Noch’n Glückwunsch im Angebot!

31. Dezember 2013

Allen Lesern, Kommentatoren, Gelangweilten, Genervten und Empörten, die meinem Blog in diesem Jahr 2013 trotzdem gefolgt sind, verleihe ich symbolisch meine total pazifistische Tapferkeitsmedaille!

Für 2014 wünsche ich euch allen da draussen Frieden, Glück, Gesundheit, zumindest aber Zufriedenheit und denen, die unbedingt Geld brauchen, einen fetten Lottogewinn.

Wer aber spezielle, individuelle Glückwünsche wünscht, der kann es über die Kommentarfunktion probieren, zumindest so lange, bis die übliche, exzessiv-Orgienartige Sauerei Feierei* beginnt.

Was ich mir für 2014 wünsche:

Obama, Merkel, Erdogan,
stellt euch bitte hinten an!

Ahoi, Rajoy, hier spricht der Mas,
wann trinken wir ein Friedens-Glas?

Wann hält dieser Putin, bei der EU den Hut hin?

Warum unser Bundespräsident
im Februar nicht nach Sotschi rennt:

Bei den USA sei, also ich glaub‘ das nicht,
in Sotschi sogar Schwulsein Pflicht!

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*(Mir wurde sogar angedroht, dass ich tanzen müsse!)


Tussy-Riot unterm Weihnachtsbaum!

26. Dezember 2013

Möglicherweise war sie eine frühe Vorläuferin der Tussy Riot Bewegung? Aber da sie sich ihr Anliegen nicht auf den Bauch und die Brüste schmierte und bei ihrem Auftritt keinen irren Lärm machte, nahm niemand Notiz von ihr und so steht sie vermutlich heute noch in einer Strandkneipe am Nordstrand der Insel Ameland in der niederländischen Provinz Friesland und kaum jemand schenkt ihr die gebührende Aufmerksamkeit…

Tussy Riot Weihnachten 2009


Fieser Putin: Pussy-Riot Aljochinas Rauswurf aus dem Gefängnis!

23. Dezember 2013

Dieser Mann schreckt doch wirklich vor nichts zurück. Nicht einmal die Bedingungen und Umstände ihrer Haftentlassung dürfen Bürger in Russland selbst bestimmen. Das wäre mindestens einen voll ausgewogenen Tagesschau-Kommentar von Putin-Experte Thomas Roth wert, oder?

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Das letzte Gerücht: Da jetzt alle drei Pussies aus der Haft entlassen sind und die Band somit vollzählig ist, stünde einem Konzert bei der Eröffnung der Winter Olympiade in Sochi eigentlich nichts mehr im Wege?


Amis aufgepasst, Opportunist Cameron geht mit China fremd!

3. Dezember 2013

Cameron, der normalerweise die Menschenrechte wie eine Schnapsfahne im Munde trägt, ist plötzlich zum größten Freund und ehrlichen Broker der Chinesen auf der Welt geworden. Mir schwante schon so was, als die Chinesen sich kürzlich an seinen neuen AKWs und Flughäfen beteiligten, was normalerweise sensible Bereiche sind?

Cameron muss mächtig Druck haben und die Chinesen, so gibt er inzwischen zu, seien zu seinem wichtigsten Handelsfaktor nach dem berüchtigten Bankenunwesen geworden. Vermutlich wollte er nicht sagen, die Briten importierten zu viel aus dem Fernen Osten? So flog er mit rund 130 seiner besten Freunde aus der Wirtschaft  nach Peking um sich von den Chinesen erklären zu lassen, worin die britische Wirtschaft noch Weltspitze ist! Unter den britischen Exportschlagern führte er u.a. den Fußball und James Bond auf…

Cameron hat gemerkt, dass China seit dem Vorjahr die größte Handelnation der Welt ist, dass China im kommenden Jahr der größte Importeur der Welt sein wird und dass China in zehn Jahren den Rest der Welt locker in den Sack stecken kann! Für jemanden der sich seit 68 Jahren als Juniorpartner einer Weltmacht versteht, ist anscheinend der Zeitpunkt für einen ökonomischen Seitenwechsel gekommen?

Während die USA an der Eindämmung der Chinesen in Asien und auf der Welt arbeiten, will Cameron ihnen die Märkte der Welt, speziell den Europäischen öffnen? Dazu brauchen sie ihn nicht, das haben sie bereits ganz alleine geschafft! Trotzdem meint Cameron, dass die Chinesen die Briten unbedingt brauchten um Zugang zu G8, G20 und tätärätää… zur EU zu bekommen! Wie, der Typ, der ständig mit EU-Austritt droht, bietet sich den Chinesen als ehrlicher Broker zur EU an? Ja glaubt der, die Chinesen lesen keine Zeitung, haben kein Internet?

Aber Cameron braucht den chinesischen Renmimbi als Rettungsring in der City of London, fall der Dollar abschmiert, daher weht der Wind! So macht der smarte David drei Vorschläge, die sich praktisch selbst erfüllen.

1. Wir müssen unseren bilateralen Handel und die Geschäfte intensivieren. Der Import aus China hat sich ganz ohne David im letzten Jahr verdoppelt. Seine Exporte stiegen immerhin um 20%. Die Feder muss er sich irgendwie an seinen Hut stecken!
Sein UK sei der attraktivste Investitionsstandort, mit mehr chinesischen Investitionen als die nächsten vier EU-Länder zusammen! Nette Umschreibung von Ausverkauf, David!

2. Briten und Chinesen, bekanntlich beide Weltmeister im „Abschotten“, könnten auf der WTO-Konferenz in Bali diese Woche gegen den Protektionismus und für offene Grenzen antreten! Für wahr, dafür sind beide Staaten bekannt;-) Dann könnten Briten und Chinesen Afrika retten und gegen Hunger und Armut antreten. Dagegen wäre nun wirklich nichts einzuwenden, aber ich fürchte, er versteht etwas ganz anderes darunter?

3. Ebenso wie in die unseeligen US/ EU TTIP-Verhandlungen wolle sich Cameron mit seinem ganzen politischen Superschwergewicht für einen Freihandelszone mit den Chinesen einsetzen.

Die Chinesen hörten sich das ungerührt an und hatten dann – wegen seines Dalai Lamas Empfangs im Vorjahr – noch eine alte Rechnung mit Dave zu begleichen. So sperrten sie ganz konkret und überhaupt nicht symbolisch einen britischen Reporter von der gemeinsamen Pressekonferenz von Cameron und Li Keqiang aus. Downing Street war sehr besorgt, aber David Cameron schluckte diese Kröte im Sinne des höheren Anliegens. Dass er seine Lektion verstanden hat, zeigte sein Hinweis auf die Integrität des chinesischen Staates. Da wiederum mögen sich die Tibeter gewundert haben?

Seine veröffentlichte Erklärung zu diesem Ausflug mit 130 Freunden auf Kosten des britischen Taxpayers nach China liest sich irgendwie wie eine Innenpolitische Wahlkampf-Kampagne…


USA hören alle ab: Obamas Kasperle-Theater für die Welt.

1. November 2013

Jetzt als auch der IWF und die Weltbank, überrascht? Nicht wirklich, vermutlich? Stellen wir uns einfach mal folgendes Szenario vor:

Welchen Raum, welchen Stellenwert nahmen Europa und die Wirtschaftskrise/n seit 2008 in unseren letzten fünf Merkeljahren in Deutschlands Politik ein? Es war viel Raum, er forderte viel zeitliche Kapazität unserer Politik und noch mehr deutsches Geld ein!

Jetzt stellen wir uns einfach vor, wir säßen anstatt vor dem abendlichen Fernseher, vor einem dieser hinten offenen Kasperletheater unserer Jugend. Je nachdem wo wir uns als Zuschauer geographisch befinden, werden durch die Regie das Drehbuch und die Rollen neu vergeben.

Wir sitzen also hier in Deutschland:
Das Stück, „unser Stück“ heisst Merkel, die heilige Johanna und Mutter Courage in Person*, rettet unseren Euro vor den finsteren, bösen, korrupten, unsoliden Südländern der EU-Südschiene. *(BB möge mir verzeihen!)

Merkel sieht aus und handelt wie das Kasperle. Man erkennt sie aber an der Frisur, der Fingerraute vor dem Bauch und ihrer Rastlosigkeit, einen festen Standpunkt einzunehmen. So stolpert sie, so hastet sie von Gefahr zu Gefahr und wir kommen nicht hinterher sie durch unsere besorgten Schreie vor der nächsten, drohenden, noch größeren Gefahr zu warnen.

Die Schurken heissen Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Dazu stolpert als unglücklich in den Kasper Verliebter Frankreich durch die Handlung, die in regelmäßigen Abständen durch den Quartals-Irren vom Dienst, von England aufgemischt wird. Er wird benutzt, die Gedanken des Regiseurs durch eine Spielfigur in die Handlung einzubringen.  Bedroht werden all die putzigen Figuren von den gefährlichen, abgrundbösen Krokodilen Inflation, Währungsreform, Russland, China und dem Islam. Die Krokodile sieht man meistens nicht, weiss also nicht einmal ob sie eine reale Gefahr bedeuten, redet aber die ganze Zeit aufgeregt über sie.

In Südeuropa wird das Stück von seinem US-Regiseur etwas anders aufgeführt. Die Krokodile heissen Angela, Merkel, Kanzlerin und Deutschland. Inflation und Währungsreform sind dort nahezu unbekannt, hingegen gibt es zusätzlich ein Roma- und ein Asylanten-Krokodil.

Für den US-Regiseur ist das recht bequem. Er kann mit diesen minimalen Änderungen Tag für Tag das gleiche Stück spielen lassen. Er braucht dazu nicht einmal Handpuppen, denn er kann ihre Gedanken (mit-)lesen, Dank der NSA. Diese Letztere ist nicht Teil des Stücks, nirgendwo, aber eigentlich das größte und gefährlichste Krokodil, denn diese böse Echse kann nicht nur die Gedanken der Schauspielpuppen lesen, sondern auch die der Zuschauer, unsere Gedanken also…

Er kann problemlos unser Geld fließen lassen, denn er kann es für Spenden, für Freikäufe, gute Taten wie Bankenrettungen aktivieren und er weiss dabei praktischerweise stets, wieviel wir davon noch in der Tasche haben, das er uns also noch abjagen könnte.

Jeder somalische Pirat, als ehemaliger Fischer, würde sofort erkennen, dieser Regiseur ist auch nur ein Geld-Abfischer, er stellt sich nur klüger an…


The latest Hannover Mess: Putin unwiderstehlich?

8. April 2013

Er ist nicht nur ein lupenreiner Demokrat (lt. Spezialist G. Schröder!) sondern auch ein richtiger Kerl und als solcher offenbar unwiderstehlich?

Jedenfalls zögerten Jungfrauen in seiner Gegenwart nicht lange und rissen sich die Fetzen vom Leib, zeigten mangelhaft ernährte Oberkörper mit Aufschriften, die Putin direkt und unverblümt zum Geschlechtsverkehr aufforderten: FUCK DICTATOR!

Putin traute sich jedoch nicht vor den ganzen Leuten und Merkel mag sich dabei gedacht haben, dass sie auf ihrem Body weit mehr Text untergebracht hätte, vielleicht sogar ein ganzes Wirtschaftsprogramm: BUY MORE VOLKSWAGEN DICTATOR!


i-was kommt denn da von Apfel?

12. Februar 2013

Der Trendsetter aus den USA hat bekanntlich so einiges in der Entwicklungs-Röhre auf das die Welt händewringend gewartet hat.

Die schon so oft angekündigte „i-Glotze“ lässt noch immer auf sich warten. Das „i-Handy“ hat eine immer kürzere Halbwertszeit. Wenn das so weiter geht, wird die übernächste Version des Schrei-Phones schon vor ihrem Marktstart wegen Veraltung vom Selben genommen!

Der „i-Toaster“ soll W-LAN haben und damit soll man seinen Netzkumpels die getoasteten Weissbrotscheiben wie SMS zusenden können, wow, cool, äh.. very hot, man!

Die „i-watch“ soll eine am Arm zu tragende Sonnenuhr in Links- der Rechtshänder-Version sein, die ganz ohne Strom auskommt, solange die Sonne scheint. Der Akku wird nur benötigt, wenn man die Sonnenuhr bei Nacht ablesen will und diese mit LEDs simuliert werden muss! In einer weiteren Entwicklungsversion sollen diese LEDs zu einem „i-Planetarium“ ausgebaut werden!

Das „i-Eye“, soll ein in den Bonbon-Farben der ersten i-Macs gestyltes Kunst-Glasauge mit Kamera und W-LAN sein. Damit soll die Kontaktaufnahme durch Werfen ermöglicht werden, „er hat ein Auge auf sie geworfen“, überall dort wo kein W-LAN-Empfang möglich ist!

Das „i-Schrei“ ist das ultimative Megaphon für Demos, mit denen in Krisenzeiten künftig vermehrt gerechnet werden muss.

Das „i-Fuck“ tut virtuell genau das, was der Name besagt. Man oder Frau kann sich dabei – mit wem auch immer – zusammenschliessen zu sogenannten virtuellen „We-Fuck“ Meetings, diese an Freunde und Liker weiter kommunizieren und sie so vor Neid erblassen, oder auch Erb lassen, lassen!

i-think, da ist noch eine Menge buchstäblich „im Kommen“ bei den Kreathiefen von Apfel?

Das Letzte (Gerucht!): Der „i-Pott“ soll die üblichen „i-Phone“- und „i-Pod“-Funktionen, die an diesem Ort sowieso gerne verwendet werden, um revolutionäre Blasen- und Darm-Resetting-Funktionen erweitern und dabei die Maße einer kleinen Camping-Toilette nicht überschreiten!