100% Wachstumsrate: Briten verdoppeln die Zahl ihrer Väter!

3. Februar 2015

Mal ehrlich, wer war/ist schon 100% mit seinem Vater einverstanden? Die meisten im Großen und Ganzen wohl schon, aber so ein, zwei klitzekleine Kleinigkeiten hätten schon anders sein können im Erbgut, nicht wahr? Die Briten dürfen sich ab heute ihre Väter selbst zusammen basteln, so nach dem Motto „Körper von Mohammed Ali“ und „Geist von Albert Einstein“.

 

Die Katholische Bischofskonferenz von England und Wales hat dies eindeutig klar und unmissverständlich abgelehnt:

Bishop John Sherrington has issued this statement on the vote on behalf of the Catholic Bishops Conference of England and Wales.

Despite the genuine and considerable concerns of many people, the decision of parliament is clear on this issue. Whilst the Church recognises the suffering that mitochondrial diseases bring and hopes that alternative methods of treatment can be found, it remains opposed on principle to these procedures where the destruction of human embryos is part of the process. This is about a human life with potential, arising from a father and a mother, being used as disposable material. The human embryo is a new human life with potential; it should be respected and protected from the moment of conception and not used as disposable material.

 

In einem nächsten Schritt werden dann womöglich Menschen künstlich erzeugt, die als lebende Ersatzteillager dienen sollen und auf Abruf (Ganz oder in Teilen) irgendwo wie Vieh auf der Weide verwahrt und am Leben gehalten werden, bis sie benötigt werden?

In diesem Sinne, EIN BIO-VATER IST GENUG!


Immer mehr Juden verlassen Frankreich

13. Januar 2015

Wieder einmal und in böser Regelmäßigkeit sind vorige Woche Menschen jüdischen Glaubens in Frankreich zu Tode gekommen.

Die Opfer im Supermarkt waren gezielt als Juden angegriffen und von ihrem Geiselnehmer vor dem Sturm der Polizei zu ihrer Befreiung aus diesem Grund, jüdisch zu sein, getötet worden.

717 jüdische Schulen in Frankreich müssen – wie nach den Attentaten von Toulouse – ab sofort durch 4.700 Polizisten geschützt werden. Eine traurige „Normalität“ in Frankreich.

Was zumindest ich in unseren deutschen Medien nicht las:
Erstmals hatten an diesem Freitag auf Anordnung der Polizei alle Geschäfte im jüdischen Viertel von Paris, dem Marais und der berühmten Rue de Rosiers aus Sicherheitsgründen geschlossen. Soweit ist es also wieder in Europa…

Diese rund 500.000 Menschen sind die größte jüdische Population Europas und stellen doch weniger als ein Prozent der Franzosen.

Trotzdem waren zum Beispiel 40% der rassistischen Angriffe auf Menschen in Frankreich gegen diese Mini-Minderheit gerichtet. Das Verhältnis von Juden und Muslimen in Frankreich beträgt numerisch mindestens 1:10. Aber Antisemitismus und Agression beschränkt sich nicht auf Muslime.

Das hatte Folgen: In 2014 stieg die Zahl der jüdischen Auswanderer aus Frankreich nach Israel um 88% auf 7.000 Menschen oder 1,5% der jüdischen Bevölkerungsgruppe an.

Dazu kommen noch jene, die in ein Drittland wie z.B. die USA, Canada, das UK oder auch Deutschland(?) auswanderten und deren Zahlen hier nicht enthalten und mir nicht bekannt sind.

Jedenfalls fühlen sich diese Menschen unsicher, da Frankreich unfähig erscheint, sie zu schützen. Der Großrabbiner Frankreichs, Haim Korsia sagt, dass es sich um die größte Auswanderungsbewegung von Juden aus Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg handele!

Wie sieht es aktuell in dieser Frage in Deutschland aus?

http://www.slate.fr/story/96707/juifs-france-trop-tard

http://www.thedailybeast.com/articles/2015/01/10/do-jews-have-a-future-in-france.html

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2903600/Every-single-French-Jew-know-left-Paris-Editor-Britain-s-Jewish-Chronicle-claims-people-fleeing-terror-hit-French-capital.html

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PS: Der israelische Premierminister Netanyahu lud in Paris, wo er an der Demo des vergangenen Sonntags teil nahm, alle französischen Juden nach Israel ein. Das ist offizielle israelische Politik und außerdem hat er im Januar noch Neuwahlen anstehen.


FBI: Spanische Exklave Ceuta, Islamisten-Nest, 170km von US-Basis Rota, Andalusien entfernt!

12. Dezember 2014

US- und spanische Agenten gehen ein und aus und interessieren sich für die Durchlässigkeit der Grenzen und das soziale und religiöse Profil der Bevölkerung der spanischen Exklave in Nordafrika.

Ceuta, das über Spanien bekanntlich zur EU gehört, hat mit 72% die höchste Jugendarbeitslosigkeit in der ganzen EU, das heisst, nur jeder vierte Jugendliche hat Arbeit, 39% keinen Schulabschluß! Als Spanier haben sie nicht nur in Festland-Spanien, sondern natürlich in ganz Europa Reise- und Niederlassungsfreiheit. Muslime stellen 40% der Bevölkerung Ceutas. 25% aller spanischen Jihadisten kämen aus Ceuta sagt das spanische Innenministerium. Das Ceuta umgebende Marokko ergänzt, dass 30% seiner Jihadisten aus den Ceuta nahegelegenen Städten Tánger und Tetuán stammten.

Das spanische Militär, beschäftigt sich seit über einem Jahr mit Soldaten, die radikalem Gedankengut (natürlich nicht nur islamischem!) anhingen und die deshalb eine Gefahr darstellten. Das spanische Militär in Ceuta und Melilla besteht zu etwa 30% aus Muslimen.

Die Jihadisten der Zweiten Generation kämen heute nicht mehr aus dem Irak oder Syrien, sondern aus Ceuta und Melilla!

Alleine in Ceuta gäbe es derzeit über 50 offene Ermittlungen wegen Terrorismusverdachtes. Dies stelle aber nur 6% der gesamten Ermittlungen dar, die sich auf Madrid, Katalonien, Valencia und Andalusien konzentrierten.


Enthauptungen! Warum der Westen den Ball stets zurück spielt…

24. September 2014

…und warum dies natürlich keine Lösung des Problems ist!

Das Prinzip ist immer das Gleiche: Irgend ein vermummter, anonymer Clown produziert sich als der böseste der Bösen und säbelt einem westlichen Menschen, einem wie Du und ich, vor laufender Handycamera den Kopf vom Hals ab und stellt die Bilder ins Netz!

Wir identifizieren uns mit dem Opfer. Wir können kein Blut sehen. Wir wollen auch nicht die Schlachtung unseres Mittagessens im Schlachthof erleben.

Warum tun sich dann aber viele Menschen überhaupt diese Bilder an, die doch so komplett außerhalb unserer Kultur und Zivilisation zu stehen scheinen? Hat diese archaisch-viehische Ermordung von Menschen etwa einen geheimnisvollen Reiz auf uns? Auf mich jedenfalls nicht!

So grausam das jetzt auch klingen mag: Wir sollten uns diese Bilder nicht ansehen. Sie sollten nicht gesendet werden. Die verbale Erwähnung der Fakten genügt.

Staaten sollten sich nicht durch Individuen erpressen lassen. Helmut Schmidt hatte Recht, als er den Entführern von Hans-Martin Schleyer nicht nachgab. Sie hatten die freie Wahl, ob sie sich zu Mördern machen wollten. Schleyer hatte keine Wahl und er wusste es. Ein Nachgeben wäre das Ende eines geordneten Staatswesens. An jeder Ecke würden Psychos mit der Enthauptung von Menschen drohen um ihre Ziele zu erreichen.

Warum sprechen unsere westlichen Staaten dann Vergeltung aus.? Warum bombardieren wir Menschen in anderen Ländern, ohne zu wissen oder garantieren zu können, dass wir keine Unschuldigen treffen, verletzen oder töten? Warum springen wir jedes Mal zuverlässig auf diese obszönen Gewaltfilmchen an? Wir treffen auf jeden Fall nicht den Täter, sondern wir töten willkürlich Andere, die wir ihm bestenfalls als „zu den Bösen gehörend“ zuordnen. Warum tun wir es dann?

Weil wir es wollen! Weil das in unsere Pläne passt! Weil wir uns so der Unterstützung unserer Bevölkerungen versichern! Versteht doch jeder, dass diese „Unmenschen“ weg müssen, oder?

Die anonymen Massen von Toten, ohne Gesicht und Namen, in jeder der vom Westen inszenierten Krisen und Kriege oder an unseren Grenzen lassen uns hingegen ziemlich kalt. So „über den Kopf“ wissen wir, dass da Menschen sterben und die meisten von uns schlafen trotzdem gut, oder?

Abstrakt ausgedrückt: Wenn der tragische Tod, der Mord an einem Individuum eine ganze Nation zu Kriegshandlungen veranlassen kann, dann benötigen wir keine Politik und vor allem keine UN mehr!

Ein individuell ausgeübtes Verbrechen, vom Täter angeblich im Namen irgend eines politischen Zieles oder einer Religion ausgeübt, kann nicht pauschal diesem Ziel oder dieser Religion angelastet werden, denn die Täter können nicht beanspruchen verbindlich für eine Sache zu sprechen und es gibt überdies Verrückte und Provokateure…

Darum sollten wir uns davor hüten, uns auch von „unserer Seite“ aus Gründen der Menschenrechte & Co. in Konflikte hinein treiben zu lassen, sondern kühl und rational abwägen anstatt dem alten Prinzip des „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zu frönen.


Madrid: Rajoy hat spanischen Justizminister Gallardon „abgetrieben“!

23. September 2014

Nur Stunden nachdem Ministerpräsident Rajoy die geplante Gesetzesänderung über den Schwangerschaftsabbruch „wegen fehlendem Konsens“ zurückgezogen hatte, trat der zuständige Justizminister Alberto Ruiz-Gallardón von seinem Amt zurück und legte (eine Seltenheit!) auch gleichzeitig sein Abgeordentenmandat und alle Parteiämter in der PP nieder, deren einfaches Mitglied er jedoch bleibt. „Dies sei sein letztes politisches Amt gewesen“ begründete er diesen Schritt angewidert…

Sein Ziel und wohl auch sein ganz persönliches Projekt war eine geplante drastische Verschärfung des derzeit geltenden Rechtes auf Schwangerschaftsabbruch. Diese Forderung war ein Punkt im Wahlprogramm der PP, der u.a. besonders von der Katholischen Kirche Spaniens verlangt wurde. Wie es derzeit scheint, könnte es nun darauf hinaus laufen, dass 16- und 17-jährige junge Frauen die Zustimmung beider Eltern zu einem geplanten Abbruch benötigen, bei ansonsten unveränderten Bedingungen?

Das Amt des Justizministers wird so in einem Moment geschwächt, in dem der lang andauernde Versuch des katalanischen Sezessionismus wohl noch im Laufe dieser Woche justiziabel werden wird!

Rajoy sitzt derweil im Flieger nach China und hinterlässt Spanien mit allen Zutaten einer veritablen Regierungskrise.


Schenkt die Kanzlerin der LUFTHANSA ein Überflugverbot?

8. September 2014

Zumindest scheint sie ernsthaft daran zu arbeiten Russland mit Sanktionen zu drohen über deren Einhaltung oder Bruch in Kiew oder Washington entschieden werden kann. Nicht sehr fair und nicht sehr clever, oder?

Die Russen sind zwar Christen, haben aber irgendwann keine Lust mehr, immer wieder „die andere Wange“ für hauptsächlich wichtigtuerische EU-Sanktionen hin zu halten.

So haben sie denn für den Sanktionsfall asymetrische Gegensanktionen angekündigt. Nein, den Griff zum Gashahn brauchen wir Ende des Sommers wohl noch nicht zu fürchten, aber so ein kleines Überflugverbot für das größte Land dieser Erde wäre auch schon ganz schön Übel!

Nun hat die LUFTHANSA unberechtigterweise(!) auch in der offiziellen Türkei nicht den allerbesten Ruf. Hört Erdogan der Neupräsi und große Führer aller Türken auf seinen obskuren Berater, dann könnte das Überflugverbot auf die Türkei ausgeweitet werden…

Wir sehen also, die Kanzlerin könnte den fliegenden Teilen der deutschen Wirtschaft ganz schön Gegenwind oder MoreMiles unter die Tragflächen pusten? Was sagen die dazu?


Frankreich: Dieudonné, dem „Komiker“ und Provokateur, drohen 5 Jahre Gefängnis!

7. September 2014

In einem auf youtube veröffentlichten Film soll er Verständnis für die Enthauptung des US-Journalisten James Foley geäussert und diese gar als Fortschritt bezeichnet haben, verglichen mit dem Lynchmord an Gadaffi und der Erhängung Saddam Husseins vor einigen Jahren. In Frankreich habe man zu Beginn der Moderne schließlich auch Menschen enthauptet, auf öffentlichen Plätzen und vor zahlreichem Publikum.

In Paris hat die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen gegen Dieudonné eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung könnten ihm bis zu fünf Jahren Haft drohen.

In diesem Jahr sind bisher die meisten seiner geplanten Auftritte auf kommunaler Ebene von den Behörden wegen seines unverholenen Antisemitismus verboten worden. Dies Taktik war von Manuel Valls in seiner Zeit als Innenminister propagiert worden. Im französischen Fernsehen hat Dieudonné faktisch Auftrittsverbot. Er versucht sein hauptsächlich nordafrikanisch-, islamisch-geprägtes Publikum mit Tingeltouren durch die Vororte und die Provinz zu erreichen und sich so sein (Fladen-)Brot zu verdienen.


Moschee, statt Sagrada Familia, künftig dominantes Wahrzeichen Barcelonas?

25. Juni 2014

Die Unvollendete Sagrada Família des katalanischen Architektur-Genies Antoni Gaudí im östlichen Teil Barcelonas gilt mit ihren 170m hohen Türmen (bisher noch) als Wahrzeichen der Katalanen-Metropole. Dies könnte sich künftig ändern.

Nur fünf Häuserkarrees in südöstlicher Richtung entfernt harrt ein anderes Monument der spanischen Geschichte dieser Stadt seinem ungewissen Schicksal, die Plaza de toros Monumental, eine gewaltige Stierkampfarena im späten Jugendstil mit arabisierenden Einflüssen, die die Fläche eines ganzen Häuserblocks einnimmt. Sie stammt aus dem Jahre 1914 und diente bis 2011 ihrem Zweck, der rituellen Stierquälerei ein zuhause zu geben. Die Stierquälerei ist in Katalonien schon seit 2010 gesetzlich verboten. Die Monumental hatte damit ihren Sinn verloren.

Sie befindet sich heute im Privatbesitz einer Familie und die Riesenfläche inmitten Barcelonas ist eine Menge Geld wert. Dieser Wert verfielfacht sich jedoch in dem Moment, wo irrationale, spirituelle Werte ins Spiel kommen, wie dies jetzt offenbar in Barcelona geschehen ist?

Artikeln in der LA VANGUARDIA, EL MUNDO und 20 MINUTOS zu Folge soll der Emir von Katar, Tamim bin Hamad al Zani dazu bereit sein, dieses Karrée für 2,2 Milliarden Euro zu kaufen um darauf die drittgrößte Moschee der Welt, nach Mekka und Medina, zu bauen. Die Eigentümerfamilie Balañá reibe sich bereits erwartungsfreudig die Hände und nur das städtische OK fehle noch. Wo so viel Geld im Spiel ist, sollte dies in den Strukturen einer Stadtverwaltung wie Barcelona kein unüberwindbares Hindernis darstellen? Die Eigentümer lehnen derzeit jeden Kommentar zum Thema ab.

Um 2020 herum soll die größte Moschee Europas dann bis zu 40.000 Muslimen ALLER Glaubensrichtungen zum Gebet zur Verfügung stehen und ihr Minaret überrage mit geplanten 300m Höhe die Türme der Sagrada Familia fast um das Doppelte!  Der Komplex soll eine Koranschule für 300 Studenten und Museen, Cafés und eine Dauerausstellung zur muslimischen Geschichte Andalusiens beinhalten.

Während der Bauphase sollen damit 4.000 Arbeitsplätze garantiert werden. Der Komplex soll durch eine deutsche Firma als Generalunternehmer errichtet werden. Die katalanische Politik hat den Geruch von Geld aufgenommen und hält sich zurück, bis auf die konservative PP, die das Projekt ablehnt. Katar Airways ist bereits Hauptsponsor des Fußballclubs FC Barcelona. Die Kontakte der regierenden katalanischen CiU zu den Kataris gelten als gut.

Barcelona sei die letzte der großen Städte Spaniens, in der es noch keine Moschee gäbe in denen Muslime in Würde beten könnten, anstatt sich in Hinterhöfen und kommerziellen Gebäuden verstecken zu müssen.

Zur Realisierung dieser Pläne sei Katar als Strohmann benötigt worden, obwohl dahinter Geld aus dem wahabistischen Saudi Arabien stehe. Frühere Pläne von 2004 seien damals an der Nichtakzeptanz des Geldgebers Saudi Arabien gescheitert.

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Achtung: Nicht auszuschließen scheint für mich, dass die Superlativen dieses geplanten Mega-Projektes teils mit einem derzeit laufenden ähnlichen Komplex der deutschen Firma in Algerien vermischt werden? Sollte dies der Fall sein, muss man sich fragen, ob dies aus Schlamperei oder politischem Kalkül geschah?


Erdogan beglückte jetzt auch die Türken in Frankreich!

22. Juni 2014

Seine 5. Kolonne in der EU, die UETD, veranstaltete am Samstag, den 21. Juni ein Meeting mit dem großen Führer in Lyon. Dessen Ansage kommt uns bekannt vor:

„620.000 Türken lebten in Frankreich. Sie sollten ihr Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft einfordern, was ihnen Vorteile einbrächte.“ Tags zuvor, am Freitag, den 20. Juni, hatte der große Führer mit dem französischen Staatspräsidenten Hollande u.a. über die soziale Integration der Türken in die französische Gesellschaft diskutiert.

„Sie und ihre Kinder sollten ihre Kultur und Sprache nicht vergessen und sich nicht in die französischen Gesellschaft assimilieren. Die EU bräuchte diese europäischen Türken für ihren Kampf gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit. Ausserdem sollten die französischen Türken mindestens drei Kinder haben, fünf wären OK!“

Am 10. August sollten sie sich in Frankreich an den türkischen Präsidentschaftswahlen beteiligen. Wen sie dabei wählen sollten, das verriet er jedoch nicht…

Vor Ort in Lyon demonstrierten ca. 500 bis 1.000 Menschen gegen Erdogan, in einer von der alevitischen Organisation FUAF (Fédération de l’union des Alévis en France) durchgeführten Gegenveranstaltung. Erdogans Kundgebung fand ab 15 Uhr am Nachmittag im centre EurExpo von Chassieu (Rhône) statt, wobei der große Führer seine üblichen zwei Stunden Verspätung hatte. Nach Aussagen der Veranstalter von UETD sollen etwa 20.000 Teilnehmer, mehrheitlich Männer in der Halle gewesen sein. Die türkische Gemeinschaft im Raum Lyon soll etwa 40.000 Mitglieder umfassen.

Die mediale Resonanz vermittelt einen Eindruck größerer Gelassenheit in Frankreich, im Vergleich zu den deutschsprachigen Ländern?

http://www.liberation.fr/societe/2014/06/21/lyon-entre-500-et-1000-manifestants-contre-la-venue-d-erdogan_1047117

http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2014/06/21/97001-20140621FILWWW00110-lyon-manifestation-contre-la-venue-d-erdogan.php

 


Frankreich: Festnahme eines Tatverdächtigen des Terroranschlages auf das Jüdische Museum in Brüssel!

1. Juni 2014

In Marseille wurde ein Mann festgenommen, der in seinem Gepäck eine Kalashnikov, einen Revolver und die dazugehörende Munition hatte, vom selben Typ, wie sie bei dem Terroranschlag vom 24. Mai verwendet wurden, bei dem vier Menschen ermordet worden sind.

Der Verdächtigte besaß außerdem eine Action-Camera des Typs GoPro und hat die Tat womöglich gefilmt?

Der 29-jährige Mehdi Nemmouche, aus dem nordfranzösischen Roubaix, nahe der belgischen Grenze und Brüssel stammend,  soll sich im Gefängnis radikalisiert haben und soll angeblich seit seiner Haftentlassung 2013 bis zum März 2014 in Syrien bei Jihadisten gewesen sein? Er reiste über Belgien, Großbritannien, Libanon und die Türkei nach Syrien, offenbar um Spuren zu verwischen. Nach einer Reise aus Südostasien meldete die deutsche Polizei seine Daten an den französischen Inlandsgeheimdienst DGSI der darauf hin ein Dossier anlegte.

Er sei in Marseille aus einem Bus geholt worden, der von Amsterdam über Brüssel nach Marseille gekommen war. Der Mann ist dem französischen Inlandsgeheimdienst DGSI bekannt und sei angeblich überwacht worden? Sein Anwalt beschreibt ihn als intelligent, überhaupt nicht religiös und nicht gewalttätig. Er sei ein Kleinkrimineller, derzeit ohne festen Wohnsitz, der wegen Raub fünf Jahre in Südfrankreich in Grasse und Salon im Gefängnis gesessen habe.

Seine Arrestierung erfolgte bereits am Freitag Mittag und kann maximal 96 Stunden andauern, bzw. 144 Stunden, wenn die Behörden glauben, dass ein Terroranschlag unmittelbar bevor stehe.

In Brüssel war zunächst ein anderer Mann festgenommen worden, dem jedoch nichts nachgewiesen werden konnte, worauf er wieder freigelassen und sein Status von Verdächtiger in Zeuge geändert wurde.

Sollte es bis Dienstag Mittag keine konkreten, handfesten Beweise gegen Mehdi Nemmouche geben, müsste auch er wieder frei gelassen werden. Warum erinnert mich das irgendwie an die Affäre Merah?
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NACHTRAG:

Er soll versucht haben die Tat zu filmen. Wegen einer Fehlfunktion der Kamera gäbe es aber nur eine Tonaufnahme mit seiner Stimme und Tatgeräuschen. So habe er den Behörden die notwendigen Beweise gegen sich geliefert.

Belgien hat einen Internationalen Haftbefehl und einen Auslieferungsantrag gestellt. In der belgischen Region Courtrai wo er sich zuletzt eine Zeit lang aufgehalten haben soll, werden zwei Personen von der Polizei verhört, die mögliche Mitwisser oder Helfer sein könnten.