereignisse wie der Halbmarathon von Paris aus, Fußballspiele finden in leeren Geisterstadien statt. Traditionelle Agrarmessen werden abgesagt, mit Mensch und Tier bereits vor Ort!

Von einer Absage des Götzendienstes der CAT-Sep-Sekte in Perpignan wurde mir nichts bekannt. Offenbar fällt diese Gegend nicht mehr in die Zuständigkeit des französischen Gesundheitsministers Olivier Véran?

Sollte unter den CAT-Sep’s in Perpignan auch nur einer (1!) als positiv nachgewiesen werden, dann müssten man 100-150.000 doch eigentlich vor Ort in Perpignan in Quarantäne nehmen und zwar INKLUSIVE Puigdemont, Comín und Ponsati und dem ganzen CAT-Sep-Fußvolk. Übrigens, das ist jetzt „nicht rein satirisch gemeint“ von mir, denn in Barcelona, wo ein Gutteil der 100-150.000 verstrahlten Katalanen der CAT-Sep-Sekte herkommt, hat es in den letzten drei Tagen drei neue positiver Fälle mit Chovid-19 Virus gegeben. Das muss geradezu eine Hochburg des Virus sein?

Übrigens, die separatistischen Korsen schauen sich in Bastia auf ihrer französischen Insel in Anwesenheit der katalanischen ANC-Führerin Paluzie die Großmut der Franzosen hinsichtlich der Katalanen interessiert an… (Falsch, das war nicht heute!)
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https://france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/pyrenees-orientales/meeting-carles-puigdemont-pres-100000-personnes-attendues-perpignan-1793265.html

https://france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/pyrenees-orientales/barcelone-manuel-valls-anti-independantistes-catalans-denoncent-meeting-puigdemont-perpignan-1793123.html


Sánchez, Iglesias und Torra biegen sich Verfassung und Justiz Spaniens zurecht!

28. Februar 2020

Als im vergangenen Herbst die Urteile gegen die Putschisten des 1-O-2017 gesprochen wurden, da riegelten Realisten sofort ab: „Im kommenden Frühjahr sind die alle wieder ‚raus!“ Genau so kam es!

Als „Vorletzte“ wurden in den letzten Tagen auch Oriol Junqueras und Raoul Romeva zu Freigängern erklärt, die tagsüber das Gefängnis verlassen dürfen „um entweder zu arbeiten, oder um Angehörige zu pflegen“. Dieser Status 100.2 der Gefängnisregeln,  bedeutet den 2. Grad vorzeitig verknüpft mit den Freiheiten, die eigentlich erst mit dem 3. Grad nach Verbüssung von 40% der Haftzeit verbunden sind, obliegt der Kompetenz der CAT-Sep-Generalitat des Quim Torra und dieser hatte ihn schon vor Weihnachten lauthals angekündigt. Jetzt sitzen von den „Golpisten“ des Staatsstreiches nur noch die zwei „Allerletzten“ CAT-Sep-Figuren Rull und Turull in Haft ohne Ausgang…

Allen Spaniern wird so klar und unmißverständlich mitgeteilt, daß es zwei Sorten von Häftlingen gibt in katalanischen Gefängnissen. Da gibt es die normalen, (laut TV3 wahrscheinlich spanisch-sprechenden?) Gesetzesbrecher und da sind die unschuldig politisch verfolgten Luxus-Hotel-Bewohner der verurteilten CAT-Sep’s, denen es trotz ihren Luxus-Haftbedingungen langweilig wird und die deshalb dringend unter die Menschen müssen. Kann man doch verstehen, oder?

Dazu gibt es da jetzt zusätzlich „diesen Tisch“, „la mesa“, an dem die halbe Regierung Sánchez munter mit den wildesten, auch untereinander zerstrittenen, CAT-Sep’s verhandelt „über Gott und die Welt“ wie z.B. die Abschaffung der Monarchie, die rückwirkende Änderung der Verfassung und entsprechender Auflösung von Urteilen des Obersten Gerichtes, die Unabhängigkeit Kataloniens und anderen Dingen…

Man muss sich das einmal in Ruhe vorstellen: Sánchez führt eine Minderheitsregierung die – ohne die Zustimmung der anderen Tischseite – nicht einmal einen Haushalt verabschieden kann. Er repräsentiert keine regierungsfähige Mehrheit der Spanier. Auf der anderen Seiten sitzen die untereinander zerstrittenen CAT-Sep’s von JxCAT, ERC und CUP aber auch völlig ungewählte Figuren und versuchen sich gegenseitig an radikalen Forderungen zu übertreffen. Die CAT-Sep’s entsprechen allerdings nur einem guten Drittel ALLER Katalanen. Daraus folgt: Eine Mehrheit der Spanier UND der Katalanen wird NICHT an diesem Tisch vertreten. Dafür fließen vielleicht indirekt die Interessen lateinamerikanischer Drogendiktaturen, des Irans, Russlands und Chinas ein, zu denen Teile der Sánchez-PSOE/UP-Koalition und die CAT-Sep’s Kontakte haben, zumindest gehabt haben. Klingt wild, finden Sie?

Nun, was geschah z.B. kürzlich in jener Nacht des 19. auf den 20. Januar 2020 auf dem Flughafen Adolfo Suarez Madrid-Barajas, als die venezuelanische Vize-Präsidentin Delcy Rodríguez geltende EU-Sanktions-Regeln verletzend auf EU-Territorium landete, vom Sánchez-Verkehrsminister José Luís Ábalos samt ihrer 20(!) Koffer unkontrolliert in den sich auf spanischem Territorium liegenden VIP-Bereich geleitet wurde und erst am nächsten Morgen wieder unkontrolliert (mit allen 20 Koffern im Linienflieger?) über arabische Emirate nach Istanbul weiterflog? Was war bloß in all den Koffern? Delcys Schuhe? Drogen? Drogengelder? Flogen alle 20 Koffer weiter oder blieben welche in Madrid? Gab es weitere Personen in Ábalos Begleitung, die unkontrolliert auf dem Flughafen „herumturnten“? Ábalos kam über mehrere Tage „scheibchenweise“ mit dieser Wahrheit(?) heraus, nachdem er Anfangs nur einen verbalen 25-Minuten-Quickie im Privatjet von Delcy Rodríguez gehabt haben wollte…

Einem Wachmann des Sicherheitspersonals des Flughafens, der diese Vorkommnisse notariell berichtete, bekam zur Strafe umgehend 2 Monate Berufsverbot und entsprechend keine Bezahlung für diese Zeit! (Eine alternative Gewerkschaft hat für den 12. März um 12:00 Uhr vor dem Ministerium des José Luis Ábalos zu einer Unterstützungsdemo für den abgestraften Wachmann aufgerufen, die monatlich wiederholt werden soll!)

Dieser ganze „Tisch“ findet übrigens außerhalb der genau vorgesehenen und existierenden verfassungsrechtlich geregelten Strukturen für Verhandlungen und Kommunikation zwischen Zentralregierung und Autonomien statt, die existieren UND FÜR ALLE GLEICH GELTEN.

So gut wie alles, was da evtl. vereinbart werden wird, wird also verwaltungsjuristisch anfechtbar sein! Es gibt seit Gestern eine Zentralregierung mit subalternen Autonomieregierungen und eine katalanische CAT-Sep-Regierung auf Augenhöhe, die wie Regierungen von Drittstaaten im Regierungssitz Moncloa mit allen Ehren empfangen werden. Werden sich die anderen Autonomien diese unterschiedliche Abfertigung (und wie lange?) gefallen lassen oder reizt das nicht geradezu zur künftigen erfolgversprechenden Aufsäßigkeit von Autonomien?

Pedro Sánchez hat in der Zeit seiner gesamten politischen Existenz – wie einem Roten Faden gleich – einen sehr pragmatisch-kreativen Umgang mit der Wahrheit gepflegt, in Süddeutschland würde man über solch einen Politiker sagen, „der lügt, wenn er das Maul aufmacht!“

Seine Amtsvorgänger als spanische Präsidenten Felipe González, PSOE und José María Aznar, PP bewerteten auf dem gleichzeitig in Madrid stattfindenden 1. Nationalen Kongress der Zivilgesellschaft den Tisch, „la mesa“ von Sánchez und Torra als verheerend (Aznar) oder als „reine Schauveranstaltung für die nächsten Autonomiewahlen und in Wahrheit geschähe dort gar nichts“ (González).

Einig waren sich die beiden Ex-Präsidenten immerhin darüber, die Untreue zur Verfassung durch Nationalseparatisten (egal woher!) zu verurteilen und zu bestrafen und jede Reform der Verfassung zurückzuweisen, die lediglich die Interessen der Nationalseparatisten bediene!

Felipe González ging sogar so weit, auf dem Kongress in Madrid  öffentlich anzukündigen, in eine etwaige Verfassungsänderung passten KEINE RÜCKWIRKENDEN Amnestien von Verfassungsbrechern und KEINE SELBSTBESTIMMUNG von Separatisten, und falls Sánchez dies plane, würde er, González, dagegen öffentlich ankämpfen und dagegen stimmen.

Aznar sieht den Pakt von 1978 über die Einführung der Demokratie im Nach-Franco-Spanien zerstört, da ein Teil der Bevölkerung das Vertrauen in die Instituitionen verloren hätte!

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https://www.abc.es/espana/abci-aznar-devastadora-mesa-sanchez-y-torra-y-gonzalez-cree-no-paso-nada-202002271129_noticia.html

https://www.abc.es/espana/abci-junqueras-y-romeva-unen-club-1002-para-salir-carcel-trabajar-202002272317_noticia.html


Ponsatí verknüpft Spanien, Juden und Holocaust mit dem separatistischen Nationalkatalanismus!

17. Februar 2020

Die ehemalige katalanische „Erziehungsministerin“ (sic!) Clara Ponsatí hatte sich nach dem „virtuellen-7-Sekunden-Unabhängigkeitsreferendum“ des 01. Oktober 2017 nach Schottland geflüchtet, um so der Strafverfolgung wegen des mutmaßlichen Staatstreichs zu entgehen.

Sie kam nun 2020 als Nachrückerin ins EU-Parlament, wo Spanien inzwischen offiziell die Aberkennung ihres Status als EU-Parlamentarierin forderte. Solange über diese Frage aber noch nicht entschieden worden ist, ist sie ordentliches Mitglied des EU-Parlamentes.

Als solches trat sie erstmals ans Mikro des EU-Parlamentes in Strasbourg und legte sogleich in schwer verständlicher englischer Sprache mit der üblichen, verstrahlten CAT-SEP-Propaganda los:

Die Vertreibung der spanischen Juden durch die Katholischen Könige ab 1492 habe Hitler inspiriert (falsch!). Dies sei der erste staatliche Antisemitismus der Geschichte gewesen (falsch!) und Hitler habe diesen noch übertreffen wollen.

Ponsatí echa espumarajos de odio en Estrasburgo

Ponsatí ging sogar noch weiter und sagte Spanien habe nun die Juden durch die Katalanen ersetzt, um mit seiner Intoleranz fortzufahren (die übliche Opferrolle der CAT-Sep-Faschos!).
https://politica.e-noticies.es/ponsati-equipara-el-proceso-al-holocausto-128893.html

Die Debatte im EU-Parlament war gegen Rassismus, Antisemitismus und Hass in Europa gerichtet. Clara Ponsati drehte in gewohnter CAT-Sep-Manier den Spieß einfach um 180 Grad um und machte aus hassenden, rassistischen, nationalkatalanistischen Separatisten flugs verfolgte Opfer des faschistischen spanischen Staates.

Dieser Auftritt Ponsatís hatte unmittelbare Konsequenzen:
Das American Jewish Committee, AJC hat Ponsati vorgeworfen, die Ermordung von 6 Millionen Menschen zu bagatellisieren und zu instrumentalisieren für ihr (separatistisches) Anliegen der Unabhängigkeitbestrebung (einer hassenden, rassistischen, katalanischen Minderheit) von Spanien.

Per Twitter https://twitter.com/AJCTAI/status/1227967984825753600 wurde Ponsatí vom AJC dazu aufgefordert ihre inakzeptablen Behauptungen zurückzuziehen!

Bisher ist mir nicht bekannt, daß Clara Ponsatí dieser Aufforderung nachgekommen wäre? Denn klar ist bei den CAT-Sep’s stets, „der Fascho ist immer der Andere!“

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https://www.libertaddigital.com/espana/2020-02-12/la-fugada-ponsati-en-el-parlamento-europeo-espana-inspiro-a-hitler-1276652219/

https://www.libertaddigital.com/espana/politica/2020-02-17/la-principal-asociacion-judia-del-mundo-carga-contra-ponsati-por-equiparar-a-espana-con-el-nazismo-1276652428/