Alltägliches, hochnäsiges Diktaturen-Bashing lenkt uns von eigenen Missständen ab.

9. September 2019

In Deutschland haben wir die demokratische Kultur mit GroKos weitgehend eingeschläfert. Was hier bei Parteien und Programmen (bei einem Viertel der Wähler scheinbar alternativlos?) folgte, darauf brauchen wir wirklich nicht Stolz sein.

Im UK zerlegt sich anscheinend die älteste aller westlichen Demokratien durch das Agieren durchgeknallter, populistischer Rabauken des Schlages Nigel Farage, Boris Johnson und/oder Jacob Rees-Mogg. Das Unterhaus wird vom von den Briten nie gewählten Premier Boris Johnson in den Zwangsurlaub geschickt. Die Demokratie stört!

In Frankreich agiert ein der Kontrolle seiner „Lehrergattin“ entglittener Präsident, vollkommen ungestört von den seit über einem Jahr stattfindenden Gelbwesten-Protesten. Diese haben bisher zwar viele Millionen teure Immobilien- und Fahrzeugschäden, tausende Verletzte und rund ein Dutzend Tote gefordert, den Präsidenten aber nicht zu wirklichem Eingehen auf die Forderungen der Unter- bzw. unteren Mittelschicht veranlasst. Der schwelgt lieber in Frankreichs vergangener Größe und einer neu zu bildenden EU-Armee unter seinem Einfluß.

Italien und Spanien haben zwar unterschiedliche politische Probleme, bei denen es aber Gemeinsamkeiten gibt. Keine stabile Regierung, Rechtspopulismus.

Belgien lebt quasi vom Sitz der EU und der NATO. Der Rest ist mehr oder weniger ein failed state.

Polen und Ungarn sind bekanntlich die demokratischen Zierden Osteuropas.

Österreich hat eine Übergangsregierung „der Fachleute“.

Last, but not least, sind da auch noch die Trump’schen USA, eine lupenreine Oligarchie, die sich immer weniger Mühe gibt demokratisches Gebahren wenigstens vorzuspielen.

Aber „WIR, der Westen“ sind uns absolut einig und vollkommen überzeugt davon, daß WIR, quasi von Natur aus, die demokratischen Vorbilder für den Rest der Welt zu sein haben. Das gibt UNS das Recht überall unseren Senf dazu zu geben, auch wenn dies mehr und mehr einfach nur noch peinlich wirkt.

Und dann lenken unsere Öffentlich-Rechtlichen Oma+Opa-Medien allabendlich die Aufmerksamkeit der zunehmend betagten Zuschauer auf die Bösen dieser Welt: „der Russe, der Chinese, der Iraner, die bösen Teufel, ganz dahinten halt in Asien.“
Da braucht es dann wirklich ganz dringend Kijimea gegen den Reizdarm…

Bei uns werden indessen demokratische Perlen wie „Zuzugsstopp nach Berlin“ oder Strafen für „Viel-Ärzte-Besucher“ diskutiert. Unser Bundestagspräsident erklärt uns derweil, das teures, per dreckigem Fracking gefördertes und in Schiffen umweltfeindlich nach Polen (wohin denn sonst auch?) angeliefertes US-Gas einer Versorgung durch eine Unterwasserpipeline aus Russland, ganz ohne polnisch, ukrainische Absperrventile, allemal vorzuziehen sei, denn von Russland mache man sich bekanntlich abhängig, vom Querulanten Trump mit täglich neuen Strafzöllen hingegen nicht? Erinnern wir uns denn nicht mehr an die Jahre des Kalten Krieges wo Russland uns jahrelang keine Energie lieferte? Nein? Muss wohl das fortgeschrittene Alter sein…


Profitiert Präsident Trump finanziell vom US-Militärapparat?

7. September 2019

Der US-Kongress untersucht derzeit, ob es einen Interessenkonflikt zwischen der wundersamen US-Steuergelder-Verschwendung auf dem schottischen Provinzflughafen Prestwick und dem US-Präsidenten Donald Trump und dessen schottischen Golf-Immobilien gäbe, gab oder gibt?

Aus Militärflügen der US-Streitkräfte nach Schottland könne der US-Präsident evtl. rein zufällig persönlichen finanziellen Vorteil mit seinen schottischen Golf-Immobilien ziehen? Trump hatte Jahre zuvor hunderte Millionen Dollars in die Golfeinöde investiert und dort zudem jahrelang Verluste gemacht. Es gab sogar das Gerücht, Trump könne den Deal damals mit russischen Krediten getätigt haben?

Der Herr Trump, der hatte sich halt mal verzockt. Angeblich passierte ihm dies nicht nur einmal? Er hatte für ein Schweinegeld einen Golfplatz in Schottland gekauft, der Heimat seiner Mutter. Der Golfplatz wurde aufwändig renoviert und aufgepeppt. Anschließend produzierte er über Jahre nichts als „Miese“, üble Verluste halt.

Glücklicherweise wurde der Herr Trump Dank seiner übermenschlichen Qualifikationen US-Präsident. Von da an ging es mit dem Golfplatz aufwärts! Wie das?

Nun, es fügte sich daß ein Pleite-Provinz-Küstenflughafen Prestwick, ca. 30 Meilen südlich von Glasgow, im Jahr 2013 für ein (1!) Pfund Sterling von der schottischen Regierung aufgekauft und mit viel Geld in Gang gehalten wurde. Den UK-Steuerzahler kostete der Airport bisher 48 Millionen Pfund Sterling plus Zinsen. Auf diesem Provinzflughafen landeten zunehmend Maschinen der US-Airforce als Zwischenstopp zum Auftanken und relaxen. Das Personal dieser Maschinen checkte auf Trumps Golfplatz ein und entspannte dort auf US-Staatskosten aus Mitteln des Militäretats.

Die Schottische Regierung und Trump hatten also ein gemeinsames finanzielles Interesse in dieser Sache. Die Schotten warben im gesamten US-Militär für ihren Flughafen und erwähnten dabei womöglich(?) Trump und seinen nahen Golfplatz? Dabei wurden die Airforce, die Navy, die Nationalgarde und Verteidigungslogistik kontaktiert und stiegen offenbar bereitwillig auf den Deal ein? Auf wundersame Weise wurde Prestwick Airport zu einem Drehkreuz des US-Militärs, angeblich sogar für direkte Kampfhandlungen (im Nahen oder Mittleren Osten?).

Es fügte sich auf wundersame Weise, daß das US-Militärpersonal von Prestwick mittels „Freundschaftspreisen“ und Boni auf Trumps Golfplatz untergebracht wurde und dort wohl auch den einen oder anderen Ball schlug?

––––––
Trump schlug übrigens nach dem kürzlichen G7 von Biarritz, Frankreich Ende August 2019 vor, den nächsten Gipfel auf seinem Golfplatz in Florida abzuhalten. Da scheint wohl Methode dahinter zu stecken?

––––––
https://www.theguardian.com/politics/2018/feb/07/scottish-government-criticised-over-us-military-use-of-airport

https://www.theguardian.com/us-news/2019/sep/07/congress-investigating-trump-over-us-military-trips-to-scotland


Lang, lang ist’s her!

10. Juli 2018

Als irgendwann im vorigen Jahrhundert, lang, lang ist’s her, die Ossi-Oppositionsführerin im deutschen Bundestag nach Washington, DC reiste, um dort gegen alle diplomatischen Gepflogenheiten ihrer eigenen deutschen Regierung in den Rücken zu fallen, versprechend George Bush’s Irak-Krieg unterstützen zu wollen, da hatten die Amis ihren Zombie gefunden, Angela Merkel!

Wen wundert’s daß die Frau alsbald Kanzlerin wurde und danach gar als MÄCHTIGSTE FRAU DER WELT verlacht wurde? Egal, so geschah es.

Nun macht sie das schon ein paar Jahre und der Lack ist, wie man so sagt, AB!

Vieles hat sich geändert in dieser Zeit, aber nicht der Ossi-Kadaver-Gehorsam dieser Angela Merkel zu ihren Oberen in Washington, DC oder dem anderen Laden in Virginia.

Es gibt inzwischen für Europa, für Deutschland, ein paar echte, wichtige Probleme, die man nur ungern  irgend einer Stasi-IM  überlassen möchte?

Nun gibt es unter unter US-President Dumb mal wieder einen neuen US-Botschafter in Deutschland. Auf den ersten Blick erscheint er dümmer als seine Vorgänger, scheint gar ein reiner Volltrottel zu sein?

Er versprach die Rechte in Europa zu stärken?

Aber urteilen wir doch bitte nicht vorschnell, hat er sich nicht in Rekordzeit die symbolische Merkel’sche Handhaltung angewöhnt?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-1217550-1313563.html

 


Trumps Mexiko-Mauer wird US-Bürger einsperren!

26. Juni 2018

Das ganze menschenunwürdige Spektakel über die illegalen Migranten an der Grenze der USA zu Mexiko hat, wie die meisten Dinge im Leben, ZWEI SEITEN!

Während die Anzahl der Mexikaner in den USA abnimmt, was man Angesichts der TV-Bilder kaum glauben kann, ziehen massenhaft US-Bürger über die Grenze nach Mexiko, oft Rentner und in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen, weswegen man polemisch aber durchaus zutreffend von US-Wirtschaftsflüchtlingen sprechen kann!

Im 10.500 Einwohner Dorf Ajijic am Chapala See, dem größten mexikanischen Süßwasser-See in 1.500m Höhe in der Provinz Jalisco gelegen, lebten früher höchstens eine handvoll Ausländer. Heute sei der Ort mit schlecht integrierten US-Migranten überschwemmt, die unter sich blieben, ihre eigenen Caffées und Kneipen hätten und kaum Spanisch sprächen, sagt ein Einwohner. Vom nahe gelegenen Flughafen Guadalajara gingen täglich „unzählige“ Flüge in die USA. Die Gegend sei wegen der Lebenshaltungskosten und des milden Klimas ein begehrtes Ziel von US-Rentnern, deren Anzahl sich über die Wintermonate verdoppele. Es sind in der Regel diejenigen, deren Renten nicht für Florida, Texas oder Kalifornien ausreichen.

„Mit dem Geld, von dem ich hier gut leben kann, müsste ich in den USA unter der Brücke schlafen“ sagte einer von ihnen.

In den USA leben etwa 11 Millionen Mexikaner, deren Zahl aber seit Jahren rückläufig ist, denn es kehren mehr von ihnen nach Mexiko zurück als Migranten über die Grenze kommen. Die von Trump beschworene Menschenschwemme entbehrt der faktischen Grundlage. US-Behörden schätzen die Zahl der US-Bürger in Mexiko auf rund 1,5 Millionen. Ein Teil davon hat die mexikanische Staatsangehörigkeit, andere eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung, andere müssen monatlich über die Grenze um mit einem neuen Touristenvisum wieder einzureisen und andere sind, ja.. es gibt sie tatsächlich, ILLEGALE US-Wirtschaftsmigranten in Mexiko!

An schönen Stellen des Landes kann es durchaus eine lokale Überzahl an US-Bürgern geben, die sich keinerlei Mühe geben, sich den Sitten und Gebräuchen ihres Gastlandes anzupassen. Statt dessen sollen die Mexikaner gefälligst US-Englisch lernen, das kann man ja wohl erwarten?

Die US-Bürger mit niedrigen Renten können sich in den USA weder die Lebenshaltungskosten, noch das Gesundheitssystem leisten und können mit Fug und Recht als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet werden. Diesen Menschen ist Donald Trump mit seinen Ansichten, Twitter-Kommentaren, Grenzmaßnahmen und den Kindern in Stahlkäfigen ein Greuel und ihnen ist durchaus klar, daß sie betroffen sein würden, wenn dieses Pendel einmal zurückschlüge und die Grenze geschlossen oder die juristische Grundlage ihrer mexikanischen Existenz verändert werden würde.

Trotzdem ist mit der Anwesenheit dieser US-Rentner-Unterschicht beiden Seiten geholfen, denn wenn diese mit ihren wenigen Dollars in Mexiko klar kommen, dann geben sie diese auch aus und dies hilft der lokalen Bevölkerung, ihrem Handel und Gewerbe, das ist überhaupt keine Frage!

Die Amis seien zwar arrogant, behandelten die Einheimischen von oben herab, aber bezahlten gut und besser als Mexikaner und man habe sich auf sie eingestellt, auch wenn sie die Inflation nach oben trieben, nach den „ehernen“ Gesetzen von Angebot und Nachfrage.

Den Amerikanern wiederum seien die Mexikaner zu laut, sie lieben es laut, den Lärm und Freude sei häufig mit Feuerwerk, Knallern und Schüssen verbunden…

https://www.google.com/maps/@20.2608152,-103.1271889,10z?hl=de

______
https://www.volkskrant.nl/nieuws-achtergrond/in-mexico-zijn-het-juist-de-amerikanen-die-binnenstromen-de-taal-niet-spreken-en-de-lokale-bevolking-verdringen~b87eeb2d/


Wer killt am Ende die EU, Nettozahler oder -empfänger, die Flüchtlinge oder die „üblichen Verdächtigen“, unsere Freunde und Feinde?

25. Juni 2018

Die EU ist ein Einziges großes Geben und Nehmen. Unter dem Strich sollte ein einigermaßen ausgewogenes Gefühl vorwiegen unter den Mitgliedsstaaten, nicht wie eine Gans ausgenommen zu werden. Etwas komplizierter macht die Sache, daß Geber in der Regel Steuerzahler sind und Empfänger in der Regel Staaten, aber auch die zu großen Teilen Privatwirtschaft dieser Staaten.

Nun stehen wir gerade vor der „Flüchtlingskrise“, die jetzt seit drei(?) Jahren glimmt, aber anscheinend das Potential hat, die ganze EU in Flammen zu setzen? Wo vor zehn, zwanzig Jahren die USA längst schlichtend eingegriffen hätten, da feuert heute ein Trump per Twitter die Krise noch populistisch an! Sieh‘ an, da haben sich Interessen klar geändert!

Im Allgemeinen hilft es, darauf zu achten WEM eine Sache, eine Handlung, eine Aktion nutzt, um ungehindert von der jeweiligen Propaganda zu erkennen, „wie der Hase läuft“ in dieser EU.

In der EU glaubten die Schlauköpfe in Mitteleuropa, wenn man Verträge macht, die die Last der Flüchtlingskrise, der Menschenströme letztlich den Peripheren EU-Südstaaten aufbürdet, dann sei man „fein heraus“, habe damit nichts zu tun, sollen doch diese Griechen, Italiener, Malteser, Spanier und Portugiesen sehen, wie sie das regeln! Dieses Konstrukt zerplatzte mit den ersten Menschenströmen, die an unseren Grenzen standen und die wir selbstverständlich in dieser konkreten Situation aus humanitären Gründen nicht zurückweisen konnten. Eine andere Frage sei erlaubt, wie konnten Frau Merkel und ihre Geheimdienste das halbjährige Anrollen einer Menschenlawine durch den Nahen Osten und die Türkei auf EU-Grenzen zu „übersehen“? Na ja, Schnee von Gestern!

Da war ja auch noch dieser BREXIT und die erkennbare Neuorientierung des Baltikums und der Visegrad-Staaten weg von der EU, hin zu den USA. Da waren Staaten, die auch wirtschaftlich klar auf Konfrontation mit Russland und dazu auf die USA setzten und da durfte dieser unsägliche Ukraine-Oligarch und teilweise auch sein noch unsäglichere Georgischer Oligarchen-Kumpel beinahe schon wie „de-facto-EU-Mitglieder agieren, nach Wunsch in Brüssel oder Berlin aufschlagen, dort dummes Zeug reden und die Hand aufhalten!

In untenstehendem Link von Statista gibt es ein Diagramm von EU-Nettozahlern und Netto-Empfängern. Daraus kann man auf einen Blick erkennen, daß sich unter den Nettoempfängern im Jahre 2016 praktisch das gesamte, USA-hörige, bellizistische Baltikum, die Visegrad-Staaten sowie die südöstliche und südwestliche EU-Peripherie befinden und die Hände aufhalten. Polen allein sackt knappe 7 Milliarden €uro ein, gefolgt von Rumänien mit 6 Milliarden €uro. Gleichzeitig bettelt man in Polen und im Baltikum um ständige Stationierung von US-Truppen, denn auch das ist natürlich ein Geschäft, das am Ende irgendeiner bezahlt und das werden weder die USA noch die Balten oder Polen sein, sondern die NATO und damit auch indirekt Deutschland.

Mit dem Gelder einkassieren haben diese Staaten kein Problem, mit der gebotenen Solidarität bei der Lösungsfindung von Problemen, welche die gesamte EU betreffen, aber offenbar schon?

Wenn die Briten am Ende ohne Austritts-Vertrag ihren BREXIT exekutieren, was ich ihnen hier einmal unterstellen möchte, denn „so doof verhandeln“ kann man nur wenn Absicht dahinter steckt, dann kommen schlagartig weitere Milliarden an Kosten auf die Nettozahler der EU hinzu, allen voran auf Deutschland. Gleichzeitig würden aber die Exportmärkte des Ex-Exportweltmeisters deutlich geschmälert um die USA (Steuern auf Autos, Stahl und Alu!) und das UK.

Wer also könnte ein Interesse an einem Zerbrechen der EU haben?
Die üblichen Verdächtigen, Russland und die Türkei? Gewiss, aber nicht nur die. Ich würde hier die USA und das UK auch nennen wollen, denn im Falle von England entspricht das Jahrhunderten englischer Politik in Kontinentaleuropa.
Es ist zu befürchten, daß wir mittelfristig in einen Krieg gegen Russland getrieben werden sollen, denn hauptsächlich Europa führen und bezahlen soll und bei dem hauptsächlich die USA und ihr Pudel UK zu profitieren gedenken, aber Kriege laufen bekanntlich nicht immer genauso ab, wie vor Beginn geplant, wie besonders wir Deutschen so langsam wissen sollten?

______
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38139/umfrage/nettozahler-und-nettoempfaengerlaender-in-der-eu/


Trump hat sich offen mit dem Seeufer Horsti gegen Merkel verbündet!

18. Juni 2018

Wann wird Trump die deutsche Rechte zum offenen Protest aufrufen, gegen Merkel, gegen „ihre“ Migrationspolitik? Wir wissen es nicht, aber er arbeitet daran und twittert schon fleissig gegen Merkels Flüchtling/innensproblem und die steigende Kriminalität in Deutschland:
„The people of Germany are turning against their leadership as migration is rocking the already tenuous Berlin coalition. Crime in Germany is way up. Big mistake made all over Europe in allowing millions of people in who have so strongly and violently changed their culture!“

Letzte Woche sah er diese Probleme noch in Macrons Frankreich, jetzt sind wir dran!
Davor rannte laut Trump in London jeder Ausländer mit einem Messer durch die Gegend!

Dumme Sprüche, die aber selten ihr Ziel verfehlen, fürchte ich…


Heute Abend „höchstwahrscheinlich“ Knatsch zwischen May und Putin!

13. März 2018

Bekanntlich gab es in England vor einigen Tagen einen „höchstwahrscheinlichen“ Angriff mit einem „höchstwahrscheinlich“ russischen Nervengas auf einen „höchstwahrscheinlich“ britischen Agenten und dessen Tochter mit russischem Migrations-Hintergrund. Beide befinden sich in kritischem Zustand im Krankenhaus, aber zumindest leben sie noch! Ihnen ausdrücklich alles Gute!

Für die Briten ist der Fall klar, das waren „höchstwahrscheinlich“ die Russen, das heisst man vermutet es, kann es aber nicht beweisen. Wenn sie es nicht selber waren, dann wussten sie davon und haben es „höchstwahrscheinlich“ zustimmend geschehen lassen? Man verzichtet an dieser Stelle – „höchstwahrscheinlich“ ganz bewusst – darauf, sich die Frage zu stellen, welchen Nutzen dieser Putin eigentlich davon hätte einen solchen Anschlag zu planen, anzuordnen, oder auch nur geschehen zu lassen?

Da Theresa May in letzter Zeit von einem Umfrage-Tief zum nächsten Tief taumelt, käme ihr ein wenig Bedrohung von außen „höchstwahrscheinlich“ gerade höchst gelegen?

Sie nutzt ihre Chance und stellt „den bösen Russen“, abgekürzt „diesem Putin“ ein Ultimatum bis heute Abend seine Schuld einzugestehen, weil sonst.., ja, was sonst?

Das UK alleine ist natürlich nicht in der Lage mehr als Symbolpolitik gegen Russland zu fahren. Da trifft es sich doch gut, daß gerade die USA kurzfristig ihre Meinung wechselten und auch der NATO-Esel schon ganz aufgeregt mit dem Hufen scharrt! USA-Trump und NATO-Stoltenzwerg rufen nicht etwa zur Besonnenheit auf, sondern sie schließen sich ganz im Gegenteil Theresa May an, bestärken sie und drohen Russland, alias Putin, bis heute Abend. Deutschlands Flinten-Uschi hält zwar gerade noch so den Ball flach, aber sie wird natürlich dabei sein, will sie doch den NATO-Stoltenzwerg beerben. Da trifft es sich doch irgendwie gut, daß die NATO bereits im Baltikum vor der russischen Grenze, rund 150km vor Sankt Petersburg und rund 700km vor Moskau mit den Muskeln spielt.

Theresa May hat keine Beweise, drum sagt sie „höchstwahrscheinlich“ und sie verweist auf das böse Verhalten Russlands, äh.. natürlich dieses Putins, in der Ukraine, in Syrien, in Georgien. Nur gut, daß das UK, die USA und die NATO in all diesen Konflikten „höchstwahrscheinlich“ nicht die geringste Rolle spielten und bis heute nicht spielen. Okay, das war jetzt doch schon ein bißchen übertrieben, die spiel(t)en schon mit, aber die dürfen das halt.

Was also wird heute Abend von Theresa May verkündet werden? Am kommenden Sonntag will übrigens Putin wieder mal zum russischen Präsidenten gewählt werden, obwohl der Westen diesen „Vollpfosten“ Navalny als Kandidaten für geeigneter hält, der immer im richtigen Moment an der Hundeleine irgendeiner ONG aufgeregt vor den Kameras herum bellt, bis er („höchstwahrscheinlich“ erwartungsgemäß) von der Polizei verhaftet, in einem Käfig vor Gericht gestellt  und nach kurzer Zeit in alter Frische wieder die Straßen unsicher macht? Wo bleiben in diesem Moment eigentlich die Krawall-Mösen von Pussy-Riot? Will Theresa May wirklich die russischen Wahlen beeinflussen, diese kleine Tory-Schelmin?

Will man russische Oligarchen und/oder deren Gelder in London belangen? Geht nicht, Theresa May, die sind doch alle deine Freunde, oder? Zieht man die Botschafter zurück? Ruft man zum Boykott der Fußball-WM in Russland auf? Man muss es diese Woche noch so richtig krachen lassen, wenn man die russischen Wahlen beeinflussen will.

Keine Ahnung, was Theresa May im Handtäschchen herumträgt, ein Nervengift gegen Putin vielleicht? Quatsch, das benötigt die doch gar nicht. Ich bin sicher, sie geht ihm „höchstwahrscheinlich“ auch schon so gewaltig auf die Nerven?