Trump: Moskaus Spion gegen Israel für Iran?

13. Januar 2017

Der Verfolgungswahn der Sicherheitsdienste gegen Trump geht weiter. Inzwischen hat er anscheinend auch schon die Geheimdienste Israels erfasst? Wie anders könnte man es verstehen, daß sich die Experten jetzt schon öffentlich um Israels Sicherheit sorgen, die durch Trump gefährdet werden könnte?

Wir wissen bereits durch das berüchtigte 25-Seiten-Papier der US-Geheimdienste, das zwar absolut nicht belegt, aber dafür vieles unbewiesen behauptet, sich dabei auf Wahrscheinlichkeiten von Behauptungen beruft, die auf früheren, unwahrscheinlich wahrscheinlichen Behauptungen beruhen, daß Donald Trump ein enger Kumpel von Putin sei, ach was, IST!

Da gibt es nun einen „Spionageexperten“ Ronen Bergman der in der israelischen YEDIOT AHRONOT und der NEW YORK TIMES schreibt und der weiss und schreibt nun, daß die einzigartige Offenheit des Austausches von sensibler Information zwischen den israelischen und US-Geheimdiensten künftig gefährdet werde, wenn Trump künftig die letzten Neuigkeiten direkt mit seinem Kumpel Putin „betratsche“ und dieser Fiesling die News sofort an die Iraner, die Tot-Totfeinde der Israelis weiter „petze“!

Da fragt man sich natürlich, warum der israelische Premier Netanyahu als der international engste Vertraute von Trump gilt? Kann Bibis Menschenkenntnis denn so eklatant versagen? Bringt Netanyahu etwa mit seinen direkten Trump-Kontakten den Staat Israel in Gefahr?

Ist das nicht ein generelles Problem ALLER Geheimdienste dieser Welt, daß man vollkommen unverantwortliche Plaudertaschen, diese Politiker informieren müsse?

Die Erpressungsarie der Russen gegenüber Trump sei doch uralte klassische kommunistische, ..äh russische Manier. Das wisse man doch spätetstens, seit sich Arafat beim (sehr lauten!) Vögeln mit seinem Leibwächter in einem Gästehaus des RUmänen (auch so halbe Russen!) Ceaucescu habe filmen und erpressen lassen…

Oder suggeriert Bergman etwa, daß so wichtige Dinge wie internationale Kontakte und Informationsausstausch nicht den besoffenen Oligarchen an der Spitze der Länder überlassen werden könne? Jedenfalls sollen die Israelischen Dienste auf Empfehlung der US-Dienste nur noch gefilterte Nachrichten weiterleiten, die Amis betteln also darum, daß die Israelis ihnen künftig nicht mehr die ganze Wahrheit sagen, sie sozusagen informationstechnisch kastrieren? Verrückte Welt…

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http://www.lavanguardia.com/internacional/20170113/413311492706/espionaje-eeuu-trump-rusia-israel.html


Polit-Trend: Stell‘ dir vor, die EU stellt Forderungen, doch keiner hört hin…

8. Januar 2017

Seit Jahren sollen Staaten des Westbalkans, des ehemaligen Jugoslawiens, die ohnehin mehr oder weniger am Tropf der EU hängen, EU-Beitrittsreif gemacht werden. Die Lust auf demokratische Änderungen war in diesem Milieu zwar nie sehr groß, man brauchte halt die EU-Hilfen, die Visa-Freiheit und den Marktzugang, eine Herzensangelegenheit war es aber nicht. Nach dem Brexit des UK, der ständigen folgenlosen „EU-Verarsche“ Erdogans und den ausgestreckten Fühlern des Russen Putin und seiner gestiegenen Attraktivität bei seinen historischen Partnern, den Südslawen tendiert der Wunsch, bzw. der Wille diesem vermeintlich schwachen, zerstrittenen Merkel-Haufen ZU DESSEN BEDINGUNGEN beizutreten eher gegen Null!

Erdogan, Theresa May, Orban, Polen, Balten und Putin, aber auch die Südeuropäer von Griechenland über Italien, Spanien und Portugal zeigen jeder auf seine Weise wie man offenbar folgenlos mit der EU umspringen kann? Wozu dann sich einschränken, sich demokratischen Veränderungen unterwerfen, wenn man auch so „fast alles“ kriegen kann, denn diese EU ist offenbar mehr und mehr erpressbar? Was sich da auf dem post-jugoslawischen Balkan als herrschende Schicht von Oligarchen, Familienclans und Gangsterbanden in verschiedenen Staaten durchgesetzt und dies überlebt hat, dürfte man „per se“ getrost als cleverer als biedere Brüsseler Eurokraten bezeichnen?

Diese Balkan-Leute haben sehr feine Antennen. Sie spüren, daß sie von Russen und Türken umworben werden, während sie für Merkel demokratische Klimmzüge machen sollen als Aufnahmeprüfung in den maroden Brüsseler Debattierclub. Erdogan denkt seit langem abgehoben in osmanischen Kategorien und Räumen. Große Teile des Balkans sieht er deshalb als natürliche historische Spielwiese seiner künftigen Groß-Türkei an und wer weiss, vielleicht stehen die Türken dann ja irgendwann wieder einmal vor Wien?

Dass Putin territoriale Gelüste in Richtung Balkan pflegt, glaube ich persönlich eher nicht. Er sieht ihn eher als den natürlichen Zugang zum weichen Unterleib der EU und der NATO. Waffen verkauft er den Serben gerne, wie wir dies auch tun wenn wir zum Zuge kommen. Für die sich andeutungsweise abzeichnende künftige Auseinandersetzung der US-NATO mit Russland, wäre ein türkischer NATO-Austritt ein wahrer „game-changer“ und gute russische Kontakte zu ständig unberechenbaren Balkanstaaten schon die halbe Miete um z.B. Camp Bondsteel „zu neutralisieren“, wie man so sagt, und um die NATO-Landverbindung nach Griechenland zu komplizieren? Der Westbalkan wäre für die NATO-EU dann eine ebenso unberechenbare Konfliktzone wie es heute die Ukraine für die Russen ist.


70 Jahre DER SPIEGEL: Ein Abstieg vom seriösen Nachrichtenmagazin zur schnell zusammengeschusterten NATO-Propaganda-Site.

7. Januar 2017

Da haben die Strategen bei SPON mal wieder einen Artikel zusammengehauen, der wie sogar schon eigene Headline und Subheadline zeigen, auf puren unbelegten Vermutungen gegen Russland und speziell Putin beruht, aber zeitlich total passend zum Neuen Kalten Krieg und der gleichzeitig laufenden NATO-Aufrüstung an den Grenzen Russlands erscheint. Man arbeitet anscheinend Hand in Hand mit der NATO bei SPON?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-geheimdienste-wladimir-putin-ordnete-kampagne-zur-wahlbeeinflussung-an-a-1128992.html

Behauptet aber nicht belegt wird, daß Putin sich persönlich mit der Beeinflussung des Wahlergebnisses der US-Wahlen befasst habe, weil er Hillary Clinton fürchtete und ihm Donald Trump lieber erschien als künftiger Gegenpart.

SPON bezieht sich auf eine 25-seitige Zusammenfassung der US-Geheimdienste für die Öffentlichkeit, die zwar hübsch und wichtig aufgemotzt ist, aber ebenfalls keinerlei Beweise für die darin aufgestellten Behauptungen bietet. Die Schlapphüte machen den „de Maizière“ nach dem Motto, ein Teil unseres Wissens könnte die Öffentlichkeit beunruhigen und den bösen Russen aufzeigen, was wir alles von ihnen wissen.

Die 25 Seiten, Titel, diverse Inhaltsverzeichnisse, Vakatseiten und schlappe 7 bunte Geheimdienstlogos bzw. -siegel mit eingerechnet, weisen drei verschiedene Paginierungen auf. Schon auf Seite 1 weisen die Autoren dieses Machwerks offen darauf hin daß es praktisch „für den Arsch“ erstellt worden sei, denn man könne der Öffentlichkeit aus Geheimhaltungsgründen nicht sagen WAS man WOHER wisse und folglich NICHT beweisen könne, aber bitte glaubt uns doch einfach…

Während man sich ausführlich über die Ausdrucksgepflogenheiten dieser Kreise auslässt, über Abstufungsgrade von Vermutungen, Annahmen und Wahrscheinlichkeiten, die wiederum auf älteren Vermutungen, Annahmen, Feindbildern und Wahrscheinlichkeiten beruhten, nicht aber auf ermittelten Fakten, wird in einer Fußnote nebenbei erwähnt, daß nicht untersucht worden sei, wieweit russische Politiker die US-Wahlen beeinflusst hätten. (…We did not make an assessment of the impact that Russian activities had on the outcome of the 2016 election..)

Da aber jeder Schritt im Netz Spuren hinterlasse, könne man diese bis zu jenem abgelegenen Kreml-Scheisshaus zurückverfolgen, in das sich Vlad Dracula Putin erfahrungsgemäß mit hoher Wahrscheinlichkeit stets dann zurückziehe, wenn er seinen allergeheimsten übel(riechend)sten Absichten nachgehe.

Ein siebenseitiger Annex A stammt sogar nach eigener Fußnote von einer NGO und nicht den drei Geheimdiensten CIA, FBI und NSA und wurde bereits 2012 veröffentlicht, so aktuell ist man in diesen Kreisen bei der Verarschung der US-Öffentlichkeit. SPON hat damit offenbar kein Problem? Darin heult man sich ausführlich über RT America TV aus, einen mit russischer Finanzierung in den USA agierender TV-Sender, der seine Finger beharrlich in alle wunden Punkte der US-Gesellschaft stopfe und dabei koordiniert, (Putingesteuert!) mit dem Kreml agiere und bei Youtube 8 mal mehr Seher habe als CBS…

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Klicke, um auf ICA_2017_01.pdf zuzugreifen

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Als Negativ-Beispiel westlicher Politiker, die aus wirtschaftlichen Eigeninteressen gerne mit Putin und Russland zusammenarbeiten werden namentlich Gerd Schröder und Silvio Berlusconi genannt. Ob die Kanzlerin gegen diese Verunglimpfung ihres Vorgängers schon protestiert hat bei CIA, FBI und NSA?


US-NATO verlegt Truppen an die Front des künftigen Krieges gegen Russland.

6. Januar 2017

Es geschieht nicht heimlich, sondern offen, gerade jetzt vor unser aller Augen. Die Meldung kommt unter der Rubrik „ferner liefen“: In Bremerhaven landen in diesen Tagen Truppentransporter und Frachter mit Panzern, Kanonen, allerlei Fahrzeugen und Ausrüstung, die man halt so für einen hübschen Krieg gegen die Russen braucht. Die Amis waren noch nie die schnellsten,aber letztlich meist konsequent. Im Irak sind sie unter Friedengesäusel fast ein Jahr aufmarschiert bis endlich alle in den Startlöchern saßen und es losgehen konnte mit der Knallerei „Shock & Awe“.

In Deutschland benützen sie jetzt mit größter Selbstverständlichkeit Kasernen, Straßen, Autobahnen und die Eisenbahn. Bundeswehr und -regierung leisten brav HiWi-Dienste. Für die Medien ist der Auftakt zum nächsten Krieg in Europa kein Thema. Man entrüstet sich lieber über Syrien oder auch die Türkei.

Die Osteuropäer, aber speziell die Balten mit ihren russischen Minderheiten im Lande, werden so ermutigt, noch kecker und lauter gegen Russland zu schreien, denn die NATO steht ja dann im Lande und deckt ihr Theater.

Wenn rund 70 Jahre nach der Hungerblockade des damaligen Leningrads mit rund einer Million Opfer Merkels Truppen heute wieder runde 150km von Sankt Petersburg stehen und 600km vor Moskau, dann zeigt dies, daß wir Deutschen aus der Geschichte nichts gelernt haben. Die NATO-Deutschen stünden dann schon zu Beginn dieses neuen Krieges da, wofür Hitlers Wehrmacht einst im Zweiten Weltkrieg fast zwei Jahre brauchte, vor Sankt Petersburg und Moskau halt!

Für die USA ist das eine der win-win-Situationen, die sie so lieben. Sie zwingen uns – wie immer – mittels NATO und „Atlantischer Entschlossenheit“ zur Gefolgschaft, der sogenannten Solidarität, schon lange bevor der erste Schuß fällt, aber wenn der dann fällt, dann sind sie – wie immer – hübsch weit weg, auf der anderen, auf „ihrer“ Seite des Nordatlantiks, „weit weg vom Schuß“ im wahrsten Sinne des Wortes…

Das Spielchen wird solange  so weitergehen, bis eines Tages einmal ein Stratege ihrer jeweiligen Gegenseite auf die simple Idee kommt, die Feindseligkeiten gleich von Beginn an auf US-Territorium auszuweiten. Es wäre sogar denkbar, daß dieser Stratege dann ein Russe sein könnte, denn man muss sich deren Bedrohung einfach mal aus deren Sicht betrachten. Für die Russen ginge es bei einem solchen Konflikt sehr schnell „ans Eingemachte“ und sie werden entsprechend handeln. Das vorauszusehen muss man kein Hellseher sein. Das wäre dann wohl eine ganz neue Erfahrung für das ehemalige einzigartige Imperium?


Syrien: Es gibt nichts, was es nicht gibt!

23. Dezember 2016

Russland habe Syriens Territorium mit supermodernen Luftabwehr-Raketen abgedeckt, so kann man es immer wieder lesen, die jede Mücke vom Himmel holen könnten.

Es sollte sich also niemand gegen Russlands Willen oder zumindest ohne zuvorige koordinierende Absprache mit den Russen im syrischen Luftraum herumtreiben, sollte man zumindest denkend erwarten können, unter diesen ganz spezifischen Bedingungen?

Trotzdem behauptet die „berüchtigte syrische Assad-Propagandaschleuder“, die Nachrichtenagentur SANA, daß die NATO-Türkei in zwei Tagen nordöstlich von Aleppo in Al-Bab mit Bombenangriffen rund hundert Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder getötet habe.

Dies offenbar dann also ganz offenkundig mit Zustimmung ihres NATO-Partners USA, die das sonst in der UN lauthals und bitter beklagt hätten, sowie ihres strategisch-taktischen Syrien-Partners Russland, der sie sonst wie mit der Fliegenklatsche vom Himmel geholt hätte?

Ich vermisse zudem den kollektiven Aufschrei in unseren Nordatlantischen Propagandamedien, seien es die Privaten oder die Zwangsgebührenfinanzierten sogenannten „Öffentlich Rechtlichen“?

Massaker in Al-Bab?
Die Türken bestreiten es nicht. Die Russen verhindern es nicht. Die USA beklagen es nicht. Die Medien berichten es nicht. So kompliziert geht Krieg in Syrien…


Muss der Westen die Wahlen abschaffen, bevor der gedopte Putin sie „faked“?

13. Dezember 2016

Eine merkwürdige Entwicklung vollzieht sich derzeit unter unser aller Augen, im Herzen der freiheitlichen Demokratie, im Westen! Immer mehr selbstlose Warner aus den Regierungslagern, speziell aus deren Sicherheits- und Geheimdienstbereichen warnen vor Manipulationen ehemals freier Wahlen durch den leibhaftigen „Gott-sei-bei-uns“, durch Vlad (Dracula) Putin.

So weit ist es jetzt also schon gekommen. Man kann/darf diesen Wahlen einfach nicht mehr trauen, denn stets ergeben sich post-faktische Wahlergebnisse, die sich die Planer dieser Wahlen und ihrer Ergebnisse im Vorfeld einfach nicht vorstellen konnten? Wie oft lagen die gekauften Demoskopen total daneben? Das hat es doch früher, wo sowieso alles besser war, nie und nimmer nicht gegeben und dies trotz wachsender post-elekoralen-Wählerbefragungen?

Glaubt eigentlich irgendwer wirklich, die alternativlose Merkel könnte ohne putaneske Intrigen von den Deutschen, von uns so einfach getrennt, „abgewählt“ werden? Das würden wir doch nie und nimmer nicht tun, oder? Wir haben sie doch nicht schlicht und einfach satt? Wir doch nicht! Nicht schon nach nur elf Jahren!

Die von Putin ge-fake-ten US-Wahlen mit dem Sieg seiner Favoritin, der unsäglichen Donaldine Trump (sie hat die Haare schön!) über die alternativlose Hillary Rodham Clinton, waren doch nur der Auftakt zu reihenweise geplanten Umstürzen von demokratischen Denkmälern wie François Hollande und Angela Merkel. Putins Kandidatinnen wie Marine Le Pen und Siegmal Gabriel (kleiner Scherz, der natürlich nicht!)  Frauke Petry stehen doch bereits in den Startlöchern.  Merkt das denn keiner?

Nur „der tiefe Staat“, in den USA, in Frankreich und in Deutschland kann uns noch retten. Zuerst müssen die Wahlen zum Schutze der Demokratie vor bösen Intrigen und Manipulationen ausgesetzt und dann das Internet abgeschaltet werden. Die Geheimdienste arbeiten sicher bereits daran?

Derzeit arbeitet eine selbstlose Allianz der Aufklärung von BILD & SPON & FOCUS über SZ bis FAZ verbunden mit Geheimdiensten daran unsere Sensibilität für dieses Thema und die alternativlose Abschaffung der Wahlen zu vertiefen, wobei die Geheimdienste natürlich nicht sagen dürfen was sie alles wissen, fleissig ermittelt haben, denn ein Teil ihres Wissens würde uns bekanntlich beunruhigen! So wiegen sie nur besorgt das Haupt und überlassen die Spekulation – hart bis an den Rand von NATO-Propaganda ausufernd – sorgfältig recherchierenden Vollblutjournalisten, den „Besten der Bestien“!


Aleppo, Symbol für Propagandakrieg!

22. November 2016

Es besteht kein Zweifel, daß in Aleppo seit mindestens 4 Jahren gewaltsam gestorben wird. Seit damals haben die USA aktiv, direkt und indirekt über NATO-Vasallen und Regionalmächte wie Saudi Arabien und die Türkei mit Regime-change begonnen um die Assad-Regierung auszulöschen, zum Wohle der Syrer selbstverständlich. Denn was gut für die Syrer, die Libyer, die Iraker ist, das bestimmen noch immer die USA!

So wurde im großen Stil Rüstungsgüter Waffen, Munition und islamistische Hiwis nach Syrien verbracht. Schon zu einem frühen Zeitpunkt wurde gezielt die Elektrizitätsversorgung von Aleppo zerbombt und damit zugleich auch die Wasserversorgung unterbrochen. Das richtete sich nicht gegen Assad, der ja in Damaskus sitzt, sondern gegen die Zivilbevölkerung Aleppos. Es war aber wohl völlig okay, sonst hätten unsere Medien doch wohl ausführlich darüber berichtet, so wie sie im Moment ausführlich über die Bombardierung und die Kämpfe und das Sterben in Mossul berichten? Zwar wird schon mal ein Beitrag aus Mossul – aus Versehen – als aus Aleppo stammend gesendet, aber das kann schließlich jedem mal passieren…

Es gibt da ja die unfehlbare syrische Menschenrechtsstelle aus London, angeblich ein Gemüsehändler, und aus dieser dubiosen Quelle wird hemmungslos berichtet. Dann gibt es die berühmten Weisshelme, die immer spektakulär und ausschließlich die selben Opfer bergen, die inzwischen beinahe schon zu Medienstars geworden sind. Sie agieren stets in Gebieten der gemäßigten Kopfabschneider, scheinen also Partei zu sein? Wen juckt’s?

Niemand sagt, wie und wo in den gesendeten Trümmerlandschaften hundertausende Menschen leben sollen. Niemand erklärt, wieso dort angeblich täglich Krankenhäuser zerbombt werden. Wie viele gibt es denn in Aleppo? Niemand erklärt, warum die angeblich zu hundertausenden in der Falle sitzenden Menschen vereinbarte Fluchtwege nicht nutzen, nicht nutzen können, weil sie daran gehindert werden, weil sie zu Geiseln genommen werden und die Fluchtwege von der Seite, die der Westen unterstützt, vermint werden?

Zahlreiche NATO-Staaten operieren seit Jahren illegal mit Spezialtruppen am Boden in Syrien und bombardieren das geplagte Land, „was das Zeug hält“! Dann sterben regelmäßig, effektiv und geräuschlos, aber nach Plan, Syrer, Männer, Frauen und Kinder durch Sanktionen, verhängt durch die USA. Das ist doch nun wirklich kein Thema, ich bitte Sie!

Medien berichten täglich über – nach eigener Aussage nicht überprüfbare – Greueltaten, kommentieren diese in bester Propagandamanier und legen sich dabei keinerlei professionelle Zurückhaltung auf. Seriöser Journalismus geht anders! Was ist da der Unterschied zu Goebbels? Die Nazi-Propaganda kannte noch keine Zwangsrundfunkgebühren…

 


Betrieb „Brexit-Boris“ Johnson am Ende gar das Geschäft der Russen?

31. Oktober 2016

Dieser Putin! Nicht nur, daß drei britische Printmedien ihn gleichzeitig mehr oder weniger verunstaltet auf dem Titel abdruckten, die SUNDAY TIMES will wissen, daß Moskau (wohin alle Wege der Verschwörung stets führen!) mindestens zwei einflußreiche rechte britische Denk-Tanks mit Nähe zu den Brexit-Tories mit-finanzierten, zumindest ein bißchen halt!

Brexit-Boris also Erfüllungsgehilfe der Russen? Wen wunderte das wirklich, bei dem Vornamen?

Einer davon ist THE BRUGES GROUP (http://www.brugesgroup.com/) gegründet und Anfangs geführt von der leibhaftigen Margaret Thatcher „herself“. Ihr aktueller Direktor Oulds reiste kürzlich sogar in die selbsternannte „Volksrepublik Donetsk“, zu den ostukrainischen Rebellen, diesen Russenknechten, die Merkel, Hollande und dem Oligarchen Schoko-Poro den Schlaf rauben…

In einem Video bezeichnete er Schoko-Poros-US-Wunschtraumregierung in Kiev gar als „Junta“  und stellt die rhetorische Frage ob die „Volksrepublik Donetsk“ nicht ihr Territorium erweitern müsse, um so weitere Gebiete von Kiev zu befreien?

Ausserdem behauptet die britische Sonntagszeitung weiter, daß die THE BRUGES GROUP eine Reihe von Videos und Prospekten herausgegeben hätte, welche die Politik Putins verteidigten und in denen einig bekannte Tories mitgewirkt hätten. Darunter hätte sich eine 25-seitige EU-Kritik befunden, bei der THE BRUGES GROUP den Autor verschwiegen hätten, einen russischen Diplomaten…

Die andere russische Einflußgruppe mit engsten Beziehungen zu den konservativen Tories sei THE BOW GROUP (https://www.bowgroup.org/ ) deren Präsident auf Kosten von Moskau in die russische Hauptstadt gereist sei um dort an einer Konferenz teilzunehmen, welche die homophobe Politik der russischen Regierung verteidigte. Die Tickets seien von einer Putin-nahen Hilfsorganisation in der Schweiz bezahlt worden, deren böser, böser Vizepräsident wegen Putin-Nähe gar mit einem Einreiseverbot in die USA belegt sei.

Unabhängig von der Richtigkeit der von der SUNDAY TIMES behaupteten Hintergründe und Beziehungen zwischen rechten Tories und der russischen Regierung, sprich Putin, wird hier wie in Frankreich und Deutschland eine Affinität rechter, nationaler, europakritischer Bewegungen, Gruppen und Parteien zu Russland und dessen starken Mann, dem Bärenreiter Putin unterstellt, die zumindest nicht vollkommen von der Hand zu weisen ist. Sollten die Russen wirklich diesen Weg gegangen sein, zeigten sie damit letztlich aber nur, von den USA gelernt zu haben..

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http://www.thetimes.co.uk/article/tory-think-tank-trips-funded-by-kremlin-allies-2n6r38ftd
http://www.theaustralian.com.au/news/world/the-times/how-vladimir-putin-is-pulling-the-strings-in-britain/news-story/430c1dd5a758bf541bcb2e0eff0e923a


Putins Horror-Clown Kusnezow, oder Arbeitsteilung bei der NATO!

27. Oktober 2016

Da schickt Putin den einzigen russischen Flugzeugträger, den über 30-jährigen, aus Zeiten der Sowjetunion stammenden „Admiral Kusnezow“, auf den langen Weg von der Barentsee ins Mittelmeer um die russische Präsenz vor der syrischen Küste um dessen 15 moderne Kampfjets zu verstärken. Der Träger ist den ganzen Weg über in der Reichweite von NATO-Staaten, Norwegen, Niederlande, Belgien, Frankreich, dem UK, Spanien und Portugal, die ihn zur See und in der Luft bewachen und begleiten.

Seit 2011 ist es anscheinend Usus der Russen ihre Schiffe in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika aufzutanken, zumindest was Wasser und Lebensmittel betrifft und diese Einkäufe bar zu bezahlen zur Freude des betroffenen Hafens. Dies sollen die Russen und die Spanier seitdem um die 60 Mal zur gegenseitigen Zufriedenheit so gehandhabt haben, so ist zu hören?

Diesmal jedoch ist alles anders. Der aufgeregte Sekretär der NATO, der Norweger Jens Stoltenberg, der sich so gerne für einen General hält, ruft des Nachts in Madrid an und fordert von den verdutzten Spaniern, diesmal den Russen spanische Gastfreundschaft in ihren Häfen zu verweigern:

„Es könne doch nicht sein, daß ein NATO-Land (feindliche) Kriegschiffe logistisch unterstütze, das danach womöglich vor Syrien liegend, wehrlose Frauen und Kinder in Aleppo in den Tod bombe?“ (Niemand weiss, was Kriegschiffe später tun werden. Logistisch unterstützt werden sie in den Häfen aller Länder dieser Welt, die damit bis heute nicht das geringste Problem hatten!)

Es beginnt ein diplomatisches Gezerre hinter den Kulissen und schließlich ziehen die Russen ihr Gesuch gesichtswahrend zurück, dann kann oder muß dies von Spanien auch nicht verweigert werden.

Die Russen werden sich also mit ihrem Träger  und seiner aus acht Schiffen bestehenden Begleitflotte zu dessen möglicherweise ersten Kampfeinsatz seit seiner Indienststellung symbolisch in den NATO-Tümpel Mittelmeer begeben, wo sie im Ernstfall jedoch hoffnungslos unterlegen wären, denn die gesamte Nord-Ost-Seite des Meeres wird von NATO-Staaten, ihren Marinen und Luftwaffen begrenzt, darunter mindestens einem halben Dutzend US-Stützpunkten. Ein militärisches Selbstmordkommando, das wohl mehr als politische Geste zu verstehen ist?

Die USA haben – nebenbei sei es erwähnt – derzeit zwei Tragerverbände im Mittelmeer stationiert, dazu kommen Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen und Türken, die Israelis „niemals nicht“ zu vergessen. Die Russen schaffen mit der Admiral Kusnezow gerade mal 15 Jets vor Ort. Da hat die Charles-de-Gaulle, der kleine Franzosen-Träger sogar 50% mehr Mirages unter Deck gestapelt und alleine die beiden US Träger dürften für die achtfache Menge, nämlich ca. 120 Jets gut sein?

Die bomben übrigens überall im Irak und Syrien medial völlig geräuschlos herum und hinterlassen nur glückliche toten Frauen und Kinder. (Soviel zur Objektivität unserer Medien!)

Während der Diplomhektiker, NATO-Methangassekretär Stoltenberg, also die Gefahr vor den bösen Russen erfolgreich an die Wand schreibt, macht die NEW YORK TIMES arbeitsteilig den Russenträger  geradezu lächerlich: „Er sei ein alter Schrotthaufen, der die größte Gefahr für die eigene Besatzung darstelle, unter dessen Begleitschiffen sich ein hochseetauglicher Schlepper befände, denn der „Admiral“ neige zu häufigen Ausfällen und müsse dann an den Haken genommen werden…
…Die Kusnezow sei seit ihrer verspäteten Indienststellung ein Flop gewesen, das Schiff sei „gefoltert“ worden, habe sich von 1996-1998, von 2001-2004, 2008 und von 2014-216 in der Werft befunden. Nach seinem jetzigen Syrien-Abenteuer müsse es erneut in das Dock, denn Antriebsystem müsse ausgewechselt werden. Bei jedem seiner bisheringen sieben Ausflüge habe es Pannen gegeben und einmal, im Jahr 2006, habe es sogar im Mittelmeer von der US-Navy gerettet werden müssen!
(An dieser Stelle sei auf die durchaus vergleichbaren Pleiten, Pech und Pannen von entsprechenden NATO-Trägern verwiesen, die man bei wikipedia lesen kann!)

Um die echten Zahlen wird ein bißchen Geheimnistuerei betrieben, aber man darf wohl zu Recht annehmen, daß Russland in, vor und um Syrien nicht mehr Kampfjets in die Luft bringen kann als das NATO-Land Frankreich alleine. Die Amis, Türken, Griechen, Italiener, Dänen, Holländer, Belgier und die Saudis kommen dann als Zugabe obendrauf, fast so, also würde Putin alleine zu einem Fußballmatch gegen eine Nato-Auswahl antreten, doch vorsicht, der Mann kann Judo und Russland betreibt bekanntlich Staatsdoping ;-)


Warum verplempert Putin seine Zeit mit Merkel und Hollande?

20. Oktober 2016

Es gab wieder mal ein Vierer-Gespräch im sogenannten „Normandie-Format“, das heisst zwischen Merkel, Hollande, Poroschenko und Putin. Man unterhielt sich darüber, ob Russland und Putin wegen Poroschenkos Nichteinhaltung des Minsk-II-Abkommens neue Sanktionen verpasst bekommen sollten oder eventuell doch noch nicht – zumindest jetzt.

Danach gab es ein Dreier-Gespräch Merkel-Hollande-Putin über die furchtbaren russischen Kriegsverbrechen in Syrien, speziell in Aleppo. Merkel und Hollande stehen 2017 vor Wahlen und bedürfen der US-Unterstützung um überhaupt antreten zu dürfen.

Hollande wird Putin erklärt haben, wie man es anstellt als humanistischer Menschenfreund seit mindestens fünf Jahren im Nahen und Mittleren Osten, in Nordafrika und in der Subsahara-Zone Westafrikas mit der Force de Frappe „auf-Teufel- komm-raus“ zu bombardieren, ohne daß dabei Menschen verstümmelt und getötet , ohne daß dabei Kriegsverbrechen begangen werden. Vielleicht erklärt er ihm auch, wie Frankreich in den „schrägen Film“ kam, im Syrien-Konflikt überhaupt eine Rolle spielen zu müssen?

Merkel wird Putin (auf Englisch?) erklärt haben, warum die Bundesregierung die weltweite Ausweitung der NATO als US-Vasallen-Hilfstruppe unterschrieben hatte und sich seitdem in Afghanistan, in der Türkei, im Irak, in Syrien, im Mittelmeer, im Baltikum, in Osteuropa allgemein und neuerdings auch in der Subsahara-Zone Afrikas breit macht?

Einmal unterstellt, Putin wäre der böse Schurke den Merkel aus ihm macht, dann wäre er als Diktator ja ähnlich schneller Entschlüsse fähig wie Merkels Freund Erdogan. Dann hätte er ja in dem Dreier-Gespräch in Berlin „Nägel-mit-Köpfen-machen-können“ und Absprachen treffen?

Dumm nur, daß Merkel und Hollande dazu keine Kompetenz haben! Die können reden worüber sie wollen und solange sie wollen, wenn es denn konkret wird, dann müssen die Beiden den Amis die Vorschläge unterbreiten und auf deren Plazet hoffen. Die Interessen der USA sind aber ganz andere und eigene und kollidieren häufig mit den deutschen Wünschen. Um dabei nicht vollkommen trottelig dazustehen, prescht Merkel dann nach vorne, verkauft US-Forderungen als ihre eigenen und droht dem finsteren Russen Putin streberhaft mit erneuten Sanktionen für die Deutschen. So hat sie sich noch immer über die Runden gerettet, die opportunistische Streberin aus Meck-Pomm, die ehemalige Siegerin der Russisch-Olympiade mit Reiseerlaubnis in den Westen , angeblich ganz ohne der Stasi anzugehören? Ob es wohl in Russland irgendwo noch eine Merkel-Akte gibt?

Putin wird seinerseits nicht aus Langeweile oder mangelnder Termine nach Berlin geflogen sein, sondern um zu versuchen diese US-Knechte gegen ihre Herren aufzuwiegeln, ihnen zentraleurasische Alternativen auszumalen oder sie zumindest gegeneinander auszuspielen. Die Zeit wird zeigen, wer erfolgreicher darin war…