CAT-Sep-Putschisten: Corona macht frei!

Nun haben also ALLE Verurteilten des 7-Sekunden-Putsches vom 01-O-2017 den Freigängerstatus erhalten und dann kommt da dieses „spanische Virus“, dieses Corona-Virus aus Madrid! Ausnahmezustand mit Ausgangssperre in Spanien ist die Folge. Da würde man ja annehmen, die Wege von und zur Arbeit sind ja bekanntlich erlaubt, es ginge alles so weiter, aber weit gefehlt! Es ist auch nicht so, daß die Freigänger nun zu ihrem eigenen und dem Schutz ihrer Mitmenschen zurück in ihr Corona-freien Luxuszellen müssten, noch weiter gefehlt!

Die Gefängnisverwaltung obliegt in Katalonien bekanntlich den rebellischen CAT-Sep’s selbst, was sich auch in diesem Fall wieder als erstaunlich praktisch erweist. Man stellt fest, daß wegen Corona in den katalanischen Gefängnissen mehr Platz benötigt würde und man die leerstehenden Zellen der Freigänger nur von Freitag Abend bis Montag Früh benötigt, ein inakzeptabler Luxus. Man „verdonnert“ also diese Häftlingsgruppe ihre Wochenenden künftig bei sich zu Hause zu verbringen, Hausarrest in der Familie!
Dazu kann man ihnen bis zu 7 Tage am Stück und bis zu 14 Tagen im Jahr Urlaub gewähren. Ist diese Zeit verstrichen, wird einfach neuer Urlaub erteilt!

Solange es keine (natürlich für diese Putsch-Helden vollkommen unzumutbare) mobilen GPS-Sender vorhanden sind, begnügt sich die Gefängnisverwaltung mit einem simplen Telefonanruf bei den „Häftlingen“, der ihre Anwesenheit zu Hause ausreichend dokumentieren soll?

Da könnte es dann, rein theoretisch natürlich, einen AB-Text der folgenden Art geben:

„Hallo, hier spricht Oriol Junqueras. Ich bin natürlich zuhause, großes Ehrenwort, kann aber im Moment leider nicht ans Telefon gehen, da ich gerade – wie ich es ja schon mehrfach öffentlich gesagt habe – einen neuen CAT-Sep-Putsch plane!“

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https://www.abc.es/espana/abci-presos-tercer-grado-y-mismo-regimen-podran-estar-casa-control-telefonico-202003190102_noticia.html

2 Responses to CAT-Sep-Putschisten: Corona macht frei!

  1. almabu sagt:

    Die Gefängnisverwaltung müsste nur 52 mal 7 Tage Urlaub gewähren und schon wären 364 Tage, quasi ein Jahr rum, den fehlenden Tag könnte die CAT-Sep’s symbolisch vor dem Gefängnis randalieren und skandieren, „ich will hier rein!“

    Übrigens sollen auch solche Freigänger, die sich dummerweise im Knast mit dem Covid-19-Virus infizieren, ihre 14-tägige Quarantäne zu Hause verbringen und dort ihre Familien anstecken dürfen…

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  2. almabu sagt:

    Nachdem die spanische Zentralregierung in Madrid die katalanischen Pläne bezüglich der „Quarantäne-zu-Hause“ der zu langjährigen Haftstrafen verurteilten 01-O-2017-Putschisten aus den Medien entnommen hatte, widersprach sie heftig und meinte diesen Status könne ihnen nur ein Richter verleihen und keine autonome Strafvollziehungsbehörde wie in diesem Falle offenbar geplant? Mal sehen, wer sich am Ende durchsetzen wird?

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