Sagen wir’s mal so:

9. Dezember 2019

Der katalanische Separatismus außerhalb von ERC traf sich heute in Brüssel, Belgien in einem Hotel um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Dabei mussten und müssen eine ganze Reihe von Zielen in ihrer Wichtigkeit gewertet unter einen Hut gebracht werden:

Zuerst: Puigdemont will unbedingt die totale Kontrolle behalten, egal unter welchem Namen und welcher Struktur.

Quim Torra rechnet mit einer zeitnahen Verurteilung und Berufsverbot als Politiker. Er sieht womöglich seine Zukunft im (kubanischen) Exil?

Die verschiedenen Strukturen ehemaliger und neuerer CAT-SEP müssen befriedet, koordiniert und… natürlich wieder mal mit einem neuen Namen versehen werden, denn „Loser“ werden bekanntlich nur selten wieder gewählt.

All die frustrierten CAT-SEP’s in den verschiedenen Organisationen, Gruppierungen, Parteien müssen motiviert und möglichst befriedigt werden.

Zusätzliche, bürgerliche Wählerschichten müssen „katalanisiert“, d.h. gewonnen werden.

Es muss ein möglicher Ausweg aus der Sackgasse der „einseitigen Unabhängigkeitserklärung“ gefunden werden.

Dieser neue Weg des Katalanismus soll neue, zusätzliche Wähler bringen und zugleich den CAT-SEP’s gesichtswahrende Zuflucht und Deckung bieten.

Es sind Personalien anhängig, von Parteigängern denen vertraut wird, die deshalb gefördert werden sollen und denjenigen, die das Vertrauen des Allerhöchsten in Waterloo, Belgien durch zu deutlich gezeigte eigenen Ambitionen verloren haben und die deshalb kalt gestellt werden sollen.

Nachdem eine gewisse, naiv lächelnde Blondine offenbar kalt gestellt wurde, hat Puigdemont sich jetzt offenbar eine brünette Stellvertreterin für das Tagesgeschäft auserkoren? Das Problem dabei, gegen sie wird ermittelt, ihr drohen bis zu 15 Jahren Haft. Sie wäre ganz offenkundig nur eine Lösung auf Zeit, aber das liebt er ja, der Karle Putschdämon.

Dann soll – ganz aktuell – die enorme Bedeutung der 8 Kongressstimmen der JxCat verdeutlicht werden, indem sowohl Konkurrenz-Separatisten von der ERC als auch die rückgratlosen Opportunisten von der PSC mit unerfüllbaren Forderungen konfrontiert werden um eine schnelle Regierungsbildung mit PSOE-Sánchez-120 („Ich brauche dringend mindestens 56 Stimmen, egal woher und um welchen Preis!“) zu verhindern.
Der Idealfall für Puigdemont wären wohl vorgezogene Neuwahlen, sowohl in der spanischen Autonomie Katalonien, als auch auf nationaler Ebene in ganz Spanien?

Das würde dann bedeuten, daß weiter ein kommissarischer Präsident PSOE-Sánchez-120 mit eingeschränkten Kompetenzen auch 2020 mit einem mehrere Jahre alten konservativen PP-Haushalt des per Misstrauensvotum abgewählten Mariano Rajoy Brey, PP leben und „regieren“ müsste, welche Schande, welche Schmach!

Wenigstens darf er nach Lust und Laune mit dem Regierungsjet Falcon herumdüsen, genau wie ein echter Präsident…

Auf Namen von Personen, Gruppierungen und Parteien habe ich hier weitgehend verzichtet. Jede Ähnlichkeit mit realen Personen, Gruppierungen und Parteien ist jedoch gewünscht und ebenso weitgehend zutreffend ;-)


Putschdämon beruft am 9.12. Krisengipfel in Waterloo um Gegenputsch zu stoppen!

8. Dezember 2019

Bei den JxCAT, aber besonders bei PDeCAT gärt es offenbar so sehr, daß selbst der virtuelle Präsident in Waterloo den Gestank riecht, der ihm aus der frustrierten (Noch-)Gefolgschaft in Barcelona entgegen weht. Da braut sich etwas zusammen!

Denn entgegen aller CAT-SEP-Propaganda haben diese EBEN NICHT das ständig reklamierte RECHT ZUR ENTSCHEIDUNG, zur SELBSTBESTIMMUNG! Es entscheidet einzig und allein und im Stile des Diktators, des Caudillo Francisco Franco, der „Motxo“, der Wischmop aus Gerona, derzeit in Belgien. Puigdemont stammt übrigens trotz seines lustigen Clown-Auftritte aus einer Familie ehemaliger Franco-Anhänger, ist politisch eher Mitte-Rechts verortet und hat sein bisheriges Leben sehr bequem honoriert aus Quellen des Separatismus bestritten. So kam Artur Mas dann schließlich auf ihn: Er hatte etwas zu verlieren und konnte ihm nicht gefährlich werden…

Es scheint in der Logik der Separatisten zu liegen, stets einen deutlich schwächeren Nachfolger zu berufen um Einfluss, die Kontrolle zu behalten, oder gar die Rückkehrmöglichkeit offen zu halten? Dies gilt seit Artur Mas, der eigentlich nur Statthalter für einen Pujol-Sohn sein sollte und dies gilt für Puigdemont und viel mehr für Quim Torra. Entschieden wird dann von genau diesen Unfähigen an der Spitze und der Rest in Barcelona wird zu puren  Befehlsempfängern degradiert. Das frustriert natürlich all die kleinen Könige und Königinnen in Katalonien auf die Dauer…

Man muss sich stets klar machen, daß dieser katalanische Separatismus kein homogenes politisches Programm ist, sondern nur der kleinste gemeinsame Nenner ansonsten spinnefeindlicher Sekten. Sie haben KEIN gemeinsames politisches, soziales, wirtschaftliches Programm, für die sich seit Jahren in allen Aspekten verschlechternde Lage in Katalonien. Jetzt  wird auch in der sorgengeplagten Autoindustrie laut über die Zukunft nachgedacht, bei SEAT und NISSAN, die neben dem Konjunkturrückgang auch mit Streiks und Blockaden bei sich, bei Zulieferern und im katalanischen Straßensystem, der Verkehrsinfrastruktur zu verkraften haben.

VW hat in Wolfsburg Versuche der CAT-SEP’s ins Gespräch zu kommen abgelehnt und auf Martorell, Barcelona als zuständigen Gesprächspartner verwiesen.

Steuern, Arbeit-, Gesundheits- und Rentensystem, eine einzige Katastrophe und irgendwann merkt der letzte CAT-SEP-Sekten-Idiot, daß es nicht mehr genügt, die Schuld auf „Spanien“ zu schieben, denn „qué se pone en su DNI“, Spanien, das ist auch er, das sind auch ALLE Katalanen!

Es grummelt also beträchtlich und PDeCAT hat für den 14. Januar, also in 6 Wochen minus Weihnachts und Neujahrsfeiertage, einen „Nationalen Rat“ einberufen. Der soll dann in Katalonien tagen, OHNE Puigdemont und OHNE Puigdemont Entscheidungen treffen?

Das geht doch gar nicht, das darf nicht sein! Also will er die wesentlichen Entscheidungen – wie bisher im belgischen Waterloo – bei Muscheln mit Frites und Bier – höchstselbst treffen!

Die Kritiker in der PDeCAT sehen sich mit dem einzig Puigdemont selbst dienenden Franco-artigen Führerprinzip Puigdemonts, das einzig und allein nur diesem und seinem kommoden Überleben in Belgien dient, in eine politische und karrieremäßige Sackgasse geraten aus der sie verzweifelt zu entkommen versuchen. Puigdemont hat die Strukturen konsequent radikalisiert und mit unerfahrenen Abhängigen besetzt. Autonomieminister, die einigermaßen versuchen ihr Amt auszuführen, wie z.B. Innenminister Miquel Buch, dessen Polizei, die Mossos d’Escuadra, die „urdemokratische CAT-SEP-Selbstverwirklichung“ durch Blockaden an Verkehrsknotenpunkten notfalls und zögerlich auch hart begrenzen muss, sind sowohl in Quim Torras als auch in Carles Puigdemonts misstrauisches Blickfeld geraten und wackeln folglich…

Dafür hat man eine neue Hoffnungsträgerin aus der dritten Reihe nach vorne und oben protegiert, Laura Borràs. Sie wurde am 10-N in den Spanischen(!) Kongress gewählt, so wohl alimentiert, und fungiert dort als Sprecherin von JxCAT. Gegen Borràs wird – wie könnte es auch anders sein – bereits von der Staatsanwaltschaft ermittelt. Sie soll jahrelang als leitende Direktorin der Institución de las Letras Catalanas (ILC) freihändig ohne Ausschreibung Aufträge an einen befreundeten Unternehmer vergeben haben, wofür ihr bei Verurteilung wegen der zuständigen Delikte und der Höhe des Betrages wohl 15 Jahre Gefängnis drohen könnten? Das ist genau die Zukunft die Puigdemont und Torra brauchen, Leute, die absolut nichts mehr zu verlieren haben und in den Tag hinein leben!

Übrigens, knapp 60% der Spenden verblendeter CAT-SEP-Sektenmitglieder, seit 2017 bisher mehr als 3 Millionen €uro, gibt Carles Puigdemont bisher für seine persönlichen Anwälte und Rechtshilfe aus. Man muss schließlich Schwerpunkte setzen!

Gleichzeitig entstehen überall Scheinalternativen á la „Katalanismus light“, bei denen der Bruch mit Spanien zumindest nicht an vorderster Stelle steht, sondern ein „wir-sind-die-Mitte-der-Gesellschaft-Gefühl“ propagiert wird. Der französische Ex-Premierminister Manuel Valls hat die Zeichen erkannt und seine Gruppe, die ihn bisher nur in den Stadtrat von Barcelona führte, flugs auf nationale Dimensionen erweitert, auch um die Reste von C’s zu fleddern, die nach dem Rücktritt von Albert Rivera von der schwangeren Inés Arrimadas und einer externen, aber angeblich parteinahen, Beratungsgesellschaft geführt werden.

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https://www.elconfidencial.com/espana/cataluna/2019-12-03/puigdemont-ve-gastos-legales-comen-donaciones-655_2362019/

https://www.elconfidencial.com/espana/cataluna/2019-12-07/puigdemont-waterloo-impedir-revolucion-pdecat_2367111/


Der Geheimdienst CNI sieht wachsendes Risiko von Unruhen in der spanischen Autonomie Katalonien!

16. Mai 2018

Bisher hatte ich vom CNI in der Angelegenheit der offenen Rebellion von spanischen Amtsträgern in der Autonomie Katalonien nichts gehört oder gelesen. Dann kursierte die Meldung, daß die CAT-SEP’s von den Russen, „dem bösen Putin“ massivst „cybermäßig“ unterstützt würden. Dies kam über die Schiene Ministerpräsident Rajoy und Vize-Präsidentin Saenz de Santamaría und damit vermutlich indirekt aus der CNI-Ecke?

Die CAT-SEP’s haben, je nach Partei, verschiedene, radikale, gewaltbereite Jugendorganisationen wie ARAN, (die Commandos der CUP), die CDR (Comités de Defensa de la República), die nach dem Motto „Die Straße gehört uns!“ Straßen und öffentliche Plätze verunstalten, verbarrikadieren und auf Hauptstraßen, Autobahnen, Bahnhöfen und vor Flugplätzen gerne Katalanen und Touristen zu Geiseln nehmen, indem sie hier als kleine Minderheit an strategischen Verkehrsknoten streiken!

Auch dazu habe ich vom CNI nichts gehört, oder ich habe es übersehen, was ja auch sein kann?

Jetzt kommt es aber immer öfter vor, daß sich aus der bisher schweigenden Mehrheit der Unionisten ebenfalls Jugendliche, Aktivisten und Radikale im öffentlichen Raum zusammenfinden und unter dem Namen GDR (Grupos de Defensa y Resistencia) oder auch CBL (Cuerpos de Brigada de Limpieza) demonstrieren, sei es konkret für TABARNIA, oder allgemeiner für die Einheit mit Spanien oder schlicht gegen die nationalpopulistisch-rassistischen CAT-SEP’s und deren erklärtes Programm als eine laute Minderheit der stillen Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen.

Es soll kürzlich schon vorgekommen sein, daß rund 500 CAT-SEP’s rund 300 Unionisten aggressiv gegenüberstanden und von der Polizei nur mühsam getrennt und auseinandergehalten werden konnten. Jetzt merkte also auch der CNI, daß die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Katalonien gefährdet sein könnte? Weil die Straße den CAT-SEP’s zunehmend streitig gemacht wird? Dann sind bestimmt auch die Unionisten an der kritischen Zuspitzung der öffentlichen Sicherheitslage schuld, wer denn sonst? Ein anderer Punkt ist es, daß genau in dieser Phase sich in der Vergangenheit sowohl in Katalonien (Terra Lliure) und dem Baskenland (ETA) noch radikalere Gruppen gebildet hatten und Terroranschläge und Morde verübt hatten.

Wie kommt der CNI wohl zu einer solchen Einschätzung? Ich wage eine Erklärung: Die radikalen CAT-SEP-Jugend-/Straßen-/Aktivisten-Organisationen werden von den CAT-SEP’s geführt, finanziert und gesteuert. Bei der TABARNIA und Unionisten-Seite ist dies nicht so klar, denn die etablierten unionistischen Parteien in Katalonien wie PSC, PP und C’s scheinen sich nicht daran zu beteiligen? Damit scheint ein möglicher Konflikt im öffentlichen Raum höchsten teilweise kontrollierbar zu sein und könnte jederzeit zur offenen Gewalt eskalieren. Das befürchte ich sowieso die ganze Zeit, denn es gilt bei den Beteiligten ein klaren Schwarz-Weiss-, Gut-Böse-Schema ohne Zwischentöne und jegliche Kompromissbereitschaft.

Interessant für die Politik Madrids scheint mir die Erkenntnis des CNI, daß die ständig präsente Gewalt der CAT-SEP’s auf der Straße mit dem klar erkennbaren Ziel der Einschüchterung erst gefährlich zu werden scheint, wenn sich ihr jemand entgegenstellt? Sonst könnte man ruhig weiterschlafen?

Es muss befürchtet werden, daß die Wahl des Extremisten Quim Torra, zum Autonomie-Präsidenten und damit zum obersten Amtsträger Spaniens in Katalonien, dem sogar eine Art von bewaffneter Falange(!) der CAT-SEP’s vorschwebt, die Mittel und die Motivation der CAT-SEP-Gruppen auf der Straße verstärken wird?


CAT-SEP’s Selektion: Wer Katalane wird, das bestimmen wir!

23. September 2016

CAT-SEP’s wollen künftig selbst bestimmen, wer Katalane ist und sie wählen darf und wer nicht. Dies ist einer der geplanten Effekte der jüngsten Neuerung geplanter staatlicher Strukturen des Separatisten-Regimes in Barcelona. Dafür wollen sie die nächsten 9 Millionen Euro Steuergelder aller Spanier missbrauchen. Das ist die Sache doch wohl wert?

Der Plan ist eine katalanische DNI, ein Documento Nacional de Identidad, quasi einen Personalausweis zu erstellen, der noch vieles mehr können soll als ein simpler deutscher Perso es kann!

Dieser DNI-CAT soll die Personendaten, Sozialversicherungsdaten, die Steuernummer(!) enthalten und (nur!) dem Besitzer dieses Ausweises bestimmte soziale, politische und zivile Rechte einräumen. Wer also keine DNI-CAT besitzt ist bei vielen Dingen im künftigen Staat „CATADISNEYLANDIAFELIZ“ von vorne herein ausgeschlossen, ätsch! Der gläserne Untertan soll hier wohl nebenbei auch gleich mit verwirklicht werden? Dann wird es bestimmt auch bald Spezial-DNI-CAT’s geben, wo für die Separatistenkaste, die ihre Schwarzgelder in Steuerparadiesen bunkert, trotzdem steuerfreie Leistungen möglich sein werden?

Wer also an künftigen Wahlen, Referenden und „was-weiss-ich-nicht-allem“ in der spanischen Autonomie Katalonien teilnehmen möchte, der muss sich zuerst der Hürde des Erwerbs eines DNI-CAT unterziehen. Er muss die katalanische „Staatsangehörigkeit“ beantragen! Wenn es sich dann herausstellt, daß der Bewerber seine Steuern an Madrid bezahlt, wie es bisher gesetzlich vorgeschrieben und normal ist, der dürfte wohl echte Schwierigkeiten haben eine DNI-CAT zu bekommen? Wer gegen das CAT-SEP-Projekt des Bruches mit Spanien ist, der könnte wohl auch Hemmungen haben, sich vor Wahlen erst die katalanischen Staatsangehörigkeit beschaffen zu müssen um mitwählen zu können? Die spanische Staatsangehörigkeit darf er aber großzügig behalten. Das tun nämlich auch die CAT-SEP’s als Rückversicherung für die Fälle wo man international als Spanier einfach besser vertreten ist, zB. auf Weltreisen und in der EU.

Wer Katalane ist bestimmen also künftig die CAT-SEP’s nach Wohnsitz, Aufenhalt und auch „rassischen“ Abstammungskritierien „Kind katalanischer Eltern“ ob es einen Eintrag für „charnegos“ in der DNI geben wird, ist noch nicht bekannt.

Die CAT-SEP’s betreiben also eine Selektion und bestimmen, wer künftig Katalane ist und wer nicht. Da dieses Dokument mehrere Funktionen vereint, dürfte es für Leute ohne diese DNI-CAT künftig recht kompliziert, schwierig und ungemütlich werden in der spanischen Autonomie Katalonien. Die spanische Regierung in Madrid wird dagegen sicher wieder vor Gericht ziehen, was bekanntlich viel Zeit dauert und im Ergebnis meist folgenlos bleibt…