Fährt Merkel Deutschland vor die Wand?

18. November 2014

Sie steht in Deutschland nahezu außerhalb jeder parlamentarischen oder wirtschaftlichen Kritik. Wie ein menschgewordener Tranquilizer sediert die Kanzlerin – unterstützt von DEN Medien – die Deutschen und vermittelt ihnen ein Gefühl, dass bei ihr alles in guten Händen sei. Doch wie stehen die Dinge wirklich?

Wie haben sich unsere Beziehungen zu den Nachbarstaaten der EU und den Global-Playern entwickelt unter Merkel?

Frankreich:
Die deutsch-französischen Beziehungen haben sich wegen tiefer Differenzen in der Wirtschaftspolitik deutlich verschlechtert.

UK:
Die Beziehungen zum UK haben sich wegen fundamentaler Unterschiede in der Betrachtung der zukünftigen EU verschlechtert. Merkel schlägt sich mit Putin die Nächte um die Ohren und zu Camerons neoliberalen Erpressungen sagt sie nur spitz, „na, dann geh‘ doch!“ Dabei geht es hier um die Zukunft oder gar die Existenz der EU! Ist Merkel mit der von der ihr selbst mit zu verantwortenden Ukraine-Krise überfordert? Fällt ihr außer Sanktionen gegen die deutsche Wirtschaft nichts mehr ein? Ein Austritt des UK aus der EU wäre der Anfang vom Ende dieses Friedensprojektes der Nachkriegszeit, also der Beginn der Vorkriegszeit…

Italien:
Als Mitglied der EU-Südschiene lehnt Italien Deutschlands strikte Sparpolitik ab. Die EU-Südschiene möchte nicht von Merkel gegängelt werden.

Griechenland:
Als Mitglied der EU-Südschiene lehnt Griechenland Deutschlands strikte Sparpolitik ab. Die EU-Südschiene möchte nicht von Merkel gegängelt werden.

Spanien:
Als Mitglied der EU-Südschiene lehnt Spanien Deutschlands strikte Sparpolitik ab. Die EU-Südschiene möchte nicht von Merkel gegängelt werden.

Portugal:
Als Mitglied der EU-Südschiene lehnt Portugal Deutschlands strikte Sparpolitik ab. Die EU-Südschiene möchte nicht von Merkel gegängelt werden.

Türkei:
Die Türkei Erdogans verdächtigt Deutschland, bzw. die Lufthansa(!) der Einmischung in ihre Inneren Angelegenheiten und zugleich der latenten Verhinderung ihres EU-Beitritts, sowie der Diskriminierung ihrer Landsleute in Deutschland.

Russland:
Russland sieht in Merkel zunehmend ein willenloses Werkzeug Obamas, bzw. der USA, das deren Direktiven bedingungslos vor deutsche Wirtschaftsinteressen stellt.

USA:
Die USA haben an einer deutschen Dominanz in der EU kein Interesse und werden diese zu verhindern wissen, gerade auch im Falle, dass das UK die EU verlassen sollte. Überdies wird man auch die Eurasische Alternative zu verhindern wissen.

Dies sind nur ein paar Stichworte gewesen. Da Frau Merkel bekanntlich Millionenscharen von Fans in Deutschland hat, wird es diesen bestimmt nicht schwer fallen aufzuzählen, wo und zu welchem Land sich die Beziehungen Deutschlands unter Merkel zumindest  nicht verschlechtert oder gar verbessert haben?

Dann mal ran, Leute!


Tony Blair, eine käufliche Saudi-Nutte? Nein, wer sagt den sowas?

9. November 2014

Niemand! Bekannt ist nur, dass Blair seit seinem Ausscheiden aus der Politik sich als Redner und Berater eine goldene Nase verdient. So soll er in einer kritischen, dreistündigen  Fusions-Vertragsverhandlung im Londoner Luxushotel Claridge’s ein Honorar von einer Million US-Dollar eingestrichen haben!

Aber Blair hat nicht ganz mit der Politik aufgehört. Seit 2007 ist er der Repräsentant der UN für den Nahen Osten, Europa, Russland und die USA.

Die Sunday Times des Rupert Murdoch (mit dessen Frau Wendy Deng, Blair Ding-Dong gemacht haben soll!) veröffentlichte die Existenz eines Geheimvertrages von Blair mit den Saudis. Dabei soll Blair monatlich 52.000 US-Dollar Fixum eingestrichen haben plus 2% Provision für durch ihn vermittelte Aufträge!

Den Charme eines „Klinkenputzers hatte Tony ja schon immer, nun hat er auch deren Bezahlungsmodell übernommen, freilich mit ihm angemessenen Bezügen;-)

Seine Sprecher sagten, das sei alles altes Zeug, das damals nur für einige Monate gegolten habe und seine Neutralität im arabisch-israelischen Konflikt zu keinem Zeitpunkt nie nicht beeinträchtigt habe!

Die englische Presse hält Tony Blair inzwischen für 130 Millionen Euro „schwer“, was dieser aber vehement bestreitet. Er sei nicht einmal ein Viertel dieses Betrages reich, der Arme! Für jemand, der gerade vier Jahre in der Wirtschaft seine Brötchen verdienen muss, nicht so ganz schlecht, oder?

Er bewohnt ein Unwesen auf dem Lande, dessen Wert auf 10 Millionen Euro geschätzt wird. Dazu gibt es ein eine repräsentative Wohnung in London und eine Geschäftsadresse am Grosvenor Square in Mayfair, in der besten Lage dieser sauteuren Stadt.

Er hatte Verträge mit so ziemlich allen die viel Geld in die Hand zu nehmen bereit waren. So z.B. mit Kuwait (klingelt da jemand etwas, Golfkrieg?) für 10 Millionen Euro pro Jahr. Seine Handtäschen kommen – gefüllt mit einer Million Euro pro Jahr – stilgerecht von Louis Vuitton. Die Diktatur Kasachstan ließ sich den Rat von Tony Blair auch 10 Millionen Euro pro Jahr kosten, Geld stinkt bekanntlich ja nicht, findet Tony!

Wenn also Briten so saugute Geschäfte machen, dann brauchen sie sich doch über Nachzahlungsforderungen der EU nicht zu wundern, die elenden Heuchler…