Alltäglicher rassistischer Nationalkatalanismus in Vic: Man könne jemand ansehen(!), wer Katalane sei!

16. Februar 2020

Der Spruch von Anna Erra, (JpC) der Bürgermeisterin der abgelegenen,  finsteren CAT-Sep-Hochburg Vic (Provinz Barcelona), hat in diesen Tagen sogar im abgebrühten Spanien Wellen geschlagen:

Sie hatte sinngemäß gesagt, daß man optisch, durch schlichtes äusseres Betrachten, jemanden ansehen könne, ob er Katalane sei, oder nicht!
Natürlich meinte Anna Erra damit nur „die echten, die wahren Katalanen, die CAT-Sep’s“ und nicht etwa „die falschen, die sich als Spanier fühlende Mehrheit der Katalanen, die Konstitutionalisten, die auf der Basis der Spanischen Verfassung leben und mit dem ganzen CAT-SEP-Scheiss so langsam verschont bleiben wollen.

Anna Erra konnte die Aufregung überhaupt nicht verstehen, denn im tiefen Inneren der nordostspanischen Autonomie Katalonien herrscht die dumpfe identitäre Ideologie von „Tractoria“, wo sich die Dörfler der unterbesiedelten Regionen für den Nabel der Welt halten. Weil aber deren Stimmen bei Wahlen wegen des katalanischen Wahlrechts um das bis zu Dreifache überbewertet werden, gegenüber Bürgern der Metropolregionen Barcelona und Tarragona, sind diese Leute im Autonomieparlament entsprechend überproportioniert. Wer immer für dieses Wahlrecht auch verantwortlich zeichnete, er wollte anscheinend so die möglichen linken Mehrheiten in industriellen Agglomerationen ausgleichen, was ihm bisher gelang?

Die Bewohner von Vic scharen sich um ihre Bürgermeisterin. Sie können die Aufregung absolut nicht verstehen! Die Einzigen, die sprachlich benachteiligt seien, wären die Katalanen selbst, die manchmal und höchst ungern auf die fremdartige spanische Besatzersprache umswitchen müssten, wenn wieder so ein Dahergelaufener ihnen das Castellano, die spanische Sprache aufdrängen wolle!

Ausserdem:
01 echter Katalane sei ohnehin nur, wer:
02 katalanische Eltern,
04 katalanische Großeltern und
08 katalanische Urgroßeltern aufweisen könne!

Also, ihr lieben andalusischen, nordafrikanischen oder asiatischen Einwanderer,
nach dieser „urkatalanischen“ rassistischen Definition werdet ihr allerfrühestens in vier  (4!) Generationen zu „echten“ Katalanen mutieren, wenngleich man euch evtl. nach einem Jahr schon das Wahlrecht zur Separation von Spanien gönnen möge.

Es gibt allerdings jetzt schon Stimmen von sich als genetisch reinrassige Katalanen empfindenden Separatisten, die in einem unabhängigen Katalonien zügig große Säuberungs- und Ausbürgerungswellen fordern. Geschichte scheint sich bedauerlicherweise doch zu wiederholen?

Kommt Einem diese Argumentation, z.B. als Deutscher oder als Jude nicht irgendwie bekannt vor? Ein gruseliger Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten, die da vollkommen unberührt präsentiert werden…

Nebenbei sei erwähnt, daß bei so strikter Auslegung des „richtigen, echten Katalanentums“ weder der Kofferraumflüchtling und virtuelle Republikpräsident“ Carles Puigdemont (Familie stammt aus Andalusien), noch der ERC-Kongressabgeordnete Rufián (stammt auch aus Andalusien) „echte Katalanen“ wären und daraus folgte, daß die identitären Katalanen-Provinzen schon wieder von Spaniern unterdrückt würden!

Dieser alltägliche Rassimus geht aber nicht auf die Separatisten zurück, sondern wurde zuvor schon durch die Plataforma per Catalunya bedient, die ebenso rassistisch, dabei aber nicht separatistisch war…

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https://www.abc.es/espana/abci-cuartel-y-cantera-catalanismo-identitario-202002160238_noticia.html


Bis auf Junqueras alle zu langen Haftstrafen verurteilten CAT-Sep’s tagsüber auf freiem Fuß!

13. Februar 2020

Sie dürfen anscheinend alle raus? Tagsüber „zum Arbeiten“, zu sozialen Diensten, um Angehörige zu pflegen, jeweils zwischen 8 und bis zu 12,5 Stunden täglicher Ausgang aus dem Gefängnis, in dem sie lediglich zum Schlafen auftauchen müssen! Die entsprechenden Jobs wird die Generalitat schon bereitstellen…

Seit heute Mittwoch, den 13. Februar 2020, gilt das sogar für die am zweithöchsten Bestrafte Carme Forcadell, die fanatische Ex-Präsidentin des katalanischen Euthanasie-.. äh.., Verzeihung, ich meinte natürlich Autonomieparlamentes.

Die Gefängnisse Kataloniens unterstehen der Generalitat und Quim Torra hatte diese befristete Freilassung nach Paragraph 100.2 der Strafordung schon seit Weihnachten angekündigt.  Die meisten der Betroffenen hatten mehrfach verkündet „es“ wieder tun zu wollen, wobei „es“ bedeutet illegal die katalanische Republik auszurufen. Wir dürfen uns also wohl auf spannende Zeiten „freuen“?

Festzuhalten bleibt, daß es von Spaniens Zentralregierung offenbar keine Einwände gegen diese offenkundig verfrühte Freigangsregelung gibt, wenn auch die Staatsanwaltschaft diesem Freigang nach dem 100.2 heftig widerspricht. Dieser Widerspruch hat aber keine aufschiebende Wirkung…

NACHTRAG, 14.02.2020:
Es hat den Anschein, als habe das Oberste Gericht in seinen Urteilen über die verurteilten Separatisten selbst eine Hintertür zur vorzeitigen Ausrufung des „Dritten Grades“, des Status 100.2, der befristete zeitliche Haftentlassungen regelt, installiert, durch welche die CAT-Sep-Generalitat gerne zur Tat schritt? Ob abgesprochen, oder nicht, der Weg wird jedenfalls eifrig beschritten! Wie das?
Es gibt da die „Sicherheitsperiode“, die normalerweise der Hälfte der verhängten Haftdauer entspräche. Diese wurde in den Urteilen explizit NICHT genannt. Damit ist die Verhängung des „Dritten Grades“, sprich des Freigängerstatus nach Paragraph 100,2 bereits nach Ableistung von nur einem Viertel der Haftzeit legal und somit möglich! Hier sind nationale und autonome Gerichte, sowie die Staatsanwaltschaft tangiert.

2. NACHTRAG, 16.02.2020:
Nur 10% der „normalen“ Häftlinge im katalanischen Strafvollzug genießen den Freigänger-Status nach Artikel 100.2. Sie müssen allerdings als Voraussetzung die Hälfte der Strafe verbüsst haben um diesen erlangen zu können.

Bei den verurteilten CAT-Sep’s des „virtuellen-7-Sekunden-Staatsstreiches“ vom 1. Oktober 2017 genügte aber bereits die Verbüssung eines Viertels der Haftzeit um Freigänger zu werden.

Den absoluten Hammer lieferten die katalanischen Richter allerdings im Falle eines Sohnes ihres „Halbgottes“, „des ewigen“ 21 Jahre regierenden, manipulierenden und betrügenden Jordi Pujol y Solei, der nach Verhängung einer mehrjährigen Haftstrafe bereits nach zwei (2!) Monaten den Freigängerstatus bekam und der angeblich auch seine nächtliche Verwahrung in Haft rein formal in einem zum Gefängnis gehörenden, bewachten Luxusappartment in Barcelona verbringen darf? Da entfällt dann die stundenlange, nervige An- und Abreise zum außerhalb Barcelonas liegenden Gefängnis und vielleicht kann er da ja auch mal Damen- und/oder Herrenbesuch mitbringen?


Der Gesprächstermin Sánchez/Torra am 6. Februar wird relativiert und in seiner Bedeutung abgewertet.

30. Januar 2020

Nachdem die Vizepräsidentin Calvo den Termin zunächst mit den Worten „wenn er denn stattfindet“ grundsätzlich in Frage stellte, was später von der spanischen Regierung richtig gestellt wurde, hatte Pedro Sánchez selbst ihn als Routinegespräch zweier Regierungen über anstehende aktuelle Themen, wie z.B. die schweren Sturmschäden des Unwetters GLORIA in Katalonien, dargestellt.

Über einen institutionellen Gesprächstisch zum Austausch zwischen der Madrider Zentralregierung und den nationalkatalanistischen Separatisten würde später mit der jetzt erst einmal neu zu wählenden Regierung der spanischen Autonomie Katalonien zu sprechen sein, das stünde jetzt erst einmal nicht an, denn diese würde wohl kaum vor Ende Mai, Juni oder gar erst nach der Sommerpause im Amt sein. Pedro Sánchez käme auch nicht allein zu diesem Torra-Termin nach Barcelona, sondern er wolle am 7. Februar noch mit der Anarcho-Bürgermeisterin Ada Colau und Anderen sprechen in Barcelona…

Jetzt muss Quim Torra sich schnellstens etwas einfallen lassen um die Bedeutung des zwar fest eingeplanten, aber jetzt wohl von beiden Seiten ungeliebten Termines in Barcelona, zu minimieren…

Quim Torra hat inzwischen öffentlich verkündet NICHT wieder für das katalanische Autonomieparlament kandidieren zu wollen, „was er schon immer gesagt habe!“ Dieser Anhang war notwendig, denn er ist immerhin gerichtlich (aber noch nicht in letzter Instanz) von jeder politischen Betätigung und jedem politischen Amt ausgeschlossen worden „wegen Ungehorsams“.

Da fällt mir doch sogleich die spannende Frage ein, ob ein Präsident, ohne ein (ihm vom Gericht entzogenes) Abgeordnetenmandat, denn überhaupt ein „echter, legaler“ Präsident mit voller Amtskraft sei, denn falls NICHT, dann könne er ja wohl kaum die Legislaturperiode für beendet erklären und Neuwahlen ausrufen, oder? Ich fürchte Quim Torra müsste dann in alle Ewigkeit weiter „nichts tun und abkassieren“ als katalanischer Autonomiepräsident?


Bruch der katalanischen Autonomieregierung der CAT-SEP’s scheint unmittelbar bevor zu stehen? Vorgezogene Neuwahlen?

28. Januar 2020

Gestern erfüllte Autonomieparlamentspräsident Roger Torrent, ERC die Auflagen des JEC und des TS und entzog auf Vorschlag des Generalsekretärs des Autonomieparlamentes Xavier Muro, dem aus dem Ruder gelaufenen Quim Torra das Abgeordnetenmandat im katalanischen Autonomieparlament Spaniens.

Quim Torra tat weiter so, als könne ihm keiner etwas anhaben, schon gar kein schnöder Funktionär wie dieser Xavier Muro und verlangte kategorisch die CAT-SEP-Unterstützung der ERC, sowohl für sein Abgeordnetenmandat als auch für sein Präsidentenamt. Er wollte natürlich auf Beides nicht verzichten!

Die Farce sollte also weitergehen? Nun, für Quim Torra wurde eine Nachrückerin verkündet, eine junge Frau Maria Senserrich, JxCat die heute aber nicht erschien um ihr unerhofftes Amt anzutreten. Torras JxCat versuchte um jeden Preis zu provozieren und Schritte des Ungehorsams zu veranlassen, für die der Tisch des Parlamentes, „La Mesa“ und der Autonomieparlamentspräsident Roger Torrent, ERC belangt werden würden, „ihren Kopf hinhalten müssten“, wozu diese verständlicherweise keine Lust hatten. Es gab Dauerstreit, heftige gegenseitige Vorwürfe, zwischen den CAT-SEP-Verbündeten von Gestern.

Dann machte Roger Torrent, ERC, als erste Amtshandlung des heutigen Tages „seinen“ Autonomiepräsidenten Quim Torra, JxCat, auch noch lächerlich, indem er ganz offiziell verkündete, daß der zwar (aus Lust und alter Gewohnheit sozusagen!) mit abstimmen dürfte, seine Stimme aber, da er ja über kein Mandat mehr verfüge, nicht mitgezählt würde!

Da war es dann vermutlich endgültig aus zwischen den CAT-SEP-Verbündeten von einst, die sich jetzt ganz offen bekriegen?

Sie haben unter diesen Umständen keine Mehrheit mehr für so profane Dinge wie einen Haushaltsentwurf für 2020. „Haushalt“? Was ist das denn? Haben wir ja seit 2017 nicht mehr gehabt, so einen „Haushalt“!

Wenn „ER“, Quim Torra nicht überall mit abstimmen dürfte und ganz normal gewertet, mitgezählt werden würde, dann wären „die Institutionen gefährdet“ und „vorgezogene Neuwahlen“ drohten am Horizont, zu einem Zeitpunkt zu dem Torra, seine JxCat, aber auch die ERC und die CAT-SEP’s insgesamt „keinen guten Lauf hätten“.

Das Bild der Spaltung war unübersehbar: Bei Torras Wutrede sprangen die JxCat-Abgeordneten auf, freuten sich ganz toll und klatschten wie verrückt. Ihre Verbündeten von Gestern, die ERC bleiben hingegen ganz ruhig sitzen und rührten keinen Finger.

Die CAT-SEP’s hatten erkennbar keine Mehrheit mehr in diesem Moment. Da sprang ihnen Miquel Iceta, der Eintänzer von der PSC flugs zu Hilfe und erklärte die Legislatur am Ende angelangt zu sein. PxCat verweigerte solange jegliche Abstimmung, solange die Stimme ihres Quim Torra nicht mitgezählt werden würde. Die „Anarcho-Kinder reicher Eltern“ von der CUP wollten dies unterstützen. Sie wollten also nicht über ihren eigenen Haushaltsplan abstimmen, JxCat schmollte und nahm nicht an der Abstimmung teil, ERC  und COMUNS stimmte dafür, C’s und die PSC enthielten sich, CUP und PPC stimmten dagegen. Der Tisch, „La Mesa“ hob schließlich die Abstimmung auf und beendete die Sitzung des katalanischen Autonomieparlamentes der nordostspanischen Autonomie Katalonien.

Es wird jetzt – früher oder später – mal wieder die Verkündigung vorgezogener (wie könnte es auch anders sein?) Neuwahlen erwartet…
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https://www.elperiodico.com/es/politica/20200127/secretario-parlament-ordena-retirar-acta-torra-7823642

 


Wer von den CAT-SEP’s traut sich Heute Quim Torra „rauszuschmeissen“?

27. Januar 2020

Die CAT-SEP-„Mundhelden“ haben heute zur Abwechslung mal ein echtes Problem! Das Oberste Gericht, TS, bestätigte in der vorigen Woche eine Entscheidung des JEP, nach der Quim Torra, durchgeknallte CAT-SEP-Autonomiepräsident, seinen Sitz im katalanischen Autonomiepräsident verloren habe und dieser durch einen Nachfolger von JxCAT zu ersetzen sei. Das beinhaltet aber auch automatisch den Amtsverlust als Autonomiepräsident, der zwingend gewähltes Mitglied des Autonomieparlamentes sein müsse. Die geplante Sitzung am vorigen Mittwoch fiel wegend es Unwetters GLORIA aus und wird heute um 15 Uhr nachgeholt.

Das TS hatte zur Umsetzung dieses Beschlusses eine dreitägige Frist eingeräumt. Die CAT-SEP’s von JxCAT und ERC die untereinander längst uneinig, ja total zerstritten sind, spielen sich gegenseitig die Bälle zu: Der Parlamentspräsident Roger Torrent, ERC müsse dies entscheiden. Quim Torra, JxCAT ,weigert sich beharrlich und kündigt gar strafrechtlich relevante Handlungen an. Bei einem Rücktritt, viel mehr noch bei einer erzwungenen Entlassung Quim Torras, JxCAT, würde dieser aber noch schnell vorgezogene Neuwahlen ausrufen, bevor er gefeuert würde, damit sein Vizepräsident, ERC, nicht als Autonomiepräsident in den Wahlkampf gehen könnte, bei dem nach heutiger Sicht die ERC die JxCAT sowieso haushoch schlagen würde?

Die Juristen des Autonomieparlamentes (los letrados) sagen in einem Schreiben des Generalsekretärs Xavier Muro i Bas, an den Parlamentspräsidenten Roger Torrent, ERC daß Quim Torra i Pla(PlaPlaPla…) der Entscheidung des TS zu folgen habe! Quim Torra spricht dem Generalsekretär hingegen (natürlich total!) die Kompetenz ab, ihn abzusetzen.

Deshalb hat Roger Torrent vor der geplanten 15 Uhr Sitzung des Autonomieparlamentes um 12:30 Uhr noch schnell eine Sitzung des Mesa zur internen Vorklärung einberufen!

Keiner der betreffenden CAT-SEP’s möchte eine juristische strafrechtlich relevante Verantwortung übernehmen bei gleichzeitigen vollmundigen, kämpferischen Versprechungen mit Hinblick auf vorgezogene Autonomiewahlen…
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https://elpais.com/ccaa/2020/01/27/catalunya/1580113725_484068.html

NACHTRAG:
Der „Tisch des Parlamentes“ präsidiert von Roger Torrent, ERC hat heute Mittag Quim Torra das Abgeordnetenmandat aberkannt und wird ihn durch einen in der Wahlliste nachfolgenden JxCAT-Kandidaten, vermutlich durch Maria Senserrich, ersetzen!

Nur JxCAT lehnte dies ab. Die im „Tisch des Parlamentes“ ebenfalls vertretenen Parteien ERC, PSC und C’s stimmten hingegen zu! PxCAT hatte versucht die Gerichtsentscheidungen des TS und JEB „ad absurdum“ zu führen. Torra dreht offensichtlich durch…

ERC versucht allerings nicht Quim Torra als Präsidenten abzusetzen, wodurch es in Katalonien erstmals einen nicht vom Autonomieparlament gewählten Präsidenten geben wird!

Ob dieses Konstrukt also juristisch haltbar ist, daß muss die Zeit zeigen. Er, Torra, soll jetzt erstmals seit 2017 einen Haushaltsplan für 2020 aufstellen und umsetzen. Der Grund für diesen Spagat liegt darin, daß es den Separatisten momentan gar nicht gefiele, wenn es jetzt Neuwahlen gäbe…


Puigdemont: Perpignan ist Katalonien!

23. Dezember 2019

Jetzt geht’s los! In einem Interview mit dem katalanischen Radiosender RAC1 sagte Carles Puigdemont „Perpignan ist nicht Spanien, (aber auch nicht Frankreich?) Perpignan ist Katalonien!“

„…En una entrevista en la emisora Rac1, Puigdemont ha explicado que, de momento, prefiere seguir luchando desde „un lugar libre“. Aun así, reconoce que le atrae la idea de organizar próximamente un acto en la localidad francesa de Perpiñán: „La Catalunya Norte no es España. Perpiñán es Cataluña. Un acto o una reunión en Perpiñán me haría mucha ilusión“…“

In einem Interview mit dem Sender RAC1 hat Puigdemont, der Caganer erklärt, „daß er es momentan vorziehe, von einem freien Ort aus weiter zu kämpfen“. Auch so, gab er zu, daß ihn die Idee anziehe, demnächst eine Kundgebung zu organisieren in der französischen Stadt Perpignan: “ Nordkatalonien ist nicht Spanien. Perpignan ist Katalonien (Frankreich erwähnt er nicht!). Eine Kundgebung oder ein Meeting in Perpignan würde mir viel Spaß machen!“
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https://www.lasnoticiasdiarias.com/31312/carles-puigdemont-dice-que-no-vendra-a-espana-pero-no-descarta-un-acto-en-perpinan.html
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Damit ist der nationalkatalanistische Konflikt dann auf Frankreich und auf EU-Ebene angehoben. Brüssel darf sich schon mal freuen, nach dem BREXIT nun der SPEXIT oder gar der FREXIT? Ist das der Plan hinter der Puppe Puigdemont? Wessen Plan? Die üblichen Verdächtigen dürfen laut NATO-Doktrin bekanntlich nur Asiaten sein, also Russen, Iraner, Koreaner, Chinesen…

Auf keinen Fall dürfen es natürlich sein die USA, das UK, denn die wirtschaftliche Vorherrschaft spielt in diesen Länder bekanntlich nicht die geringste Rolle. Sie werden ausschließlich von sportlichem Ehrgeiz in fairem Wettbewerb gelenkt…

Auch die Blockade von Nordstream II ist nur zu unserem Besten, was unsere nordatlantischen Medienvertreter sofort verstanden haben und im Gleichschritt auf die neue Linie der USA umgeschwenkt sind. Mensch, geht’s uns gut!


EU-Abgeordneter Puigdemont will mit seiner Immunität Macron Teile Frankreichs abnehmen!

23. Dezember 2019

Sein nur einen Tag gültiger (für die Bilder der Medien, halt!) EU-Parlamentarierausweis ist Carles Puigdemont offenbar zu Kopf gestiegen? Bisher galt, daß die Verwaltung des EU-Parlamentes seit dem vergangenen Freitag bis zum 06. Januar 2020 geschlossen ist und Puigdemont dann schleunigst seine EU-Akkreditierung absolvieren muss um einen ordentlichen EU-Parlamentarierausweis mit allen entsprechenden Rechten inklusive der Immunität VOR der ersten Sitzung am 13. Januar zu erhalten und damit teilnehmen zu können.

Jetzt plant er offenbar noch im Januar einen Rat der (virtuellen katalanischen) Republik im FRANZÖSISCHEN Perpignan, Département Pyrénées Orientales, FR-66 abzuhalten, dass die CAT-SEP’s als NORDKATALONIEN beanspruchen?

(Kleiner hysterischer, historischer Einschub)
Dieses Gebiet wurde von Spanien im Pyrenäenvertrag von 1659 an Frankreich abgetreten. Puigdemont will es nun von Macron wiederhaben, denn es gehörte seiner Auffassung nach gar nicht dem bösen Spanien, bzw. dem Königreich Aragón seit dem Vertrag von Corbeil von 1258.. sondern seit der Altsteinzeit der ältesten Demokratie der Menschheitsgeschichte, der virtuellen Republik Katalonien, in der bekanntlich die älteste, und auf gar keinen Fall vom rund ums Mittelmeer variierenden Vulgärlatein abstammenden Sprache, dem reinen „Katalan“, der Sprache der Götter und der Tafeln der Zehn Gebote Moses… und der Insassen des einstmals in der Nähe von Gerona niedergegangenen interstellaren Sternenkreuzers …ätsch!

Er will also aus dem französischen Perpignan eine (natürlich vorgezogene!) Neuwahl in der spanischen Autonomie Katalonien einleiten und sich selbst wieder als Nachfolger seines des Amtes enthobenen Vorgängers Quim Torra erneut wählen lassen!

Danach will er dann entscheiden, ob er künftig Europa-Parlamentarier, Virtueller Präsident der Katalanischen Republik oder besser Beides bleiben will (wegen des Immunitäts-Fluchtweges und der EU-Kohle vermutlich?). Ein UN-Amt würde auch ganz gut dazu passen und braucht nicht dieser Putin irgendwann mal einen kompetenten Nachfolger?

Eine reine Formsache für ihn, denn anscheinend spielt das spanische Wahlrecht für ihn keine erwähnenswerte Rolle mehr? Ausserdem kommte ihm in allererster Linie darauf an, den feindlichen CAT-SEP’s der ERC und „dem Dicken“ (Oriol Junqueras Vies) Einhalt zu gebieten!

Dieser Emmanuel Macron kann einem echt Leid tun! Erst die Gelbwesten, dann die faulen Frührentner, die Weihnachtsstreiks der Bahnen und jetzt auch noch dieser durchgeknallte Puigdemont, armes Frankreich und dabei hat Macron doch schon auf 20.000 €uro Präsidentenrente verzichtet! Nimmt das Elend denn kein Ende?

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https://www.elconfidencialdigital.com/articulo/politica/puigdemont/20191220141116136231.html?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_campaign=191223&utm_term=Puigdemont%20celebrar%5Cu00E1%20en%20enero%20su%20primer%20Consell%20per%20la%20Rep%5Cu00F9blica%20en%20%5Cu201Csuelo%20catal%5Cu00E1n%5Cu201D&&utm_content=email&&