Wie Professor Sánchez zu seinem Doktortitel kam.

Pedro Sánchez, PSOE wurde im Jahr 2.008 als junger Hüpfer zum UNI-Professor an der Fakultät für Jura und Ökonomie der Universität Camilo José Cela (UCJC) ernannt. Der Rektor der UNI, Rafael Cortés Elvira, PSOE, war Staatssekretär für Sport zwischen 1993-1996 zum Ende der Regierungszeit von Felipe González, PSOE.

Als Sánchez zum UNI-Prof wurde, war er bereits PSOE-Abgeordneter und gehörte  im Rathaus von Madrid der Opposition an.

Der frischgebackene UNI-Prof fand es daher passend (s)einen Doktor zu machen.

Sánchez hatte engen Kontakt zu Miguel Sebastián, PSOE der 2008 unter Präsident Zapatero, PSOE Minister für Industrie Tourismus und Handel war. Zuvor war er von 2004 bis 2006 Generaldirektor des Büros für Wirtschaft des Präsidenten Zapatero, ein Büro und ein Amt das eigens für ihn gegründet und eingerichtet worden war, nach dem Wahlsieg der PSOE im März 2004.

Er leitete eine Gruppe junger sozialdemokratischer Polit-Profis die gefördert wurden, zu ihnen gehörte auch Pedro Sánchez. Der arbeitete in dieser Gruppe sehr eng mit Carlos Ocaña Orbis zusammen, einem Ökonomen der das Vertrauen Miguel Sebastiáns besaß und später dessen Kabinettchef wurde als Sebástian Industrieminister wurde.

Laut Quellen von ABC soll dieser Ocaña Sánchez bei seiner Doktorarbeit geholfen und eine Unmenge von Daten dazu geliefert haben.

Sánchez machte seinen Doktor bei Professorin María Isabel Cepeda. Einige Monate vor der Doktorarbeit veröffentlichte er mit Cepeda und einem weiteren Professor zwei Artikel in wissenschaftlichen Zeitungen, die die Ergebnisse seiner Doktorarbeit quasi vorwegnahmen! Diese gemeinsam erstellten Artikel waren Teil seiner Doktortarbeit und nicht als Zitate gekennzeichnet. Seine Doktorarbeit wurde mit der höchsten Note bewertet.

2013, ein Jahr später, veröffentlichte Professor Doktor Sánchez seine Doktorarbeit als Buch unter dem Titel „Die neue spanische Wirtschaftsdiplomatie“. Darin wurde Sánchez als Hauptautor und Carlos Ocaña Orbis als Nebenautor genannt. Es war offensichtlich eine Anerkennung für dessen Teilhabe an jener Doktorarbeit, zumindest der Anlieferung von Originaldaten von Ministerien zu denen er und Sebastián, der wiederum seinerseits das Vorwort zum Buch schrieb, Zugang hatten.

Es wurde veröffentlicht im Dezember 2013 als Sánchez bereits PSOE-Kongressabgeordneter war, und seinen unaufhaltbaren Aufstieg durch die Ränge der PSOE so fortgesetzt hatte.

Fünf Jahre später „putschte“ sich Sánchez per legalem Misstrauensvotum gegen Mariano Rajoy, PP, mit Hilfe von Separatisten, Nationalisten, Anarchisten und Protestbewegungen an die Macht und wurde zu „Sánchez-84“ dem total abhängigen und erpressbaren Spielball von Separatisten, Nationalisten, Anarchisten, Protestbewegungen in Europas viertgrößter Volkswirtschaft Spanien…

(…wird ganz bestimmt fortgesetzt!)
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https://www.abc.es/espana/abci-gestaron-tesis-y-libro-pedro-sanchez-201809130552_noticia.html

 

5 Responses to Wie Professor Sánchez zu seinem Doktortitel kam.

  1. almabu sagt:

    Interessant, wie man in Madrid und im Rest von Spanien mit dem Thema der „gefakten“ Doktorarbeiten und -titeln umgeht und entsprechend Konsequenzen fordert, am liebst natürlich von der politischen Konkurrenz, aber immerhin…

    In Katalonien redet man seit 2005(!) über den höchstmerkwürdigen Doktor von ERC-Boss Oriol Junqueras, ohne daß dies irgendwelche Medieninteressen, Untersuchungen, oder gar Konsequenzen für den Dicken hätte, oh, nein!

    Leute, die sich mit der Arbeit beschäftigten behaupten, sie sei zu über 50 % gefälscht, von anderen übernommen und er habe sich noch nicht einmal große Mühe gegeben, diesen Umstand zu verbergen.

    So läuft das halt bei einer Nation einer überlegenen Rasse! (Ironie aus!).

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  2. almabu sagt:

    Hier noch eine kleine Ergänzung zum Artikel:
    ABC schreibt heute, daß Juan Padilla, derzeit Generaldirektor der Universität Camilo José Cela, UCJC zwei Artikel mit Pedro Sánchez im Juli und September 2012 schrieb, kurz VOR der Doktorarbeit von Sánchez, die im November 2012 erfolgte.

    Beide Artikel wurden vollständig, inklusive der Grafiken und Tabellen, in die Doktorarbeit übernommen, ohne sie jedoch als Zitate kenntlich zu machen.

    Dann wurde Padilla in das Prüfungsgremium aufgenommen um quasi seine eigene Arbeit zu bewerten, was ihm die höchste Note „cum laude“ Wert war. Das hätte ich selbst nicht besser schreiben können, muss er sich gedacht haben?

    Der erste der übernommenen Artikel, vom Juli 2012 wurde übrigens nicht nur von Sánchez und Padilla unterzeichnet, sondern AUCH von der Vorsitzenden des Prüfungsgremiums María Isabel Cepedo, bei der übrigens auch Juan Padilla kein Jahr zuvor seinen Doktor „bekommen“ hatte.

    Das scheint da eine echte akademische PSOE-Nachwuchsschmiede gewesen zu sein diese Universität Camilo José Cela in Madrid?

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  3. almabu sagt:

    Die Universidad Camilo José Cela hat ihrerseits die Arbeit und die Umstände überpüft und fand alles ganz so wie immer halt, nichts besonderes! Sie wollte nicht bestätigen, daß es zu einem Ansturm von künftigen Doktoranten gekommen sei, seit die Thesis von Sánchez thematisiert werde in den Medien…;-))

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  4. almabu sagt:

    Wenn sich an dieser UNI fünf Leute zusammenrotten, dann ist das keine Demo, sondern die wollen dich halt nur zum Doktor machen!

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  5. almabu sagt:

    Schon wieder steht Sánchez in der Schuld der Nationalisten, Separatisten, Anarchos und empörten Volksbewegungen, denn diesen genügt die bisherige Auskunft von Sánchez zu seiner Doktorarbeit vollkommen und so lehnten sie zusammen mit der PSOE (natürlich!) eine Vorladung von Sánchez von C’s und der PP in den Kongress zur Stellungnahme schlichtwegs ab!

    Was dürfen sich die katalanischen, die baskischen Separatisten dafür wünschen, von Pedro Sánchez?

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