Marokko annektiert die kanarischen Inseln?

22. Januar 2020

Heute will das Königreich Marokko in seinem Parlament die Gesetze 37.17 und 38.17 verabschieden um seine „Zone ökonomischer Exklusivität“ um 350 Meilen in den Atlanik auszuweiten, dumm nur daß dann in dieser Exklusiv-Zone die kanarischen Inseln liegen werden! Spanien tut dies mit den Gewässern um die Kanaren gleichfalls. Ein Konflikt ist deshalb programmiert.

Beide Staaten spekulieren auf die unterseeische „Inselzone“ Tropic, die wegen ihrer vermuteten Bodenschätze als die „Schatzkiste des Atlantiks“ eingestuft wird. Dieser unterseeische Berg enthält, wie man erst 2017 entdeckte, die größten bekannten Bestände an seltenen Erden, Tellur und Kobalt und was die Zukunft der Kommunikation und des Verbrennungsmotor-freien Verkehrs halt so braucht. Tropic eine „Goldmine“ zu nennen, wäre also eine glatte Untertreibung!

Im Gegensatz von Erdogans einseitigen Verhandlungen mit Libyen zur Aufteilung der wirtschaftlichen Nutzung des Mittelmeerraumes, bei der praktisch alle anderen  Anrainerstaaten wie Griechen, Libanesen, Israelis, Ägypter, Italiener, Zyprioten, Tunesier und Algerier düpiert wurden handelt es sich bei Streit um die Schätze der Tropic-Zone um ein Duell zweier Staaten und Königreiche, die pikanterweise den Mittelmeerzugang kontrollieren könnten, wenn man das Offshore-Glückspiel-Paradies, die britische Kronkolonie  Gibraltar mal außen vor lässt!

Die UN sieht allerdings vor, daß es bei Fällen, wo zwei Staaten Gebiete beanspruchen, keine einseitige Ausweitung von Territorien geben kann, sondern Verhandlungen darüber mit dem Ziel einer Einigung stattfinden sollen.

Pikant am heutigen Gesetzestermin Marokkos ist es, daß er OHNE vorherige bilaterale Verhandlungen und nur ZWEI (2!) Tage vor dem Antrittsbesuch der neuen spanischen Außenministerin Arancha González Laya stattfindet, daß der befreundete Nachbar Spanien zu dem man exzellente Beziehungen habe, also offenbar vor vollendete Tatsachen gestellt wird?

Pikant ist weiter, daß die ehemalige spanische Kolonie Westsahara laut Ansicht der UN überhaupt kein Teil Marokkos ist und Marokkos Anspruch auf die ökonomische 350 Meilen Zone somit jeglicher Grundlage entbehrt. Ein anderer „tektonischer?“ Grund ist es, daß diese Unterwasserinseln nicht zum afrikanischen Kontinent sondern zur Gruppe der Kanaren gehören. Na, dann verhandelt mal schön in aller nachbarlicher Freundschaft, olé!
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https://www.abc.es/espana/abci-marruecos-aprobara-nueva-delimitacion-aguas-afecta-canarias-202001220142_noticia.html
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EL CONFIDENCIAL zeigt, das von beiden Staaten beanspruchte Gebiet südwestlich der Kanaren:
https://www.elconfidencial.com/espana/2020-01-22/marruecos-provocacion-espana-amplia-aguas-territoriales_2421923/

Mapa de la nueva delimitación de aguas y la situación de Tropic

Grafik: ABC


Greift Erdogan’s Militär in Libyen ein?

15. Dezember 2019

Der türkische Präsident Erdogan erneuerte sein Versprechen, militärisch in Lybien einzugreifen um die von der UN-anerkannte GNA Regierung des Fayez al Serraj gegen die Rebellen zu unterstützen. Dies würde zu einem Zusammenprall mit dem Rebellen-General Khalifa Haftar führen, der weite Teile des Landes kontrolliert und offenbar zum Sturm auf die verbleibende Regierungsregion um Tripolis antreten will? Haftar wird dabei von Ägypten und den Vereinigten Emiraten unterstützt.

Die Türkei ist bereits an mehreren Stellen und in mehreren Fragen mit den USA und der EU „im Clinch“, also im Prinzip mit ihren NATO-Partnern, und hat letzte Woche eine Vereinbarung mit der offiziellen lybischen Regierung geschlossen, bei der diese türkische Truppen als schnelle Eingreiftruppe, sowie Polizei- und Geheimdienstunterstützung anfordern kann, wenn sie dies für erforderlich hält und diese Gestern dem Türkischen Parlament vorgelegt.

Bisher beschränkte sich die türkische Hilfe für Lybien auf Waffen und Ausrüstung, z.B. Drohnen. Der neue Vertrag hätte hierin eine neue Qualität und böte die Gefahr eines offenen Krieges im Mittelmeerraum. Würde die Türkei gar NATO-Hilfe anfordern?

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, sowie der Verteidigungsminister, Hulusi Akar trafen sich mit Fayez al Serraj am Rande einer Konferenz in Doha, Qatar.

Khalifa Haftars Offensive gegen die rechtmäßige Regierung begann bereits im April, hat sich anscheinend aber in den Vororten von Tripolis festgefahren?

Um die Dinge noch etwas komplizierter zu machen sind etwa 200 russische Söldner zur Unterstützung Khalifa Haftars eingetroffen.

Fayez al Serraj  bat deshalb den ebenfalls in Doha weilenden US-Senator Lindsey Graham, REP und Trump Vertrauten, um US-Hilfe und auch Erdogan habe Putin um Rückzug der Söldner gebeten.

Dann gibt es da auch noch eine gemeinsame Erklärung von Erdogan und den Libyern über den Abbau der Erdgas- bzw.  Erdölrechte im Mittelmeer, der die EU und speziell die Griechen erzürnte. Die Griechen würden beim Bohren um Kreta blockiert und dies sei illegal! Sie haben zwar bereits den libyschen Botschafter rausgeworfen, aber immerhin noch nicht die Beziehungen abgebrochen.

Ankara riskiert jetzt eine Anti-Türkei-Koalition bestehend aus Griechenland, Zypern, Ägypten, Israel, Jordanien und Italien!

Diese Länder kamen unter dem Schirm des Gasforums Östliches Mittelmeer zusammen, einer primär die Energie betreffenden, aber letztlich potentiell auch militärischen Koalition, aus der die Türkei ausgeschlossen blieb. Man rechnet insgesamt mit Naturgas-Reserven von 122 Trillionen Kubikmetern um Zypern. Das macht alle Beteiligten ziemlich nervös und krabbelig!

Aussenminister Çavuşoğlu erklärte gegenüber den USA den Kauf der russischen S-400 Abwehrraketen als eine beschlossene, nicht revidierbare Angelegenheit und zog sich so den Zorn des US-Kongresses zu, der dies für inkompatibel mit der NATO-Mitgliedschaft der Türkei hielt und Sanktionen forderte!

Linday Graham sagte in Doha, wenn es etwas gäbe, was nur Erdogan könne, dann sei es der Umstand, daß Sanktionen gegen die Türkei die Zustimmung von 90% des US-Kongresses fänden, egal ob von Demokraten oder Republikanern!

Aussenminister Çavuşoğlu drohte den USA darauf mit Gegensanktionen á la „wir machen eusch platt, Mann!“

Die USA sind dabei die Türkei vom Bau und Kauf des F-35 Jets auszuschließen.

Als Zeichen sich verschlechternder Beziehungen zwischen den USA und der Türkei kann auch die einstimmige Resolution des US-Senates vom vergangenen Donnerstag betrachtet werden den Genozid an 1,5 Millionen Armeniern durch die Türkei nach hundert Jahren nun offiziell anzuerkennen!

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https://www.theguardian.com/world/2019/dec/15/turkey-renews-military-pledge-to-libya-as-threat-of-mediterranean-war-grows


Wagt sich der echte Saudi-Kronprinz zum G20 nach Argentinien oder kommt ein Doppelgänger in Prinzenrolle zum Handshake mit Trump?

27. November 2018

Der GUARDIAN berichtet, daß der argentinischen Justiz eine Strafanzeige gegen den Saudi vorläge, ausgestellt von Menschenrechtsorganisationen wegen dessen Rolle im Krieg mit Jemen aber auch wegen der Ermordung des saudischen Journalisten Kashoggi im Konsulat in Istanbul.

Das argentinische Recht erlaube, übrigens ebenso wie das spanische Recht, Anklagen und Prozesse in globalen Belangen zu führen. Spanien hatte zum Beispiel im UK einen Auslieferungsantrag für den chilenischen Diktator Augusto Pinochet gestellt, was Belgien und die Schweiz dann auch taten und was in der Folge zu einem zweijährigen Hausarrest von Pinochet in London führte, während dessen heftige diplomatische Verwicklungen auf allen Ebenen tobten, im Streit wer den Ex-Diktator vor Gericht stellen dürfe.

Theoretisch zumindest könnte Argentinien also an diesem Freitag den zum G20 fest erwarteten Saudischen Kronprinzen festnehmen und vor Gericht stellen. Da Trump ihn aber im Gegensatz zu seinen eigenen Geheimdiensten offenbar für unschuldig hält, werden sich die Argentinier dies wohl nicht trauen?

Den Wettbewerb um den ersten öffentlichen Handshake mit einem möglichen Mörder hat Trump sowieso verloren, denn der spanische Ex-König Juan Carlos war schneller, ätsch, Trump! Trump könnte höchstens spielverderberisch twittern, daß dies ja kein offizieller Anlaß wie ein G20 war, sondern nur ein blödes Autorennen…

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https://www.theguardian.com/world/2018/nov/27/argentina-prosecutors-considering-charges-against-mohammed-bin-salman-at-g20


Soll Österreichs Bundesheer in Ceuta und Melilla Spanien und die EU vor illegaler Migration schützen?

4. September 2018

Bei einem inoffiziellen Treffen der EU-Verteidigungsminister soll der österreichische Minister den möglichen Einsatz des Bundesheeres zur Verteidigung der EU-Aussengrenze in Ceuta und Melilla ins Gespräch gebracht haben, ohne dies offiziell anzubieten. Österreich habe Erfahrungen mit EU- bzw. Schengen-Raum-Aussengrenzen und könne hier tätig werden bis diese Aufgabe zum Beispiel durch FRONTEX übernommen werden könne.

Die Bilder gehen seit Jahr und Tag um die Welt von Scharen Zentralafrikanern, die unter Inkaufnahme von schweren Verletzungen 6m hohe, mit Nato-Draht gekrönte Zäune teilweise erfolgreich überwinden, nur um dann größtenteils zurückgeschickt zu werden. Solange diese illegalen Einwanderer nur ihre eigenen Verletzungen in Kauf nahmen, störten die Bilder von stundenlang wie Vögel auf dem hohen Zaun sitzenden Menschen anscheinend niemand? Neuerdings wehren sie sich, agieren koordiniert und gewalttätig, gehen den Zäunen mit Schneidgeräten an den Draht, sparen sich so das gefährliche und mühsame Geklettere und gefähren ihrerseits nun die spanische Grenzpolizei Guardia Civil, indem sie diese mit ätzendem Löschkalk bewerfen!

Spanien hat Hilfe der EU verlangt, denn es handelt sich sowohl in Ceuta als auch in Melilla um EU-Außengrenzen. Ob Spanien dabei an das Aussi-Bundesheer gedacht hat, oder eher ganz profan an EU-Geldmittel, das entzieht sich meiner Kenntnis…
Witzig wäre nur, daß rund 300 Jahre nach dem Spanischen Erbfolgekrieg zwischen Habsburger und Bourbonen, die Nachfolger der Habsburger den Bourbonen zu Hilfe kommen würden. Am 11.09. jährt sich die Niederlage der Katalanen die in diesem Erbfolgekrieg auf das Habsburger Pferd anstatt auf das des Bourbonen gesetzt hatten und wird von den CAT-SEP’s bei der LA DIADA zur spanische Unterdrückung der Katalanen umgelogen!

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https://www.wochenblick.at/spanien-kunasek-will-nach-migranten-attacken-bundesheer-einsetzen/

https://www.elconfidencialdigital.com/articulo/defensa/soldados-austriacos-proteger-valla-ceuta-melilla/20180829185651115441.html


Italien dicht! Minister Salvini verbietet NGO’s im zentralen Mittelmeer Anlandung von Flüchtlingen!

21. Juni 2018

„Sie werden italienischen Boden nicht berühren“, so tönte der Innenminister des drittgrößten EU-Staates und Präsident der Rechtsradikalen Lega Norte.

Konkret hatte er dem Schiff mit niederländischer Flagge, einer niederländischen NGO „Lifeline“, aber auch „Seefuchs“ was ziemlich deutsch klingt(?), mit 224* Flüchtlingen an Bord das Anlaufen italienischer Häfen verboten und explizit hinzugefügt, daß die Besatzung des Schiffes Anweisungen italienischen und libyschen Küstenwache nicht gefolgt sei, sich unerlaubter Weise in libyschen Hoheitsgewässern aufgehalten hätte, für die Aufnahme einer solchen Zahl von Flüchtlingen weder räumlich noch technisch geeignet sei und solchermaßen die Flüchtlinge sogar gefährdet habe um seine eigenen Ziele zu verfolgen! Die NGO’s bezeichnete er als Helfer der Menschenhändler und forderte Spanien und Frankreich auf diese Flüchtlinge (er sprach von Menschenfleisch!) zu übernehmen!

Es ist allerhöchste Zeit für eine gesamteuropäische Lösung des Flüchtlingsproblems!
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*(im unten verlinkten Artikel von ABC ist gar von 400(!) Flüchtlingen die Rede!

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https://www.20minutos.es/noticia/3374881/0/ministro-interior-italia-salvini-rechaza-acoger-barco-ong-holandesa-con-inmigrantes-rescatados/

http://www.abc.es/internacional/abci-salvini-cierra-nuevo-puertos-italianos-nave-400-inmigrantes-201806211356_noticia.html


Sarkozy in Polizeiarrest wegen Verdachtes der illegalen Wahlkampffinanzierung 2007!

20. März 2018

Holt Lybiens Gadaffi ihn endlich ein? Sarkozy unter Polizeiarrest wegen Verdachtes der illegalen Wahlkampffinanzierung 2007! War Sarkozy bei seiner Präsidentschaft gedopt?

Seit 2013 wird mehr oder weniger dringend gegen ihn ermittelt. Im französischen Präsidentschaftswahlkampf sind die Kosten wegen der Chancengleichheit gedeckelt und müssen offen gelegt werden. Wenn sich da einer womöglich mit Millionen Schwarzgeldern eines nordafrikanischen Diktators einen unerlaubten Vorteil verschafft, dann ist das wie Doping. Seit heute Morgen befindet sich Sarkozy nun unter Polizeiarrest und wird verhört. Ein einmaliger Vorgang für einen französischen Präsidenten, soviel ich weiss?

Ein bekannter Geschäfte-Vermittler in Frankreich hatte schon 2016 erzählt, er habe zwischen Ende 2006 und Anfang 2007 persönlich 5 Mio €uro in Bar nach Paris gebracht und an Sarkozys damals engsten Mitarbeiter Claude Guéant übergeben. Gaddafi wiederum soll vor engen Vertrauten damit geprahlt haben Sarkozy gekauft, bestochen zu haben.

Hat sich Sarkozy aus diesem Grund bei der Bekämpfung Libyens und bei der Ermordung Gaddafis so sehr exponiert? Wollte er einen für ihn gefährlichen Zeugen beseitigen? Der Verdacht bestand seit Jahren. Ich habe seinerzeit darüber geschrieben. Libysche Geheimdienstler und Familienmitglieder Gaddafis haben dies zwar schon immer behauptet, galten andererseits aber nicht gerade als extrem glaubwürdig.

Der auf maximal 48 Stunden begrenzte Polizeiarrest Sarkozys in Nanterre traf den Ex-Präsidenten zwischen einem Auftritt in Dubaï und einem geplanten Auftritt in London. Er ist wieder mal in allen Medien. Zumindest dieser Fakt dürfte ihm gefallen, hat ihn doch der agile Macron quasi zur Unperson degradiert? 

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http://www.lemonde.fr/police-justice/article/2018/03/20/financement-libyen-de-la-campagne-de-2007-nicolas-sarkozy-en-garde-a-vue_5273446_1653578.html

http://www.lefigaro.fr/politique/le-scan/2018/03/20/25001-20180320ARTFIG00055-soupcons-de-financement-libyen-de-la-campagne-de-2007-nicolas-sarkozy-en-garde-a-vue.php

http://www.leparisien.fr/politique/soupcons-de-financement-libyen-nicolas-sarkozy-place-en-garde-a-vue-20-03-2018-7618539.php

http://www.lemonde.fr/police-justice/article/2018/03/20/financement-libyen-de-la-campagne-de-2007-nicolas-sarkozy-en-garde-a-vue_5273446_1653578.html

http://www.liberation.fr/direct/element/soupcons-de-financement-libyen-nicolas-sarkozy-place-en-garde-a-vue_79176/

WHO-IS-WHO in dieser Affäre auf Französisch:
https://www.francetvinfo.fr/politique/affaire/financement-de-la-campagne-de-sarkozy/sarkozy-takieddine-gueant-qui-sont-les-personnages-cles-de-l-affaire-du-financement-libyen-de-la-campagne-de-2007_2665766.html#xtor=EPR-51-%5Bsarkozy-kadhafi-takieddine-gueant-qui-sont-les-personnages-cles-de-l-affaire-du-financement-libyen-de-la-campagne-presidentielle-de-2007_2666014%5D-20180320-%5Bbouton%5D

IN ENGLISCH:
https://www.theguardian.com/world/2018/mar/20/nicolas-sarkozy-police-custody-french-president-campaign-funding-libya


Zahl der Flüchtlinge nach Spanien in 2017 bisher verdoppelt!

13. September 2017

Mehr als 15.000 Flüchtlinge seien bisher in 2017 übers Meer nach Spanien gekommen. Ihre Anzahl habe sich gegenüber 2016 verdoppelt (104%)!

Die größte Zahl seien Marrokaner, aber die „Ausweicher“ die es – statt wie bisher über Libyen – nun weiter westlich versuchten, nähme stark zu.

Die Einwanderung über die spanischen Exklaven in Nordafrika Ceuta und Melilla habe um ein Drittel (33%) zugenommen. Über 1.000 schafften es dabei über die 6m hohen Grenzzäune, die zunehmend ihre Funktion einbüßten. In 9 Wellen stürmten knapp 9.000 Flüchtlinge die Zäune und 1.000 schafften es hinüber, mit steigender Tendenz. Sie stammten mehrheitlich aus Guinea und Kamerun. Dazu käme die „terrestrische Einreise“ mit gefälschten Papieren oder in doppelten Böden von Pkws, Lkws und Containern. Die maritime Einreise in die Exklaven, mittels Schlauchbooten, überfüllten Kähnen oder auch nur mit Rettungsringen und Luftmatrazen käme dazu, spiele aber zahlenmäßig eine nachrangige Rolle.

Die Flüchtlinge nutzten inzwischen schweres Werkzeug gegen die Grenzzäune und Stahltüren und träten gegenüber den Polizeikräften in großer Überzahl und Entschlossenheit auf.

Im engeren Sinne würden die Grenzanlagen ihre Funktion nicht mehr erfüllen und müssten überdacht werden. Dies sei bereits angelaufen. Zäune und Absperrungen würden höher, länger, weiter und von mehr Kameras, Drohnen und Hubschraubern unterstützt werden.

Diese Informationen gabe der spanische Innenminister Juan Ignacio Zoido vor dem Innenausschuss des Kongresses auf Bitten von Ciudadanos und der PSOE.

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http://www.20minutos.es/noticia/3132248/0/entradas-inmigrantes-ceuta-melilla-aumentan-segun-interior/