Merde: Die Französische Nationalversammlung nahm das Gesetz „Globale Sicherheit“ heute mit 388 pro / 104 contra und 66 Stimmen Enthaltungen an!

5 Responses to Merde: Die Französische Nationalversammlung nahm das Gesetz „Globale Sicherheit“ heute mit 388 pro / 104 contra und 66 Stimmen Enthaltungen an!

  1. almabu sagt:

    Ob Lukaschenko in Weissrussland dieses Gesetz 1:1 übernehmen wird? Es gäbe dann keine Bilder über Demos in „seinem“ Land mehr, die er nicht genehmigt hätte…

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  2. almabu sagt:

    Es stellte sich – wie erwartet – heraus, daß das illegale Flüchtlingscamp auf der place de la République eine Idee der diversen Hilfsorganisationen war, die eine Woche nach der Räumung des Camps in Saint-Denis, in deren Folge noch immer geschätzt 500 bis 1.000 ohne Dach über dem Kopf seien, dieses Thema wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit bringen wollten, was ihnen bekanntlich gelang!

    Leider spielten sie dabei auch wissentlich mit der Gesundheit der Flüchtlinge, denn Taktik und Verhalten der Polizei entsprach genau ihren Erwartungen, weshalb sie vor Ort auf das Heftigste (scheinheilig!) protestierten!

    Das Ganze geschah vor der Annahme des geplanten loi de sécurité globale durch die Französische Nationalversammlung. Die Befürchtungen der Kritiker aus Politik, Gesellschaft und Medien wurden durch das Verhalten der Ordnungskräfte bestätigt, die neben dem Zünden von Nebel-, Knall- und Tränengasgranaten individuell auch vollkommen unnötig heftig traten und schlugen!
    Sie schüttelten Flüchtlinge wie Fallobst aus ihren Einmannzelten, die sie dann auf Lkws beschlagnahmten. Die Flüchtlinge wurden in der Dunkelheit der Nacht – teils zu Fuß – stadtauswärts in die angestrebte „Unsichtbarkeit“ der Banlieues geführt, wo sie sich ein neues Provisorium, aber diesmal ohne Zelt, suchen mussten…

    All dies würde die Weltöffentlichkeit nach dem neuen Gesetz wohl nicht mehr zu sehen bekommen und Polizei und Staat (Polizeistaat?) hätten ihr Ruhe…

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  3. almabu sagt:

    „Das-sich-unsichtbar-machen“ von Flüchtlingen, die an öffentlichen Orten in der Regel von der Polizei verjagt werden, erinnert mich an einen gruseligen Aha-Moment in einem Urlaub in der Normandie, wo ich zwischen Caen und Ouistreham am frühen Morgen unterwegs an einen Kreisverkehr kam, dessen Rondell mit blühenden Blumen und Büschen bepflanzt war.

    Gerade als ich die Botanik bewunderte erhoben sich dazwischen mehrere optisch afrikanisch aussehende Menschen, die offenbar dort vom Kreisverkehr und den Blumen geschützt genächtigt hatten. Darauf angesprochen meinte der Betreiber eines nahen Campings-Platzes, daß dies hier ganz normal sei, denn diese Menschen versuchten alles um auf die Fähren zu gelangen, die von Ouistreham nach Portmouth ins UK fahren, an das eigentliche Ziel ihrer Odysee…

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