Staatssekretär im Innenministerium Laurent Nuñez wirft ALLE Gelbwesten verbal in einen Topf!

Sie seien ALLE gewaltbereit gewesen. Das habe man so nicht erwartet. Die ganze staatliche Befehls- und Organisationskette habe versagt! Das Innenministerium wird heute Nachmittag eine Krisensitzung abhalten.

Die Industrie- und Handelskammer von Paris und der d’Ile-de-France sagt, daß bis zu 100 Geschäfte, bzw. Unternehmen mit nationalem oder internationalem Charakter beschädigt, bzw. zerstört worden seien, aber auch fünf Zeitungskiosks seien von den „Demonstranten“ völlig zerstört worden. Gewalt, Zerstörung, Plünderung und akzeptierte Lebensgefahr durch Brandstiftungen überschreiten gewiss jedes Maß einer legalen Demonstration, egal welchen Anliegens? Es habe seit Beginn der Gelbwesten-Demos Ende November allein im Luxus-Viertel um die Champs-Elysées herum rund eine Milliarde €uro Verluste im Vergleich zu Normaljahren gegeben, weil u.A. auch das Weihnachtsgeschäft praktisch total ausgefallen sei. Dieser Ausfall sei sogar im Bruttosozialprodukt sichtbar.

Heute Vormittag fand anscheinend auch eine interne Sitzung im Innenministerium statt über deren Ergebnisse mir noch keine Info vorliegt?

Es geht das Gerücht, daß Präsident Macron künftig Demos im Gebiet der Champs-Elysées grundsätzlich verbieten wolle? Es gibt Bilder vom Triumpfbogen, eingekesselt mit einer Wagenburg aus Polizeifahrzeugen, Wasserwerfern und Polizisten, die sich von einer Pflastersteine werfenden Menge bedrängt, relativ passiv verhalten, anscheinend das Gesetz des Handelns verloren haben?

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http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2019/03/18/20002-20190318ARTFIG00021-gilets-jaunes-bercy-organise-une-reunion-de-crise.php

http://www.lefigaro.fr/flash-actu/macron-envisage-d-interdire-les-manifestations-sur-les-champs-elysees-20190318

5 Responses to Staatssekretär im Innenministerium Laurent Nuñez wirft ALLE Gelbwesten verbal in einen Topf!

  1. almabu sagt:

    Macron, nach seiner Rückkehr aus Afrika zu seiner Frau gereist, die derzeit zum Skilaufen in den Hoch-Pyrenäen in La Mongie* weilte, hat sich auf den Pisten seiner Jugend auf Skiern ablichten lassen, nichts ahnend, daß ihm in Paris gerade der Boden unter den Füßen wegrutschte. Das Bild wird von seiner Umgebung als „schädlich“ bezeichnet:
    http://www.leparisien.fr/politique/ce-week-end-macron-s-offre-une-pause-au-ski-a-la-mongie-16-03-2019-8033058.php

    * Die Familie seiner Mutter stammt aus dem Pyrenäen-Ort Bagnères-de-Bigorre zu dem „La Mongie“ gehört. Er ist da regelmäßig und hat viel Zeit seiner Jugend da verbracht, quasi „ein Heimspiel“ für Macron!

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  2. almabu sagt:

    Leute, die in sozialen Medien als Anführer der Gelbwesten kursieren, haben zwei ruhigere Samstags-Demos für die 19. und 20. Woche angekündigt, dann soll aber wieder etwas „ETWAS GROSSES“ kommen: Es soll den Verkehr, die Häfen und Raffinerien Frankreichs und damit die Wirtschaft des ganzen Landes und damit automatisch im Nebeneffekt auch teilweise die europäischen Nachbarn treffen?

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  3. almabu sagt:

    „Der Berg kreiste und gebar eine… Maus!“
    Beim unvermeidlichen „Köpfe-rollen“ nach der Gilet-Jaunes-Pleite hat es den untersten Chargen erwischt! Nicht den Premierminister! Nicht den Innenminister! Nicht den Staatssekretär des Innenministers!
    Nein! Statt dessen erwischte es den 66-jährigen Polizeipräfekten von Paris, der sowieso vor der Pensionierung stand, Michel Delpuech.

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  4. almabu sagt:

    So übt man das demokratische Grundrecht der Demonstration seiner Meinung und/oder Absichten derzeit in Paris aus:
    https://www.leprogres.fr/faits-divers/2019/03/18/violences-en-marge-des-gilets-jaunes-l-heure-des-comptes-pour-l-executif

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  5. almabu sagt:

    17h19 : Voici les trois principales annonces d’Edouard Philippe, après les violences de samedi à Paris :

    • L’interdiction de manifester dans les quartiers les plus touchés par les violences, les Champs-Elysée à Paris, la place Pey-Berland à Bordeaux et la place du Capitole à Toulouse, si des „éléments ultras“ sont présents. (aus Franceinfo)

    Auf konkreten Straßen und Plätzen in Paris, Bordeaux und Toulouse, die besonders von der Gewalt betroffen wurden, soll künftig, bei Anwesenheit von gewaltbereiten „Ultras“ Demonstrationsverbot gelten!

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