Verlierer: Luis de Guindos, Rajoy, Spanien & Merkel!

14. Juli 2015

Durch die nächtliche Kulmination der Griechenland-Debatte trat eine Entscheidung vom Montag ein wenig in den Hintergrund. Die Wiederwahl und Verlängerung des Vertrages des Niederländischen Wirtschaftsministers Jeroen Dijsselbloem (49) an der Spitze der Euro-Gruppe um zweieinhalb Jahre.

Auf diesen Job hatte sich seit langem der spanische Wirtschaftsminister und Ex-Goldman-Sachs-Banker Luis de Guindos beworben. Selbst der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte zumindest seit seiner Kurz-Wallfahrt mit Angela Merkel auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela für de Guindos antichambriert! Das wurde von den Spaniern als Anerkennung ihrer Sparleistungen und entsprechende Aufwertung ihres Gewichtes in Europas Diplomatie gesehen und gefordert. Nichts von dem wurde wahr!

Dijsselbloem wurde von den 19 Euro-Staaten am Ende einstimmig gewählt. Luis de Guindos ging vollkommen leer aus! Gerüchten zufolge soll es zunächst in einem ersten Wahlgang mit verschlossenen Umschlägen ein knappes Ergebnis von 10 zu 9 für den Niederländer gegeben haben. Danach optierte man angeblich für eine einstimmige Stimmabgabe mit dem bekannten Ergebnis. Nicht einmal Spanien habe also am Ende für seinen eigenen Mann optiert!

Dijsselbloem gilt nicht nur einer der härtesten „Falken“ bei den Spar-Fanatikern der EU, er stammt auch aus den „kleinen Niederlanden“ was ihm die Unterstützung einer Allianz kleiner Euro-Staaten sicherte, die den Einfluss der großen Staaten auf die Top-Jobs begrenzen wollten. Spanien besitzt die viertgrößte Wirtschaft der Euro-Gruppe, sowie die fünftgrößte Bevölkerung der EU und im Vergleich dazu recht wenig Einfluß…

Die zehn Unterstützer Dijsselbloems sollen die Staaten Österreich, Slowakei, Slowenien, Estland, Frankreich, Griechenland, Italien, Holland, Litauen und Malta gewesen sein.

Für den Spanier hätten dann also Belgien, Deutschland, Finnland, Irland, Lettland,  Luxemburg, Niederlande, Portugal und Spanien optiert.

Dies wird von Spanien ganz sicher als Affront verstanden werden und den südeuropäischen Euro-Kritikern neuen Zulauf verschaffen UND Rajoys Wiederwahl (im November?) erschweren. Ein weiterer Schritt hin zu einem Bruch des Euro-Raumes? Quien lo sabe..?


Merde, können Franzosen ab September keinen Gebrauchtwagen mehr kaufen?

27. Juni 2015

Noch stehen die gebrauchten Kisten an jeder Ecke, überall herum!
Bisher war das in vielen Fällen so: Man suchte sich eine aus, handelte den Preis aus, zog ein Bündel Bares aus der Tasche, blätterte den Kaufpreis auf den Tisch, steckte sich den Schlüssel und die Papiere ein und machte sich mit seiner Neuerwerbung vom Acker. Das war einmal…

In Frankreich dürfen Geschäfte ab September nur noch bis zu einem Wert von 1.000€ (Eintausend!) in Bar abgewickelt werden. Alles, was teurer ist, muss künftig über Konten laufen.

Aber es gibt noch andere Geschäfte, die auch schon mal diesen Grenzwert übersteigen können, die der Franzose ungern per Überweisung abwickeln würde, DSK lässt grüßen!

So soll dem florierenden Schwarzmarkt der Bargeld-Saft abgedreht werden und mehr Steuerehrlichkeit entstehen. Jedenfalls entsteht zumindest mehr Abhängigkeit von den Banken und dem elektronischen Geldverkehr. In Skandinavien denkt man gar schon laut über die völlige Abschaffung des Bargeldes nach!

Die übliche Begründung lautet Schwarzgeld, Geldwäsche, Steuerhinterziehung UND NEUERDINGS NATÜRLICH AUCH Finanzierung des Terrorismus(!)

Da wird der freie Mensch zum Sklaven (s)einer Bank und gerät in völlige Abhängigkeit. Nur unter Omas Kopfkissen oder unter ihrer Matraze wird es dann leerer, wenn sie nur noch eine Bankkarte dort horten kann!

In Spanien beträgt das derzeitige Limit für Bargeld-Geschäfte 2.500€. Vielerort werden auch in Deutschland in Supermärkten und Tankstellen keine Scheine im Wert über einhundert Euro akzeptiert. Die Versklavung verläuft mit leisen Schritten, aber unaufhaltsam…

Muss man künftig als Franzose einen Gebrauchtwagen in Einzelteilen kaufen, Räder. Karosserie, Stossstangen, Türen, Motor, etc. um diese Einzelgeschäfte dann noch in Bar abwickeln zu können?


Sitges: Junqueras erklärt Unternehmern die Welt!

30. Mai 2015

Bei der Abschlusskundgebung der 31. Sitzung des Wirtschaftszirkels der Unternehmer im katalanischen Sitges haben diese ihre Verunsicherung über die Unabhängigkeitsdebatte artikuliert  und vom Separatisten-Anführer, dem Vorsitzenden der ERC, Oriol Junqueras verlangt, „den Prozess“ ohne Eile, im gesetzlichen Rahmen und ohne Brüche durchzuführen! Das ist so ungefähr das genaue Gegenteil von den bekannten Positionen Junqueras…

Die Ängste der Unternehmer bezögen sich nicht so sehr auf das „OB“ dieses Prozesses, sondern auf das „WIE“. Sie befürchteten, dass Junqueras nach dem 27-S schnelle, einseitige Schritte unternehmen, die zu Brüchen führen würden, für die ihnen dann später allerhand Rechnungen präsentiert werden würden!

Der Präsident der ERC, Oriol Junqueras, widersprach ihnen und behauptete, dass die Rechnungen und Bücher Tag für Tag bewiesen, dass ihre Unternehmen in Spanien benachteiligt würden! Er unterstellte ihnen damit indirekt ihre Märkte und Bücher nicht zu kennen und führte als Beispiel für seine Behauptung die indifferente Haltung der Zentralregierung in Madrid zum sogenannten Mittelmeer-Korridor, einer leistungsfähigen Hochgeschwindigkeits-Bahnverbindung von Andalusien über Valencia, Barcelona, Frankreich nach Zentraleuropa an.
Er malte ihnen in düsteren Farben ein Bild aus von verpassten Chancen, in den sich von Asien nach Osteuropa verändernden Welthandelsströmen und dass der Hafen von Rotterdam sich bereits zur Hälfte des Hafens des rumänischen Constanza bemächtigt habe um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen.

Ausserdem schaffe nicht die Unabhängigkeit Kataloniens Unsicherheiten sondern die grassierende Korruption in Spanien, die es bekanntlich in Katalonien nicht gäbe, niemals gegeben habe und niemals geben werde, weil es während der Herrschaft der Drei-Parteien-Koalition „Tripartit“ unter Beteiligung der ERC in Barcelona überhaupt keinerlei Korruption gegeben habe…

Den letzten Absatz (kursiv) habe ich natürlich frei, mutwillig und bösartig erfunden, weil er genau diesen Eindruck herausarbeiten sollte, den Junqueras vor seinem Unternehmer-Auditorium erwecken wollte. Die Herren werden sich ihren Teil gedacht haben zu den Ausführungen des hemdsärmeligen, dicken Bürgermeisters von San Vicenc dels Horts, der am 24-M mit einer Liste antreten musste um seine Stimmen und Sitze im Rathaus um etwa die Hälfte zu erhöhen. Wäre interessant gewesen, den „Netto-Anteil“ der ERC und Junqueras zu erfahren…


Ex- und Hopp! Warum die PP Rajoys immer sauber bleibt!

18. April 2015

Gestern demonstrierten hunderte Menschen spontan vor der Zentrale der Partido Popular in der Calle Genova in Madrid unter dem Motto No son manzanas podridas, es una mafia, (Das sind keine faulen Früchte, das ist eine Mafia!) denn nicht nur Rodrigo Rato, der jüngste Fall, sondern zahlreiche führende PP-Mitglieder sind in Korruptions- Geldwäsche- und Steuerhinterziehungsfälle verwickelt, wie z.B.  der Ex-Präsident der Comunidad de Madrid, Ignacio González; die Ex-Autonomie-Präsidenten der PP Francisco Camps y Jaume Matas, der Ex-Präsident der Diputación de Castellón Carlos Fabra, der Ex-Senator Francisco Granados, der Ex-Schatzmeister Luis Bárcenas oder die Ex-Ministerin Ana Mato und ihr Ex-Ehemann Jesús Sepúlveda. „Und hunderte Angeklagte mehr“ schloss die Liste der Demonstranten.

Wenn die Einschläge der Ermittler näher kommen, spätestens aber wenn Anklage erhoben wird, dann müssen die Verdächtigen ihre Ämter niederlegen und die PP verlassen, die dann stets beteuert sauber zu sein, da schließlich gegen keines ihrer ehrenwerten Mitglieder ermittelt werde…

Auch Mitglieder der aktuellen PP-Regierung, bis hin zum Ministerpräsidenten Rajoy, sollen jahrelang Bargeld-Umschläge von Bárcenas in die Hand erhalten (und dann ordentlich als Einkommen versteuert, so Rajoy) haben;-)

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Hilfe, die Russen kommen.. NICHT!

19. März 2015

Eigentlich war es eine Erfolgsgeschichte, die Beziehung zwischen russischen Touristen und dem spanischen Touristik-, Hotel-, Gaststätten- und Luxus-Boutiquen-Gewerbe. Sie scheint vorbei!

In Catalunya z.B. stieg die Zahl der Russen von 216.000 in 2009 stark an auf 1 Million in 2013 um dann, bedingt hauptsächlich durch die Ukraine-Krise, scharf abzufallen. In der optimistischsten Prognose geht man von einem Rückgang um 60% aus, die Pessimisten gehen von 90% aus, die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen? In Catalunya teilen sich die Costa Brava mit 40% und die Costa Dorada mit 60% den Russen-Markt.

Die Russen wurden von der EU mit allerlei Sanktionen überzogen. Der Rubel-Wechselkurs ist im Keller. Die mediale Propaganda gegen die bösen Russen läuft auf Hochtouren. Die russische Regierung promotet derweil die „heimgekehrte“ Krim und das vom Westen geschnittene Sotschi, sonnenverwöhnte Schwarzmeer-Regionen, und verbietet Funktionären und Militärs den Urlaub im Westen.

Die Spanier nehmen an, dass der russische Tourismus auch nach einer Erholung des Rubel-Kurses, ein bis zwei Jahre brauchen würde um auf das alte Niveau von 2013 zurück zu gelangen.

Das betrifft Reisebüros, Busunternehmen, Hotels, Restaurants, Boutiquen und natürlich auch Flughäfen und Fluggesellschaften. Gab es im Vorjahr noch drei fest gecharterte Passagierjets und die entsprechenden Starts- und Lande-Slots, so gibt es für dieses Jahr nur einen und der wird noch geteilt mit anderen Destinations.

Dazu kommt der scharfe Wettbewerb mit der Türkei und Ägypten um die urlaubenden Russen.

In der Türkei bekommen sie für den Preis eines Drei-Sterne-Hotels mit Halb-Pension an der Costa Brava eine Woche Voll-Pension in einem Fünf-Sterne-Plus-Hotel.

So bleibt der Touristik-Branche in Catalunya am Ende nur der überwunden geglaubte britische Billig-Sauf-Tourismus der insularen Unterschicht.

Um die Spendierfreudigkeit der Russen auszugleichen benötigte die Branche pro Russen 1,5 Briten oder 2,5 Spanier.

140,20 € gibt der Russe pro Urlaubstag in Spanien aus.
113,80 € der Brite
109,90 € der Italiener
097,00 € der Deutsche
083,20 € der Niederländer
076,30 € der Franzose

–––––

258,90 € der Kanadier
247,60 € der Japaner
232,90 € der US-Bürger

ABER: Der Russe bleibt auch länger, (im Schnitt 10 Tage, während die anderen Europäer schon nach 5 Tagen wieder abreisen) und das ist ausnahmsweise einmal KEINE propagandistische Drohung!


Bankenkrise wirklich vorbei in Spanien?

16. März 2015

Da gibt es eine Bank in Andorra. Da hatte die geldgeile Pujol-Ferrussola-Sippe ein paar Millionen an der Steuer vorbei geparkt, die ihnen jetzt gerade in Barcelona schwer auf die Füße fallen. Diese Privatbank, die BPA sei die dritttgrößte des Fürstentums von insgesamt fünf Banken. Man könnte sie deshalb auch mit Fug und Recht die drittkleinste Bank des Landes nennen? Man ging dort ruhig und diskret seinen schmutzigen Geschäften nach in dem Pyrenäenflecken und würde dies wohl noch heute tun, wenn nicht der lange Arm der US-Finanzbehörden in Form des Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) der Bank ein paar unangenehme Fragen gestellt hätte.

Andorra hat 83.000 Einwohner, ein BIP von 48 Milliarden, davon 19% durch Finanzdienstleistungen. Andbank, Crèdit Andorrà, Banca Mora, Banca Privada d’Andorra (BPA) y Banc Sabadell d’Andorra, bedeuten viel mehr als diese 19% des BIP und 1.434 Arbeitsplätze. Diese Banken gehören einigen Familen denen so gut wie alles gehört in Andorra. Die Regierung gibt Schuldverschreibungen heraus, die Banken kaufen sie, das Geld zirkuliert im Ländle und alle waren zufrieden…

Deshalb wurde es jetzt sehr unruhig in Andorra und – welch Wunder – auch in Madrid! Neben den Pujols sollen auch die Russen-(Andrei Petrov) und Chinesen-Mafia (Gao Ping) und lateinamerikanische Drogenkönige und bolivarische Berufsrevolutionäre dort Gelder geparkt und gewaschen haben. Jetzt werden auch die ersten spanischen und katalanischen Namen genannt, u.a. die der Bierhersteller von CERVEZA DAMM, Vater und Sohn, die sich im Juni vor Gericht wegen Verdacht der Geldwäsche verantworten müssen und gegen die eine Kaution von zusammen über 500 Millionen Euro verhängt worden ist…

Die Amis stellten klare Fragen und erwarteten klare Antworten und stellten Konsequenzen klar in Aussicht. Das kannte man in Andorra bisher so nicht. Madrid und Barcelona hatten sich bisher immer augenzwinkernd hinhalten lassen. Diskretion war alles. Auf Diskretion wird jetzt geschissen in Andorra, oder?

Die Banco Madrid, war die spanische Filiale, eine Tochter der Banca Privat d’Andorra (BPA). Dort sollen z.B. mindestens ein halbes dutzend der engsten venezuelanischen Freunde des verblichenen Hugo Chávez Gelder gewaschen haben. Sein Nachfolger Maduro, „der Busfahrer“, den die Gringos sowieso nicht mögen soll jetzt die Sachverhalte offen legen.

Der mögliche Schaden in Andorra könnte das bergige Steuervermeider-Paradies überfordern. Die gewünscht Fusion mit einer der zwei größeren Banken kam nicht zu Stande, da diese sich weigerten so unüberschaubar ins Risiko zu gehen.

Die Banco Madrid erklärte derweil den Konkurs. Der gesamte Vorstand trat zurück. Sie war schlicht zahlungsunfähig und konnte dem Wunsch der der Geldabheber nicht mehr entsprechen. Sie wurde unter die provisorische Verwaltung der spanischen Landesbank gestellt und ist derzeit geschlossen. Die Einlagen sind zwar bis 100.000€ pro Kunde garantiert, was etwa 14.000 Kunden betrifft, nur 500 sollen darüber liegen! Alle Geldbewegungen sind aber derzeit eingefroren. Man kommt nicht an sein Geld. Die Liquidierung der Bank wird erwartet. Die spanische Landesbank hat schnell reagiert und auch schnell Listen Verdächtiger und verdächtiger Operationen zur Hand gehabt. Es scheint, als wolle man den Deckel auf dem Skandal halten und seine Ausweitung begrenzen? Wenn man unterstellt, das dies vermutlich nicht die einzige Bank in Spanien ist, die ein solches Geschäftsverhalten an den Tag legt, dann ist schnelle Schadensbegrenzung aus Sicht der Banco de España höchst angebracht.

Auch im Mutterhaus in Andorra, bei der BPA sind Abhebungen derzeit auf 2.500€ pro Woche begrenzt. Der Vorstand der Bank befindet sich mittlerweile geschlossen in Polizeigewahrsam, wegen Fluchtgefahr vermutlich? Und die Pujols? Ach ja, die gibt es ja auch noch…

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http://elpais.com/elpais/2015/03/16/inenglish/1426499824_666996.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Andorra


Barcelona: Der Fisch beginnt am Markt zu stinken…

11. März 2015

Die spanischen Steuerbehörden nehmen sich jetzt den Fischmarkt in Barcelonas Großmarkt Mercabarna vor. Sie vermuten, dass jeder dritte Fisch schwarz über die Theke gegangen sein könnte? Darauf weisen zumindest ausführliche handschriftliche Kladden und Exxel-Tabellen hin, die den Behörden „irgendwie in die Hände kamen“.

Der größte Großmarkt für Fisch und Meeresfrüchte für Catalunya, Valencia, die Balearen und Aragon wurde Gestern im Morgengrauen von einer Razzia mit Codenamen „White“ von mehr als hundert Steuerbeamten, bewacht durch Polizei und Sicherheitskräfte, heimgesucht. Die Geschäftsunterlagen und die Buchhaltung von mehr als zwanzig Firmen und sieben Aktionären aus der „Kiemen-, Schuppen- und Flossenbranche“ wurden sichergestellt.

Die Finanzbehörden schätzen, dass die Fischhändler bis zu einem Drittel der angelieferten Fänge am Finanzamt vorbei geschleust haben könnten, das entspräche dann hundert Millionen Euro im Jahr. Wie lange das muntere Treiben schon so geht, das ist noch nicht bekannt. Fisch ist halt eine verderbliche Ware, da muss man schon mal die eine oder andere Tonne abschreiben…

Aufgefallen sind die mutmaßlichen Steuerbetrüger vermutlich den Behörden, weil sie ihre Gier nicht mehr kontrollieren konnten. Obwohl Fisch in Spanien bekanntlich sehr teuer ist rechneten die Großhändler ihren offiziellen Geschäfte teilweise mit einer mageren Rendite von unter 1,5%.

Das kam den Steuerbehörden am Ende spanisch, bzw. katalanisch vor und sie beschlossen, sich die „Fischmädchenrechnungen“ einmal genauer anzusehen…