Zwei Teenies enthüllen Schweizer Hilflosigkeit bei muslimischen Sonderwünschen!

5. April 2016

Die BBC berichtete eben über einen Fall in der Nordschweiz, im Kanton Basel, wo in dem 10.000 Einwohner Städtchen Therwil die Realität der muslimischen Einwanderung zu Tage trat: Zwei 14- und 15-jährige muslimische Teenager, Jungen die seit Jahren in der Schweiz leben, weigerten sich von einem Tag zum anderen ihren Lehrerinnen die Hand zu geben!

Händeschütteln gehöre zur Schweizer Kultur und Lebensart und die sollten die Migranten ja neben dem Lehrstoff der Schule auch kennen und respektieren lernen, sollte man meinen?

Die Schule erteilte jedoch den beiden Jugendlichen die Erlaubnis ihren Lehrerinnen den Handschlag zu verweigern!

Damit war das Thema natürlich nicht beendet:
Christian Amsler, Vorsitzender der Schweizer Kantonalkonferenz der Bildungsminister urteilte, daß die Schule einfach einer unangenehmen Sache aus dem Weg gehen wollte und dabei einen Fehler gemacht habe.

Bürgermeister Reto Wolf sagte, daß die Stadt unzufrieden mit der Entscheidung der Schule sei, die vom Kanton betrieben werde: „In unserer Kultur und Kommunikationsart ist ein Handschlag normal und drückt den Respekt für die andere Person aus und das muss den Kindern in der Schule beigebracht werden!“

Die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga sagte, Händeschütteln sei Teil der Schweizer Kultur und Lebensart im Alltag.

Eine lokale Lehrer-Gewerkschaft bezeichnete die „weibliche-Händeschüttel-Befreiung“ der Schule für die beiden männlichen Jugendlichen eine Diskriminierung der Frauen.

Felix Mueri, Vorsitzender der Bildungs-Kommission des Schweizer Parlamentes und SVP-Mitglied (Anti-Migrations-Partei) sagt, die Entscheidung der Schule sei das falsche Signal: „Heute ist es der Händedruck und was kommt Morgen?“

Auch einige muslimische Gruppen und Verbände sind mit der Entscheidung der Schule nicht einverstanden.

Die Schweizer Föderation Islamischer Organisationen sagt, der Koran verlange an keiner Stelle Lehrerinnen den Handschlag zu verwehren.

Saida Keller-Messahli vom Forum Fortschrittlicher Islam riet der Schweiz extremistischen Forderungen nicht nachzugeben.

Das kleinere Islamic Central Council of Switzerland bezeichnete den Handschlag zwischen Männern und Frauen aber als verboten! „Nach den Sex-Attacken der Kölner Silvesternacht wurde von Muslimen verlangt Abstand zu Frauen zu halten. Jetzt verlangt man von ihnen Frauen näher zu rücken?“

Die Justizministerin beeilte sich zu betonen, daß diese Ausnahme für muslimische Jugendliche nicht ihrer Vorstellung von Integration entspräche!

Die bedrängte Schule suchte nach einem Kompromiss und fand ihn darin, daß die beiden muslimischen Jugendlichen künftig weder Lehrerinnen noch Lehrern die Hand zu geben brauchten!

Der Rektor Juerg Lauener sagte die Schule habe keinen Grund ihre Politik zu ändern, es sei denn der Kanton Basel gäbe ihr andere Anweisungen!

Örtliche Bildungspolitiker sagten die Schule habe eine pragmatische Lösung gefunden, die aber keine Dauerlösung sein könne, denn die Regeln sollten für ALLE Schüler GLEICH sein…
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http://www.bbc.com/news/world-europe-35967349


Frau, Muslima, Schleierträgerin und Abgeordnete im Stadtrat von Badalona.

14. Juni 2015

Eine der Frauen, die am 24-M einen Rathaus-Sitz eroberten und damit Geschichte schrieben, ist die 39-jährige Fátima Taleb, gebürtig aus Marokko, die seit 17 Jahren in Catalunya lebt.

Sie hatte zunächst überhaupt nicht die Absicht sich direkt kommunalpolitisch zu betätigen.  Sie arbeitete als kulturelle Mediatorin zwischen nordafrikanischen Einwanderern, Einheimischen und Institutionen in Barcelona.  Überzeugte Multi-Kulti-Anhängerin wirkte sie auch in der Föderation kultureller und und erzieherischer Vereine in Barcelona (Federación de Asociaciones Culturales y Educativas de Barcelona) und als Koordinatorin des Projektes „Stadtviertel bauen„ (Construïm Barri) mit.

Sie ist eines der Gesichter des „Badalona nueva“, des neuen Badalonas und beschreibt sich selbst als „Frau, Muslima und Schleier-Trägerin“.

Der Schlüssel-Moment für ihren Entschluss sich politisch zu betätigen, sei das Verbot einer zuvor erlaubten Benefizveranstaltung muslimischer Frauen in einem öffentlichen Zentrum gewesen, die der Hilfe bedürftiger Einwanderer galt. Am Tag nach den Pariser Charlie-Hebdo-Anschlägen wurde den Frauen die geplante Veranstaltung verboten.

Darauf setzte sie sich mit dem linken Bündnis „Guanyem“ in Verbindung. In einer der lokalen Versammlungen erklärte sie ihren Fall. Viele rieten ihr zu, sich bei den Kommunalwahlen als Kandidatin zu bewerben. Nach einigen Zögern nahm sie den Vorschlag an.

Sie hat aber klare Vorstellungen, die zum Beispiel das Wort „Integration“ ablehnt und statt dessen „soziale Einbindung“  befürwortet, was also durchaus „kulturelle, islamische Inseln“ in spanischen Städten beinhaltet, denn sie sieht es als ungerecht an, dass ein Migrant seine kulturelle Identität komplett aufgeben müsse und statt dessen begeistert die seines Aufnahmelandes „umarmen“ müsse! Von einer „sozialen Integration könne man aber nicht sprechen, der Beweis seien die fehlenden Kandidaten mit Migrationshintergrund für die Kommunalwahlen des 24-M.
Sie fordert eine Moschee für Badalona, die von islamischer Seite mit eigenen Mitteln gebaut werden müsse.

Fátima Taleb kandidierte bei der ersten Wahl an der sie teilnehmen konnte auf Platz 5 für Badalona im linken Bündnis „Guanyem Badalona“ aus CUPPodemos, Procés Constituent und Unabhängigen. Sie wurde gewählt und die Linken konnten vereint mit Dolors Sabater* als neuer Bürgermeisterin gemeinsam das letzte Bollwerk der PP mit dem offen fremdenfeindlichen Bürgermeister Xavier García-Albiol mit 14 : 11 Ratssitzen ablösen!
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* Bei der Amtsübernahme von Sabater lieferten sich die Fahnen schwenkende Anhänger der neuen linken und des scheidenden konservativen Bürgermeisters lautstarke Wortgefechte, Pfiffe und Rempeleien und mussten von den Mossos (in Zivil) getrennt werden.

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http://www.lavanguardia.com/politica/20150613/54432807243/badalona-alcaldesa.html