Puigdemont und Torra von EU ausgeladen, sein Glück?

15. Februar 2019

Kaum zu verstehen, aber der Psycho aus Waterloo genießt auch nach über einem Jahr noch ein gewisses Interesse in gewissen Kreisen. Seine Anhänger versuchen ihn immer noch in jede Veranstaltung zu drücken, selbst wenn dort Staubsauger oder Küchenmaschinen an Hausfrauen verhökert werden sollen!

So verlieh er in Berlin unerwünscht(!) Filmpreise, welche die überrumpelten Preisträger am nächsten Tag aus Protest und Prinzip zurück gaben.

Dann trat er in der nord-niederländischen Stadt Groningen in der gleichnamigen Provinz auf.

Am kommenden Montag um 18:30 Uhr sollte es dann das EU-Parlament, bzw. dessen Gebäudekomplex sein. Seine separatistische Vorfeld-Organisiation mit dem scheinbar neutralen Namen „Plattform für den Dialog zwischen der EU und Katalonien“, gebildet von dem Rechten flämischen NV-A Separatisten und EU-Abgeordneten Ralph Packet und dem slowenischen Ex-Aussenminister und EU-Abgeordneten Ivo Vajgl hatte diesen Termin eingefädelt.

Der Termin wurde bekannt. Es gab Proteste durch spanische Politiker, die Führer der EU-Abgeordneten von PSOE, PP und den C’s aber auch durch das Netz beim EU-Parlamentspräsidenten, dem Italiener Antonio Tajani. Die EU-Sicherheitsbehörde sahen den inneren Frieden gefährdet, hatten die „friedliebenden katalanischen Separatisten“ von der ANC doch erst kürzlich in Barcelona die Immobilien der EU-Kommission und des EU-Parlamentes „besetzt“ und dann läuft da ja auch dieser Prozess gegen die CAT-SEP’s beim TS in Madrid…

Es wurde fehlende Information durch die Veranstalter bemängelt. Neben dem Putschdämon sollte auch sein Strohmann, der Rassist Torra an der Veranstaltung teilnehmen. Sie werden bestimmt irgendwo in Brüssel ein Hinterzimmer in einer der zahlreichen Bierkneipen finden, in dem sie tagen und aufklären, sprich agitieren können?

Zahlreiche spanische EU-Abgeordnete von der PSOE, den C’s und der PP protestierten bei Tajani und drohten an, auch vor Ort bei der geplanten Veranstaltung zu protestieren.
Theoretisch hätte der Putschdämon aber auch im Ex-territorialen EU-Gebäude durch spanische Policia Nacional oder Guardia-Civil auf Grund existierender Haftbefehle in Spanien festgenommen, in ein Diplomatenfahrzeug verfrachtet und als Diplomatengepäck nach Madrid gefolgen werden können? Wer in einen Kofferraum passt, der passt ja vielleich sogar in einen Koffer? Die EU-Gebäude gelten nicht als belgisches Territorium und spanische Polizei soll sich tatsächlich regulär darin aufhalten, so war zu lesen? Dann hätte Tajani dem Putschdämon sogar noch einen Gefallen getan? Aber wer weiss, ihn neben Junqueras auf der Anklagebank in Madrid zu sehen und mit diesem um den Titel des obersten CAT-SEP zu streiten, das hätte doch auch was?


Wie Spaniens Justiz die CAT-SEP’s „brutalst unterdrückt“!

14. Februar 2019

Spaniens „voll-gemeine-Unterdrücker-Justiz“ (der könnte von Quim Torra sein?) hat wieder zugeschlagen. Am dritten Tag und letzten Verhandlungstag dieser ersten Prozesswoche zeigten die Richter des Obersten Gerichtes ihr wahres Gesicht:

1.) Die Angeklagten müssen nicht mit dem Gericht sprechen, es auch nicht anschauen, sondern werden (in geübter Absprache?) von ihren eigenen Verteidigern befragt.

2.) Sie dürfen aus emotionalen Gründen so tun als sei Castellano (Spanisch) die Hauptsprache des Staates Spanien, eine ihnen völlig unbekannte Fremdsprache und ihrerseits die katalanische (Mutter-Sprache) benützen, grade so als stünden sie vor einem katalanischen Gericht. Ob ein katalanisches Gericht aber ähnlich gemein handeln würde und Katalanen mit spanischer Muttersprache (Nein, die gibt’s doch gar nicht!) den Gebrauch der spanischen Sprache (Castellano) vor einem katalanischen Gericht erlauben dürfte, das darf wohl getrost bezweifelt werden? Es wird aber nicht die geforderten Simultandolmetscher geben. Der Sinn dieses Affentheaters sollen TV-Bilder sein, die zwei völlig verschiedene Länder suggerieren, die nichts gemeinsames verbindet und die sich deshalb logischerweise so schnell wie möglich trennen müssen!

3.) Sie dürfen sogar ihr Erkennungssignal, „das Gelbe Schleifchen“ im Gericht tragen, mit dem die katalanischen Städte und Plätze verunstaltet sind um so Psychoterror zu verbreiten, eine Mehrheit zu suggerieren und die „Minderheit“ einzuschüchtern!

Aber das reicht natürlich nicht, das ist doch nur Kosmetik des üblen, bösen spanischen „Unterdrückerstaates“, denn die anderen Forderungen der Sekunden-Putsch-Simulanten wurden nicht erfüllt:

Sie wollten sich gegen die Kälte im Tribunal Superior in Madrid in „Havaneras“, die Separatistenfahne mit dem Stern, hüllen.

Sie wollten halbstündlich eine Sardana tanzen dürfen, um sich aufzuwärmen.

Sie wollten ein Castell bauen dürfen (um dann über die oberen Stockwerke abhauen zu können?).

Derweil dreht Einer in Groningen, Niederlande fast durch, wenn er die TV-Präsenz seiner Separatisten-Bandenmitglieder  in den Medien verfolgen muss! Beinahe flehentlich weist er darauf hin, daß ER doch der EINZIGE, der VERANTWORTLICHE Haupttäterakteur jener katalanischen Schicksalsstunden vom September und Oktober 2017 gewesen sei und nicht dieser dicke Junqueras da, der sich da in der ersten Reihe der Angeklagten breit macht. Seine Flucht im Kofferraum, daß sei doch keine Feigheit gewesen, sondern Absprache und außerdem enorme Körperbeherrschung durch Yoga. Sie hätten sich darauf geeinigt, daß der Eine in den Knast geht und der Andere sich in Brüssel dick und rund isst und trinkt, bis sie die Anzüge tauschen könnten!

Aber sein Angebot als Zeuge via www. hinzugeschaltet zu werden und sie alle mal aufzuklären, darüber was wirklich geschah, damals im Herbst 2017, das habe dieses schandbare Schandgericht ja schändlich abgelehnt, eine richtige Schande sei das!

Außerdem erwarte er für die nächsten Wochen den dritten Europäischen Haftbefehl der Spanier. Vielleicht hofft er so, doch noch in die Live-TV-Übertragung des Prozesses zu gelangen? Nun, hoffen darf er…


Freiheit durch Recht oder Unfreiheit durch Rechtlosigkeit?

12. Februar 2019

Das Katalonien-Spektakel beschäftigt zumindest die Medien, wenn nicht gar Teile Europas, nun schon seit bald 10 Jahren. Anfangs kaum wahr genommen, hat sich die Lage seit der einseitigen, nur gefühlten, nur symbolischen Unabhängigkeitserklärung des Carles Puigdemont vom Oktober 2017 langsam zugespitzt bis zum heutigen Prozessbeginn gegen die mutmaßlichen CAT-SEP-Putschisten.

Es beginnt wie immer: Man redet aneinander vorbei, verlangt das jeweilige Maximum, macht keinerlei Konzessionen und beschuldigt bei der darauf folgenden automatischen Kommunikations-Blockade die andere Seite ein „Fascho“, ein Faschist zu sein. (Gähn!)

Wenn man den Konflikt einmal „technisch-neutral“ betrachtet, dann geht es um nicht existierende Kommunikation, um Gut-oder-Böse-, bzw. Schwarz-oder Weiss-Schemata und um die Berichterstattung durch die Medien. Nur wer ordentlich Krawall macht, über den wird berichtet, ist es nicht so?

Beide Seiten wissen dies natürlich und legen folglich noch „einen drauf“! Die Beteiligten des Konfliktes sind deshalb stets X+1, das heisst die jeweiligen Beteiligten, plus die Medien, ihre eigene fianziellen oder politisch-strategischen Interessen verfolgend.

Aber es gibt noch weitere Beteiligten, nennen wir sie, wie im Straßenverkehr bei Unfällen, „die Gaffer“! Sensationsgeil, wie Theaterzuschauer halt, kurz wie WIR!

Wenn eine solche humanitäre Vollkatastrophe und gescheiterte Existenz, wie ein gewisser Carles Puigdemont, es schafft immer wieder vor den Medien aufzutreten, dann folgt er seinem Trieb, er kann nichts dafür. Er ist schlicht Instinkt gesteuert. Wenn die Medien sich jedesmal erneut darauf stürzen, obwohl der Mann seit Jahren keinen klaren politischen Satz mehr geäußert hat, wenn er dies überhaupt jemals getan hat, dann sind schlicht die Medien in der Verantwortung, einverstanden?

Es gibt Gesetze und Regeln für menschliches Zusammenleben. Paradoxerweise bedeutet diese Einschränkung durch Gesetze und Regeln die relative Freiheit für die Gesamtheit! Das kann man sehr schön im Straßenverkehr* erleben. Er funktioniert einigermaßen, weil sich der weitaus größte Teil der Verkehrsteilnehmer an die einschränkenden Gesetze und Verkehrsregeln hält. Ein paar Asoziale suchen ihren persönlichen Vorteil durch Bruch dieser Regeln. Keine Panik, diesen sozialen Abschaum gibt es immer, ist so!

Doch zurück zu unserem katalanischen Separatismus-Problem. Wenn ich das System globaler Gesetze und Regeln verlasse, wenn ich mir meine eigenen Regeln ausdenke, die selbstverständlich nur für mich gelten sollen, wenn ich mir phantasievolle, weltweit einzigartige Rechte ausdenke und deren Umsetzung verlange, dann habe ich meine eigene Wahrheit kreiert, mir meine eigene Sekte geschaffen! Das ist der status quo!

Wenn ich das, was ich als demokratisches Recht für mich einfordere, bei den anderen 192 Staaten dieser Erde nicht nachweisen kann und trotzdem als Grundrecht bezeichne, dann handelt es sich schlicht um Glaubensfragen. Gibt es da nicht in Barcelona diesen hoch subventionierten Kasper, der die gesamte Weltgeschichte Katalonien freundlich umschreibt, nach dem Motto, die wichtigsten Menschen der Geschichte, alles Katalanen?

Ein solches Denken, in völligem Fehlen von Unrechtsbewusstsein, hat etwas von einer Sekte und als eine solche ist/kann sie kein Verhandlungspartner/sein, da ständig auf „Alles. oder Nichts“ beharrend! Da ist der politische Verhandlungsspielraum gleich Null!

Gehen wir doch einmal, nur so zum Spaß, auf den Kern des heutigen Problems zurück: Eine hochkriminelle Familie und ein überschaubarer Clan anderer Familien zocken in Katalonien schon seit Francos-Zeiten ab. Der war übrigens bei denen gar nicht so unbeliebt, wie heute immer behauptet wird. Aber es gab im Barcelona eine Abzockerbande, die Oasis genannt wurde. Die wurden 2008 von der Weltwirtschaftskrise überrascht und da ein neoliberaler Typ namens Arturo regierte, wurden extreme Kürzungen im Sozialbereich exekutiert. Die entstehenden Proteste wurden gegen Madrid umgeleitet und das war’s! Mit der Scheisse beschäftigen wir uns nun seit 10 Jahren…

Nach den Jahrzehnten des „no-molthonorablen Präsidenten Hügel“ oder so ähnlich? mit der wohlhabenden Großfamilie im Schlepptau, muss man konstatieren, daß der heutige katalanische Separatismus italienisch-faschistische und deutsch-nationalsozialistische und vor allem rassistische Ursprünge hat, gemischt mit etwas Großbürger-Anarchismus.

Aktuell geht es vor allem um Bilder und deren Interpretation und um natürlich um die erforderliche Schnelligkeit. Der Polit-Autist Mariano Rajoy mag persönlich ein redlicher Mann sein, aber er hat regelmäßig „den Zug verpasst“, was das Agieren betraf und musste deshalb den Ereignissen passiv hinterher hinken. Es waren Separatisten die am schnellsten Bilder und – noch wichtiger – deren Interpretation lieferten, egal wie schwachsinnig die auch war und diese Pseudo-Fakten gingen dann exklusiv um die Welt. Korrekturen, Tage später, wen interessierten die noch?

Es dürfte spannend werden, ob es dem Obersten Gericht in Madrid gelingt Sachlichkeit, Fakten und Gesetze ins Spiel zu bringen, wo die mediale Öffentlichkeit nach Sensationen, Bildern und Fakes lechzt, wie ein Süchtiger nach dem nächsten „Schuss“…

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*(Es ist offenbar immer eine Pressemeldung wert, wenn z.B. im grenznahem Schweizer Kanton Thurgau ein deutscher Autofahrer statt der erlaubten 110 km/h mit 250 km/h unterwegs ist und nun möglichen vier Jahren Haft entgegen sieht. Hingegen hat ein Staatsstreich in Spanien nach Ansicht der CAT-SEP’s gefälligst mit Freispruch und Haftentschädigung zu enden, claro?)

 

 


Torra und Torrent streiken, doch keiner merkt’s!

11. Februar 2019

Das separatistische katalanische Pseudo-Parlament stellt Morgen, zeitgleich mit Beginn des Prozesses gegen die CAT-SEP-Putschisten des Herbstes von 2018 vor dem Obersten Gericht in Madrid, die Arbeit ein. Sie streiken!

Toll, aber ob das überhaupt jemand merkt? Haben die nicht den größten Teil des vergangenen Jahres ihren Laden einfach abgeschlossen und die Arbeit für die sie gewählt(!) wurden und zudem ständig bezahlt(!) werden, gestreikt, Urlaub gemacht oder separatistische Intrigen angezettelt?

Wenn es überhaupt noch eines Beweises bedurfte, daß DIESE Generalitat überflüssig ist, dann wird dieser Beweis beständig und zuverlässig durch Torra, Torrent & Co erbracht. Sie betteln quasi um ihre eigene Abschaffung!

Die Separatisten regieren nun bald ein Jahrzehnt in unterschiedlichen Formationen und unter den abenteuerlichsten, phantasievollen Decknamen die nordostspanische Autonomie Katalonien, aber was ist das Ergebnis? Ist irgendetwas besser geworden, in dieser Zeit, in CAT? Wirtschaft? Soziales? Gesundheit? Arbeit? Bildung? Verschuldung? Nein, alles ist NATÜRLICH schlechter geworden und daran ist NATÜRLICH Madrid schuld, ganz egal wer dort gerade regiert…

Die üblichen Verdächtigen, katalanische Familien-Clans, haben sich Jobs zugeschanzt, die Taschen gefüllt, eigentlich wie immer, ganz egal ob unter dem 155 oder 0815 oder Streik ob nun in CAT, in Belgien, Schottland oder der Schweiz.

Alles wie immer, also! Das geht sogar soweit, daß die CAT-SEP’s ernsthaft darüber nachdenken im Oktober, pünktlich zum Jahrestag, die Republik 2.0 auszurufen, wenigstens für ein paar Sekundenbruchteile* und dann ist man wieder für ein ganzes Jahr, bei vollen Bezügen selbstverständlich, entlastet. Ein sauharter Job, so ein CAT-SEP…

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*Es sollen sogar schon die ersten Kofferräume von Fluchtautos kuschelig eingerichtet worden sein, so gehen haltlose Gerüchte?

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20190211/el-parlament-suspende-su-actividad-prevista-para-este-martes-ante-el-inicio-del-juicio-7298585


Carles Sastre, eine katalanische Separatistenkarriere, die ein Quim Torra lieben müsste?

3. Februar 2019

Ein verurteilter Terrorist und Mörder droht am 7. Februar mit Generalstreik in der nordostspanischen Autonomie Katalonien. Er will das Oberste Gericht Spaniens vor dem Beginn des Prozesses gegen die mutmaßlichen katalanischen Putschisten am 12. Februar einschüchtern! Dazu will er die ganze katalanische Gesellschaft zu Geiseln nehmen und der Wirtschaft maximal schaden, denn es gibt für diesen Demokraten natürlich das gefühlte humanitäres Grundrecht der Totalblockade…

Wie immer in solchen Fällen werden die Katalanen in ihrer Gesamtheit von einer radikalen gesetzesbrecherischen Minderheit zeitweise in Geiselhaft genommen, „im alles rechtfertigenden Dienste der höheren Sache“, des nationalkatalanistischen Separatismus, sozusagen…“

Aber wie schon der halb aufgeblasene Heissluftballon Oriol Junqueras 2006(!) befand, „könne unter bestimmten Umständen die Legitimität des bewaffneten Kampfes verteidigt werden“. Bei dieser Formulierung muss dem Mann (mit der extradicken kugelsicheren Weste unter dem Hemd?) wohl sein Anwalt zur Seite gestanden haben?

Diesen Generalstreik rief der Vorsitzende der Gewerkschaft CSC, Carles Sastre aus, ein freundlich wirkender, netter älterer Herr, der früher ein widerlicher Terrorist der katalanischen Terror-Organisationen „Terra Lliure“ und deren Vorgängerin „Epoca“ und als solcher vermutlich ein Doppelmörder war, der vom Gericht aber nur für den ersten Mord verurteilt wurde.

Dieser war erstmals vor nun bald 42 Jahren in Erscheinung getreten als sich ein sechsköpfiges Kommando unter Sastres Führung am 9. Mai 1977 Zutritt zu einer Wohnung in der Calle Muntaner in Barcelona verschaffte in der José María Bultó Marqués, ein 77-jähriger Unternehmer, der Älteste von 6 Brüdern, bei einem dieser Brüder zum Essen befand. Sie befestigten eine fernsteuerbare Bombe in der Größe einer Tafel Schokolade unter seiner linken Achsel und verlangten 3 Millionen €uro Lösegeld für sein Weiterleben. Bulto weigerte sich vom ersten Moment an. Er verlangte von seiner Familie nicht zu unternehmen und ging nach Hause nach Pedralbes, wo er zur Polizei gehen wollte. Die Bombe ging hoch, zerfetzte den Körper des Mannes und hinterließ dessen Überreste an Boden, Wänden und Decke des Raumes…

Sastre wurde zwei Monate später festgenommen und nach einem Knast-Sommer im September wieder frei gelassen?

Am 25. Januar des Folgejahres 1978 drangen vier bewaffnete Personen an der Paseo de Gracia in Barcelona in die Wohnung des Ex-Bürgermeisters der Stadt Joaquin Viola Sauret, 64, den sie zusammen mit seiner Ehefrau Montserrat in ein Zimmer sperrten, ihn ebenfalls mit einer Fernauslöser-Bombe fesselten, Geld forderten und ihm schriftliche Anweisungen hinterließen.

Die Bombe explodierte zu früh, köpfte Viola, zerfetzte ihn und seine Frau und tötete beide! Die vier Terroristen flüchteten. Einer der in der Wohnung anwesenden Söhne des Ehepaares identifizierte später unter Anderem Carles Sastre.

Der wurde 1985 (7 Jahre später!) erneut festgenommen und von der Audiencia Nacional wegen des ersten Mordes als Mittäter zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Für den zweiten (Doppel-)Mord nach demselben Schema wurde er nicht belangt „wegen des Fehlens von Beweisen“. Ich kann ihm deshalb natürlich diesen Doppelmord ebenfalls nicht unterstellen! Dafür bekam er zusätzliche 18 Jahre Gefängnis wegen seiner Mitgliedschaft in der Terrororganisation „Terra Lliure“. Von den insgesamt 48 Jahren Strafe saß er 11 Jahre ab und war ab 1996 wieder ein freier Mann.
Sastre hat seine Tat/en(?) nie öffentlich bereut oder gar um Entschuldigung gebeten. 2012 kandidierte er für die (Anarcho-)CUP auf Platz 15 in Lérida (Lleida) und im Dezember 2016 wurde er im berüchtigten, öffentlichen, mit den Geldern aller Katalanen und Spanier finanzierten nationalkatalanistischen Separatisten-Propagandasender TV3 als „Ausführender Direktor von Terra Lliure, als politischer Gefangener (unschuldig, natürlich, ganz klar!) und als „große Reserve des katalanischen Separatismus“ präsentiert!

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https://www.dolcacatalunya.com/2019/02/el-asesino-de-bulto-y-del-exalcalde-de-barcelona-convoca-una-huelga-por-los-golpistas-lazis/

https://www.dolcacatalunya.com/2017/11/llore-la-salvajada-cometio-40-anos-tipo-convoca-la-huelga-del-miercoles/


Genug der CAT-SEP-Propaganda, lassen wir das Höchste Gericht unabhängig die Fakten ermitteln!

3. Februar 2019

Täglich erleben wir die härteste Abwertung des im Februar beginnenden Prozesses gegen die Anführer der katalanischen Separatisten von Seiten der separatistischen Welt. Wir haben seit Monaten einen ermüdenden Medien-Zirkus mit unzählbaren Begegnungen mit den U-Häftlingen, manchmal ihren Familien und vor allem ihren Verteidigern erlebt, die vor allem die These verbreitet haben, daß die Urteile schon im Vorfeld des Verfahrens geschrieben worden seien.

Die Separatisten haben ein unerträgliches emotionales Klima zu Gunsten der U-Häftlinge geschaffen und die Propaganda-These verbreitet, diese hätten keinerlei Vergehen begangen und seien in einer Art von vorgezogener Bestrafung durch den Staat Spanien eingesperrt worden. Es wurde auf übelste Weise gegen die Spanische Justiz gehetzt und Parallelen zu den schlimmsten Diktaturen der Welt verkündet. Deshalb ist es eine ausgezeichnete Nachricht, daß die mündliche Anhörung der Beschuldigten in den nächsten Tagen beginnen wird und so die Propaganda Schritt für Schritt durch technische Fakten und Beweise beider Seiten ersetzt werden wird.

Wir Demokraten haben keinen Zweifel daran, daß die Verdächtigen ein rechtlich einwandfreies und damit faires Verfahren haben werden. Wer will, der kann diesem per LIVE-Übertragung aus dem 2. Saal des Höchsten Gerichtes folgen. Es ist deshalb nicht nötig, daß „Internationale Beobachter“ diesem beiwohnen, schon gar nicht solche, die allesamt aus bekannten katalanischen Separatistenkreisen und -organisationen stammen und sich mühsam mit einem „Mäntelchen des Internationalen“ optisch neutral geben wollen, während sie effektiv Separatistenpropaganda zu verbreiten gedenken!

Den schlechtesten Dienst, den sie „ihrer Sache und den U-Häftlingen“ erweisen können, wäre der Versuch das Gerichtsverfahren in ein politisches Meeting umzufunktionieren! Es werden keine „Ideen“ untersucht und bewertet, sondern konkrete, juristisch relevante Taten, Vergehen, Rechtsbrüche! Das hat sogar der Anwalt Xavier Melero des beschuldigten ehemaligen Innenministers der spanischen Autonomie Katalonien Joaquim Forn bestätigt, der bei der Verteidigung seines Klienten im Gegensatz zu denen der anderen Beschuldigten auf technische Fragen und Details und das Fehlen von Beweisen gegen seinen Klienten strategisch abhebt.

Mitte Januar ließ Melero die Zuhörer des katalanisch-separatistischen Radiosenders RAC-1 „mit offenen Mündern“ dastehen, als er erklärte, daß dies „das beste Gericht sei“ das die Beschuldigten bekommen könnten, denn die sieben Richter hätten große Erfahrung und ein entsprechendes Ansehen. Das Oberste Gericht Spaniens habe von allen Gerichten der EU beim Gerichtshof für Menschenrechte in Strasbourg bezüglich der Verletzung von Menschenrechten die wenigsten Verletzungen vorgeworfen bekommen!

Fluchtgefahr.
Im Laufe des Jahres 2018 hat man von separatistischer Seite in die öffentliche Meinung die Idee implantiert, daß die U-Haft zu lange dauere und daß es besser wäre, wenn sich die Verdächtigen in Freiheit befänden. Politisch ist das eine bequeme Ansicht, aber die Justiz muss konkreten Fakten folgen. Mit Carles Puigdemont (im Kofferraum eines Autos!) ins belgische „Exil“ und Marta Rovira in die Schweiz geflüchtet und von dort aus weiterhin aktiv, ist der Beweis der Flucht- und Wiederholungsgefahr von führenden Separatisten selbst erbracht worden und das Gericht hatte dehalb keine Möglichkeit der vorläufigen Freilassung der Beschuldigten bis zu ihrem Verfahren ernsthaft zu erwägen.

Es half auch nicht, daß von den U-Häftlingen sowohl Jordi Turull als auch Oriol Junqueras aus dem Gefängnis heraus „Ungehorsam“ (gegen Recht und Gesetze Spaniens) eingestanden und androhten es wieder zu tun… Es gibt im Obersten Gericht keine Geist der Rache, sondern den Willen so schnell wie möglich ein gerechtes, faires Verfahren durchzuführen. Untersuchungshaft ist bei diesen vorgeworfenen Delikten nicht die Ausnahme sondern die Regel. Rebellion, Verführung und Veruntreuung sind ebenfalls gravierende Delikte, die jetzt unter dem Prinzip der Unschuldvermutung nachgewiesen, bewiesen werden müssen!

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https://www.elperiodico.com/es/opinion/20190130/elogio-tribunal-supremo-articulo-joaquim-coll-7276908
Quelle: Joaquim Coll, El Periodico 30.1.2019


Endlich: EU hinterfragt Neutralität von TV3!

22. Januar 2019

Die Antragskommission des Europäischen Parlamentes hält eine entsprechende Untersuchung offen und verlangt Information sowohl von der spanischen Zentral-, als auch der katalanischen Autonomie-Regierung.

Ein Amtsträger der PP bekräftigt, daß der berüchtigte Kanal ein Maschine zur Fabrikation von Separatisten und zur Unterdrückung von Konstitutionalisten sei die indoktriniere und nicht neutral sei…

Leider wird das Thema erst in der kommenden Legislaturperiode, also ab etwa Juli, behandelt werden können.

Insider wollen wissen, daß diejenigen, welche den Antrag „beerdigen“, also schließen wollen, eine Minderheit darstellten?

Vertreter von TV3 wiesen diese Anschuldigungen hingegen zurück und stellten ihren Sender als nahezu übermenschliches Beispiel für exzellente fachliche Qualität und totale Neutralität, also Objektivität dar.

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20190122/eurocamara-examina-quejas-falta-pluralidad-tv3-7261481