„Wenn Sie sich derzeit in der Ukraine aufhalten, prüfen Sie, ob Ihre Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Falls nicht, reisen Sie kurzfristig aus!“(AA)

Das Auswärtige Amt rief vor- und fürsorglich Deutsche Staatsbürger aus der Ukraine zurück um dem – laut den USA – offenbar unmittelbar bevorstehenden Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine „heil an Leib und Seele“ zu entkommen.

Aber was wird wohl geschehen, wenn Millionen ebenfalls von einem Krieg Betroffener – egal ob sie nun aus der Ukraine, Weissrussland, Russland, oder gar NATO- und EU-Partner-Staaten auch zu uns in Sicherheit kommen wollen? Wer darf dann und wer nicht? Wer kontrolliert das und setzt das sauber und ordentlich durch? Welche EU- und NATO-Partner-Staaten ließen diese Menschenmassen gar direkt nach Deutschland durchziehen? Sagt Bundeskanzler Olaf Scholz dann „Wir schaffen das“ oder „ihr schafft mich“ oder gar „ihr könnt mich mal“?

Vor allem, was sagt der Rest seiner Ampelkoalition dann zu einer solchen Mammut-Aufgabe? Wie lange gäbe es diese Ampel unter diesen Umständen noch? (Und irgendwo sitzt „Mutti“ und sagt trocken „die schaffen das nicht!“)

Wir Deutschen würden uns einen solchen Krieg nicht als Unbeteiligte „weit weg vom Schuß“ in den Medien anschauen, wir wären vom ersten Tag an vielseitig betroffen, was Energie, Verkehr, Dienstleistungen, Warenströme, Handel beträfe und wären obendrein „Gastgeber“ für diese Millionen Menschen, die sich (moralisch und ethisch ganz einwandfrei) vor diesem Krieg in Sicherheit bringen wollen, egal woher sie kommen. Wer erlebt hat, wie ein im Suez-Kanal feststeckender Frachter, fehlende Micro-Chips und fehlende Container, die fein austarierte „just-(not)-in-time“-Weltwirtschaft in Schwierigkeiten brachten, der kann sich bestimmt vorstellen, was ein Krieg in der Ukraine für die EU und gar die Welt bedeuten könnte?

Da käme sogar der EU-Aussen-Josep Borell mit seiner geplanten Mauer um die Aussengrenzen des EU-Territoriums viel zu spät und wie oben schon erwähnt, wären EU- und NATO-Staaten Flüchtlinge von einer solchen Mauer sowieso nicht betroffen. Nur Brexit-Party-BJ hätte in London seinen Spaß, erst als Anheizer und dann Zuschauer, denn über „seinen“ Kanal ließe er natürlich keine Flüchtlinge…

One Response to „Wenn Sie sich derzeit in der Ukraine aufhalten, prüfen Sie, ob Ihre Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Falls nicht, reisen Sie kurzfristig aus!“(AA)

  1. almabu sagt:

    Während BJ mittels persönlichem Einsatz einen russischen Oligarchen aus dem Putin-Umfeld zum Lord adeln ließ läßt er jetzt erst einmal eine seiner berühmt/berüchtigten Listen anlegen, nur diesmal nicht über illegale Saufparties im Garten von No.10, Downing Street, sondern über russische Oligarchen, die den Immobilien-, Finanz- und Beratungssektor von London beschäftigen und die man nun – gaaanz vooorsichtig – sanktionieren will/muss, ohne halt das lukrative Geschäft vollkommen zu vermasseln…

    Seine Innenministerin Priti Patel lässt jetzt 1/4 (50) der ukrainischen Flüchtlinge ins UK einreisen und weist nur 3/4 (150) wegen mangelnder Sprache, Bildung, Kompetenzen und Bedarf in Calais zurück!
    ______
    https://mail.google.com/mail/u/0/#inbox/FMfcgzGmvLVJmrmBsmldprtbrCGzbMQX

    Wegen dieser Einreise-Selektion der Briten stauen sich um Dover und in Nordfrankreich mehr und mehr ukrainische Flüchtlinge. Soll die EU doch sehen, was sie mit denen macht…

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