Katalanische Kampf-Nonne kennt keine Angst!

Die katalanische Kampf-Nonne Teresa Forcades, die zu den angekündigten katalanischen Autonomiewahlen am 27-S als Präsidentschaftskandidatin eines Linken Blockes antreten und die neoliberale CiU-Altlast Artur Mas aus dem Amt jagen will, hat sich zuvor noch etwas vorgenommen, dass ihre Absichten final durchkreuzen könnte?

Als eine von 4 Spanierinnen in einem internationalen Team will sie sich beim Dritten Versuch beteiligen, die israelische Seeblockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen! Die Kritikerin der Pharma-Industrie und Mit-Gründerin der separatistischen Gruppierung „Procés Constituent“ verkündete dies Gestern auf einer Pressekonferenz in Madrid.

Sie erklärte in der PK, dass die spanischen Kommunikationsmedien zu wenig über den isrealisch-palästinensischen Konflikt und die skandalösen Lebensbedingungen in Gaza berichteten, ausser wenn Israel mal wieder den Gaza-Streifen bombardiere. Der unmögliche, menschenunwürdige Zustand im Freiluftgefängnis Gaza müsse sofort beendet werden! Drei weitere spanische Frauen wollen sich als Blockadebrecherinnen in einem der mindestens drei Schiffen beteiligen, haben ihre Identität bisher aber nicht bekannt gegeben.

Der erste Versuch im Mai 2010 ging tragisch schief. Israelische Kommandos enterten das Schiff mit Waffengewalt. Es gab zehn Tote, der Name „Mavi Marmara“ ging um die Welt. Die juristische Regulierung des Falles zwischen Israel und der Türkei, bzw. den Angehörigen der Getöteten ist noch immer nicht abgeschlossen.

Beim Zweiten Versuch hinderten griechische Behörden im Juni 2011 die Schiffe (unblutig!) am Auslaufen.

Das spanische Außenministerium warnt in seinen Reiseempfehlungen diplomatisch-deutlich vor der Gefahr Gaza vom Meer her zu betreten und sich an Versuchen zu beteiligen die Seeblockade von Gaza zu durchbrechen! Wer Gaza helfen wolle, müsse dazu den Landweg und die etablierten Kanäle benutzen!

Eines der Schiffe, die sich am Dritten Versuch als Blockadebrecher versuchen wollen, der ehemalige schwedische Fischkutter „Marianne“ ist am vergangenen Wochenende in Pontevedra, Galizien im Hafen Bueu eingelaufen. Über Lissabon will er am 7. Juni in Motril (Granada) eintreffen. Danach soll es über einen nicht genannten weiteren Mittelmeerhafen nach Gaza gehen.

An der PK in Madrid von Gestern nahm die Sprecherin der Initiative, der palästinensische Botschafter(?), ein Mitglied von Podemos und Schauspieler teil. Die Blockadebrecher-Schiffe wollen Gaza etwa Mitte Juni erreichen…

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Auszug eines TV-Interviews im israelischen Fernsehen, indem Obama diplomatisch-höflich sagt, dass er in den nächsten 18 Monaten keine israelisch-palästinensische Friedensoffensive mehr initiieren wird und (ca. ab Minute 6) andeutet, dass die USA künftig UNSC-Resolutionen gegen Israel nicht mehr verhindern könnten, wenn diese (Europäer?) glaubten, dass Israel keinen Zwei-Staaten-Frieden wolle:

Zitat: HAARETZ
In saying this, Obama hinted that the U.S. may withhold its veto on the French initiative to transfer a decision on the Israeli-Palestinian conflict to the UN Security Council. Obama made the comments in an interview with Israeli journalist Ilana Dayan on the Channel 2 show „Uvda“ (Fact), which aired Tuesday evening.

Dieser französische Antrag soll auf 18 Monate befristet sein. Sollte es dann keine Friedenslösung geben, würde Frankreich Palästina als Staat anerkennen, schreibt HAARETZ in einem Bezahl-Artikel (siehe Link, oben).

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